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Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat [Blu-ray]

Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat [Blu-ray]
Regisseur(e) Bryan Singer

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Durchschnittliche Kundenbewertung:

Produktbeschreibung

OPERATION WALKÜRE


Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #57 in DVD
  • Marke: Century
  • Erscheinungsdatum: 2009-07-20
  • Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Format: Letterboxed
  • Originalsprache: Tschechisch, Türkisch, Polnisch, Deutsch, Französisch, Englisch
  • Untertitel in: Deutsch, Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Kroatisch, Tschechisch, Niederländisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Isländisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Türkisch
  • Länge: 120 Minuten

Aus der Amazon-Redaktion

Aus der Amazon.de-Redaktion
Der unprätentiöse und dramatisch geradlinige Operation Walküre ist eine spannende und dennoch aufbauende Geschichte über den letzten Versuch, Adolf Hitler vor Ende des Zweiten Weltkriegs zu ermorden. Tom Cruise spielt gut - wenn auch ein wenig undurchsichtig - als heldenhafter Hauptmann Claus von Stauffenberg, den seine Wut gegenüber Hitlers Massenmorden und unmöglicher Kriegführung dazu treibt, einer Geheimorganisation beizutreten, die den Führer töten will. Als der offensive Stauffenberg vorschlägt, Hitlers Tod dafür zu nutzen, Berlin während einer Regierungskrise zu schützen – einen Notfallplan namens „Walküre“ – begreift die Gruppe, dass ein Staatsstreich nach einem Attentat dadurch möglich gemacht würde, wenn man den Plan schnellstmöglich durchführt. Natürlich erzählt uns die Geschichte, dass der Plan scheiterte und dass Hitler sich Monate später selbst umbrachte.
Aber das hindert Cruise oder Regisseur Bryan Singer nicht daran, den Film als intelligenten Thriller zu präsentieren, der von den Vorgängen innerhalb des Hauptquartiers der Verschwörer erzählt, als der Ausgang ihrer Taten über mehrere kritische Stunden hinweg unklar war. Wie auch schon Gesprengte Ketten ist Operation Walküre ein Kriegsfilm mit vielen bekannten Gesichtern, darunter Kenneth Branagh, Terence Stamp, Tom Wilkinson, Bill Nighy und Eddie Izzard. (Der weniger bekannte David Bamber spielt den gebeugten und unter Druck stehenden Hitler hervorragend.) Die Tiefe des Films geht angesichts der Freude, die man beim Anblick all dieser Schauspieler in einem Stück realer Geschichte empfindet, ein wenig verloren, auch angesichts einiger interessanter stilistischer Mittel von Regisseur Singer – darunter das besonders unangenehme Bild einer Mücke, die man in einer Nahaufnahme zu Tode brutzeln sieht. --Tom Keogh

kulturnews.de
Gut möglich, dass die Anzahl der an diesen Film verschwendeten Zeitungsartikelzeilen um einiges höher ist als die der Kinozuschauer. Darf ein Scientologe den Widerstandskämpfer Claus Schenk Graf von Stauffenberg spielen? Darf ein Amerikaner bei einem solchen Biopic Regie führen? Darf die Geschichte dieses Stauffenberg am Ende ein unkritischer Actionfilm sein? Fragen wie diese wurden bis zum Abwinken diskutiert - und schenkten "Operation Walküre" mehr Aufmerksamkeit, als der Film verdient hat. Nicht nur, dass Tom Cruise an seiner Hauptrolle kläglich scheitert. Dem Geschichtsdrama mangelt es obendrein an Interpretationsangeboten und einem individuellen Blick auf die Vergangenheit. In Bryan Singers Film taucht Stauffenberg einfach auf, kritisiert den Kriegsverlauf und das Regime, wird verwundet und will Hitler töten. Ein Charakter wird nicht entwickelt, und so bleibt Graf von Stauffenberg eine mehr als blasse Figur. Wer das im Kino bereits gesehen hat, kann auf die DVD getrost verzichten - auch beim zweiten Anschauen entdeckt man hier keine Tiefgründigkeit. (jul)Extras: Audiokommentare, Making-of, FeaturetteAuch als Blu-ray-Disc!

Kurzbeschreibung
Der im Afrika-Feldzug schwer verwundete Oberst Claus Graf Schenk von Stauffenberg steht loyal zu Heimat, Volk und Vaterland. Doch als Europa und die halbe Welt in Flammen stehen und er um die Massenmorde und Verbrechen Hitlers weiß, ist auch von Stauffenberg sicher, dass dieser Krieg, nicht nur nicht zu gewinnen ist, sondern sein ganzes Volk ins Verderben führen wird. Der überzeugte Patriot begreift, dass Begriffe wie Ehre und Gerechtigkeit bedeutungslos geworden sind, dass Soldaten und ganze Völker sinnlos geopfert werden und sein Vaterland in eine ungeheure, umfassende Katastrophe steuert. 1943 schließt er sich einer Widerstandsgruppe an: Offiziere, Diplomaten, Aristokraten und Christen, vereint durch einen Ehren- und Wertekodex aus militärischem Gehorsam, tiefem Glauben und Visionen nationaler Größe. Mit der genialen Strategie, Hitlers eigene Notfallplanung die so genannte Operation Walküre zu nutzen, planen diese Verschwörer den Führer zu beseitigen, sein Regime zu stürzen und die Schlüsselressorts der Reichsführung mit ihren Männern zu besetzen. Für das Schicksal von Millionen Menschen setzen sie ihr eigenes und das Leben ihrer Familien aufs Spiel.

Mehrere Attentatsversuche sind fehlgeschlagen als sich Claus Schenk Graf von Stauffenberg am 20. Juli 1944 in der persönlichen Pflicht sieht Adolf Hitler zu töten. Schon zum vierten Mal innerhalb kurzer Zeit muss der Oberst zur Lagebesprechung in der Wolfsschanze Hitlers Hauptquartier in Ostpreußen antreten. Seit Wochen trägt er die mit Sprengstoff präparierte Aktentasche bei sich. Die Besprechung ist um eine halbe Stunde vorverlegt. Er muss sich beeilen und kann nur einen der beiden chemischen Zünder aktivieren, deponiert die Aktentasche neben Hitler unter dem Konferenztisch und verlässt unter einem Vorwand den Raum. Die Bombe detoniert um 12:42 Uhr. Im allgemeinen Durcheinander gelingt es Stauffenberg die Wolfsschanze Richtung Berlin zu verlassen. Er ist überzeugt, den Diktator getötet zu haben. In Berlin ist die Operation Walküre angelaufen. Doch dann kommen die ersten Meldungen, der Führer habe das Attentat überlebt. Der so genial geplante Staatsstreich wird schließlich niedergeschlagen.

Am 21. Juli 1944, wenige Minuten nach Mitternacht werden Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg, sein Adjutant Oberleutnant Werner von Haeften, der Chef des Stabes im Allgemeinen Heeresamtes Oberst Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim und der Leiter des Allgemeinen Heeresamtes General Friedrich Olbricht im Hof des Bendler-Blocks in Berlin standrechtlich erschossen.

Über 200 weitere Männer werden im Lauf der nächsten Monate zum Tode verurteilt und im Gefängnis Plötzensee durch den Strang hingerichtet. Fast wäre es gelungen, den Krieg zu beenden und das Leben von Millionen von Menschen zu retten.


Kundenrezensionen

Blu-Ray Bewertung4
Wie der Titel schon sagt, bezieht sich diese Bewertung nicht auf den Film sondern ausschließlich auf die Qualität der Blu-Ray.

Die Szenen in der Wüste sowie alle Massenszenen in Berlin bestechen durch absolute Schärfe und Klarheit. Ich würde sie sogar als Referenz bezeichnen. Allerdings sind einige Innenaufnahmen von erschreckend schlechter Qualität. Starkes Rauschen ist häufig zu sehen und selbst eine Abmilderung der Schärfe brachte keinen nennenswerten Erfolg.
Ein klares Manko wenn man bedenkt, dass der Film von 2008 ist.
Der Sound lässt dagegen keine Wünsche offen. Kräftig und druckvoll kracht's aus den Boxen auch wenn's "nur" 5.1 DTS ist.
Auch die Extras können sich sehen lassen. Allein die Dokumentation "Das Vermächtnis des deutschen Widerstands" geht fast so lang wie der Film selber. Außerdem sind die Extras auch in High Definition was nicht unbedingt selbstverständlich ist.

Fazit: Einen Punkt Abzug wegen der Innenaufnahmen. Ansonsten TOP!
Klare Kaufempfehlung.

Bendler Block Buster3
So viel Getöse im Vorfeld. Hauptsächlich um Tom Cruise und seine Zugehörigkeit zu einer umstrittenen Organisation.

Der Film sei wichtig, damit die Welt vom Stauffenberg Attentat erfahren würde, denn das es in Deutschland Widerstand gegen das Regime gegeben habe, sei in den USA weitgehend unbekannt, hiess es in einem Interview.

Mag sein. In Deutschland allerdings ist die Beschäftigung mit den Jahren 1933-1945 Allgemeinbildung und somit ist es schwer über ein so bekanntes Thema einen spannenden Film zu drehen.

Ein weiteres Problem für deutsche Zuschauer: sie wissen wie Göring, Goebels und Himmler aussahen. Die Schauspieler im Film sehen ihnen allerdings nur sehr entfernt ähnlich. Eine Ausnahme bildet der Braunauer. Denn hier redet er endlich so, wie es seine Sekretärin Traudl Junge beschrieben hat: normal. Ohne rollendes R und wilde Gesten. Denn das kam nur in seinen öffentlichen Reden zum Einsatz. Und nicht im kleinen Kreis, wie es im Film Der Untergang fälschlicherweise dargestellt wurde. Die Ausstattung (eine Ju-52, Uniformen u.a.) ist hingegen beeindruckend. Im Gegensatz zu den Kulissen in Berlin, die offensichtlich künstlich sind (vom Originaldrehort Bendler Block u.a. mal abgesehen). Ein komplett menschenleerer Flughafen Tempelhof? Wirkt extrem artifiziell!

Streckenweise spannend und temporeich, aber über längere Etappen auch sehr langweilig ist dieser Film! Hollywoods Version einer Guido Knopp Doku. Ganz übel ist etwa der Satz: "Jedes Problem lässt sich lösen, mit der richtigen Menge Sprengstoff." Dazu wird dann beifallhaschend cool in die Kamera geblickt. Und dann wechseln sich immer wieder langweilige Diskussionen mit übertrieben hektischen Szenen ab.

Der enge Kreise der Verschwörer um Graf Stauffenberg wird von namhaften Schauspielern überzeugend gespielt. Tom Cruise in der Hauptrolle war eine gute Idee, da er eine nicht zu leugnende Ähnlichkeit mit Stauffenberg besitzt.

Eine komplexe Beschäftigung mit dem historischen Ereignis bietet Operation Walküre nicht. Das es bereits vor und nach den Attentaten der Offiziere Widerstand und Versuche gab den Mann an der Spitze des Staates zu stürzen und das die Offiziere kein System wie die Bundesrepublik planten, sondern einen weiteren undemokratischen Staat, wird nicht thematisiert. Aber das ist zu verschmerzen, da der Film offensichtlich vor allem unterhalten will. Das gelingt aber nur halb.

Routinierte Umsetzung eines brisanten Themas4
Nach einer schweren Verwundung in Nordafrika kehrt der deutsce Offizier Claus Schenk Graf von Stauffenberg (Tom Cruise) nach Deutschland zurück. Aus Angst, Deutschland werde im Zweiten Weltkrieg eine katastrophale Niederlage einstecken müssen, und aus Verachtung vor dem Nazi-Regime plant er ein Attentat auf Adolf Hitler und die anschließende Machtübernahme. Gemeinsam mit dem General Friedrich Olbricht (Bill Nighy) und dem Generalmajor Henning von Tresckow (Kenneth Branagh) arbeitet Stauffenberg den Operationsplan "Walküre" aus und erklärt sich bereit, Hitler selbst zu töten...

Schon im Vorfeld gab es viel Aufregung, dass ausgerechnet Tom Cruise ein "deutsches Thema" an Originalschauplätzen verfilmen möchte (Regie führt Bryan Singer). So war auch ich nicht gänzlich davon überzeugt, dass dies ihm wirklich gelingen wird. Ist es doch ein durchaus heikles Thema für das Filmpublikum in Deutschland. Was Tom Cruise und Regisseur Bryan Singer allerdings abliefern ist ein geschichtlich gut-aufgearbeiteter Film, wo wohl nur Geschichtsexperten die eine oder andere kleine Schwäche entdecken dürften.
Für den Zuschauer liefert der Film in bester Thriller-Manier, trotz der vorhersehbaren Ereignisse, Spannung bis zum Schluss ab, so dass der Zuschauer eigentlich bis zuletzt hoffen kann, dass das Attentat auf den Massenmörder Hitler und der anschließende Staatsstreich doch noch gelingen wird und sei es nur auf der Leinwand.

Einzigen Kritikpunkt den ich gefunden habe, ist für mich die schon sehr lineare Verfilmung der Ereignisse. Szenen wo es den zweifelnden Stauffenberg gibt oder seine Familie werden nur ansatzweise gezeigt. Auch eindrucksvolle Bilder, wie beispielsweise der Gottesdienst in einer zerstörten Kirche, fließen viel zu wenig ein. Das sind Elemente die einem Film wie diesen hier, die nötige Tiefe und Emotionalität verleihen. Außerdem irritieren etwas die bekannten internationalen Gesichter in ihren Rollen als diverse Nazi-Größen und Widerstandskämpfer.

Insgesamt ist "Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat" trotzdem ein gelungener Verschwörungsthriller, der die Ereignisse von damals so wiedergibt, wie sie geschehen sind - ohne dabei abzuschweifen oder sich auf falschen Wegen zu verirren. Tom Cruise Darstellung des Stauffenberg ist routiniert und solide und strahlt die notwendige Glaubwürdigkeit aus. So ist der Film am Ende eingebettet in ein brisantes Umfeld, dem er im Enteffekt nicht genug Rechnung tragen wird oder tragen kann. Sondern nur versucht die Ereignisse von einst so darzustellen, wie sie geschehen sind und das auf chronologische und schnörkellose Weise - 4 Sterne.