Das Haus am Meer
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Durchschnittliche Kundenbewertung:Produktbeschreibung
Warner Home Das Haus am Meer, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 15.01.03
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #965 in DVD
- Marke: Warner Home
- Erscheinungsdatum: 2003-01-16
- Bewertung: Freigegeben ab 6 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
- Formate: Dolby, PAL, Surround Sound
- Originalsprache: Deutsch, Englisch
- Untertitel in: Deutsch, Englisch
- Länge: 120 Minuten
Features
- FSK 6
Aus der Amazon-Redaktion
Aus der Amazon.de-Redaktion
Das Haus am Meer ist ein ordentlicher Tränendrüsendrücker und eine willkommene Rückkehr zu den Familiendramen wie Eine ganz normale Familie und Zeit der Zärtlichkeit. Dieser Film erreicht nicht ganz die Qualität dieser modernen Klassiker, aber wenn Sie für Kevin Klines unterbewertete dramatische Fähigkeiten empfänglich sind, werden Sie dennoch Ihre Papiertaschentücher in Reichweite halten müssen.
Er spielt in seiner oscarwürdigen Darbietung einen Architekten mit unheilbarem Krebs, der sich versöhnlich an seinen entfremdeten, nihilistischen Sohn (Star Wars-Star Hayden Christensen) und seine Exfrau (Kristen Scott-Thomas) wendet, während er das Haus auf der Klippe, das seine schmerzlichsten Erinnerungen birgt, abreißt und wieder aufbaut. Regisseur Irwin Winklers Gespür für Schauspieler erweist sich als sehr hilfreich, die Schwächen des Drehbuches in Grenzen zu halten, das hin und wieder an Rührseligkeit grenzt. Alles in allem ist Das Haus am Meer ein Hinweis darauf, dass Hollywood seine Seele doch noch nicht ganz zu Gunsten von Action und Spezialeffekten geopfert hat. --Jeff Shannon
Video Jakob Kurzinhalt
Als der Immobilienmodellbauer George Monroe seinen Job verliert und erfährt, das er nur noch vier Monate zu leben hat, beschließt er, seine an der Klippe gelegene Bruchbude abzureißen und mit seinem Sohn sein Traumhaus zu bauen. Durch den Kontakt mit dem Nachbarmädchen Alyssa taut der unausstehliche Sohn langsam auf.
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: George Monroe (Kevin Kline) ist ein todkranker und arbeitsloser Architekt, der in den verbleibenden Monaten sein Traumhaus am Meer aufbaut. Dabei hilft ihm, anfangs widerwillig, sein verzogener Sohn (Hayden Christensen). Die tränenrührige Therapie wirkt, fesselt und verlangt nach Taschentüchern en masse. Der Filmkommentar von Regie, Co-Produzent und Autor wird auch in den 4 Extraszenen fortgeführt und ist auf Wunsch sogar untertitelbar. Ein gewichtiger Aufwand. 23 Minuten lang erhält der geneigte Zuseher Auskünfte aus erster Hand über die tragische Figur des George Monroe und mit gelassener Routine weiß Kevin Kline immer etwas über die Dreharbeiten zu berichten, verzichtet dabei aber auch nicht auf die unsägliche Lobhudelei.
Bild: Die Meeresbewegungen funkeln im Sonnenlicht ohne jeden Störansatz und auch die Karomuster an Klines Hemd werden selbst aus der Mitteldistanz mit tadelloser Schärfe absolviert. Vor allem die leuchtenden Farben haben einen hohen Anteil an dem souveränen Bildeindruck. Nur selten grieselt es einmal in Himmelsbildern (00.28.30), was aber kaum stört, da dies nur wenige Sekunden anhält. Kompressionsbedingte Mängel sind der Disc praktisch fremd. Ein überaus gelungener Bildeindruck.
Ton: Der deutsche Ton ist frontlastig und spült Wellen klar links und rechts auch aus dem Bildschirm heraus. Die dünnen deutschen Stimmen laufen zu leise und gehen in der Musik leicht unter. Die englische Fassung läuft in einer veränderten Tonhöhe, so als ob sie etwas zu schnell liefe. Kein Makel an sich, aber etwas ungewöhnlich. Der Film läuft weitgehend effektfrei ab, um die Konzentration auf die Dialoge nicht zu stören. Insoweit erfährt der Film in der deutschen Stimmwiedergabe eine Abwertung durch seine stellenweise schwierige Verständlichkeit. In einem Actionfilm mit wenigen Dialogen wäre dies nicht weiter problematisch, aber hier ist der Dialog der Film. --movieman.de
Kundenrezensionen
Der Kreis des Lebens
George (Kevin Kline) ist ein begnadeter Architekt und Modellbauer, privat allerdings ein Menschenhasser und Versager. In der Firma, für die er arbeitet, wird er von allen milde belächelt und wohl nur geduldet, weil er dort schon seit 25 Jahren angestellt ist. Auch privat sieht's trist aus: George ist geschieden und lebt in einer Bruchbude, die ihm sein Vater vererbt hat. Sein Sohn Sam (Hayden Christensen) lebt bei Georges Frau Robin (Kristin Scott Thomas), deren neuem Ehemann und ihren gemeinsamen Kindern. Sam ist bereits seit Jahren auf dem Rebellionstrip: Mit Kajal um die Augen, Piercings im Gesicht und blau-schwarzen Haaren läuft er wütend durch die Welt und dröhnt sich den ganzen Tag mit Drogen und harten Beats zu. Keiner kommt mehr an ihn ran.
Und dann schlägt das Schicksal zu: Ziemlich unsanft wird George gefeuert und als er nach einem Wutanfall die Firma verlässt, bricht er auf der Straße zusammen. Die Diagnose im Krankenhaus: Krebs im unheilbaren Stadium, George hat noch drei, vielleicht vier Monate zu leben. Da macht er eine Kehrtwendung um 180 Grad: Er setzt es durch, dass Sam bei ihm den Sommer verbringt, um seinem Sohn wieder nahe zu kommen. Außerdem beschließt George, mit und für Sam ein Haus zu bauen, ein Geschenk, das er ihm hinterlassen will. Für Vater und Sohn wird es ein ereignisreicher Sommer...
"Das Haus am Meer" ist einer dieser Geheimtipps, ein ausgezeichneter Film, der zu Unrecht relativ unbekannt ist. Das dürfte sich nun ändern, nachdem Hayden Christensen, das junge kanadische Talent, durch Star Wars bekannt geworden ist. Er und Kevin Kline spielen die Vater-Sohn-Beziehung sehr intensiv und Hayden kann sich mit seinem berühmten Filmvater durchaus messen. Ansonsten wird der Film von einem brilliant und ungewohnt leise spielenden Kevin Kline getragen, der hier einmal mehr eine ernsthafte Rolle mit Bravour meistert. Auch die Nebenrollen - sehr gut besetzt (u.a. Mary Steenburgen).
Ansonsten ist dieser Film menschliche Schicksale und Emotionen pur. Und geht unter die Haut, ohne sentimental zu sein. Zum Beispiel als George nach Jahren der Einsamkeit lernt, wie es ist, von einem anderen Menschen berührt zu werden. Es geht aber auch um Liebe, Betrug, Verlust, Loyalität, Freundschaft, Wut, natürlich Leben und Tod. Während George stirbt, entsteht für Sam langsam ein neues Leben und eine Zukunft. Der Kreis des Lebens eben.
Wie man am Schicksal wachsen kann
George Monroe (Kevin Kline) ist ein Architekt, dem sein Beruf immer wichtiger war als seine Träume und seine (Ex-) Familie. Dann treffen ihn gleich zwei Schicksalsschläge auf einmal: er erfährt, dass er nur noch wenige Monate zu Leben hat und er verliert seinen Job. Doch anstatt zu verzweifeln, beschliesst er zum Einen, dass er nun seinen grössten Traum verwirklichen will, nämlich sein eigenes Haus zu bauen. Zum Anderen möchte er seiner Familie, d.h. vor allem seinem Sohn Sam (Hayden Christensen) wieder näherkommen, denn er hat durch die Schicksalsschläge gemerkt, wie einsam er ist und wie sehr ihm ein Mensch fehlt, der ihn liebt. Zusammen mit seinem Sohn möchte er sein Traumhaus bauen. Sam ist drogenabhängig, hat also seine eigenen Probleme und er ist gar nicht begeistert von der Idee, mit seinem Vater gemeinsam ein Haus zu bauen. George gelingt es jedoch, seinen Sohn mit viel Geduld für sich zu gewinnen und auch seiner Ex-Frau kommt er wieder näher. Sam bekommt sein Drogenproblem in den Griff und wird wieder ein glücklicher Mensch. (Diese Stelle des Films ist etwas unrealistisch, weil sich Sam's Probleme zu einfach lösen liessen)
Der Film zeigt mit viel Gefühl aber auch Humor auf, wie man auch aus den schlimmsten Schicksalsschlägen mit neuer Kraft heraustreten kann. Es gibt immer Hoffnung. Trotzdem sollte man Taschentücher bereithalten, vor allem das Ende der Story ist sehr bewegend.
Hayden Christensen und Kevin Kline spielen absolut genial, der Zuschauer kann sich in sie hineinversetzen und fühlt mit ihnen. Aber auch Kirstin Scott Thomas brilliert in ihrer Rolle.
... eine tränenreiche Neuordnung nicht nur eines Lebens
Im Wunsche, die bewegende Moral und gegenseitige Hilfe einer kleinbürgerlichen Gemeinschaft in der Selbstfindung seiner Mitglieder gefühlsvoll, unterhaltsam und sinnreich zu inszenieren, gelingt Irwin Winkler mit einem überzeugenden Schauspielerensemble, allen voran Kevin Kline, ein metaphorisches, hemmungsloses Herzschmerzdrama, solide und plakativ in seiner Aussage und seinen Metaphern über das Drama von Banalitäten, Wünschen und Tatsachen, fantastisch in seinen malerisch idyllischen Bildern und den sie begleitenden Soundtrack.
... nicht unbedingt nur für Zartbesaitete ein sehenswertes, rührseliges Sterbe- und Familiendrama mit erfrischenden Prisen von trockenem Witz, einer befreienden Gischt von Tränen und einem völlig unerwarteten Happy End
Besetzung
* Kevin Kline : George Monroe
* Kristin Scott Thomas : Robin Kimball
* Hayden Christensen : Sam Monroe
* Jena Malone : Alyssa Beck
* Mary Steenburgen : Colleen Beck
* Mike Weinberg : Adam Kimball
* Scotty Leavenworth : Ryan Kimball




