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Tanz der Vampire

Tanz der Vampire
Regisseur(e) Roman Polanski

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Produktbeschreibung

Bal paradox Die Blutsauger in Abendgarderobe feiern in Graf von Krolocks transsilvanischem Schloss den Tanz der Vampire. Ganz gewiss wäre kein Sterblicher verrückt genug, diese Soiree der Hämoglobin-Süchtigen zu stören. Doch dann entdecken die Festgäste etwas in den Spiegeln des Ballsaals Das Abbild von Menschen - Vampirkillern - die mitten unter ihnen das Tanzbein schwingen.Mit diesem drolligen Balanceakt aus Schocks und Gags parodiert Regisseur/Co-Autor Roman Polanski Der Pianist, Rosemaries Baby, Chinatown das klassische Vampir-Genre. Er persönlich spielt Alfred, den furchtsamen Gehilfen eines schlotternden Vampirforschers Jack MacGowran Der verliebte Alfred versucht die hinreißende Sarah Sharon Tate zu beschützen, als der Graf Ferdy Mayne sie in das Monster seiner Träume verwandeln möchte. Eine Tour de force von wahrhaft beißendem Humor!


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  • Amazon-Verkaufsrang: #117 in DVD
  • Marke: Warner
  • Erscheinungsdatum: 2005-03-04
  • Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Formate: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Originalsprache: Deutsch, Englisch, Spanisch
  • Untertitel in: Deutsch, Englisch, Spanisch, Polnisch, Hebräisch, Griechisch, Schwedisch, Ungarisch
  • Länge: 107 Minuten

Features

  • FSK 12

Aus der Amazon-Redaktion

Aus der Amazon.de-Redaktion
In diesem Monsterspektakel aus dem Jahre 1966, einer von Polanskis unverhohlenen Komödien, spielen Jack McGowran und Polanski ein tolpatschiges, aber dennoch heldenhaftes Vampirjägerduo. Die beiden kämpfen sich durch jegliche Art von Schlamassel, als sie gerufen werden, um die schöne und vollbusige Tochter (Sharon Tate) eines Gastwirtes vor einem Blutsauger zu retten, der doch sehr an Dracula erinnert. Einer der kniffeligsten Momente entsteht, als ein Raum voller tanzender Vampire durch einen Blick in den Spiegel bemerkt, dass die beiden menschlichen Eindringlinge die einzigen sind, die sich darin widerspiegeln.

Der Film, der sowohl gruselig als auch lustig ist, beeindruckt durch seine unvergessliche Ausstattung, tolle Musik, eines der wenigen aufgezeichneten Beispiele für die außergewöhnliche Schönheit von Sharon Tate und durch herausragende Darsteller. Polanski zeigt sich hier zwar nicht sonderlich entspannt, beweist jedoch eindeutig, dass er als Regisseur durchaus glänzen kann. --Tom Keogh

Video Jakob Kurzinhalt
Millionen Zuschauer in aller Welt lachten sich halbtot, als ein schusseliger Professor und sein tolpatschiger Assistent auf die Jagd nach dem legendären Vampir Graf Krolok gingen und in eine Familienfeier der Untoten geraten. In den Karpaten mischt sich Grusel und Gekicher. Und das furiose Finale im Speisesaal eines Spukschlosses wurde ein Stück Filmgeschichte.

Movieman.de
Polanskis Horror-Parodie ist von der ersten bis zur letzten Minute a) köstlich und b) einzigartig. Nie wieder gab es einen auf wunderbare weise skurilleren Film als diesen. In CinemaScope und mit ungewöhnlicher, barock-Jazzig-abgedrehter Musik von Komeda offeriert das Werk puren Komödien-Luxus-Horror mit einer einmalig grotesk-romantischen Grundstimmung. Perfekt agiert, göttlich ausgestattet: ein Muß. Fazit: absolut sehenswert

Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild ist sauber gemastert, der Ton etwas rauschig und dünn, die Extras recht nett, aber zu wenig.

Bild: Die anamorphe Scope-Optik sieht recht schick aus. Wenn auch die Laserdisc seinerzeit noch einen Hauch mehr Kontrast-Glanz hatte, so kann die Abtastung doch überzeugen. Schneeszenen bereiten ihr keine Schwierigkeiten (00.02.25) und die Schärfe reicht, um in Halbtotalen Schrift auf Grabsteinen entziffern zu können (01.33.04). Kamerabewegungen laufen problemlos ab und die Bewegungsstabilität bleibt auch in dunklen Szenen erhalten (00.22.21, dunkler Raum).

Ton: Der Monoton liegt weder in deutsch, noch in englisch in einer wirklich guten Fassung vor. Die deutsche Version wirkt recht gepresst und nicht sonderlich höhenfreundlich, sie neigt zu Rauschen und die Musik kann zuweilen etwas klirren (01.10.38). Etwas klarer arbeitet der englische Soundtrack, der aber auch ein Grundrauschen aufweist. Die Stimmen bleiben aber verständlich.

Extras: Ein Promo-Filmchen und der Trailer...ein wenig mehr hätte man sich bei einem Klassiker dieses Formates schon gewünscht. --movieman.de


Kundenrezensionen

Wollen wir einem Engel gestatten, durchs Zimmer zu gehen?5
"Tanz der Vampire" schafft das, was absolut selten ist - er funktioniert als Parodie und Komödie gleichermaßen wie als romantischer Thriller und Horrorfilm. Als Kind habe ich mich beim Ansehen zu Tode gegruselt und konnte den Humor kaum wahrnehmen, heute kann ich gottseidank auch herzhaft lachen, dennoch jagen mir einige Szenen immer noch eine leichte Gänsehaut ein - immer schön, wenn man sich eine gewisse Naivität bewahrt. "Tanz der Vampire" funktioniert auf so vielen Ebenen und ist so viel mehr als man heute von Horrorfilmen oder Parodien erwarten kann, er schafft eine wunderbare Atmosphäre, hat einen einzigartigen Humor (vielleicht am ehesten vergleichbar mit Woody Allen, aber wozu überhaupt vergleichen?), eine Mischung aus Slapstick, Dialogwitz, Farce und Dutzende von Einfällen, die für mehrere Filme gereicht hätten. Und er lebt von kleinen Gesten und Details - ich liebe die Szene, in der Professor Abronsious vergeblich versucht, die Butter auf sein Brot zu streichen, oder wenn er seine Reisetasche ganz nebenbei mitten auf dem Schachbrett des Grafen abstellt.
Nicht zuletzt ist "Tanz der Vampire" eine großartige Gelegenheit, die Schönheit, Eleganz und Ausstrahlung der tragisch verstorbenen Ehefrau Polanskis, Sharon Tate, zu erleben. Es bricht mir immer noch das Herz zu sehen, wie die Zwei im Film zusammen spielen, bei dessen Dreharbeiten sie sich ineinander verliebt haben... Schon allein aus diesem Grund nimmt "Tanz der Vampire" eine Sonderstellung in der Filmgeschichte ein. Ein zeitloser Klassiker, auch dank der wundervollen, originellen Musik Krzysztof Komedas, die Lichtjahre von der modernen Soundtrack-Berieselung entfernt ist.
Zur DVD: Von "Tanz der Vampire" geistern mehrere Fassungen durch die Welt. Polanskis ursprünglicher Cut kam in Europa ungeschnitten in die Kinos, in den USA wurde der Film gekürzt und mit einem Zeichentrick-Prolog versehen. Mit dieser Fassung war Polanski nicht einverstanden. Diese vorliegende Version der SZ Cinemathek entspricht der Erstauflage von MGM und der von Polanski autorisierten Fassung. Der Film ist in deutscher und englischer Sprache (bei der besonders Polanskis Akzent herrlich anzuhören ist) vorhanden, Extras gibt es keine. Bild- und Tonqualität sind nicht brillant, aber durchaus akzeptabel.

ein Heidenspaß ... die Transsylvanische Abhandlung über die Fledermaus5
In diesem farbenprächtigen Festival der barocken Gruselstimmungen, flackernden Kerzenlichter, weissagenden Antikspiegel, wehenden Schloßgesänge und der flüchtenden und flüchtigen Ober- und Untergrundkreaturen kredenzte uns Polanski (erstmals mit einem gesunden Budget ausgestattet) mit viel Knoblauch, knirschendem Schnee, Öffnungen allerlei Ausmaßes und Zweckes und einer super bella Transsylvania Abronsius, einen Archetyp eines schusseligen, überall steckenbleibenden jedoch unerschreckbaren und unerschütterlichen Forschers, Philosophen und Professors mit seinem, vor Naivität und Liebe schlotternden Gehilfen Alfred in einem grotesken Figuren-, Kostüm- und Kulissenkabinett von frostigwohlig köstlichstem Schaudern, angeführt von dem Inbild einer strapazierfähig schwungvollen, Gard'schen Seniorenfönwelle, Graf von Krolock.

Mit ungeheuer viel hintergründig gehobenen Humor ausgestattet und das Horrorgenre unbandig witzig umsetzend, entstand 1965 wohl einer der, bis dato originellsten Grusel-Komödien der Filmgeschichte. Mit Wonne und dem jederzeit richtigen Gefühl für die jeweilige Situationskomik brillieren die wenigen, für dieses Slapstickspektakel notwendigen SchauspielerInnen in ihren, alle Gebiete der Sinneswahrnehmung und Emotion abdeckenden Haupt- und Nebenrollen.

"Wie glücklich er heute ist. Sehen Sie doch nur, wie er hüpft und tanzt". [Graf von Krolock]

... wahrlich ein Filmjuwel mit unerwartetem, generalisierbarem Ende

Besetzung
* Jack MacGowran als Professor Abronsius
* Roman Polanski als Alfred
* Sharon Tate als Sarah Chagal
* Ferdy Mayne als Graf von Krolock
* Iain Quarrier als Sohn Herbert von Krolock
* Alfie Bass als Chagal
* Jessie Robins als Rebecca Chagal
* Fiona Lewis als Magd Magda
* Terry Downes als Koukol

Der beste Film aller Zeiten endlich auf DVD !5
Der skurille Titel von Polanskis „Tanz der Vampire" lautet im Orginal „The Fearless Vampire Killer - or pardon me your teeth are in my neck"" und ich mache mich nun ein zweites mal daran eine würdige Rezension zu meinem Lieblingsfilm zu verfassen. Trotz der genialen „Herr der Ringe" Trilogie muß ich noch immer diesen Kultfilm von 1967 nennen wenn ich nach meinem Lieblingsfilm gefragt werde. Ich kann nur immer wieder betonen das die Qualität des Films nichts mit dem Alter zu tun hat, ganz im Gegenteil.

So nun versuche ich einmal mit meinen Worten zu erklären was für mich persönlich diesen Film so außergewöhnlich und so faszinierend macht. Es war 1980 und ich war kindliche neun Jahre alt, als im ZDF am Samstag Abend als Wunschfilm „Tanz der Vampire" lief. Zusammen mit meinen sich köstlich amüsierenden Eltern saß ich kleiner Wicht zitternd auf der Wohnzimmercouch und fürchtete mich fast zu Tode. Nach dem Film sollte ich dann sogar ganz alleine in mein Bett gehen ohne dass mein Vater das Zimmer vorher nach Vampiren untersucht hatte. Ich durchlebte eine Horrornacht in der ich stündlich von blutsaugenden Bestien heimgesucht wurde.

Ein Jahr später lief der Film im Nachtprogramm des ZDF und ich bekam eine Sondergenehmigung meiner Eltern das ich mir ausnahmsweise den Film ansehen durfte. Gegen 23.30 Uhr ging das Spektakel los und nach knapp einer halben Stunde schmiedete ich schon Pläne wie ich unversehrt mein Bett erreichen könnte. Auch nach dem zweiten mal verfehlte der Film seine Wirkung nicht und ich schlief mit brennendem Licht ein und schaffte es wieder die ganze Nacht lang den Blutsaugern zu entkommen.

Was macht nun diesen Film von Roman Polanski so genial ? Meiner Meinung nach kommen hier viele kleine Mosaiksteinchen zusammen die als Ganzes einen perfekten Film ergeben. Eine perfekte und liebevolle Ausstattung, herrliche Kulissen, skurille Figuren, exzellente Tricks, ideal passende Filmmusik, wunderbare Darsteller, tolle Kostüme, einzigartige Situationskomik, wunderbare Stimmung, und noch vieles mehr machen für mich aus „Tanz der Vampire" einen Film für die Ewigkeit. Polanski parodiert in seinem Klassiker alle gängigen Horrorklischees in Perfektion.

Der schrullige Professor Abronsius (Jack Mac Gowran) und sein tolpatschiger Gehilfe Alfred (Roman Polanski) wissen noch nicht das Sie fast am Ziel Ihrer geheimen Wünsche sind als Sie sich auf dem Weg in die verschneiten Südkarpaten befinden. Unsere beiden Helden machen Halt bei Shagal (Alfie Bass) einem sehr skurillen Wirt und quartiern sich in dessen Herberge ein. Dort machen Sie auch recht bald Bekanntschaft mit dessen wunderschöner Tocher Sarah (unvergesslich Sharon Tate) und vor allem mit dem buckeligen Koukul (Terry Downes) der kurz in Shagals Wirtshaus auftaucht um für seinen Meister Kerzen zu besorgen. Dieser Meister lässt auch nicht lange auf sich warten und in der folgenden Nacht taucht Obervampir Graf von Krolock (Ferdy Mayne) auf und bringt die schöne Sarah in seine Gewalt. Shagal macht sich in der nächsten Nacht auf den Weg um seine Tochter aus der Gewalt des Vampirs zu retten aber leider geht auch dieses Vorhaben heftigst daneben und er wird selbst ein Opfer der Blutsauger. Jetzt können nur noch die Spezialisten helfen und Abronsius macht sich zusammen mit Alfred daran die Spur der Vampire aufzunehemen. Shagal selbst bringt Sie auf die richtige Fährte und unsere Vampirjäger folgen Ihm zum Schloss der Vampire. Dort angekommen machen Sie bald Bekanntschaft mit dem Obervampir Graf von Krolock, der die beiden auch sogleich im Schloss einquartiert. Nun beginnt die heikle Mission unserer beiden Helden und bei Ihrer Rettungsaktion schaffen Sie es auch wirklich kein Fettnäpfchen auszulassen. Unter anderem lernt man Herbert (Ian Quarrier) kennen, dieser ist der Sohn von Oberblutsauger von Krolock und noch dazu stockschwul. Außerdem nimmt man eher unfreiwillig am „Tanz der Vampire" teil und bei diesem Fest der Blutsauger fliegt die Deckung der beiden Chaoten auf als Sie beim Tanz mit dutzenden von Vampiren plötzlich vor einem Spiegel stehen und außer Ihnen und Sarah niemand sonst im Spiegel zu sehen ist.

Der Film enthält soviele unvergessliche Momente die man hier gar nicht alle aufzählen kann, aber hier trotzdem meine persönlichen Highlights. Zum einen ist das der Moment indem Krolock Sarah entführt wobei diese in der Badewanne sitzt und es plötzlich durch das Dachfenster schneit. Natürlich habe ich mich bei dieser Szene als Neunjähriger mit am meisten gefürchtet. Dann natürlich die herrliche Szene in der Alfred zusammen mit Vampir Herbert auf dem Bett sitzt und dieser versucht ihn zu beissen. Unvergessen natürlich auch Wirtsfrau Shagal bei Ihrer Reaktion nachdem man Ihr gezeigt hat was mit Ihrem Liebsten passiert ist.

Leider wurde der Film, welcher im Orginal ca. 118 min dauern soll, in Deutschland und noch mehr in den USA entsprechend gekürzt. Ich hatte einmal das Glück eine englischsprachige Fassung zu sehen bei der auch der Orginalvorspann zu sehen ist. Dieser Vorspann besteht aus einem Zeichentrickfilm bei dem zwei Vampirjäger zu sehen sind wie Sie einen Blutsauger zur Strecke bringen. Die eigentliche Fassung enthält über dies hinaus noch Szenen in denen Sharon Tate wohl zu sexy war und somit wurde auch hier entprechend die Schere angesetzt. Verstümmelt wurde dieser Kultfilm in den USA, wo heutzutage Weltkrisen ausbrechen weil Janet Jackson eine Ihrer Melonen beim Superbowl aus dem Anzug geplumpst ist, aber jeder immer und überall sämtliche Waffen kaufen kann.

Die wunderschöne Sharon Tate wurde Roman Polanskis Ehefrau, doch leider ist Sie 1969 im hochschwangeren Zustand auf bestialische Art und Weise von der Manson Bande ermordet worden. „Tanz der Vampire" ist ein Zeitdokument indem zu sehen ist warum diese Frau völlig zurecht damals als eine der schönsten Frauen überhaupt gegolten hat. In „Rosemary Baby", Polanskis nächstem Meisterwerk, ist Sie als eine von Rosemarys Freundinnen noch einmal kurz zu sehen.

Für die herrliche Filmmusik war Polanskis kurz darauf verstorbener Freund Kristof Komeda verantwortlich der mit seinem Score zu „Tanz der Vampire" die perfekte Filmmusik für diesen Kultfilm schuf.

Nun endlich kommt dieser Kultfilm auch auf DVD und ich hoffe das diese Veröffentlichung dem Streifen gerecht wird. Andererseits bin ich hier schon sehr froh das es meinen absoluten Lieblingsfilm überhaupt auf DVD gibt. Alle die den Film kennen werden sich die DVD sowieso holen und allen anderen die es bis jetzt verpasst haben Polanskis Meisterwerk anzusehen kann ich den Film nur wärmstens empfehlen. Also, die Zähne gewetzt und Ihnen nach !!