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Juno

Juno
Regisseur(e) Jason Reitman

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Produktbeschreibung

JUNO


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  • Amazon-Verkaufsrang: #586 in DVD
  • Erscheinungsdatum: 2008-11-28
  • Bewertung: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Formate: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Originalsprache: Deutsch, Englisch, Spanisch
  • Untertitel in: Deutsch, Englisch, Spanisch, Griechisch, Hebräisch
  • Länge: 92 Minuten

Aus der Amazon-Redaktion

Aus der Amazon.de-Redaktion
Juno, eine selbstironische, aber überaus mitfühlende Geschichte über ein schwangeres Mädchen im Teenager-Alter, das sein Baby zur Adoption freigeben will, liegt irgendwo zwischen der scharfen Satire von Election und der emotional tiefgründigen Komödie von You Can Count On Me. Die Außenseiterin Juno (Ellen Page, Hard Candy, X-Men – The Last Stand) schützt sich selbst durch schlagfertige Sprüche, aber als sie von ihrem Freund Paulie (Michael Cera, Superbad) schwanger wird, stellt sie fest, dass sie das Kind nicht abtreiben lassen will. Als Juno ein Pärchen auswählt, das auf der Suche nach einer Adoption eine Zeitungsannonce aufgibt, wird sie mehr in deren Leben hineingezogen als sie anfangs vermutet hatte. Aber Juno ist mehr als nur diese Handlung: die treffenden Dialoge (von Autorin Diablo Cody) wirken anfangs aufgesetzt, aber schon bald entwickelt sich daraus eine vielschichtige Welt – auch durch die Unterstützung der schauspielerischen Leistung von Ellen Page, Michael Cera, Jennifer Garner und Jason Bateman als werdende Adoptiveltern und J.K.Simmons (Spiderman) und Allison Janney als Junos Vater und Stiefmutter. Regisseur Jason Reitman (Thank You for Smoking) verhindert gekonnt, dass der Film in hohlen, leeren Sarkasmus abgleitet oder sich in Sentimentalitäten verliert. Das Resultat ist schlauer und witziger als man vielleicht von einem solchen Thema erwarten würde. Und der Film ist auch wärmer und berührender als der leicht kaltschnäuzige Ton anfangs vermuten lässt. Ellen Pages Darstellung ist erstaunlich einfach: sie biedert sich nie beim Zuschauer an, und dennoch trägt sie einen Film, bei dem sie in beinahe jeder Szene zu sehen ist. Das klingt nach einem echten Star. --Bret Fetzer

VideoMarkt
Die 16-jährige Juno wird beim ersten Sex mit Freund Paulie schwanger. Die coole Sprüche klopfende Highschool-Schülerin entschließt sich, nicht abzutreiben und das Kind unmittelbar nach der Geburt zur Adoption freigeben zu lassen, weil sie sich für Mutterschaft noch nicht reif genug fühlt. Im Laufe der Schwangerschaft wählt sie selbst die etwas spießigen Adoptiveltern aus und freundet sich mit dem Ehemann an, der zusehends in eine Sinnkrise verfällt, weil er seiner Freiheit und Jugend nachtrauert. Juno muss eine Entscheidung treffen.

VideoWoche
Jason Reitman steigert sich nach seinem beachtlichen Debüt "Thank You for Smoking" noch einmal beträchtlich und legt eine smart beschwingte Girl-Power-Antwort auf "Beim ersten Mal" hin. Als Titelheldin glänzt "Hard Candy" Ellen Page, die für ihre herausragende Darstellung bereits ausgezeichnet wurde. Vom Vorspann bis zum entspannten Finale, von der Farce bis zur klugen Komödie mit trockenem Humor ein Indie-Juwel, mit dem sich die Oscar-prämierte Drehbuchautorin Diablo Cody als Talent für die Zukunft empfiehlt.


Kundenrezensionen

Die beste Hollywood Komödie 2008!5
Es gibt sie zum Glück immer wieder. Bescheidene Produktionen, die durch Charme, Witz und eine tolle Besetzung nicht nur die Kritiker, sondern auch ein Millionenpublikum begeistern können. Das letzte prominente Beispiel in dieser Reihe war sicherlich "Little Miss Sunshine". "Juno" genießt in meinen Augen selbst in der Kategorie Überraschungshit eine Ausnahmestellung. Dabei entlockt einem das Thema "ungewollte Schwangerschaft einer 16-Jährigen" bestenfalls ein gelangweiltes Gähnen. Wie dieses Thema aber umgesetzt wurde ist ganz großes Kino. Voraussetzung dafür ist das Oscar prämierte Drehbuch von Diablo Cody. Von der ersten Minute an wird die zunächst banal wirkende Story erfrischend anders behandelt und sprüht nur so vor Witz und tollen Ideen. Dabei sind es viele unscheinbare Kleinigkeiten (z.B. das Burgertelefon), die zum überragenden Gesamtbild beitragen. Trotz der ernsten Thematik nimmt sich der Film selbst nie zu ernst. So sind selbst die Szenen wenn Junos Eltern oder der werdende Vater von der Schwangerschaft erfahren mit ausreichend Pointen ausgestattet. Ebenfalls grandios ist das erste Aufeinandertreffen von Juno mit den Adoptiveltern für ihr Baby ausgefallen. Die extrem offene und lockere Juno und Jennifer Garner als verkrampft bemühte Vorzeigemutter bilden einen wunderbaren Kontrast. So prächtig funktioniert die tolle Geschichte natürlich nicht nur wegen der exzellenten Ausgangsposition, die Cody mit ihrem Skript liefert. Auch die schauspielerische Umsetzung ist vom Feinsten. Ellen Page spielt die verplante, witzige und immer sympathische Juno fast schon unfassbar gut. Bisher bekannt aus den "X-Men" Filmen und dem heftigen "Hard Candy" liefert sie hier ihre klar beste Leistung ab. Bei ihren nächsten Rollen wird sie sich wohl immer mit dieser messen lassen müssen. Der zugehörige Vater des Babys Michael Cera passt hier gut in die Rolle. Das allgemein große Talent ist bei ihm allerdings noch nicht in dem Maße wie bei Page zu sehen. Dazu kommen exzellent besetzte Nebenrollen. J.K. Simmons als verständnisvoller Vater kann genauso überzeugen wie Allison Janney als Schwiegermutter. Die Adoptiveltern Jennifer Garner und Jason Bateman liefern zahlreiche lustige Szenen und beide Bestleistungen ihrer Karrieren ab. Abschließend lässt sich sagen, dass "Juno" einer der besten Filme des Jahres ist und zeigt, dass Teenagerkomödien auch ohne Fäkalwitze auskommen und richtig lustig sein können!

Eine Perle von Film mit einem umwerfend goldigen Humor!5
"All starts with a chair..."

Mit diesen Worten startet ein Film, der beweist, dass es sie noch gibt: Filme, von denen man beim Anschauen völlig überraschend förmlich umgehauen wird.

Denn mal ehrlich: Was soll man auch von einem Film halten, in dem eine 16jährige Darstellerin unbeabsichtigt schwanger wird und sich wahrscheinlich mit den üblichen Höhen und Tiefen einer Schwangerschaft auseinandersetzt...??? Tja, weit gefehlt, stattdessen erweist er sich als eine hochklassige Komödie mit genialen liebevoll gespielten Darstellern um einen Film, der sich um Verantwortung, Treue zu sich selbst und die Liebe dreht, untermalt von einem herrlich lockeren Soundtrack.

In die Story ist auch schnell eingeführt: Juno wird schwanger, vermeidet Dank aufkommender Gewissensbisse einen Schwangerschaftsabbruch nachdem ihr eine Abbruchsgegnerin zugerufen hat, dass auch Embryos schon Fingernägel haben... und sucht stattdessen verantwortungsvolle Adoptiveltern für das Baby.

"Your parents are probably wondering where you are! - Nooooo, I mean, I'm already pregnant, so in what other kind of shit could I come into."

Juno selbst ist ein absolut cooles Highschoolgirl, die mit geistreichen Kommentaren nur so um sich wirft und auf ihre erfrischend humorvolle Art einfach nur umwerfend ist. Ebenso liebevoll sind auch die anderen Charaktere gezeichnet, die in ihrer skurrilen herzlichen Art schlichtweg bezaubern und zeigen, wie schön das Leben doch sein kann, wenn man nur die richtige Einstellung mitbringt. Den Film hätte ich schon dadurch glatt küssen können, weil ich befürchtet habe, dass der übliche Schwangerschaftskram gezeigt wurde à la Übelkeit, grummelige Eltern, existenzielle Probleme, etc. etc. Stattdessen bekommen wir eine positive Sicht aufgezeigt: Verständnisvolle Eltern ("Hättest Du gedacht, dass sie jetzt mit einer Schwangerschaft kommt?" - "Ja, aber ich habe trotzdem gehofft, dass sie nur von der Schule geflogen ist oder Drogenprobleme hat!"), einen abgeklärten Umgang mit dem Punkt Schwangerschaft und eine Darstellung, als wäre Schwangerschaft nicht die Hölle, nicht der Himmel, sondern etwas völlig Normales, eben ein Teil des Lebens selbst. Na bis auf die Tatsache vielleicht, dass Juno erst 16 ist. ;)

Der Humor besticht durch eine wahrhaft herzerfrischende Kreativität. Auch wenn ich aufgrund mangelnder Spachkenntnisse nicht alles verstanden habe, lag ich buchstäblich auf dem Fußboden vor Lachen. Im O-Ton kommen der trockene Humor und der besondere Charme voll zur Geltung, deswegen würde ich den Film unbedingt im Original anschauen!

Fazit:

Eine wunderschöne Komödie über das Leben selbst, die Leichtigkeit des Seins in allen Lagen, selbst bei einer Schwangerschaft.

"The best thing, you can do, is find a person, who loves you for exactly what you are!"

Fantastisch!!5
Endlich!
Endlich mal wieder eine Komödie, die sich konsequent auf einem intelligenten und anspruchsvollen Niveau bewegt, und nicht versucht durch Brachialhumor (Scary Movie; Date Movie; Meine Frau, die Spartaner..) die Gunst des Zuschauers zu gewinnen.
Hier überzeugen die frischen -relativ unbekannten- Darsteller, der perfekte Soundtrack, irrsinnig komische Dialoge und Situationen sowie eine glaubhafte Story, die von wunderbar gezeichneten Charakteren getragen wird.
Dass das Ganze eher in Richtung Tragik-Komödie geht, soll natürlich nicht unerwähnt bleiben. Denn das Thema ansich ist ja schon ein ernstes.
Doch genau diese Mischung schafft eine herrlich charmante und sympathische Atmosphäre, die der anspruchsvolle Zuschauer schon seit langer Zeit nicht zu sehen bekam.

Mein Fazit: Ein Film, mit hohem Wiedersehwert, der in seiner gesamten Art an "Little Miss Sunshine" erinnert, aber dennoch einen eigenständigen Charakter hat.

PS: Bild-und Tonqualität sind insgesamt nicht überragend, aber sehr gut.