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Geliebte Jane

Geliebte Jane
Regisseur(e) Julian Jarrold

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Produktbeschreibung

GELIEBTE JANE


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  • Amazon-Verkaufsrang: #840 in DVD
  • Marke: Concorde
  • Erscheinungsdatum: 2008-03-05
  • Bewertung: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Formate: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Originalsprache: Deutsch, Englisch
  • Länge: 116 Minuten

Features

  • FSK 6

Aus der Amazon-Redaktion

Aus der Amazon.de-Redaktion
Als intelligente junge Frau, die ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen ausrichten will, hat es Jane im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts alles andere als leicht. Da ihre Familie nicht gerade wohlhabend ist, soll sie einen vermögenden Verwandten heiraten. Doch Jane lehnt ab. Sie fühlt sich mehr zur Schriftstellerin berufen als zur treusorgenden Ehefrau. Als der hochnäsige Tom Lefroy, ein Freund ihres Bruders, der zu Besuch aus London auf dem Land weilt, ihre schriftstellerischen Ambitionen ins Lächerliche zieht, straft Jane seine Arroganz mit Verachtung und schlägt mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zurück. Schnell stellen beide fest, dass sie einander mehr als ebenbürtig sind – und verlieben sich prompt unsterblich ineinander. Doch Tom ist finanziell von seinem Onkel abhängig, der einer unstandesgemäßen Verbindung niemals zustimmen würde. Jane muss sich entscheiden und die schwere Wahl zwischen den gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit oder der großen Liebe ihres Lebenstreffen.

Die Besetzung der Amerikanerin Anne Hathaway (PlötzlichPrinzessin, Der Teufel trägt Prada) in der Rolle der Jane Austen sorgte zunächst für einen empörten Aufschrei bei den Briten. Doch Hathaway meistert den Spagat zwischen natürlichem Liebreiz und intellektueller Ambition gekonnt. Sie füllt das Bild der berühmten britischen Schriftstellerin mit Leben an und scheint gleichzeitig direkt einem Roman Austens entsprungen zu sein. Julian Jarrolds Inszenierung weckt denn auch unweigerlich Assoziationen an Jane-Austen-Verfilmungen wie Stolz und Vorurteil oder Sinn und Sinnlichkeit. Das romantische Drama vermischt äußerst geistreich Fakt und Fiktion. Es handelt sich nicht um eine Biografie im engeren Sinne, sondern um eine phantasievolle Spekulation über das (Liebes-) Leben der Autorin und dessen Einfluss auf ihr Werk. Nicht Emma oder Anne stehen diesmal im Mittelpunkt der gefühlvollen Verirrungen, sondern Jane selbst. Die Handlung spiegelt das Geschehen ihrer Romane wider, die geistreichen Wortgefechte zwischen Jane und Tom - James McAvoy (Abbitte, Der letzte König von Schottland) gibt den charmanten Gentleman - entsprechen dem sprühenden Dialogwitz des literarischen Vorbildes. Beste Unterhaltung im Stile Jane Austens. -- Birgit Schwenger

VideoMarkt
Die junge, kluge Jane, die gerne Schriftstellerin werden will, erhält einen Heiratsantrag von einem reichen, entfernten Verwandten. Sie lehnt ab. Unerhört fürs späte 18. Jahrhundert, ist ihre Familie doch nicht gerade vermögend. Doch will sie ihr Leben nicht mit einem Langweiler verbringen. Da tritt der arrogante Tom, ein Freund ihres Bruders, auf den Plan. Der verärgert sie zuerst zuriefst, doch verliebt sie sich in den impulsiven jungen Mann. Er ist jedoch auch von der Gunst seines Onkels abhängig.

VideoWoche
Die sympathische Romanze im Stil der Jane-Austen-Romanverfilmungen spekuliert über die mögliche erste Liebe der späteren Erfolgsautorin, die sie zu ihren Büchern inspiriert haben könnte. Auch hier sprüht Dialogwitz, wechseln sich tragische und komische Szenen vor liebevoll ausgestatteter Historien-Kulisse ab. "Plötzlich Prinzessin"-Darstellerin Anne Hathaway führt das Ensemble an, der in "Abbitte" glänzende James McAvoy gibt den Love-Interest. Perfekt für alle Fans der Autorin.


Kundenrezensionen

Liebevoll-detaillierte Bilderpracht!4
Sollte Jane Austen tatsächlich ihren Romanfiguren so ähnlich gewesen sein? Diese Frage drängt sich nach diesem Film auf.
Zwei Stunden gutes (Heim)Kino garantiert "Geliebte Jane" in jedem Fall.
Das liegt natürlich an Anne Hathaway, die diesem Film eine ganz eigene Note gibt. Geistreich, sprühend und agil gibt sie die britische Schriftstellerin, die am Ende dieses Films eine folgenreiche Entscheidung trifft...

Im Mittelpunkt dieses Films steht die Beziehung zwischen Jane Austen und Tom Lefroy, die sich langsam entwickelt und schließlich an den wirtschaftlichen Umständen scheitert. Tom Lefroy ist finanziell von einem Onkel abhängig, der Jane ablehnt und seinen Neffen gerne mit einer anderen Frau verheiratet sähe.
Jane fehlt in letzter Konsequenz der Mut zu einer ungewissen Zukunft und so bleibt sie schließlich unverheiratet.

Manchmal hat man fast das Gefühl, dieser Film sei ein Abziehbild der jüngeren Austen-Verfilmungen. Gleichzeitig macht das den Charme aus.
Hier handelt es sich um opulentes Bilderkino:
Schöne Cottages, in Kerzenlicht getauchte Ballsääle, hübsche Kleider, züchtige Jungmädchen-Schönheit, Lesungen vor versammelter Familie am Kamin. Das Auge kann schwelgen.

Zugleich erfährt man nicht wirklich viel über Jane Austen, da dieser Film ausschließlich den Fokus auf die scheiternde und unerfüllte Beziehung zu Tom Lefroy richtet.
Dennoch: Der Austen-Freund kommt durchaus auf seine Kosten.

Sicher kein wichtiger Film, aber es wäre doch schade, wenn man ihn verpassen würde.

Ein Déjà Vu von Stolz und Vorurteil 20054
Diese Geschichte greift eine verbürgte Episode aus Jane Austens Leben heraus, und macht ein tragisch-schönes Liebesdrama daraus. Als Jane Austen dem faszinierenden aber armen Lebemann Tom Lefroy begegnet, verliebt sie sich in ihn. Da beide aber mittellos sind, scheint diese Liebe zum Scheitern verurteilt. Inspiriert durch dieses Erlebnis schreibt Jane ihren beliebten Roman "Pride and Prejudice".

Eigentlich ist eine ausgezeichnete Idee, die Entstehungsgeschichte von P&P und Jane Austens große Liebe filmisch zu verquicken und daraus sozusagen einen biografisch angehauchten Aufguss des Romans zu machen. Auch mit den darstellerischen Fähigkeiten der schönen Anne Hathaway könnte man sehr zufrieden sein ebenso wie mit dem schnuckelig süßen James McAvoy als Tom Lefroy (Mr. Tumnus der Faun aus Chroniken von Narnia). Kostüme, Kulissen, Kameraführung, Landschaft, all das ist eigentlich atemberaubend, authentisch, wunderbar und die traurig-schöne Geschichte ist es erst recht und nötigt selbst dem hartgesottensten Gemüt am Ende noch zwei, drei Tränen ab.

Also muss man als Rezensent fairerweise zugeben, dass dies ein herrlicher, farbenfroher und sehr bewegender Liebesfilm aus der Regency-Zeit ist, den man als Austenianer natürlich unbedingt gesehen haben muss.

Dennoch war ich am Ende nicht richtig zufrieden mit dem Film, und das liegt daran, dass ich all das, vor gar nicht langer Zeit schon einmal gesehen habe mit einer dürren Keira Knightley als Elizabeth Bennet und einem süßen Matthew McFaddyen als Mister Darcy. All das hat man beinahe eins zu eins kopiert, die chaotische Familie, die eher frugalen Kostüme, die Gebäude, die alle eine Patina von Verwitterung haben, die Musik, die herrliche Landschaft, ja sogar das ländliche Flair mit Schweinestall und Hühnern ist brav übernommen worden, frei nach dem Motto: "Das hat den Leuten schon mal gut gefallen".
Dabei geht es mir gar nicht um die Frage ob nun eine Elizabeth Bennet oder wahlweise eine Jane Austen wirklich Schweine gefüttert hat, sondern darum, dass hier reichlich einfallslos (wenn auch unbestritten romantisch und bildgewaltig) auf einem Trend herumgeritten wurde und man im Grunde nur (übertrieben ausgedrückt) die Darsteller und das Ende ausgetauscht hat.

Fazit:
Ein wirklich schöner und sehenswerter Film, der mir persönlich sogar besser gefällt als die 2005er Stolz und Vorurteil Verfilmung, dennoch finde ich es extrem bedauerlich, dass man nicht mehr Kreativität aufgebracht, und diese Geschichte aus Austens Leben zu einer netten aber einfallslosen Kopie hat werden lassen. Dafür ziehe ich (schweren Herzens) einen verärgerten Stern ab.

DVD:
Bild:: 2,35:1 (16:9 anamorph)
Ton: Deutsch DTS, DD 5.1, Englisch DD 5.1
Ländercode2
Laufzeit: ca 116 Minuten, ca. 36 Minuten Bonus,
Special Features: Deutscher und US-Trailer, Deleted Scenes, Interview mit Anne Hathaway, Interview mit Regisseur Julian Jarrold, Informationen zu Cast und Crew, Fotogalerie, Programmtipps

Ansehnliche Fiktion3
Man nehme: Diverse Versatzstücke, die sich in den meisten Austen-Werken finden, füge eine Darstellerin hinzu die bei der Zielgruppe gerade populär ist, und würze das ganze mit etwas historischer Wirklichkeit - schon hat man einen Film über Jane Austen, dessen Handlung gerne unter dem Motto "so dürfte es wohl sicherlich höchstwahrscheinlich vielleicht möglicherweise ganz ähnlich passiert sein" beworben wird.
Tatsächlich ist "Geliebte Jane" ganz klar keine Biografie der Autorin, sondern bauscht ein kleines Detail ihres Lebens zu einer großen Romanze auf, die streckenweise schon wie eine Eins zu Eins Kopie ihrer Werke scheint. Insofern lässt die Kreativität der Handlung zu wünschen übrig.
Dennoch macht dies den Film nicht zwangsläufig zu einem schlechten Abklatsch. Ist erst einmal akzeptiert dass man die Geschichte im Grunde bereits kennt und hier eher Fiktion denn Tatsachen erwarten muß, kann man sich gänzlich auf die hervorragenden Bilder sowie die überzeugenden Darsteller einlassen, welche die schwache Handlung überzeugend zu tragen vermögen.