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No Sacrifice, No Victory

No Sacrifice, No Victory
Von Nuclear Blast

Preis: EUR 9,98

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Durchschnittliche Kundenbewertung:

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  • Amazon-Verkaufsrang: #4130 in Digital Music Album
  • Erscheinungsdatum: 2009-02-20
  • Länge: 2980 seconds

Kundenrezensionen

Weniger Pathos, dafür viel mehr Metal.4
Hammerfall melden sich zurück mit einem Album, auf das zumindest ich sehnsüchtig gewartet habe. Hat sich das Warten gelohnt? Auf jeden Fall, denn Hammerfall bewegen sich dieses mal einen auffallenden Schritt vom Heldentum ihrer alten Alben weg und machen etwas bodenständigeren Heavy Metal. Und das gefällt mir, da ich es mag, wenn sich Bands mal an Neuerungen wagen aber dabei ihre alten Trademarks nicht vergessen.
Dabei schwahnte mir beim ersten Durchhören Übles...

Zuerst habe ich das alte Herum-Heroisieren vermisst. Mir missfiel es, dass die Songs in ihrer Struktur weniger auf Rumgrölen ausgelegt waren, vor allem da ich mir die Recken am 23.3. in Hamburg das erste mal live zu gemüte führen werde. Ich befürchtete, die Songs wären weniger live-tauglich als die alten.

Ich hörte mir die Platte jedoch einige weitere Male an und das war auch gut so. Denn erst dann erkannte ich die Qualitäten dieses Albums richtig. Trifft zur Zeit aber auf die meisten neue Alben zu (zumindest von den Bands, die ich höre).

Am Anfang steht ein Block. Und zwar ein 4 Song breiter Block, der durchgehend exzellentes Metal-Material ist. Der Opener "Any Means necessary" ist genau das, was ich von einem guten Opener erwarte: Er soll unkompliziert sein und micht dazu motivieren das Album weiter zu hören. Nun, sagen wir es mal so: Der Song hat mich fast dazu motiviert aufzustehen und die Welt zu erobern. Da ich jedoch das Album weiter hören wollte, habe ich das vertagt.

Die darauffolgenden Songs "Life is now" und "Punish and enslave" (vielleicht auch noch "Legion") sind nach genauerem hinhören 1-A Live-Songs. Damit war meine Angst vor dem Konzert auch verflogen. "Legion" selbst ein perfekter auf-die-Fresse-Song, der mich immer ein wenig an "On the Edge of Honour" vom Crimson Thunder Album (alleine schon vom Tempo her). Jedoch scheint er sowas wie der böse Bruder des eben genannten Songs zu sein. Damit meine ich nicht mal das 1 Minuten Intro, welches vor Metal-Evilness nur so strotzt, nein der ganze Song ist irgendwie einfach düster. Auf jeden Fall ein guter Song. So!

Dann kommen auch schon die Gründe, die 5 Sterne verhindert haben: "Between two Worlds" und "Hallowed be my Name". Der erste Songs ist die obligatorische (Halb)Ballade des Albums. Ich gebe zu, ich mochte die Hammerfall-Balladen eigentlich immer sehr gerne, nur der Song geht einfach nicht klar. Er klingt wie ein Mix aus "Dreams come true" und "Never ever", wobei man einfach erkennt, dass diese Songs wohl völlig heterogen zu einander Sind. Es passt einfach nicht.
Der andere Song ist (ja ich erwähne es auch noch mal) namentlich wohl vom Iron Maiden Meisterwerk "Hallowed be thy Name" inspiriert. Böses Hammerfall! Wenn der Song dann wenigstens gut wäre hätte ich da ja nichts gegen, aber er ist einfach stinklangweiliges unmelodisches Mid-Tempo Getudel, welches mit ein wenig mehr altmodischem Pathos ein guter Song hätte werden können.

Dann aber geht es los: "Something for the Ages". Ich muss auch zugeben, dass ich die Hammerfall Instrumentale sehr gern mochte. Und dieses Instrumental hat es in sich. Es ist schnell, die Melodien sind klasse und es wird trotz der beachtlichen Länge von 5:05 Minuten nicht langweilige. Daumen hoch für dieses Stück Metal-Entertainment. Nun folgt auch schon der Titeltrack, welcher mich ein wenig an "Crimson Thunder" von gleichnamigen Album erinnert hat. Er ist ein bisschen schwerfällig aber dafür wieder ein klasse Mitgröl-Song. EinzigeR Wehrmutstropfen hier: Der Refrain hätter gerne noch ein mal drin vorkommen können.

Dann kommt "Bring the Hammer down". Ein Song. Kein Besonderer. Er macht nichts falsch, fällt aber in seiner Umgebung einfach nicht richtig auf.
Weiter mit etwas schnellem. Etwas richtig schnellem! "One of a Kind". Generell scheinen Hammerfall wieder ein wenig vom Midtempo ihrer Vorgänger-Alben abweichen zu wollen. Am Anfang und am Ende des Songs sind Hammerfall so schnell, wie nie zuvor. Dazwischen: Nachdenkliche ruhige Töne, ein geniales Solo und kurz vor dem Finale wieder ein Quäntchen Heldentum.
Meine Meinung? Das Meisterwerk des Albums.

Zum Schluss Etwas, das einfach nur gute Laune verbreitet: "My Sharona", ein wohl bekanntes Cover der Band The Knack. Seitdem sich Firewind in ihrem letzen Album "Maniac" vorgenommen haben bin ich ja ein richtiger Fan von total blöden Metal-Coverversionen bekannter Songs. Um es kurz zu machen, dieser Songs macht einfach Spaß.

Was bleibt nun am Ende? Hammerfall sind eben Hammerfall, daran ändert sich auch bei diesem Album nichts. Es klingt alles jedoch ein bisschen frischer und neuer. Bis auf 2 Ausnahmen unterhalten einen die Songs und das ist ja die Hauptsache.
4 Sterne, das ist meine Meinung. Aus, Ende!

Hammerfall melden sich mit einem starken Album zurück!!!4
Nach einem Best-of- und reinem Cover-Album, ist "No Sacrifice, No Victory" endlich neuer Stoff für die Fan-Gemeinde.
Die fünf Schweden lassen es nach dem vor drei Jahre erscheinende "Threshold" ordentlich krachen und der neue Gitarrist Pontus Norgren spielt, als wäre er ständiges Mitglied gewesen.

Mit "Any Means Necessary" legen die Jungs gleich richtig los. Grooviger Rhythmus, toller Chor, geht gleich ins Ohr - klasse!
Mit "Life Is Now" folgt ein Gute-Laune-Song, der mehr zu Edguy passen würde, etwas ungewohnt, aber bei mehrmaligen Hören gut.
An alte Zeiten knüpft dagegen "Punish and Enslave" an, Heavy Metal vom Feinsten!
Es folgt die schnellste Nummer des Albums "Legion", mit einem geilen Gitarren Solo.
"Between Two Worlds" ist dagegen das krasse Gegenteil, denn es ist die einzige Ballade von "No Sacrifice, No Victory". Es fängt an mit Kirchenorgel und geht in Akustikgitarre über.
"Hellowed Be My Name" zieht die zügel wieder an und ist ein eingängiger Mid-Temp.
Wir kommen nun zum Instrumental Stück der Platte "Something For The Ages", was eins meiner Lieblingslieder ist. Ein super Ohrwurm und einfach nur wahnsinnig gespielt!
Track 8 ist der Titel-Song, der ebenfalls sehr gelungen ist. Super Gitarrenarbeit, toller Chor - klasse!
"Bring The Hammer Down" ist das nächste Stück von Accept..äh..hoppla, Hammerfall. Sorry, aber wie das klingt, muss man nur Udo ans Mic stellen - geile Nummer.
Mit "One Of A Kind" schließt das Album ab und Joacim kann nun endlich zeigen, dass er immernoch so hoch singen kann, wie früher. Geiler Banger, in der sich Joacim die Seele aus dem Hals schreit, ob er das Live singen wird? Ich bin gespannt. Der Mittelteil wird dann sehr ruhig - der Ausklang des Albums? Mitnichten, am Ende wird nochmal alles gegeben und das Tempo angezogen.
Ach, es fehlt noch der Bonus Track: "My Sharona" (im Original von The Knacks) haben sich die Jungs diesmal vorgenommen und wie schon bei "Masterpieces" bewiesen, können die Jungs super alte Klassiker nachspielen.

Alles in allem brauchte ich für das Album ein paar Anläufe. Inzwischen rotiert die CD aber stetig im Player und gefällt immer besser.
Mit "No Sacrifice, No Victory" haben die Jungs ein tolles Album abgeliefert, was in die richtige Richtung geht. Es fehlen ein paar Überhammer alla "Hearts on Fire" oder "Heeding the Call", aber sehr positiv ist der Gesang, der diesmal nicht penetrant hoch ist.
Für 5 Sterne konnte ich mich nicht durchringen, aber die 4 haben sie locker verdient!

Klare Kaufempfehlung!

Solide - nicht mehr, aber auch nicht weniger3
Drei Jahre sind seit Treshold vergangen - jetzt sind HammerFall zurück. No Sacrifice, No Victory mit neuem Gitarristen. Um das Ergebnis vorwegzunehmen. Es ist mal wieder HammerFall drin, wo HammerFall (in immer übertriebener Verpackung) draufsteht. Doch im Einzelnen:

Track One - Any Means Necessary

Poppig fällt mir dazu ein, wenn ich es böse meine - eingängig wenn man es gut meint. Anständiger Opener der da hingeht, wo er hingehört - ins Ohr (da bleibt er auch) 7/10

Track Two - Life Is Now

Der Anfang ist ganz nett und man denkt, gleich geht es in einen anständigen HammerFall Chor-Refrain über aber dann muss man feststellen, dass es offenbar gar keinen Refrain gibt... Und mit Edguy hat das ganze auch nichts zu tun. Für mich der schlechteste Titel des Albums. Ohne Druck, ohne Wiedererkennungswert... 3/10

Track Three - Punish And Enslave

Es wird wieder besser, pumpt am Anfang anständig im Midtempo und ist für mich der erste Song mit den HF-Trademarks, netter Groove, geiler Gesang und der Chor an der richtigen Stelle. Hier singt Joacim im mittleren Teil sogar etwas rauer, was ihm gut zu Gesicht steht! 7,5/10

Track Four - Legion

Mein Favorit. Geiles Intro, alles irgendwo schon mal gehört aber trotzdem schön. Nach dem Intro wird das Tempo nun nach dem Opener mal wieder ordentlich angezogen. Dürfte bei der Tour im Liveset zu finden sein und für ne Menge Pommesgabeln sorgen! Das Gitarrensolo ist doch HammerFall-untypisch, hat man so noch nicht gehört, dürfte dann wohl auf den neuen Gitarrero zurück zu führen sein! Geiler Song, geht ins Bein und den Nacken - 9/10

Track Five - Between Two Worlds

Hm, eine Orgel am Anfang, klingt wie eine Prozession, mir ist das Intro zu lang. Sollte wohl ein "Glory To The Brave" und ein "The Fallen One" werden. Die Akustikgitarre nervt, ich kann dem Song nicht viel abgewöhnen. Nix gegen eine Ballade von HF, aber es will auch nicht beim 10ten Durchlauf zünden... 4/10

Track Six - Hallowed Be My Name

Ja, das stampft anständig. Perfekter Song für nen Becher Bier beim Konzert - nicht zum Werfen sondern zum gemütlichen Trinken und dabei mit dem Fuß Wippen. Schnörkellos, Tempo bleibt konstant, feines Soli 9/10

Track Seven - Something For The Ages

Wieder ein Tritt aufs Gas - Joacim darf sich hier mal ausruhen. Solides Instrumental, das zeigt, was die Musiker draufhaben. Der Song hätte aber mit Gesang 'ne geile Nummer werden können. Abstriche gibt es für den Midpart, wo man mal ordentlich bei Stratovarius abgekupftert hat... Ein bischen Primal Fear am Ende gibt es auch ncoh oben drauf. Es gefällt trotzdem 7/10

Track Eight - No Sacrifice, No Victory

Der Song zum Albumtitel. Vom Tempo wieder im mittleren Bereich, ungefähr wie Track 6. Gesungen wird mal wieder von nem Rainbow, wohl ein kleine Anspielung auf "Legacy Of Kings". Typisch HammerFall. Der Refrain könnte eingängiger sein. 7/10

Track Nine - Bring The Hammer Down

Wieder mal Midtempo. Sauberes Riffing, sehr chorlastig. Trotzdem muss man an "Let The Hammer Fall" denken. Kleines Bass-Solo welches in ein doppeltes Gitarrensolo übergeht. Das weiss zu gefallen, mehr davon! 8/10

Track Ten - One Of A Kind

Der schnellste Song des Albums! Da dürfte sich der Schlagzeuger mal gefreut haben. Aber was macht der Song am Ende des Albums??? Genau - die schnellste Nummer ist auch die längste... Tight, groovt, treibt! Joacim kann hier seine Stärken ausspielen. Der Song wird am Ende ruhig um dann - wie überraschend - nochmal anständig zu explodieren. Geile Gitarren. Ein Song dieser Sorte in einer kurzen Variante hätte dem Album gut getan... 7,5/10

Track Elven - My Sharona

Naja, das ist so überflüssig wie ein Kropf... Masterpieces??? Füller... Toll umgesetzt, trotzdem 3/10

Spiellänge:

Zieht man das Cover "My Sharona" ab, bleiben unter dem Strich 45 Minuten, das geht besser!

Produktion:

Die Drums klingen etwas kraftlos, es dürfte knackiger sein. Habe kurz davor Treshold gehört, die Produktion ist dort dichter und kompakter. No Sacrifice ist stellenweise etwas breiig, die Gitarren jedoch sind prima eingespielt, der Bass ist HammerFall-typisch eher zurückhaltend, ohne als fehlend empfunden zu werden.

Alles in Allem habe ich mir mehr erwartet, ohne zu denjenigen zu gehören, die älteren Alben nachweinen. Einen richtigen Hit vermisse ich. Die Gitarrenarbeit hat Potential. HammerFall können es besser! Solide bleibt es trotzdem.