Wie im Himmel (Einzel-DVD)
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Durchschnittliche Kundenbewertung:Produktbeschreibung
Daniel Dareus ist ein weltbekannter Dirigent. Mit jedem Konzert wird sein Ruhm ein bisschen grer. Nicht jedoch sein Glck. Schon als Kind trumte er davon, durch die Musik die Herzen der Menschen zu erreichen, doch scheint er sich nur immer weiter von ihnen zu entfernen. Nach einem Zusammenbruch auf offener Bhne tritt Daniel den Rckweg an. Er lsst die groe Welt hinter sich und kehrt in sein schwedisches Heimatdorf zurck. Es liegt weit von jeder Stadt entfernt in malerischer Landschaft. Ein gemischter Kirchenchor aus Laien ist die einzige Form der Musik, die ihm dort begegnet. Doch als er mit diesem Chor zu proben beginnt, wird er mit seiner Begeisterungsfhigkeit und seiner Hingabe an die Musik bald zu einem Fixpunkt der kleinen Dorfgemeinschaft, die sich in glhende Verehrer und wtende Feinde teilt. Daniels Anwesenheit wird zu einem Katalysator fr alte Sehnschte und lange schwelende Konflikte...
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #79 in DVD
- Erscheinungsdatum: 2006-09-21
- Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
- Formate: Dolby, PAL, Surround Sound
- Originalsprache: Deutsch, Schwedisch
- Untertitel in: Deutsch, Schwedisch
- Länge: 127 Minuten
Aus der Amazon-Redaktion
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Der schwedische Star-Dirigent Daniel Daréus erleidet nach einem Konzert einen totalen Zusammenbruch. Die Ärzte prophezeien ihm den baldigen Tod, wenn er sein Leben nicht von Grund auf ändert. Als Daniel begreift, dass ihm sein Leben zu entgleiten droht, zieht er sich in das Dorf seiner Kindheit zurück. Obwohl ihn dort nicht nur schöne Erinnerungen erwarten, beginnt er nach und nach zu sich selbst zu finden. Dabei spielt die Musik, von der Daniel nicht lassen kann, eine wesentliche Rolle: Er übernimmt die Leitung des örtlichen Kirchenchors und zeigt der bunt zusammen gewürfelten Gruppe von Hobby-Sängern völlig neue Wege auf, die Musik und damit auch sich selbst zu entdecken und zu finden. Doch seine Methoden stoßen nicht überall auf Anklang und bald schon sieht sich Daniel mit ernsten Problemen konfrontiert.
Wie im Himmel war der erste Film des Regisseurs Kay Pollak seit 18 Jahren: Pollak hatte die Regie aufgegeben, nachdem der schwedische Ministerpräsident Olof Palme nach dem Besuch seines letzten Films ermordet worden war. 2005 wurde der langlebige Kino-Hit, der in Schweden mit über zwei Millionen Besuchern zu den erfolgreichsten Filmen der letzten Jahre zählte, als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert. Die Geschichte ist zwar recht konventionell inszeniert und sehr gefühlvoll angelegt, entgleitet aber nicht ins kitschige Klischee. Pollak konzentriert sich vor allem auf das stimmige Porträt der kleinen, manchmal auch engstirnigen Dorfgemeinschaft, aus der er einige sehr genau beobachtete Charaktere herausgreift und deren Lebenswege mit liebevoller Zuneigung begleitet.
Die wundervolle Musik des Films stammt von Stefan Nilsson. In der Rolle der misshandelten Gabriella beeindruckt die schwedische Sängerin Helen Sjöholm, die von Abbas Benny Andersson entdeckt wurde, in ihrem ersten Kinoauftritt. Vor allem „Gabriellas Song“ wird einen so schnell nicht los lassen. Ein mitreißender und bewegender Film, der noch lange nachwirkt. -- Birgit Schwenger
MovieGod.de
Der Film:Stardirigent Daniel Daréus (Michael Nyqvist) kehrt nach einem schweren Herzanfall in das Heimatdorf seiner Kindheit zurück, um dem Stress der Metropole zu entfliehen.
Als er die Leitung des kleinen örtlichen Kirchenchors übernimmt, ändert sich nicht nur sein Leben.
Die DVD:Die schlichte Einzeldisc-Edition muss ohne Booklet auskommen. Lediglich ein Flyer liegt bei, mit Werbung für den Soundtrack.
Nach Sprachwahl, kurzer Copyright-Notiz und Verleihvorspann geht es fix ins hübsche und mit dynamischer Musik unterlegte Menü.
Das Bild:Visuell bleibt Wie im Himmel die meiste Zeit gefällig. Die kalten Bilder zu Anfang sind kontrastreich und scharf, nur an zwei Stellen gibt es Aussetzer: Direkt am Anfang (im Kornfeld) und beim Zählerstand 7:42 Minuten, als der herumrutschende LKW Schnee aufwirbelt, kommt die Kodierung nicht ganz mit und produziert digitale Artefakte.
Im weiteren Verlauf des Films fällt nur noch gelegentliches Zeilenflimmern auf, z.B. in Kapitel 11 bei Minute 55:55 auf dem Dach des Hauses.
Rauschen ist kaum auszumachen, sonstige Defekte gibt es nicht.
Der Ton:Die dialoglastigen Szenen sind angenehm zurückhaltend, die dramatischen Passagen dynamisch und breit. Die Musik erfüllt den ganzen Raum, hier und da gibt es auch darüber hinaus direktionale Effekte.
Genau so, wie man es sich von einem Musikfilm wünscht, wobei die schwedische Spur noch ein gutes Stück dynamischer aufspielt als die deutsche.
Fazit:Kay Pollacks zu Recht oscarnominierter Film gibt sich in der hier getesteten Edition spartanisch, aber qualitativ angemessen. Die minimalen Bildfehler sind zu verschmerzen, viel wichtiger ist der kraftvolle Ton, der die bewegende Geschichte eindrucksvoll ins Wohnzimmer transportiert.
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Felix "Flex" Dencker
VideoMarkt
Als der renommierte Dirigent Daniel Dareus einen schweren körperlichen Zusammenbruch erleidet, beendet er seine internationale Karriere und zieht sich in sein Heimatdorf in Nordschweden zurück. Obwohl er eigentlich seine Ruhe haben will, lässt er sich überreden, den örtlichen Kirchenchor zu leiten. Nach und nach erfährt Daniel so von den Sorgen und Nöten des bunt zusammengewürfelten Chors. Schließlich gelingt es ihm, das ganze Dorf mit seiner Begeisterung für die Musik anzustecken und den grauen Alltag vergessen zu machen.
Kundenrezensionen
Großes Gefühlskino - aber nie gefühlsduselig!
"Wie im Himmel" erzählt mit einfachen Mitteln eine wunderbare Geschichte!
Im Mittelpunkt steht ein international erfolgreicher Dirigent, der nach einer schweren Herzattacke den Rückzug sucht.
Er entscheidet sich für das Dorf seiner Kindheit, wo er aufgrund seiner musikalischen Vorlieben schrecklich gehänselt und gequält wurde. Viele seiner einstigen Peiniger leben noch immer in der dörflichen Enge, jedoch bringt ihn niemand mehr mit dem Jungen von einst in Verbindung, da er für seine Karriere einen anderen Namen gewählt hat. So sind die Dorfbewohner von seinem Ruhm geblendet und freuen sich, als er den kleinen Kirchenchor übernimmt.
Seine Ideen, aus jedem Sänger das beste herauszuholen, sind ungewohnt und bringen das fragile Gefüge der Dorfgemeinschaft durcheinander. Schnell bringt er mit seiner Art die Altvorderen gegen sich auf, da er jedoch aus dem eher vernachlässigten Sängerkreis einen erfolgreichen Chor macht, kann er seine Position halten. Jedoch wird immer klarer, dass er bei den Sängerinnen und Sängern unbekannte und ungeahnte Se(a)iten zum Klingen bringt und damit Veränderungen heraufbeschwört, die eine solche Eigendynamik entwickeln, dass sich die Beziehungen der Menschen unweigerlich verändern...
Dieser Film hat mich aus mehreren Gründen sehr berührt. Da ist zum einen die Musik, die zu sprechen beginnt, die wirklich - so kitschig das klingen mag - aus dem Herzen kommt. Dann zeigt dieser Film Menschen jenseits aller Hollywood-Schönheitsideale, an denen durchaus auch der Zahn der Zeit genagt hat, in ihrer ungeschminkten und umso berührenderen Schönheit. Und schließlich erzählt er einfach eine ganz besondere und wunderschöne Geschichte! Sehr sehenswert!
Unbedingt die Special Edition
Zuerst zum Film: auch mich hat dieser Film förmlich weggefegt. Zugegeben die Geschichte ist einfach und die Grenze zum Kitschigen wird speziell im zweiten Teil einige Male haarscharf gestreift. Doch der Film gleitet dann eben doch nie ins Seichte ab. Denn zum einen bildet das schlichte, nordschwedische Setting immer wieder einen Gegenpol zur gefühlsbetonten Handlung. Zum anderen lösen sich, trotz des bisweilen überschwänglichen Positiven, eben nicht alle Probleme in Wohlgefallen auf. Und dem Charme der Musik und der unglaublichen Intensität, mit der das gesamte Ensemble spielt, konnte zu mindest ich mich nicht entziehen.
Nun zur DVD: Die Originaltonspur und die Extras der zweiten DVD wie der Blick hinter die Kamera auf Motivsuche, Schauspielerarbeit, Chorproben etc. sind eine prima Ergänzung zum Film. Und in den Interviews mit Kay Pollack und einigen Schauspielern erhält man einen Eindruck von der Stimmung hinter den Kulissen und man erkennt, dass es in dem Film keine Hintergedanken oder belehrenden Zeigefinger gibt, sondern der Regisseur genauso überschäumend wohlmeinend ist, wie sein Film und die Schauspieler gemeinsam eben dies mittragen, so dass man sich, Überschwang hin oder her, von Wie im Himmel getrost wegfegen lassen kann.
Ein Drama, das lange nachwirkt
Ich bin mit völlig falschen Erwartungen an den Film herangegangen: Wohlfühlfilm hieß es überall, da dachte ich an einen Film a la die fabelhafte Welt der Amelie. Aber "Wie im Himmel" ist ein Drama, und das Anschauen macht nicht Spaß in einem amüsanten Sinn, es tut weh und macht sehnsüchtig und traurig. Die Charaktere sind manchmal zum Erbrechen stur, das Ende ist furchtbar ergreifend... ein sehr guter Film mit einigen herrlichen Szenen (Gabriellas Lied geht sehr zu Herzen) und wunderschönen Weisheiten über Musik, aber definitiv kein "Wohlfühlfilm".




