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Black Stone Cherry

Black Stone Cherry
Von Roadrunner Records

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  • Amazon-Verkaufsrang: #9786 in Digital Music Album
  • Erscheinungsdatum: 2009-08-01
  • Länge: 2777 seconds

Kundenrezensionen

jahres-rock-höhepunkt!5
seit ich diese cd habe, krieg ich das ding kaum noch aus dem player raus! was diese jungs hier abgeben, klingt nicht wie die rettung oder die wiederentdeckung des rock, es klingt wie dessen ERFINDUNG!!! erst dachte ich, das sei eine dieser gehypten retro-bands wie wolfmother, dann glaubte ich an eine glam- und hairrocknummer wie velvet revolver oder the darkness, aber das hier ist ganz anders!
sie bezeichnen ihre musik selber als eine mischung aus soundgarden, ac/dc, led zep, lynyrd skynyrd und den black crowes - aber eigentlich haben sie sich von all diesen bands nur das beste rausgepickt.
wenn die cd mit "rain wizard" startet, blickt man zwar erstaunt, aber noch haut es einen nicht um - nicht falsch verstehen, die nummer ist gut mit einem zwingenden refrain, aber erst was dann kommt, ist wirklich groß!
die gitarren auf "backwoods gold" fegen dir das hirn raus und auch wenn der sänger (wie übrigens auf den meisten songs) klingt, als würde er beim singen die zähne nicht auseinanderkriegen, so hat auch das klasse und passt gut zum kraftvoll-dreckigen sound der cd.
hoch anzurechnen ist den jungs auch, dass sie sich nicht bemüßigt fühlten, die übliche la-la-la-ballade mit draufzupacken, denn auch jene songs, die nicht mit dem absoluten hammer losdröhnen, punkten früher oder später entweder mit starkem refrain (z.b. die gänsehaut-übernummer "hell and high water") oder ebenso starkem riffing (z.b. "lonely train", "crosstown woman").
anspieltips sind kaum zu geben, weil so gut wie jede nummer auf diesem gesamtkunstwerk ihren eigenen charme hat.
absoluter pflichtkauf für alle hardrockfans!

Frisch, Urwüchsig, Einzigartig5
Das sind keine Attribute für ein neues Bier, sondern die junge Band Black Stone Cherry aus Kentucky.
Diese Platte hat mich vom ersten Durchgang überzeugt und macht auch nach wochenlangem Durchhören noch Spaß.
Wer in solch jungem Alter ein dermaßen facettenreiches Rockalbum schreiben kann darf sich zweifelsfrei in eine Tradition mit so großartigen Bands wie Led Zeppelin, Black Sabbath oder den Black Crowes einreihen.
Allerdings muss ich meinem Vorgänger recht geben und die Preise von immerhin noch über 18 Euro für eine CD als lächerlich überteuert bezeichnen. Ich hab zum Glück die CD als Presse Kopie bekommen, aber selbst wenn das die neue Platte von Sabbath mit Ozzy und Dio gleichzeitig am Micro wäre würd ich keine 18 Euro für eine einfache CD ausgeben, zumal das Artwork der CD auch nicht gerade die Premium-Lösung ist.
Dennoch geht's in einer Rezension um die Platte und nicht den Preis, darum gibt's von mir klare 5 Points. Plichtkauf für jeden der sich als Freund von Stromgitarrenmusik bezeichnet. Vom Alt-Rocker bis Jung-Metaller kann sich keiner dieser Power von Black Stone Cherry entziehen.

Whiskeydurchtränkter Motorrad Rock'n' Roll4
ich denke das beschreibt die Musik der vier Newcomer aus Kentucky recht gut.

Geboten wird hier rauhe, kantige Gitarrenmusik, wie man sie sich als Hardrock-Fan wünscht.

Kennzeichnend ist einerseits die Südstaaten-Attitude, alleine wegen des Herkunftslandes, aber hier ist es gelungen viele weitere Spektren des Hardrocks der letzten Jahrzehnte gekonnt einzufangen.
Da es sich um ein Debut einer bislang unbekannten Band handelt will ich versuchen es näher zu beschreiben:
Südstaatenrock ist nur die Basis. Darüber baut sich ein musikalisches Gebäude auf, das seine Elemente aus einer Schnittmenge von Bluesrockgrößen wie Bad Company, Led Zeppelin etc. auf der einen Seite und diversen Grunge- und Alternativrockbands der letzten 15 Jahre auf der anderen Seite holt. Dazu kommt ein Schuß AC/DC für den Rock 'n' Roll und eine ganz kleine Prise Motorhead für die härte Gangart, die hier doch soundtechnisch an den Tag gelegt wird. Was nicht wirklich passt, ist ein Vergleich mit Guns and Roses, denn die waren schon immer eine aus Versatzstücken der Rockgeschichte erschaffene Band und die sehr späte amerikanische Antwort auf die Rolling Stones mit dem verhängnisvollen Hang zum Glamour-Rock. Davon kann hier keine Rede sein. Klingt hier alles eher unverkrampf und bis zu einem gewissen Punkt auch wie eine einigermaßen ehrliche Eigenkreation, soweit man das in diesem Geschäft überhaupt sagen kann.

13 Songs rocken auf dem Silberling und man wird etwa gleichbleibend gut bedient. Etwas Abwechselung hätte vielleicht nicht geschadet, aber wenn man nun mal gerade keine Lust hatte auch einen ruhigeren Song oder gar eine Ballade aufzunehmen, spricht es doch wiederum für die Authentizität der Band. Eine Coverversion kann ich immerhin vermelden, und zwar "Shapes of Things" im Original von den Yardbirds aus den 1960er Jahren, das schon von einer Reihe von Bands durch die Jahrzehnte hindurch gecovert wurde. Black Stone Cherry haben aber die Härte auch hier deutlich angezogen und man erkennt den Song beim ersten Hören nur am Text und am Refrain, was auch gut ist, denn sonst hätten die Jungs sich den Song schenken können, da wie gesagt bereits dutzende von Versionen kursieren.

Auch ich wurde per Zufall im Plattenladen auf die Scheibe aufmerksam, denn von der Band hatte ich zuvor noch nichts gehört. Das Cover erschien vielversprechend und beim Reinhören wurden meine Erwartungen positiv bestätigt: Harter, dreckiger Rock 'n' Roll, der Zutaten enthält, die mich als Rockfan ansprechen. Bekannte, aber eigenständig modifizierte Sounds und Vibes aus der bekannten Rockgeschichte mit passendem Gesang, variabelen Gitarrenriffs und zwei Gunmen, die ihre (mutmaßlich) Gibson Les Pauls ein ums andere Mal durch die reichlich vorhandenen Soli quälen. Von diesen "Neulingen" können wir bestimmt noch Einiges erwarten.