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Zeiten des Aufruhrs

Zeiten des Aufruhrs
Von Richard Yates

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Produktbeschreibung

Zeiten des Aufruhrs DV


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  • Amazon-Verkaufsrang: #89 in DVD
  • Erscheinungsdatum: 2009-06-04
  • Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Formate: Dolby, PAL
  • Originalsprache: Deutsch, Englisch, Türkisch
  • Untertitel in: Deutsch, Englisch, Türkisch
  • Länge: 114 Minuten

Aus der Amazon-Redaktion

Movieman.de
Der Name Sam Mendes wird bis heute mit dem Oscarerfolg von "American Beauty" im Jahre 1999 in Zusammenhang gebracht. Kein Wunder, denn der britische Produzent führte immerhin Regie. "American Beauty" ist aber nicht der einzige Erfolgsfilm, den Mendes zu verzeichnen hat. Praktisch alle seine Arbeiten zeichnen sich durch ihre Hochwertigkeit aus, darunter "Road to Perdition" (2002), "Jarhead" (2005) und "Drachenläufer" (2007, als Produzent). Auch mit "Zeiten des Aufruhrs" macht Mendes wieder alles richtig. Das mit dem aus "Titanic" bekannten Dreamteam Kate Winslet ("Iris", "Vergiss mein Nicht", "Der Vorleser") und Leonardo DiCaprio ("The Beach", "Aviator", "Blood Diamond") starbesetzte Drama zeichnet sich durch äußerst eingängige Darstellerleistungen und eine ergreifende Geschichte aus. Als Vorlage diente Richard Yates' bekannter Nachkriegszeit-Roman "Revolutionary Road" aus dem Jahr 1961. Der Stoff hat bis heute nicht an Brisanz verloren und stellt vor allem für Paare oder Familien ein interessantes Werk dar. Es geht um Höhen und Tiefen, die jeder Beziehung eigen sind, und es geht um den Kampf, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen, um an dem, was man hat, festhalten zu können. Was sich wie ein Widerspruch anhört, stellt die Voraussetzung dafür dar, in einer Welt leben zu können, die zwar Freiheit propagiert, in Wahrheit aber vorschreibt, wie diese auszusehen hat. Das Drama erzählt von unserer Gesellschaft aber auch vom puren Menschsein und davon, über welche Wege man sich erst als Mensch und nicht bloß als Teil der Gesellschaft definieren kann.Fazit Ganz großes Gefühlskino!

Moviemans Kommentar zur DVD: Es macht wirklich Freude, die Blu-ray anzusehen, denn das Bild bietet weiche, sehr harmonische Ansichten, die in natürliche, gedeckte Farben getaucht sind, die in entscheidenden Momenten wunderbar warm leuchten. Insgesamt erfreuen die Wärme und die Natürlichkeit des Bildes, das sich zudem von einer sauberen Schärfezeichnung unterstrichen sieht. Nur hin und wieder lassen sich leichte Unruhen auf gleichmäßigen Oberflächen entdecken, die aber nicht als wirklich störendes Rauschen zu enttarnen sind. Die Kompressions- und Kontrastwerte sind einwandfrei. Selbst an hellen Fenstern lassen sich keine Überbelichtungen erkennen. Akustisch setzt die Blu-ray ebenso auf Harmonie. Vor allem die Dialoge wurden mit viel Aufmerksamkeit bedacht. Jedes auch noch so feine Detail in den Stimmen überträgt sich mit phantastischer Direktionalität und Dichtheit. Auch die Synchronisation ist gelungen. Was hingegen etwas in den Hintergrund gerät, sind die Effekte, für welche der Film nur wenig Spielraum bietet. Die Kulissenarbeit funktioniert subtil und eingängig. Die Disc bietet einen Audiokommentar, in dem Regisseur Sam Mendes und Drehbuchautor Justin Haythe zu hören sind. Hinzu kommen das Making Of "Eine Stille Trennung" (29:03 Min.), ein Featurette über Richard Yates mit dem Titel "Die Waage der Gerechtigkeit" (26:04 Min.) sowie entfernte Szenen (25:14 Min.) mit optionalem Audiokommentar von Mendes und Hayes. Abschließend folgt noch der Original Kinotrailer (2:08 Min.). Das ist zwar keine erschlagende Zusammenstellung, aber dafür eine sehr interessante und stimmige Auswahl von relevanten Hintergründen, die jeweils sehr ausführlich behandelt werden. --movieman.de

VideoMarkt
Mitte der Fünfzigerjahre hat das junge Ehepaar Frank und April Wheeler die Realität erreicht. Ihre Träume, anders zu leben als im genormten Vorstadtglück, haben sich nicht erfüllt. Frank ist frustriert als Bürodrohne, die einstmals ambitionierte Schauspielerin April unglücklich darüber, sich nur als Mutter zweier Kinder zu definieren. Als sie den Vorschlag macht, den Trott hinter sich zu lassen und nach Paris zu ziehen, kommt neues Leben in die Ehe. Doch wird Frank wirklich das Risiko der Routine vorziehen können?

VideoWoche
Mit den "Titanic"-Stars Kate Winslet und Leonardo DiCaprio hat Regisseur Sam Mendes ("American Beauty") einen magnetischen Köder, um Zuschauer für sein messerscharfes, bitteres Beziehungsdrama nach Vorlage des berühmten Counter-Culture-Romans von Richard Yates anzulocken. Das Psychogramm einer krisengeschüttelten Ehe steht im Fokus der präzisen und gnadenlosen Verfilmung, die ein nicht gerade unterhaltungsfreundliches Terrain mit hoher darstellerischer und inszenatorischer Qualität beschreitet.


Kundenrezensionen

Machs noch einmal, Sam....4
"Zeiten des Aufruhrs" (Originaltitel: Revolutionary Road), das schriftstellerische Debüt des eigentlich schon fast vergessenen US-Autor Richard Yates ist Vorlage zu diesem gleichnamigen Film von Sam Mendes. Es handelt von einem Ehedrama aus der Wirtschaftswunderwelt der amerikanischen Mittelschicht.
Die Geschichte spielt 1955 und thematisiert die Hoffnungen und Sehnsüchte des selbstbewussten Ehepaares Frank (Leonardo di Caprio) und April Wheeler (Kate Winslet). Die beiden jungen Menschen lernen sich kennen, sind heiss und innig verliebt. Doch bereits sehr früh holt sie der Alltag ein.
Frank scheint in seinem Schreibtischjob gelangweilt, unterfordert und verrichtet diesen mit wenig Spass sondern noch erträglichem Frust. Er tut dies, so scheint es, aus dem Grund der Verantwortung, weil ein Mann für seine Familie zu sorgen hat.
Auch April findet das Leben als Hausfrau in einem schönen, idyllischen Haus in den Vorstädten von Connecticut mehr als mittelmässig.
Das Leben nimmt den gewohnten Gang: Kinder kommen, Streit kommt, die beiden hegen Ambitionen zum Ausbrechen aus dem Gefängnis konventioneller Lebensgemeinschaft und Vorbestimmung durch Normen, beide kompensieren ihren Frust mit nicht weiter wichtigen Beziehungen, bis April den Plan fasst, aus dem Alltag auszubrechen und nach Paris zu ziehen.
Frank gibt sich verhalten, willigt dann aber ein. Doch ist der grosse Plan nach Veränderung, nach einer besseren Zukunft nur eine Illusion, eine Lebenslüge ?
Sam Mendes hat vor 10 Jahren diesen wunderbaren "American Beauty" gedreht, ein fieser, satirischer Seitenhieb auf den "american way of life".
Die Geschichten sind sich nicht unähnlich, auch dort versucht der Titelheld sein mittelmässiges Dasein zu analysieren und einen neuen Weg zu suchen.
In "Revolutionary Road" geht er sogar noch einen Schritt weiter. Zwar werden die 50er Jahre thematisiert, auch die Bestimmung der Frau als Inventar einer dem schein nach glücklichen Familie mit Haus.
Der Stoff hat es aber in sich. Er erzählt von bitteren Wahrheiten für den scheinbar gefestigten und in der Gesellschaft integrierten Menschen von Heute, man findet sich teilweise selbst in den Figuren, die Hoffnungen und Ängste der beiden Protagonisten sind nicht neu. Dieses Gefühl ein Sekundenglück in die gesamte Lebenszeit retten zu müssen, kennt man doch zu gut.
Optisch ist der Film ganz grosses Kino, er erinnert an die Bilder aus Douglas Sirk Movies. Auch schauspielerisch agieren Leonardo di Caprio und Kate Winslet auf ganz hohem Oscar-Niveau.
Ich glaube es ist kein Zufall, dass Mendes das Traumpaar aus "Titanic" auswählte. Das Motto heisst Untergang Part II.
Ein kleiner Wermutstropfen bei aller vordergründiger Brillianz: Der Film ist nicht nur zynisch oder gallig, er ist in einem hohen Maße auswegslos deprimierend. Ein kleiner Hoffnungsschimmer wäre gut gewesen, aber selbst die wahrheitsliebende und gesund wirkende Figur im Film, der psychisch kranke John Givings, den die beiden kennenlernen, lebt gerade deswegen in der Klapse.
Das Schlussbild von April brennt sich heftig und trostlos ins Gedächtnis ein.
"Zeiten des Aufruhrs" wurde in den USA mit einer Bewertung R (Restricted) versehen, was soviel heisst, dass Jugendliche unter 17 Jahren den Film nur in Begleitung eines Erwachsenen ansehen dürfen. Als Grund für diese Einordnung werden Sprache, sexuelle Inhalte und Nacktheit angegeben.

Lebst Du? Wenn ja, wie?5
"American Beauty" gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen.Selten wurde die glänzende und heile Vorstadtwelt(und nicht nur die) so düster dargestellt und schonungslos zerstört.
Sam Mendes als Regisseur trägt sicher einen sehr großen Anteil an der Magie und dem Erfolg des Films.Nun führt er wieder bei einem ähnlichen Thema Regie.
Diesmal spielt es aber in den USA der 50er Jahre (Nebenbei, dass die 50er als "Austragungsort" gewählt wurden, finde ich völlig unerheblich.Ich denke es ist problemlos auf die heutige Zeit übertragbar)und anstatt des zynischen Kevin Spacey dreht sich alles um das "Titanic-Traumpaar" Winslet & Di Caprio als April und Frank Wheeler.

Beide beziehen frisch verliebt und voller Träume und Pläne ein wunderschönes Haus in einer noch schöneren Vorstadtidylle.
So als Übergang.Denn eigentlich sind sie ja 2 Rebellen im Herzen und ihre Beziehung so überhaupt nicht mit denen der anderen zu vergleichen.
Auch nur als Übergang arbeitet Frank in einem Büro.Obwohl er den Job nicht mag.Nach einigen Jahren des Tiefschlafs erwachen die Beiden plötzlich, denn ihre Welt hat Risse bekommen.Ist da nicht noch mehr?
Ungefähr ab diesem Zeitpunkt steigt der Zuschauer ins Geschehen ein...

Wer bei diesem Film viel Liebe und Romantik erwartet, den muss ich enttäuschen.
Es gibt etwas anderes:Das Leben!Aber von seiner finsteren und bösartigen Seite.Es geht um geplatzte Träume, verpasste Chancen, nie bestätigte Hoffnungen, Untreue, große und kleine Lügen, der Tatsache, dass Worte mehr als Taten verletzen können, Spießertum und den Fragen: Bin ich etwa ein Teil der grauen Masse?Seit wann?Komme ich da raus?Will ich da raus?
Und es geht um die Wahrheit, die hier anscheinend nur von einem geistig Verstörrten gesehen wird (einmalig gespielt von Michael Shannon).

Zum Schluss will ich noch kurz die schauspielerischen Leistungen in diesem Drama erwähnen, die mich wirklich beeindruckt haben.Kathy Bates, Kate Winslet und Leo Di Caprio sind natürlich bekannte Namen, hier laufen sie aber zur Höchstform auf.Da wird es sicherlich Preise geben (insofern es die noch nicht gegeben hat)!

Mein Fazit:Ein starkes Drama, das von einzigartigem Schauspiel, grausamen Wahrheiten und einer nachwirkenden Story lebt!!

Vergleichbar mit: The Good Girl, American Beauty, Little Children

Lebst Du?Wenn ja, wie?5
"American Beauty" gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen.Selten wurde die glänzende und heile Vorstadtwelt(und nicht nur die) so düster dargestellt und schonungslos zerstört.
Sam Mendes als Regisseur trägt sicher einen sehr großen Anteil an der Magie und dem Erfolg des Films.Nun führt er wieder bei einem ähnlichen Thema Regie.
Diesmal spielt es aber in den USA der 50er Jahre (Nebenbei, dass die 50er als "Austragungsort" gewählt wurden, finde ich völlig unerheblich.Ich denke es ist problemlos auf die heutige Zeit übertragbar)und anstatt des zynischen Kevin Spacey dreht sich alles um das "Titanic-Traumpaar" Winslet & Di Caprio als April und Frank Wheeler.

Beide beziehen frisch verliebt und voller Träume und Pläne ein wunderschönes Haus in einer noch schöneren Vorstadtidylle.
So als Übergang.Denn eigentlich sind sie ja 2 Rebellen im Herzen und ihre Beziehung so überhaupt nicht mit denen der anderen zu vergleichen.
Auch nur als Übergang arbeitet Frank in einem Büro.Obwohl er den Job nicht mag.Nach einigen Jahren des Tiefschlafs erwachen die Beiden plötzlich, denn ihre Welt hat Risse bekommen.Ist da nicht noch mehr?
Ungefähr ab diesem Zeitpunkt steigt der Zuschauer ins Geschehen ein...

Wer bei diesem Film viel Liebe und Romantik erwartet, den muss ich enttäuschen.
Es gibt etwas anderes:Das Leben!Aber von seiner finsteren und bösartigen Seite.Es geht um geplatzte Träume, verpasste Chancen, nie bestätigte Hoffnungen, Untreue, große und kleine Lügen, der Tatsache, dass Worte mehr als Taten verletzen können, Spießertum und den Fragen: Bin ich etwa ein Teil der grauen Masse?Seit wann?Komme ich da raus?Will ich da raus?
Und es geht um die Wahrheit, die hier anscheinend nur von einem geistig Verstörrten gesehen wird (einmalig gespielt von Michael Shannon).

Zum Schluss will ich noch kurz die schauspielerischen Leistungen in diesem Drama erwähnen, die mich wirklich beeindruckt haben.Kathy Bates, Kate Winslet und Leo Di Caprio sind natürlich bekannte Namen, hier laufen sie aber zur Höchstform auf.Da wird es sicherlich Preise geben (insofern es die noch nicht gegeben hat)!

Mein Fazit:Ein starkes Drama, das von einzigartigem Schauspiel, grausamen Wahrheiten und einer nachwirkenden Story lebt!!

Vergleichbar mit: The Good Girl, American Beauty, Little Children