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Der seltsame Fall des Benjamin Button

Der seltsame Fall des Benjamin Button
Von Warner Home Video - DVD

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Produktbeschreibung

Beschreibung:
'Ich wurde unter ungewöhnlichen Umständen geboren.' So beginnt 'Der seltsame Fall des Benjamin Button', die Filmfassung einer Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald aus den 1920er-Jahren: Ein Mann kommt als über 80-jähriger Greis auf die Welt und wird immer jünger - ein Mann wie Du und ich, der die Zeit nicht anhalten kann. In New Orleans werden wir Zeugen seiner Lebensgeschichte, vom Ende des Ersten Weltkriegs 1918 bis ins 21. Jahrhundert... einer Lebensgeschichte, wie sie ungewöhnlicher gar nicht sein könnte. Unter David Finchers Regie spielen Brad Pitt und Cate Blanchett die Hauptrollen, mit dabei sind Taraji P. Henson, Tilda Swinton, Jason Flemyng, Elias Koteas und Julia Ormond. 'Benjamin Button' ist das groß angelegte Schicksal eines wahrlich bemerkenswerten Mannes und der Menschen, denen er in seinem Leben begegnet: Er findet die Liebe und verliert sie wieder, er erfährt Lebensfreude und Todestrauer - vor allem aber lernt er, was von zeitloser Bedeutung ist.

Angaben laut Hersteller
Anzahl Datenträger: 1
Bildformat: 2,40:1, 16:9
Bonusmaterial: Kommentar(e)
DVD-Type: DVD 9
Darsteller: Brad Pitt, Cate Blanchett, Jason Flemyng, Julia Ormond, Tilda Swinton
Laufzeit ca.: 159 min
Produktionsjahr: 2008
Regie: David Fincher
Regionalcode: Code 2
Sprache: deutsch, englisch, spanisch
Tonformat: DD 5.1


Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #54 in DVD
  • Marke: Warner Bros.
  • Erscheinungsdatum: 2009-05-29
  • Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Formate: Dolby, PAL
  • Originalsprache: Deutsch, Englisch, Spanisch
  • Untertitel in: Deutsch, Spanisch, Portugiesisch
  • Länge: 159 Minuten

Aus der Amazon-Redaktion

Aus der Amazon.de-Redaktion
Die technischen Tricks bei Benjamin Button sind schon eine wirklich erstaunliche Sache für den Zuschauer: in jener Geschichte eines Mannes, der rückwärts altert, kommt Brad Pitt als winziger alter Mann auf die Welt, erlebt seine Jugend in mittlerem Alter und wird schließlich voller Altersweisheit immer jünger. Wie dies Regisseur David Fincher gelingt – mit Hilfe seiner Makeup-Künstler, Effektspezialisten und Körperdoubles – ist ein Grund, weshalb man von der ersten Hälfte des Films so fasziniert ist. Der Film basiert entfernt auf einer Geschichte von F. Scott Fitzgerald (und hat sogar noch mehr Ähnlichkeit mit Andrew Sean Greers Roman Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli), und er erzählt, wie der junge/alte Benjamin in New Orleans aufwächst, das Mädchen seiner Träume (Cate Blanchett) kennen lernt, mit ihr ein paar Jahre voller Glücksseligkeit verbringt, bis ihre verschiedenen Alterungsprozesse sie in unterschiedliche Richtungen treiben. Die Liebesgeschichte entwickelt sich in der zweiten Hälfte des Films, wobei Eric Roths Drehbuch an seine Arbeit bei Forrest Gump erinnert. Das ist schade, denn Benjamins frühe Jahre stellen eine wundervolle pittoreske Reise dar – vor allem eine Reihe von mitternächtlichen Verabredungen mit einer russischen Dame (Tilda Swinton) in einem stimmungsvollen Hotel. Fincher beobachtet das Ganze mit den Augen eines Insektenkundlers - kühl und präzise – was auch verhindert, dass der Stoff allzu zäh wird. Jedoch wirkt die Rahmenhandlung um Hurricane Katrina ziemlich aufgesetzt, und irgendwie scheint Benjamin in seinen späteren Jahren mehr und mehr von der Leinwand zu verschwinden – seltsam. --Robert Horton

Kurzbeschreibung
„Ich bin unter ungewöhnlichen Umständen geboren.“

So beginnt „Der seltsame Fall des Benjamin Button“, die Filmfassung einer Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald aus den 1920er-Jahren: Ein Mann kommt als über 80-jähriger Greis auf die Welt und wird immer jünger – ein Mann wie du und ich: Auch er kann die Zeit nicht anhalten. In New Orleans werden wir Zeugen seiner Lebensgeschichte, vom Ende des Ersten Weltkriegs 1918 bis ins 21. Jahrhundert… einer Lebensgeschichte, wie sie ungewöhnlicher gar nicht sein könnte: das grandiose Schicksalspanorama eines wahrlich bemerkenswerten Mannes und der Menschen, denen er auf seinem Lebensweg begegnet: Er findet die Liebe und verliert sie wieder, er freut sich des Lebens und trauert um die Toten – vor allem aber lernt er, was wirklich von zeitloser Bedeutung ist.

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New Orleans, 1918. Das Aussehen seines eben geborenen Sohnes Benjamin stößt Vater Button derart ab, dass er das Baby mit der Physis eines über 80-Jährigen vor einem Pflegeheim ablegt, wo es von der dort arbeitenden Schwarzen Queenie liebevoll aufgenommen wird. Benjamin wächst fast normal unter den Alten heran - außer dass er eben jünger wird statt zu altern. Früh ist er fasziniert von der hinreißenden Daisy. Doch bis sie zusammenfinden, müssen noch mehr als 30 Jahrzehnte vergehen, in denen Benjamin den Krieg und die Liebe erfährt.


Kundenrezensionen

Auf der Höhe der Zeit5
Dieser Film ist definitiv der Film des Jahres. Da mag noch kommen was will.
Als ich vor knapp einem Jahr die Kurzgeschichte von F.Scott Fitzgerald las war ich erst ein wenig irrtiert. Fitzgerald ist einer der Großen und ich liebe seine Sachen wie "Der Große Gatsby" und "Zärtlich ist die Nacht". Aber diese kurze sehr satirische Geschichte lies mich doch sehr verwundert zurück und es passte nicht so richtig zu dem Bild, was mir der Trailer vermittelte.
Der Film selber geht weit über die Kurzgeschichte hinaus. Unglaublich was daraus gemacht wurde.
Es ist eigentlich keine klassische Liebesgeschichte, sondern eher eine Geschichte über Tod und Zeit.
Wie wichtig es ist zu trauern, damit man weiß wie wichtig einem dieser Mensch war.
Das Möglichkeiten unser Leben bestimmen, auch die, die wir nicht nutzen.
Ein immer wieder kehrender Ort im Film sind das Auf und Ab auf den Treppen.
Sie zeigen wie unterschiedlich die Blickwinkel zueinander sein können und wie wichtig es ist, auf Augenhöhe zu sein.
Als Daisy für Benjamin tanzt blickt er zu ihr auf und bekommt es mit der Angst. Als Benjamin Daisy später im Krankenhaus besucht, blickt sie zu ihm hinauf. Erst dann können sie zueinander finden und sind auf gleicher Höhe.
Auch das fast schon zu einer Plattitüde verkommene "Ich liebe dich" kommt in dem Film nicht vor. Stattdessen sagt man sich "Gute Nacht". Bemerkenswert !
Es ist auch erstaunlich, wie ein sonst so zynischer und düsterer Regisseur wie David Fincher eines der großen, emotionalen epochalen Werke unserer Zeit geschaffen hat. Wahrscheinlich brauchte es einen solchen Anti-Romantiker um ein so schönes Sonett an die Liebe zu schaffen.
Es ist mir wirklich schleierhaft, dass er so vernachlässigt wurde bei den Oscars.

Zur Blu-Ray: Auch hier reiht sich der Film zu den ganz Großen ein. Das Bild ist das wohl Beste was Auf Blu-Ray gebannt wurde. Meiner Meinung nach noch besser als bei "The Dark Knight". Beim Ton gibt es auch nix zu meckern. Mit einer entsprechenden hochwertigen Anlage ist auch sicherlich noch einiges rauszuholen.
Das Bonus Material ist, wie bei Fincher üblich, sehr üppig. Tolle Hintergrundinfos. Alles was man sich so wünscht. Interaktivität wäre noch die Krönung gewesen.
Auf jeden Fall ist die Blu-Ray die Sinnvollere Alternative als die DVD SE. Vorallem da sie nur unwesentlich günstiger ist.

Ein modernes Märchen der etwas anderen Art!5
Ich hab die Special-Edition geschenkt bekommen und möchte hier auch ein paar Infos bzgl. der Ausstattung hinzufügen, welche oben nicht beschrieben sind!

Die DVD ist großzügig ausgestattet; in vielen kleinen Dokus wird dem Filmfan ein sehr ausführlicher und interessanter Blick hinter die Kulissen geboten, sodass man fast das Gefühl bekommt, selbst am Drehort zu sein. Es kommen u.a. David Fincher, Brad Pitt, Cate Blanchett sowie andere Schauspieler u. viele Mitglieder der Film-Crew zu Wort.

Auch erfährt man von anfänglichen Problemen der Umsetzung, Zweifel am Drehbuch bis hin zum Finden der Drehorte usw., nichts wird einem vorenthalten! Fragen dürften somit kaum unbeantwortet bleiben!
Zusätzlich gibt es noch Galerien zum durchklicken und der DVD ist ein kleines Büchlein beigefügt mit Bildern und kleinen Texten dazu, als würde man Benjamin Button's Notizbuch durchblättern! Dies ist zwar nicht wirklich nötig aber eine nette Beigabe für Fans!

Zum Film selbst möchte ich sagen, dass es ein einzigartiges Märchen mit sehr ernstem Hintergrund ist! Ich kann mich nicht erinnern, je so einen Film/Geschichte gesehen zu haben! Berührend und intelligent, witzig und romantisch!

Für eingefleischte Fans des Realismus freilich, ist dieser Film sicher nichts! Aber so eine Geschichte hat eben nichts mit Realismus zu tun, zeigt aber ironischerweise sehr wohl und durchaus realistisch" was passieren würde, wenn ein Mensch rückwärts altern würde!

Wer sich allerdings durch die vielen Oscar-Nominierungen beeinflussen lässt und glaubt, dieser Film wäre eine Art großes rührseliges Gefühlskino wie z.B. Vom Winde verweht" der irrt, glücklicherweise hat es David Fincher geschafft, nicht zuviel Kitsch mit einzubinden und diesen schweren Stoff glaubwürdig umzusetzen.

Schlussendlich hat der Film leider doch nur drei Oscars in eher unbedeutenden Kategorien eingeheimst, was aber angesichts dieser politisch geprägten Oscars (im Windschatten der Umbruchstimmung nach der Wahl von Barack Obama) nicht sehr verwundert!

Trotzdem ein wenig enttäuschend, er hätte mehr verdient! Allerdings sollte man sich davon nicht beeinflussen lassen und sich eher daran erinnern, dass ein Haufen Oscars nicht unbedingt einen guten Film hergeben müssen!

Für mich sicher einer der besten Filme der vergangenen Jahre und jedem Freund romantischer Märchen wärmsten empfohlen!

Bildgewaltige und dramaturgisch perfekt inszenierte Buchverfilmung5
Im frühen 20. Jahrhundert wird Benjamin Button (Brad Pitt) geboren - als alter Greis. Im Verlauf seines Lebens altert er nicht, sondern wird immer jünger. Als er sich in Daisy (Cate Blanchett) verliebt, wird ihre Liebe zueinander durch Benjamins Besonderheit auf die Probe gestellt, da Daisy immer älter, Benjamin aber immer jünger wird...

"Der Seltsame Fall des Benjamin Button" ist die epische Lebensgeschichte eines Mannes, dessen Alterungsprozess rückwärts läuft die solide, bewegend aber auch aufmunternd von Regisseur David Fincher verfilmt wurde.

Die Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald aus dem Jahre 1921 wurde zweifelsohne "hollywoodtauglich" ein wenig abgeändert. So spielt der Film zum Beispiel im Jahre 1918. Das Buch hingegen startet 60 Jahre früher. Außerdem entwickelt sich Benjamins Geist im Buch von alt nach jung und nicht wie im Film umgekehrt. Aber Hollywood hat schon ganz andere Vorlagen umgekrempelt und hier muss man sagen, was David Fincher an dem Buch geändert hat ist nur von Vorteil für den Film gewesen.

Die Darsteller spielen zweifelsohne gut - auch wenn Brad Pitt zum Ende des Films ein wenig an Tim Robbins erinnert. Die digitale Nachbearbeitung seines "Alters" ist überzeugend und technisch einwandfrei. Cate Blanchett als Daisy hat ein ähnliches elbenmäßiges Auftreten wie als Galadriel in "Herr der Ringe". Später helfen ihr Halbmondbrille und ein strenger Pferdeschwanz als einfach Tricks, um ihr relativ hohes Alter zu suggerieren.

Fazit:
Trotz einiger Längen liefert "Der Seltsame Fall des Benjamin Button" lauter tolle, bildgewaltige Momente, die dramaturgisch perfekt durchdacht sind. So fühlt man sich streckenweise an filmische Klassiker wie Big Fish [Blu-ray] oder Forrest Gump (2 DVDs) erinnert. So bietet auch Benjamin Button erleichternde Momente voller Komik und Slapstick - unterm Strich aber dominiert doch eine gewisse Traurigkeit den Film. Die spätestens am Ende dem einen oder anderen Zuschauer eine Träne wegdrücken lässt - 5 Sterne.