Sieben Leben
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S - Sieben Leben
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #50 in DVD
- Marke: Sony
- Erscheinungsdatum: 2009-05-19
- Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
- Formate: Dolby, PAL, Widescreen
- Originalsprache: Deutsch, Englisch
- Untertitel in: Deutsch, Englisch, Türkisch
- Länge: 118 Minuten
Aus der Amazon-Redaktion
Aus der Amazon.de-Redaktion
In Sieben Leben spielt Will Smith den Finanzermittler Ben Thomas, der seinen Einfluss nutzt, um sieben Fremden dabei zu helfen, ihr Leben wieder in den Griff zu kriegen. Er bietet jedem von ihnen etwas an, das ihre Sorgen aus der Welt schafft, denn er will einen Fehler, den er in der Vergangenheit begangen hatte, wieder gut machen. Aber als sich Ben in eine junge Frau mit einem Herzfehler (Rosario Dawson) verliebt, drohen seine bis ins Detail durchdachten Pläne zu scheitern. Mehr sollte man von der Geschichte auch nicht erzählen. Smith verfügt über eine starke charismatische Präsenz, aber die wahre Macht in Sieben Leben stammt von Dawson – sie besitzt jene emotionale Transparenz, die den Zuschauer vereinnahmt. Was auch insofern wichtig ist, als dass Sieben Leben verlangt, dass man bei einigen Dingen in Sachen Glaubwürdigkeit ein Auge zudrückt. Manche Szenen wirken schon ziemlich unglaubwürdig, und nach dem Ende des Films kann man schon einige Wendungen der Handlung in Frage stellen. Aber im Laufe des Films helfen einem die Darsteller über diese Unebenheiten hinweg. Wenn man sich auf den Rhythmus und die von innen heraus leuchtenden Bilder einlässt (darunter auch die Wellenbewegungen einer giftigen Qualle), ist „Sieben Leben“ ein packender Film, der zur gleichen Zeit herzzerreißend und aufbauend auf den Zuschauer wirkt. Es spielen auch Barry Pepper (Der Soldat James Ryan), Michael Ealy (Sleeper Cell) und Woody Harrelson. --Bret Fetzer
Movieman.de
Der Film des Italieners Gabriele Muccino ist die zweite Zusammenarbeit des Regisseurs mit Starschauspieler Will Smith. Erst 2006 bewegten die beiden mit "Das Streben nach Glück" ein großes Publikum. Der Film macht ein riesiges Geheimnis um sich selbst, was wahrscheinlich auch der Grund dafür ist, warum man ihn sich bis zum Ende, das man aufgrund des Anfangs schon kennt, anschaut. Man möchte einfach wissen, warum dieser seltsame Mann diese rätselhaften Dinge tut. Das Ganze ist ganz schön mysteriös und ab einem gewissen Zeitpunkt fängt das auch ein wenig zu nerven an. Dies liegt an der verzettelten Erzählweise und der Hinhaltetechnik - Elemente, ohne die der Film gar nicht erst funktionieren würde. Will Smith spielt den melancholischen Scharfrichter mit Inbrunst, doch das rettet den Film leider nicht. Fazit: Seltsames Konzept, das an seiner Prätentiösität scheitert.
Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild der DVD sieht klar, farblich natürlich und gut kontrastiert aus. Auch die Schärfewerte stellen mehr als nur zufrieden. Lediglich in weiter entfernten Einstellungen in nicht perfekt ausgeleuchteten Innenräumen wirken die Aufnahmen minimal unscharf. Die Kompressions- und auch die Rauschwerte lassen nicht zu wünschen übrig. Akustisch bietet die Disc eine gute Raumauslastung und klare Dialoge in beiden Sprachfassungen. Musik mischt sich sanft ein und die Kulissenarbeit funktioniert unaufdringlich. Die Extras bringen folgende Featurettes mit sich: "Sieben Sichtweisen auf Sieben Leben" (30:22 Min.), "Das perfekte Ensemble" (12:25 Min.), "Die Würfelqualle" (4:46 Min.) und "Emilys Leidenschaft" (8:23 Min.). Außerdem werden vier entfallene Szenen (4:06 Min.), Trailer und ein Audiokommentar von Regisseur Gabriele Muccino angeboten. Das ist eine sehr ergiebige Zusammenstellung. --movieman.de
VideoMarkt
Sieben Fremde hat der geheimnisvolle Ben Thomas ausgewählt, ihre menschlichen Qualitäten beobachtet und beurteilt, um ihnen ein großzügiges Geschenk zu machen. Ein Geschenk, das seinem Leben wieder Sinn, ihrem Leben wieder Hoffnung bringt. Unerwartet entdeckt Ben dabei die Liebe neu, als die herzkranke Emily die aufgebauten Barrieren des distanziert auftretenden Mannes bricht. Doch das Glück ist gefährdet. Es hängt davon ab, ob Ben seinen von langer Hand vorbereiteten Plan nun realisiert oder doch aufgibt.
Kundenrezensionen
Unterhaltsam und emotional ergreifend trotz chronologischer Komplexheit
"Sieben Leben", nach "Das Streben nach Glück" die zweite Zusammenarbeit von Regisseur Gabriele Muccino und Hollywood-Star Will Smith, gibt dem Zuschauer zunächst mal einige Rätsel auf.
Smith` Filmfigur Ben Thomas "läuft" scheinbar relativ ziellos in der Welt umher und scheint es sich zum Ziel gemacht zu haben, anderen gezielt ausgewählten und in verschiedener Hinsicht bedürftigen Menschen, die er zunächst kennen lernt, um eine Beziehung zu ihnen aufzubauen und auch ihren Charakter zu testen, zu helfen und ihnen den Weg in ein glücklicheres und unbeschwerteres Leben zu ermöglichen.
Warum er das tut, wird dem Zuseher dabei erst nach und nach klar. Erst nach einiger Zeit versteht man, wer Ben Thomas ist, was seine Geschichte und daraus resultierend die Intention seines Handelns ist.
Und genau das ist auch einer meiner zentralen Kritikpunkte: die filmische Struktur, die Chronologie des Films. Sicher kann man da auch anderer Meinung sein, aber die Frage ist doch, was man damit bezwecken will, dass man den Zuschauer so lange derart im Unklaren lässt und ihm vor allem die ersten 20 Minuten so schwer macht. Die Geschichte an sich ist eigentlich schon so ergreifend und mitreißend, dass es sicher nicht nötig gewesen wäre, durch die komplexe Chronologie der Handlung und die zunächst nebulös bleibende Hauptfigur auch noch so etwas wie einen detektivischen Spürsinn beim Zuschauer zu erzeugen, der das, was da passiert, zu verstehen versucht. Und ob diese Verundeutlichung der Handlung wirklich als kunstvoll zu bezeichnen ist (und nicht einfach nur unnötig anstrengend für den Zuseher ist), scheint doch sehr fraglich. Denn ohne einen charismatischen Will Smith in der Hauptrolle wäre insbesondere der Anfang des Films wohl noch um einiges zäher zu konsumieren gewesen.
Fern ab des Konjunktivs allerdings - schließlich ist Will Smith nun mal der Hauptdarsteller, dem es tatsächlich auch am Anfang durchaus gelingt, das Interesse des Zuschauers zu wecken - und damit fern ab dieses einen Kritikpunktes kann man den Film jedoch fast uneingeschränkt empfehlen.
Warum?
Nun, er ist - wie schon erwähnt - ergreifend und mitreißend, er ist emotional und dramatisch, traurig, doch nicht durchweg melancholisch, einfühlsam, aber doch nicht kitschig oder übermäßig pathetisch. Und wenn er wohl auch nicht das ganz große Meisterwerk ist, das manch einer in ihm zu sehen scheint, so ist es aber, ohne euphemistisch oder zu kritisch sein zu wollen, ein mehr als nur gelungener, ein interessanter Film, der den Zuschauer unterhält und emotional ergreift - und damit genau das leistet, was man von einem guten Film erwarten darf.
Sieben Sekunden, die ein Leben ändern
In Sieben Leben gibt es wieder Kino der große Erwartungen und man wird nicht enttäuscht. Ist am Anfang des Film zunächst nur ein durcheinander, so wird im Laufe der Handlung langsam und mit Bedacht der Zuschauer auf das unwiderrufliche Ereignis vorbereitet. Der Film erweckt Emotionen, die Darsteller sind erste Sahne, das Drehbuch perfekt. Die zweite Zusammenarbeit, nach "Das Streben nach Glück" ist ebenfalls ein gelungener Wurf. Will Smith glänzt in seiner Rolle und plagt sich mit seiner Schuld. Großes Kino der Gefühle, absolute Kaufempfehlung.
Trauriger Film über Schuld und Wiedergutmachung
Zum Glück habe ich mich nun doch endlich entschieden, diesen Film zu sehen.
Aus meinem Bekanntenkreis habe ich ständig sehr unterschiedliche Meinungen gehört und in den Medien war die Kritik ja auch ziemlich durchwachsen.
Dabei kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen.
Dieses Drama hat alles, was ein gutes Drama haben muss.Erstklassige Darsteller (besonders auffallend:Woody Harrelson), viel Emotion, traumhafte Musik, noch schönere Bilder und eine sehr originelle, spannende Story. Zugegeben,die Geschichte ist für eine Weile schon etwas undurchsichtig. In der ersten halben Stunde war ich so verwirrt, dass ich mich gefragt habe, ob man irgendwelche Vorkenntnisse haben muss.Dem ist natürlich nicht so!
Im Laufe des Films wird dann (fast) alles ausreichend aufgeklärt.
Und zwar mit einer Überraschung, die sich vielleicht schon angedeutet hatte, allerdings nicht in dieser Art.
Das Ende ist dann wirklich sehr berührend und wirkt noch eine ganze Weile nach.
Für meine Freundin und mich ist "Seven Pounds" ganz klar ein unvergessliches DVD-Highlight aus dem Jahr 2009 und somit eine uneingeschränkte Empfehlung!




