Hancock
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Hancock DV
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #181 in DVD
- Marke: Sony
- Erscheinungsdatum: 2008-11-06
- Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
- Formate: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
- Originalsprache: Deutsch, Englisch
- Untertitel in: Deutsch, Englisch, Türkisch
- Abmessungen: 2.20 Pfund
- Länge: 88 Minuten
Features
- Sony Hancock, Freigegeben ab 12 Jahren Action
Aus der Amazon-Redaktion
Aus der Amazon.de-Redaktion
Hancock verdreht die Zutaten eines klassischen Superheldenfilms: der Titelheld (Will Smith) kann fliegen, ist superstark und unverletzbar – aber er ist auch ein schlampiger, ständig betrunkener Arsch, der Millionenschäden anrichtet, wenn er gegen das Böse antritt. Als er das Leben eines PR-Managers namens Ray (Jason Bateman, Juno) rettet, beschließt Ray, Hancocks Image aufzumöbeln – was damit anfängt, dass Hancock sich selbst den Behörden ausliefert und für sein wenig gesetzestreues Verhalten in den Knast geht. Der Gedanke dabei ist, dass die Kriminalitätsrate steigt, sobald Hancock im Gefängnis ist, und die Leute feststellen werden, wie nützlich Hancock in Wirklichkeit ist. Aber das ist nur der erste Teil von Hancock – von da an gibt es einige schlaue Wendungen, die hier nicht verraten werden sollen.
Hancock ist kein umwerfend toller Film (unter anderem bringt Regisseur Peter Berg zu oft Nahaufnahmen mit einer handgehaltenen Kamera, was dazu führen kann, dass einem schlecht wird), aber er ist überaus unterhaltsam. Das Drehbuch schneidet im Vergleich zu anderen Superheldenfilmen wirklich gut ab: es beinhaltet eine flotte Handlung, gute Dialoge, Begeisterung für die Charaktere und sogar hin und wieder ein paar gute Ideen. Die spektakulären Actionszenen halten zumindest teilweise die physikalischen Gesetze ein, was die Spezialeffekte noch wirklichkeitsnäher wirken lässt. Die drei Hauptdarsteller (Smith, Bateman und Charlize Theron als Rays Frau Mary) gleichen die Mischung aus Komödie, Action und Drama gekonnt aus. Alles in allem ist der Film eine schlaue, subversive Abwandlung eines Genres, das sich allzu oft viel zu ernst nimmt. --Bret Fetzer
Movieman.de
So richtig zünden will "Hancock" leider nicht. Zu sehr schlingert der Film zwischen Komödie und Tragödie hin und her und nimmt sich streckenweise viel zu ernst. Trotz allem fehlt es der Produktion nicht an tollen Effekten, einer gelungenen Situationskomik und natürlich einem sympathischen Will Smith, was sie unterm Strich dann doch zu einem angenehmen Unterhaltungsspektakel macht. Fazit Fließband-Filmspaß für die Jung und Alt!
Moviemans Kommentar zur DVD: Sehr kraftvolle Farben, die gerade noch im natürlichen Bereich bleiben, lassen das Bild strahlen. Akustisch hagelt es nur so Effekte, aber auch an sanfteren Details und sehr präzisen Sprachsignalen mangelt es keinesfalls. Die Extras beschäftigen sich ausgiebig mit technsichen Fragen. Visuelle Effekte, Previsualisierungen, Stunts und Kostüme bekommen eigene Featurettes. Allgemeinere Infos über die Produktion vermitteln das Making Of und ein Hinter den Kulissen.
Bild: Das Bild strahlt in sehr saftigen, gut gesättigten Farben, die generell so kraftvoll ausfallen, dass sie nur knapp an der Übersättigung vorbei schlittern. Dem Film steht diese bunte Peppigkeit aber sehr gut. Schärfetechnisch bewegt sich die DVD im guten aber keinesfalls überragenden Bereich, denn auch wenn sie in Tageslichtszenen präzise arbeitet, bieten dunklere Einstellungen eine weniger perfekte Auflösung (Frauengesicht, 00:29:34). Auch minimale Artefakte lassen sich finden (Sessel auf Terrasse, 00:26:46 oder leichtes Bildruckeln in Schwenk, 00:31:52), prinzipiell leidet das Bild aber nicht schwerwiegend unter Kompressionsproblemen und auch Rauschen lässt sich nicht verzeichnen. Die Kontrastwerte wurden ein wenig hochgezogen, was zur Folge hat, dass weniger Schwarzabstufungen (im Sessel, 01:13:23) vorhanden sind. Insgesamt überzeugt das Bild hauptsächlich aufgrund seiner hervorragenden Detailschärfe (Gesicht, 00:25:41) und der enormen Farbsättigung.
Ton: Wunderbar flüssig stellt die DVD Verbindungen zwischen äußerst kraftvollen Effekten und fein abgestimmten Sprachsignalen und Stimmungen her (Streicher, 00:40:08). Der Musikeinsatz dient dabei als sehr motiviert arbeitende Brücke, die sich mal sanft, mal laut und rockig einbringt. Die deutschen Synchronstimmen klingen facettenreich, dicht und hervorragend mit Kulisse und Musik abgestimmt. Dabei transportieren sie angenehme räumliche Details und können sich nahezu mit den äußerst direkt ankommenden authentischen englischen Sprachsignalen messen. In Actionszenen ist praktisch alles, was beim Zuschauer ankommt, ist durch richtungsdynamische Effekte aufgeladen (00:47:50).
Extras: Das Bonuspaket beinhaltet auf DVD 2 ein Making Of (12:52 Min.), ein Hinter den Kulissen mit Regisseur Peter Berg (3:57 Min.) sowie die Previsualisierungen "Wie wird es aussehen", und Featurettes über die visuellen Effekte: "Ein besserer Held" (8:16 Min.), über die Stunts: "Kratzer und Prellungen" (10:29 Min.), die Kostüme (8:23 Min.) und "Zu Hause bei den Embreys". --movieman.de
MovieGod.de
Hancock (Will Smith) ist anders als die meisten Superhelden. Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit ist ihm eher lästig, und am liebsten würde er den ganzen Tag faulenzen und Whiskey saufen. Mit seinen halbherzigen Versuchen, Bösewichtern das Handwerk zu legen, richtet er mehr Schaden an als diese es jemals könnten, entsprechend sind die Bürger von Los Angeles nach jeder Heldentat eher erbost als dankbar. Als er eines Tages mit einem Sachschaden von neun Millionen Dollar seinen eigenen Rekord bricht, werden Rufe laut, ihn dafür ins Gefängnis zu stecken. Sein selbsterklärter PR-Berater (Jason Bateman) rät ihm, sich zu stellen. Wenn die Verbrechensrate rapide genug ansteigt, werden die Leute schon sehen, was sie an ihm haben.
Das Drehbuch zu Hancock machte mehr als zehn Jahre lang die Runde in Hollywood, bevor sich ein Studio fand. Zu der Zeit, als der Film noch auf den Titel Tonight, He Comes hörte, war unter anderem auch Michael Mann interessiert, der den Film letztendlich produzierte. Die Regie übernahm schließlich Peter Berg, der bereits mehrfach mit Mann zusammen gearbeitet hatte.
Ein bisschen merkt man dem Film schon an, dass zwischenzeitlich eine Menge Leute ihre Finger im Spiel hatten. In der ersten Stunde wirkt alles mehr oder weniger wie aus einem Guss, doch zum Finale hin zerfleddert das Ganze merklich. Von leichten Timing-Patzern der Regie abgesehen, wird das letzte Drittel von zwei großen Problemen geplagt.
Zum einen bietet der Film mit Bankräuber Eddie Marsan einen zwar gut gespielten, aber viel zu comichaften und in keinster Weise glaubhaften oder bedrohlichen Bösewicht. Zum anderen ist die Mythologie, die dem Film zu Grunde liegt, so unsinnig und simpel, als sei sie in einer langweiligen Unterrichtsstunde auf einem Löschblatt zusammen gekritzelt worden.
Ob man sich allerdings den Film dadurch vermiesen lässt, steht auf einem anderen Blatt. Auch in den blödsinnigsten Momenten halten Smith und Bateman - sowie Charlize Theron als dessen Frau - die Geschichte weitestgehend auf der richtigen Seite der Kitschgrenze, und so durchwachsen das Drehbuch strukturell auch sein mag, die meiste Zeit macht die Geschichte einfach Spaß. Berg zielte auf das kurzlebige Blockbusterkino und schuf einen Film, der mit ca 90 Minuten auch gut mal zwischendurch angesehen werden kann, der ein bisschen Witz, ein bisschen Action, ein bisschen Romantik bietet und den Kopf nach Verlassen des Kinos nicht allzu sehr beschäftigt.
Wer großes Kino erwartet, wird vermutlich enttäuscht werden. Als leicht verdaulicher Spaß funktioniert Hancock jedoch wunderbar.
Filmkritik von Felix "Flex" Dencker
Kundenrezensionen
Geschmackssache!
"Hancock" (Will Smith) ein verlumpter, obdachloser und einsamer Superheld muss, nachdem er zum wiederholten Male zum Ärgernis für die Öffentlichkeit wurde, ins Gefängnis. Image-Manager Ray (Jason Bateman), dem Hancock bei einen seiner "umstrittenen" Rettungstaten, dass Leben gerettet hat möchte ihm aus Dankbarkeit helfen sein Image zu verbessern.
Auf den ersten Blick ist vieles anders bei dieser Superheldenstory. Ein meist betrunkener und stinkender Rüpel mit gigantischen Kräften, der sich kaum um andere schert - das ist Hancock. Der einzige seiner Art, geradezu der Anti-Superheld, der doch einer ist. Will Smith schauspielerische Leistung ist mal wieder bravurös. Jason Bateman und sexy Charlize Theron spielen auch sehr gut. Insgesamt alles Voraussetzungen für einen tollen Film mit ordentlich Humor, Action und Spannung.
Nur leider kommt nun der bittere Beigeschmack, der diesem Film anhaftet. Der Trailer versprach lustiges Popcornkino und tolle Effekte. Letzteres ist im ganzen Film sehr gut gelungen, nur der Witz verschwindet plötzlich. In der Mitte des Films, als ich noch mit einen breiten Grinsen im Kinosaal saß, nimmt "Hancock" eine gewaltige Richtungsänderung vor. Weg von der Action-KOMÖDIE, hin zum herzzerreißenden Action-DRAMA. Da hilft es auch nicht viel, dass die schauspielerische Leistung von Smith und der zur Rachegöttin mutierenden Theron weiterhin ein hohes Niveau hält. Ich habe den Kinosaal mit dem Gefühl eines bitteren Beigeschmacks verlassen. Die Kunst einen Film so zu verändern, dass von der humoristischen Seite nicht mehr viel übrig bleibt, ist zweifelsohne gelungen. Nur für meinen Geschmack zu drastisch vollzogen. Da sieht man Smith und Theron im Sterben liegen, Dauerregen und vorwiegend düstere Bilder beherrschen die Szenerie. Beeindruckend für ein Drama - aber wenn man 5 Minuten vorher einen ganz anderen Eindruck vom Film hatte. Finde ich diese Kehrtwendung eher unglücklich.
Fazit:
Der Trailer hat einen Hauch von Mogelpackung oder falscher Vermarktung. Ich bin mit dem Eindruck ins Kino gegangen eine unterhaltsame Action-Komödie á la Spider-Man zu sehen und verlasse den Kinosaal mit einem Gefühl das ganze Gegenteil bekommen zu haben. Die Schauspieler sind allesamt sehr gut. Die Handlung hat trotz dieser eher dramatischen Kehrtwendung von der Komödie, hin zu Drama, nicht ihren roten Faden verloren. Aber WIE sich der Film ab der Hälfte entwickelt ist wirklich Geschmackssache. Das muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Mir hat es nicht wirklich gefallen, daher nur 3 Sterne.
Netter Kinospass!
Hancock (Will Smith) ist ein Superheld. Leider der letzte seiner Art. Er hat unermässliche Kräfte und schlägt sich durchs Leben als Helfer der Menschen in Not. Aber bei seinen Hilfsaktionen ist er so ungeschickt, dass er mehr Schaden als Nutzen anrichtet. Die Menschen sind daraufhin erbost und verzichten lieber auf seine Hilfe. Aus dem Grund und noch einem anderen, den er spürt, aber selbst nicht kennt oder gar versteht, gibt er sich dem Alkohol hin ... Bis es zu einer Wende kommt, als er dem PR-Agent Ray Embrey (Jason Bateman) das Leben rettet und dieser zum Dank eine Image-Kampagne für den Stadtstreicher konzipiert. Nach langem Hin und Her willigt Hancok ein und er ist bei seiner Selbstfindung sogar sehr lernfähig. Dabei lernt er Rays Familie kennen und fühlt sich zu seiner Frau Mary (Charlize Theron) hingezogen ...
Will Smith ist ohnehin einer der grössten Kinostars der Welt. Nach seinen letzten Filmen, dem Drama "Das Streben nach Glück" und dem Thriller "I Am Legend", die ich auch sehr gut finde, hat er in "Hancock" seinen Humor wieder gefunden.
Mit seinem Charme erobert er immer wieder die Sympathie der Kinobesucher. Humor, Action, Witz und Gefühl garantieren ein riesiges
Kinovergnügen!!!
Halb Muh halb Mäh nur ohne Täterätätä
Hancock (Will Smith) ist ein Penner, Säufer, A*schloch und gehasster "Superman". Erst als er auf den PR-Coach Ray (Jason Bateman) trifft, nimmt sein trost- und erfolgloses Leben eine Wendung. Ray schafft es doch tatsächlich Hancock zu "bekehren" und einen richtigen Superhelden aus ihm zu machen. Alles wäre gut, wäre da nicht Rays Ehefrau Mary (Charlize Theron), in die sich Hancock aus unerfindlichen Gründen verliebt.
Was war das?
Dieser Film krankt nicht an seinen Darstellern, die durchweg gut und glaubwürdig spielen. Er krankt auch nicht an den ausgezeichneten Spezialeffekten oder der Idee als solcher, sondern er krankt eindeutig an seiner Storyline.
Die Geschichte startet zwar ambitioniert und bemüht witzig durch und möchte offenbar von allem etwas bieten, dann aber schwenkt sie abrupt ins Tragische und Nachdenkliche um, ohne je wirklich tragisch zu werden und letztlich vor lauter Anspruch auf Anspruch alle Ansprüche auf der Strecke lässt.
Herausgekommen ist ein unwitziges Superhelden-Drama ohne Dramatik und leider auch ohne erinnerungswürdige Komik. Und nach dem Ende des Films bleibt man irgendwie etwas unzufrieden und verstört zurück und fragt sich, was das nun gewesen sein soll.
Wie man es hätte besser machen können, weiß ich nicht, denn aus der Mix von Komödie und Drama kann man durchaus geniale Tragikomödien schaffen (was Filme wie Forest Gump oder Catch me if You can beweisen). Vielleicht hätte man mit dem Trailer, der eindeutig auf eine Actionkomödie schließen lässt, nicht so viele falsche Erwartungen wecken dürfen. Vielleicht hätte man in der zweiten Hälfte des Films nicht gar so tief in den Pathos absinken sollen und vielleicht hätte ein Drehbuch ohne Zickzack-Kurs der Glaubwürdigkeit der Geschichte auch etwas geholfen.
Wie auch immer:
Insgesamt ein Film, den man sich durchaus einmal ansehen kann, schon alleine wegen der genialen Darsteller. Man sollte sich aber unbedingt vor einer Enttäuschung schützen, indem man sich vorher klar macht, dass der Film KEINE Actionkomödie ist und nur wenig wirklich witzige Szenen bietet, und es leider auch nicht bis zum ernsthaften Drama schafft.
DVD am besten leihen.
DVD:
Laufzeit: ca. 88 min, Format: 16:9 (2.40:1) anamorph
Ton: Deutsch Dolby Digital 5.1, Englisch Dolby Digital 5.1, Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Ausstattung: Trailer, Making Of, Kapitelanwahl, Animiertes DVD-Menü, Menü mit Soundeffekten, Wie wird es aussehen?, Ein besserer Held (Visuelle Effekte), Kratzer und Prellungen (Stunts), Hinter den Kulissen mit Regisseur Peter Berg




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