Monty Python - Das Leben des Brian
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Durchschnittliche Kundenbewertung:Produktbeschreibung
DVD FSK 12 Komödie und Drama/ Sony. EAN 4030521353855 BRIAN
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #94 in DVD
- Erscheinungsdatum: 2003-05-08
- Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
- Formate: Dolby, HiFi Sound, PAL
- Originalsprache: Englisch, Latein
- Länge: 90 Minuten
Aus der Amazon-Redaktion
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Das Leben des Brian ist eine religiöse Satire, die keine spezifische Religion oder Religionsführer (sagen wir einmal Jesus von Nazareth) verulkt. Es ist vielmehr ein Film, der sich einen Spaß daraus macht, religiösen Fanatismus und Heuchelei zu karikieren. Als der Film 1979 in die Kinos kam, sahen das jedoch bei weitem nicht alle Zuschauer aus diesem Blickwinkel, der Film wurde vielmehr, sagen wir es vorsichtig, kontrovers diskutiert.
Das Leben des Brian erzählt die Geschichte eines Burschen namens Brian (Graham Chapman), der an einem 25. Dezember geboren wurde -- in einer Scheune, unweit eines weitaus bedeutenderen Futtertroges in Betlehem. Fälschlicherweise wird er immer wieder für den Messias gehalten und somit manipuliert, ausgebeutet oder auch mal beschimpft. Und das von den verschiedensten religiösen und politischen Fraktionen.
Besonders einprägsame Momente sind beispielsweise die Eingangssequenz (mit einem Shirley Bassey ähnlichen James-Bond-Eingangssong), die Szene im Kolosseum von Jerusalem, in dem die erbitterte Feindschaft der jüdischen Widerstandsgruppen untereinander erklärt wird (es kämpft die Volksfront von Judäa gegen die Judäische Volksfront) sowie der Auftritt des lispelnden Pontius Pilatus (Michael Palin). Über alledem stehen natürlich die Angriffe auf den Fanatismus, in dem sogar der Verlust einer Sandale als religiöses Zeichen gewertet werden kann.
Das Leben des Brian ist nicht nur eine der witzigsten Arbeiten der Monty Pythons. Es ist auch eine unglaublich intelligente Satire. --Jim Emerson
Story
Zur Weihnachtszeit. Ein wohlbekannter Stall nahe Bethlehem. Hier wird Brian Cohen geboren. Die überglückliche Mutter Mandy wiegt ihren neugeborenen Sohn. Wie aus dem Nichts erscheinen drei Männer und geben sich als die drei Weisen aus dem Morgenland zu erkennen. Könige, die dem neugeborenen König der Juden mit Geschenken huldigen wollen. Natürlich hält Mandy die Typen für Betrunkene, die vielmehr der Flasche als einem Stern gefolgt sind. Die Weisen lassen sich nicht beirren. Doch schon bald erkennen sie ihren Irrtum. Sie sind im falschen Stall. Der wahre Messias ist nebenan. Natürlich sammeln sie die Geschenke wieder ein ...
Brian wächst indes zu einem normalen jungen Mann heran. Ein Teenager mit all den üblichen Problemen. Ein Sohn Israels und ganz in Übereinstimmung mit der Volksmeinung, dass die Römer aus dem Land verschwinden sollten, damit das Volk endlich wieder in Freiheit und Selbstbestimmung leben kann. Bis es soweit ist, kann man sich ja die Zeit mit der Steinigung von unliebsamen Mitmenschen wie beispielsweise Matthias vertreiben. Selbst schuld, wer sich blasphemisch äußert. Die Jahre vergehen ohne größere Aufregungen.
Die größte Erschütterung für Brian, der sich schon immer Gedanken über seine große Nase machte, ist es, von seiner Mutter zu erfahren, dass sein Vater keineswegs der verstorbene Mr. Cohen ist, sondern ein römischer Zenturio! Und das ihm, Brian! Wo er doch die Besatzungsmacht hasst wie die Pest. Die Wahrheit ist, sein Vater war Nortius Maximus. Zwischen dem Römer und Mandy erblühte einst eine große Liebe, begleitet von noch größeren Versprechungen. Nachdem der Lover aber von Mandy ausreichend erhalten hatte, was er wollte, war er dann doch verschwunden!
Brian, der inzwischen sein Leben als Otternasen- und Zaunkönigleberverkäufer auf dem Forum fristet, lernt Reg und Judith kennen. Beide gehören der “Volksfront von Judäa” an und kämpfen gegen Rom und dessen Politik. Die einzigen Typen, die sie noch mehr hassen als die Römer, sind die anderen Volksfront-Splittergruppen mit ähnlichen Namen ... Da will Brian natürlich sofort Mitglied werden. Und so erhält er seinen ersten subversiven Job. ROMANI ITE DOMUM (Romans Go Home) schreibt der frischgebackene Volksfront-Aktivist in großen Lettern an eine noch größere Wand. Natürlich schreibt er es zuerst falsch, aber ein netter Zenturio erweist sich als hilfreicher Sprachlehrer.
Die nächste Aktion ist schon größer angelegt. Reg, Judith, Francis, Matthias und andere des revolutionären Kommandos planen einen Überfall auf den Palast des Pilatus, um dessen Gattin zu entführen. Nach dem ausgeführten Auftrag will man den römischen Statthalter zwingen, das Land zu verlassen, andernfalls werde er seine Gattin nicht wiedersehen. Dummerweise hatte auch eine andere Gruppe, die ebenfalls für ein freies Galiläa eintritt, die gleiche Idee. Man stößt also aufeinander, gerät in Streit, kämpft, und Brian wird als einziger Überlebender verhaftet. Brian landet im Knast und der hoffnungsvolle Revoluzzer darf sich vom Zenturio die Frage gefallen lassen, auf welche Weise er am liebsten gekreuzigt würde?
Wider Erwarten überlebt Brian das Zusammentreffen mit dem sprachfehler-geschädigten Pontius Pilatus, übersteht sogar ein Zusammentreffen mit Aliens in deren Raumschiff (die ihn erst retten, um ihn dann doch in tödliche Gefahr zu bringen) und hat seine liebe Not mit falschen und anderen Propheten, bevor er sich plötzlich mit unerwarteten Konsequenzen konfrontiert sieht: Es gibt Menschen, die ihn für einen Propheten, für einen Meister halten, für den Messias. Brian hat Jünger, Anhänger, die bereit sind, ihm zu folgen. Aber er hat gar keine Lust, den Messias zu geben ...
Und so geht alles seinen erwarteten Gang. Brian von Nazareth landet schließlich doch in Pilatus’ Fängen – und der stellt die entscheidende Frage an das jüdische Volk: Wen wollt ihr am Kreuz und wen in Freiheit sehen?
Video Jakob Kurzinhalt
""Der echte Jesus liegt nebenan" keift Brians Mutter die Drei Weisen aus dem Morgenland an, als sie irrtümlicherweise vor Brians Krippe niederknien. Schon als Säugling mit soviel Ehre bedacht, kann Brian, ein römischer Seitensprung seiner Mutter, nur ein außergewöhnliches Leben vor sich haben. Im Jahre 30 Anno Domini hat Brian auch Wichtigeres zu erledigen, als sich einem gewissen Jesus Christus anzuschließen. Er startet seine Karriere im Untergrund und wird durch die Parole "Römer raus" zum Volksheld."
Kundenrezensionen
Jaa, er lebt noch...
Über den Film selbst braucht man glaube ich keine Worte mehr verlieren. Die schönsten Sprüche des Films werden bereits seit Jahren von Fans zitiert und in Konversationen eingeflochten (Ferft den Purchen zu Poden!). Vielleicht nur soviel: Dies ist der Film der Pythons, der neben zahllosen umwerfenden Gags auch eine (mehr oder weniger) schlüssige Handlung besitzt. Dadurch erscheinen die ganzen Witze weniger als Nummernrevue wie beim Vorgänger und beim Nachfolger (Ritter der Kokosnuss und Sinn des Lebens).
Deshalb ein paar mehr Worte zu dieser Edition:
Versehen mit zwei Audiokommentaren und geschnittenen Szenen macht das ganze so schon Spaß. Kernstück des Bonusmaterials ist jedoch eine neu produzierte Dokumentation über die Entstehung und Begleitumstände des Films. Besonders wird hierbei auf die Proteste gegen den Film ob seiner angeblich blasphemischen Inhalte eingegangen. Äußerst unterhaltsam sind dabei Ausschnitte aus verschiedenen TV-Shows, in den die Pythons gegen selbsternannte und auch kirchliche Moralhüter antreten und ihren Film verteidigen. Wobei die meisten Anklagen gegen den Streifen von Leuten kommen, die den Film gar nicht gesehen haben. Insgesamt lässt diese Doku an Informationen kaum Wünsche offen. Sie macht einem allerdings auch gleichzeitig bewusst wie alt der Film tatsächlich schon ist, da man stets den Vergleich zwischen den Darstellern damals und heute hat (Es sind doch schon fast 30 Jahre, man mag es nicht glauben!).
Daneben wird eine Leseprobe des ersten Brian-Skripts geboten, die die Pythons in einem Tonstudio eingesprochen haben. Bebildert wird dieses „Hörspiel“ durch die Seiten des Skripts zum Mitlesen sowie einiger Storyboard-Zeichnungen zum Film.
Apropos Hörspiel: Das was als Soundtrack angekündigt wird, ist eigentlich eher ersteres. Man kann sich Schlüsselszenen des Films im englischen Original anhören die von skurrilen und bewusst improvisiert gehaltenen Zwischenerzählungen der Python-Darsteller verbunden werden, die den Handlungsverlauf zwischen den einzelnen Filmtonschnipseln skizzieren. Das ist etwas merkwürdig aber eben einer Monty Python-DVD auch wieder würdig.
Fazit: Wer das Leben des Brian liebt, will diese Edition haben und keine andere!
Wohl der beste Monty Pyton Film
Das Leben des Brian ist neben "Die Ritter der Kokusnuss" der bekanteste der Monty Pyton Filme.
Zu Recht kann fast jeder Erwachsene auf dem Leben des Brian etwas zitieren. Aussprüche wie "Wirft den Purchen auf den Poden" oder "Ist hier Weibsvolk unter uns", oder gar die Lateiner unter uns kennen noch das "Romani ite domum". Die Komik der Geschichte ist daher auch einzigartig, weil an vielen Stellen aus nichts wirklich die tollsten Brüller gemacht werden.
Man denke an die Steinigung, wo man sich als Frau einen Bart kaufen kann, damit man als Frau zu einer Steinigung gehen kann, und der Stand mit den Steinen für die Steinigung ... "Ich hätte gerne 2 spitze und 2 flache Steine und ein Paket Kies", nunja und auch das Wort Jehova bekommt total neue Möglichkeiten der Interpretation.
Tja und seit ich das Leben des Brian gesehen hab weiss ich auch wenn ich was Einkaufe das ich Feilschen muss. Ich könnte weiter die Gags aufzählen, aber letztich muss man es wirklich gesehen haben.
Mit der DVD ist nun auch wirklich ein qualitativ guter Film mit deutschem und englischen Ton auf den Markt gekommen. Die Lücke, dass es das Leben des Brian nicht auf DVD gab wurde damit zum Glück geschlossen. Die Bild- und Tonqualität finde ich persönlich wirklich in Ordnung. Es ist zwar klar das die Bild- und Tonqualität nicht so brillinat ist wie bei heutigen Kinofilmen. Man sollte aber auch wissen, das auch Das Leben des Brian eine 'low budged' Produktion war, und auch das Filmmaterial nicht so hochwertig war, wie von grossen Filmproduktionen. Ich empfinde den Film keinesfallst schlechter als damals im Kino.
Der Film ist wirklich eine superheisse Empfehlung. Nur Leute die keinen Spass verstehen wenn es um die Wurzeln des christlichen Glaubens gehen, sollten diesen Film lieber im Regal lassen, da dieses Thema komplett der Komik von Monty Pyton ausgesetzt wird. Diese Leute müsste man dann aber als "Spalter" umschreiben ... ;-)
Saturday Afternoon � About Tea Time
Ich möchte bei meiner Rezension darauf verzichten auf die Handlung dieser Kultkomödie einzugehen, da diese hier schon zu genüge beschrieben wurde und wer den Film bis heute nicht kennt ist sowieso selber Schuld.
Die Monty Pythons mit Ihrer Art von Humor sind sicher nicht Jedermanns Geschmack aber wer „Life of Brian" Gotteslästerung vorwirft der ist auf der völlig falschen Fährte.
Die britische Komikertruppe hatte mit Ihrem Film definitiv nicht vor unserem allmächtigen Herrn an den Karren zu fahren, vielmehr soll dieser Streifen Fanatiker auf die Schippe nehmen die Ihren Glauben wechseln wie andere Leute Unterhosen.
Dies gelingt den Pythons auch hervorragend, den „Life of Brian" ist eine brilliante Satire auf all jene die, wie im Film dargestellt ist, Ihren Glauben weniger von der eigenen Überzeugung abhängig machen sondern sich mehr von allen anderen Aspekten beeinflussen lassen.
„Life of Brian" ist eine absolut herrliche Komödie die auch nach mehrmaligem ansehen nicht langweilig wird. Leider war dieser Streifen schon eines der letzten Werke der Monty Pythons bestehend aus Eric Idle, John Cleese, Graham Chapman, Terry Jones, Michael Palin und Terry Gilliam. Neben „Die Ritter der Kokosnuss ist es wohl auch noch das bekannteste Werk der Truppe die in England mit Ihrer Reihe „Monty Pythons Flying Circus" bekannt wurden.
Die Umsetzung auf DVD ging meines Erachtens allerdings vollends in die Hose, da die Bild und Tonqualität ungefähr einer zwanzig Jahre alten VHS entsprechen. An Bonusmaterial wird einem dafür eine längere Dokumentation über die Monty Pythons angeboten. Meine fünf Sterne beziehen sich einzig auf den Film und nicht auf die völlig misslungene DVD Ausgabe.




