Keinohrhasen
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Durchschnittliche Kundenbewertung:Produktbeschreibung
Der Boulevard ist sein Revier: Reporter Ludo (Til Schweiger) ist mit Paparazzo Moritz (Matthias Schweighöfer) ständig auf der Jagd nach Stars, Starlets und Boxenludern. Manchmal glaubt er sogar selbst an die Storys, die er verzapft und eines Tages geht das ins Auge: Die Richterin brummt ihm 300 soziale Arbeitsstunden in einem Kinderhort auf. Dort herrscht Anna (Nora Tschirner), die den Schwerenöter Ludo schon als Kind nicht ausstehen konnte - Ludo muss also barfuß durch die Hölle. Zwischen Klatschspalten und Klettergerüsten entdeckt er sich selbst - es ist der Knüller seines Lebens...
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #23 in DVD
- Marke: Warner Home Video
- Erscheinungsdatum: 2008-08-22
- Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
- Formate: Dolby, PAL, Surround Sound
- Originalsprache: Deutsch
- Untertitel in: Englisch
- Abmessungen: .0 Pfund
- Länge: 110 Minuten
Features
- Angaben: laut Hersteller
- Anzahl Datenträger: 1
- Bildformat: 2,35:1, 16:9
- Bonusmaterial: Audiokommentar(e)
- Bonusmaterial: Entfallene Szene(n)
Aus der Amazon-Redaktion
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Ludo ist ein Klatschreporter wie er im Buche steht: arrogant, verantwortungslos und einfurchtbarer Schürzenjäger. Gemeinsam mit seinem Freund und Fotografen Moritz hat er es auf die Stars und Sternchen abgesehen, die ihm eine heiße Story und seiner Zeitung die auflagenstarken Schlagzeilen bringen sollen. Doch es kann nicht immer nur bergauf gehen, der Absturz ist – im wahrsten Sinne des Wortes – vorprogrammiert: Als er bei der Verlobungsfeier von Wladimir Klitschko und Yvonne Caterfield durchs Hoteldach einbricht, wird er zu acht Monaten auf Bewährung verurteilt. Um nicht ins Gefängnis zu wandern, muss Ludo300 Stunden Sozialarbeit ableisten. Und das ausgerechnet im Kinderhort von Anna, der er während der gemeinsamen Schulzeit ganz übel mitgespielt hat. Natürlich nimmt Anna genüsslich Rache an Ludo und lässt ihn seine Taten schwer büssen. Ein verbissenes Kräftemessen nimmt seinen Lauf, das – in allerbester Screwball-Manier - in einen regelrechten Geschlechterkrieg ausartet. Es kommt wie es kommen muss: Nach einem fehlgeschlagenen Date und etwas zuviel Alkohol landen Anna und Ludo zusammen im Bett.
Die Rolle als arroganter Frauenschwarm hat sich Til Schweiger diesmal selbst auf den Leib geschneidert. Aber während er als Schauspieler vielleicht nur eine gekonnte Variante seiner großen Erfolge (Der bewegte Mann, Barfuß) abliefert, legt er als Regisseur eine wahre Meisterleistung vor. Was als furios-freche Komödie mit hoher Gagdichte beginnt, entwickelt sich zu einer der schönsten romantischen Komödien der letzten Jahre. Til Schweiger und Nora Tschirner geben ein rasantes Tempo vor und spielen sich die Bälle zu, dass es eine wahre Freude ist: Cary Crant und Katherine Hepburn hätten es nicht besser gekonnt! Garniert mit spitzzüngigen Seitenhieben auf die Welt der Medien und unseren Promiwahn hat Keinohrhasen geradezu Tiefgang. Der Film hält geschickt die Balance zwischen romantischer Leichtigkeit und hintergründigem Humor, zwischen charmanter Komödie und feinfühlig in Szene gesetzten Nebenhandlungen. Schweigers Timing ist perfekt, sein Gespür für märchenhaft schöne Kinobilder beeindruckend. Mit tatkräftiger Unterstützung von Jürgen Vogel, Armin Rohde, Rick Kavanian und Christian Tramitzverwiesen die Keinohrhasen mit über sechs Millionen Kinobesuchern sogar die Pirates of the Caribbean auf die Plätze. Fortsetzung folgt! -- Birgit Schwenger
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Kurzbeschreibung
Der Boulevard ist sein Revier: Reporter Ludo (Til Schweiger) ist mit Paparazzo Moritz (Matthias Schweighöfer) ständig auf der Jagd nach Stars, Starlets und Boxenludern. Manchmal glaubt er sogar selbst an die Storys, die er verzapft – und eines Tages geht das ins Auge: Die Richterin brummt ihm 300 soziale Arbeitsstunden in einem Kinderhort auf. Dort herrscht Anna (Nora Tschirner), die den Schwerenöter Ludo schon als Kind nicht ausstehen konnte – Ludo muss also barfuß durch die Hölle. Zwischen Klatschspalten und Klettergerüsten entdeckt er sich selbst – es ist der Knüller seines Lebens…
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Movieman.de
Auch wenn man gerne mal ein wenig über Til Schweiger lästert, muss man ihm doch lassen, dass er durchaus ein Gefühl fürs Filmemachen hat. Nach seinen überzeugenden Arbeiten "Der Eisbär" und "Barfuß" hatte man ihm schließlich auch verziehen, dass er zeitweilig nach Hollywood verduftet war. Wir haben ihn ja zurück und damit auch so herzerwärmend lebensechte Filme wie den putzigen "Keinohrhasen", in dem er neben Nora Tschirner und sich selbst auch seine Töchter besetzt. Aber dem noch nicht genug, die Besetzungsliste bringt das halbe Stardeutschland ans Tageslicht: Jürgen Vogel, Barbara Rudnik, Matthias Schweighöfer, Armin Rhode, Christian Tramitz, Anne-Sophie Briest, Wolfgang Stumph, Yvonne Catterfeld und sogar Wladimir Klitschko sind mit von der amüsanten Partie. Fazit: Durch und durch gelungene Komödie!
Moviemans Kommentar zur DVD: Vor allem farblich ist die DVD ein Knüller, denn die warmen Farbstimmungen wirken wie eine Wohltat fürs Auge. Da auch Schärfe-, Kontrast-, Kompressions- und Rauschwerte gefallen, bleibt kaum etwas zu meckern. Akustisch stehen Musik und Dialoge im Vordergrund. Nur selten hört man in actionreicheren Szenen einen derben Effekt, diese setzen sich dann schon lieber im Kleinen durch, wo sie auch angebrachter scheinen. In den Extras werden reichlich Hintergründe und Extraszenen geboten. Außerdem hören wir Til Schweiger in einem Audiokommentar.
Bild: In schöne, warme Farbstimmungen sieht sich das klare Bild der DVD getaucht. Seine Schärfewerte bieten nicht nur in Detailaufnahmen einwandfreie Werte (Finger an Nähmaschine, 00:59:02), auch in Totalen über die Stadt hält das Bild mit präziser Leistung stand, erreicht aber nicht wirklich den herausragenden Bereich. Ebenfalls positiv fällt auf, dass die DVD kein unangenehmes Rauschen aufweist, auch nicht wesentlich auf monotonen, hellen Wandflächen. Die Kontrastabstufungen sind breit und selten vorkommende, leichte Überbelichtungen (Gruppe im Kindergarten vor Fenster, 01:00:33) sind eher stimmungsvoller Natur, als dass sie negativ ins Auge fallen würden. In dunklen Szenen wird ein breites Spektrum von Schwarz- und Grautöne angeboten.
Ton: Das akustische Programm der DVD hört sich sehr ausgewogen an. In Actionszenen wird eher auf rockige Musik gesetzt als Effekte auszuspielen (Auto bricht durch Mauer, 00:41:17). Dennoch kommen Effekte, die auch den Subwoofer profund ansprechen, in Musik und Umgebungsgeräuschen vor. Wenn beispielsweise eine Tür knallt, dann dröhnt schon mal der ganze Raum. Wirklich stimmungsgebend fällt aber vor allem die Musik aus, die mal sanft, mal fetzig den Raum mit Breite wie Tiefe bedient (01:45:00). Rund und stets präzise werden die vorhandenen Sprachsignale im Raum platziert. Der Audiokommentar fällt ebenso saftig aus, ein wenig mehr hätte hierbei aber der Filmsound noch runtergeschraubt werden können. Die DVD enthält außerdem eine Hörfilmfassung für Blinde und Sehbehinderte.
Extras: Den Auftakt der Extras macht ein Making Of (20:15 Min.), das die Entstehungsgeschichte von "KeinOhrHasen" erzählt. Es folgen verpatzte (10:33 Min.) und entfallene (15:58 Min.), das Musikvideo "Apologize" von Timbaland feat. OneRepublic (3:09 Min.) sowie der Trailer zum Film. Die DVD bietet außerdem einen Audiokommentar von Regisseur und Hauptdarsteller Til Schweiger und einen Programmtipp. --movieman.de
Kundenrezensionen
Unterschichtenkino
Sir Schweiger, der Kronprinz der Dumpfbacken, die Speerspitze des teutonischen Doof-Kinos, hat wieder zugeschlagen. Und das Prekariat allerorten ließ sich nicht lange bitten und strömte zu Millionen in die Kinos, denn es gibt noch etliche Gehirnzellen zu massakrieren. Ihnen sagen Namen wie Lubitsch oder Fassbinder nichts? Wunderbar!!! Denn dann sind sie hier genau richtig. Es ist weder Intelligenz noch Feinsinn erforderlich, denn es gilt weder einer Handlung zu folgen noch irgendeinem Sinn. Sie können sich totlachen über Kalauer die schon den werten Onkel aus dem Neandertal zu dollen Schenkelklopfern verleitet hätten? Kurz gesagt, sie mögen es richtig grob und dumm? Voilà!!! Dieser Film ist für sie gemacht. Und vielleicht werden sie ja beim Kinobesuch auch einige alte Bekannte aus der Hauptschule wiedertreffen und sie werden in Erinnerungen schwelgen, über die gute alte Zeit, als sie sich noch so geiles Zeug wie "Supernasen" oder "Manta Manta" reinzogen. Also lassen sie sich nicht von den vielen negativen Kritiken hier irritieren, das sind doch zumeist nur verhirnte Intellektuelle die eh nichts kapieren. Die werden sowieso bald ausgestorben sein. Also nur weiter so, denn mit "Zweiohrküken" steht ja bereits Mister Schweigers nächster Geniestreich zur Erheiterung an.
Erstaunlich...
...wie dieser Film 6,3 Millionen Zuschauer in die Kinos locken konnte. Ich muss zugeben, dass ich nicht wirklich ein Fan von Til Schweiger bin. Die quäkende Stimme finde ich ziemlich nervend, dazu das Genuschel und das schlechte Schauspielern - aber in Filmen wie 'Knockin' On Heaven's Door' hat er mich auch mal positiv überrascht.
Hier allerdings nicht.
Die Handlung von 'Keinohrhasen' ist unausgegoren und dient nur dem Abfilmen der hippen Kulisse von Berlin. Nichts ist hier zuende gedacht oder baut irgendwie logisch aufeinander auf - ich habe nichts gegen eine unlogische Handlung, wenn sie mir im Zusammenhang des Films logisch erzählt wird. Hier aber glaubt man weder ihr noch ihm, dass sie sich ineinander verlieben... Alle Schauspieler sind zudem unfassbar schlecht (bis auf die blonde Freundin der Hauptdarstellerin, deren Namen ich gleich wieder vergessen habe...) und meinen, mit holprigem Genuschel könnten sie über ihr fehlendes Talent hinwegtäuschen. Der platte Fäkalhumor wurde hier ja auch schon mehrfach kritisiert. Guter alter deutscher Humor eben (offenbar...).
Dieser Film passt für mich gut ins Privatfernsehprogramm, nicht ins Kino. Brrrr.....
Ha Ha, da hab ich aber gelacht
OK ich gebe es zu. Auch ich habe so meine Problemchen mit dem Phänomen Til Schweiger, insbesondere was seine (nichtvorhandene) Schauspielkunst angeht oder auch seine nölige Sprechstimme, die mir tierisch auf die Nerven geht. Trotzdem habe ich versucht beim Ansehen dieses Machwerks so objektiv wie nur möglich zu sein, schließlich hat er ja auch selbst das Drehbuch verfasst und Regie geführt und wer weiss?.....vielleicht schlummern in ihm ja doch noch verborgene Talente, die wir so zuerst nicht vermutet hätten?!
In der Vergangenheit gab es (immerhin!) zwei Filme mit der Schauspiel-Amöbe, die ich ganz gut fand, nämlich DER BEWEGTE MANN und KNOCKIN ON HEAVENS DOOR. Lang ists her! Diese Filme konnten vor allem mit der Story gross punkten, die tatsächlich auch Beide sehr humorvoll umgesetzt worden sind.
Und schon sind wir beim größten Manko von KEINOHRHASEN angekommen, nämlich der Geschichte.
Die eigentlich gar keine ist, denn die Handlung ist so was von schlecht, platt, peinlich und vor allem vorhersehbar, jeder Amateur könnte solche Dialoge schreiben! Hinzukommt noch dieser pubertäre Fäkalhumor, den wir Deutschen ja angeblich so lieben und ohne nicht mehr können. Grauenvoll! Ich bin überhaupt nicht prüde, aber das ist echt ganz arm und allerunterstes Schubladen-Niveau. Was ist bitte schön so lustig daran, wenn Nora Tschirner ein Brett gegen den Kopf geknallt bekommt? Oder wenn sie gegen eine Autotür läuft? Oder die Taxifahrer-Oralsex-Szene am Schluss?
Das soll witzig sein? Na gut, wer Mario Barth oder die Upps-Pannenshow lustig findet, wird vermutlich auch über so was herzhaft lachen können.
Diesem Film fehlt es nicht nur an Witz, sondern vor allem auch an Intelligenz.
Schweigers Selbstinszenierung (auch in diesem zeitverschwenderischen und überflüssigen Trauerspiel) ist nur schwer zu ertragen, ich persönlich habe zwar bis zum Schluß durchgehalten, allerdings nur unter stummen Schmerzen.
Schade auch um Jürgen Vogel und Matthias Schweighöfer, die ja eigentlich ganz gute Schauspieler sind, sich hier aber zum Affen machen und leider nicht überzeugen können.
Übrigens wenn es eines Beweises bedarf, dass Til Schweiger wenig Humor besitzt und nicht mit Kritik umgehen kann, dann der, dass dieser damals freiwillig aus der deutschen Filmakademie ausgetreten ist, weil sein Meisterwerk KEINOHRHASEN nicht für den deutschen Filmpreis nominiert worden ist. Ausserdem sperrt er wohl (angeblich) bei seinen letzten Filmen vor Starttermin bewusst die Presse aus, um so den bösen Kritikern aus dem Wege zu gehen. Hab ich gelesen. Obs stimmt? Falls ja, ist das ganz schön feige, aber vermutlich weiß er selber ganz genau, was für einen Humbug er da jedes Mal fabriziert..
Ich frage mich schon lange, warum es kaum noch gute deutsche Filme gibt, speziell was Komödien angeht...vielleicht lautet die Antwort: Solang es so ein Schund wie das hier in die Kinos schafft (und die geschmacksfreien Deutschen die Kinosäle ohne Probleme füllen) wird sich wohl nicht viel daran ändern.
Der Film beweist, das Quantität (waren da wirklich über 6 Mio. drin? Ich kanns kaum glauben!) überhaupt nichts über Qualität aussagt.
Ach so, gerade gestern war ich im Kino, da lief schon der Vorab-Trailer zur Fortsetzung KEINOHRKÜKEN (wie einfallsreich!). Der Spuk geht also weiter...gute Nacht deutsches, innovatives Kino!







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