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Black Sails At Midnight

Black Sails At Midnight
Von Napalm Records Handels GmbH

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  • Amazon-Verkaufsrang: #3529 in Digital Music Album
  • Erscheinungsdatum: 2009-05-29
  • Länge: 2773 seconds

Kundenrezensionen

Captain Morgan's Revenge Part II5
Alestorm waren für mich einer der Newcomer des Jahres 2008 und "Captain Morgan's Revenge" wohl in diesem für den Metal insgesamt segensreichen Jahr die Platte, die ich mit Abstand am meisten gehört habe. Nicht dass es z.B. mit Ensiferum nicht Bands gegeben hätte, die vom Sound her in eine ähnliche Kerbe geschlagen hätten, aber das Piratenszenario wird von der Musik einfach grandios eingefangen und technisch umgesetzt und ist mir persönlich lieber als die musikalisch vergleichbare Wikingerfraktion. Freilich zehr(t)en Alestorm auch von der zeitlichen Nähe zur großen "Pirates of the Carribean"-Trilogie.

Wie die EP "Leviathan" schon andeutete, welche vom vorliegenden Album das EP-Titelstück und "Wolves of the Sea" beinhaltet, verfolgen Alestorm ihre Linie konsequent weiter: viele stimmungsvolle Arrangements, großer Mitgröhlfaktor und Themen, die nach wie vor recht unverhohlen den Gore-Verbinski-Filmen ("The Curse of the Black Pearl" - "Black Sails at Midnight"!) entlehnt sind, rund um Abenteuer, Gefahren auf hoher See und Piratenromantik. Auch der Aufbau ist ähnlich wie beim Vorgängeralbum. Man beginnt mit einem eingängigen Opener ("The Quest"), gefolgt von einem Titel, der epischer, dramatischer, einfach noch größer daherkommt ("Leviathan", vergleichbar mit "Captain Morgan's Revenge"). Dann bringt man ein, zwei Titel, welche die Stimmung oben halten, um anschließend etwas zurückzufahren ("To the End of Our Days" - "Nancy the Tavern Wench"), dann wieder richtig Gas zu geben und am Ende heißt es sinngemäß wieder: "Und jetzt alle!"

Es stimmt: Im Grunde kopieren Alestorm nur sich selbst und man hat oft den Eindruck, die ein oder andere Melodie ganz ähnlich schon auf dem Erstlingswerk gehört zu haben. Doch hat man auch nichts anderes von ihnen erwartet, v.a. da die Sparte, die Alestorm bedienen, wenig Platz für Entwicklung zulässt und sie den Nagel mit dem Debutalbum schon so auf den Kopf getroffen haben, dass es selbst für Piraten äußert tollkühn gewesen wäre, davon abzuweichen. Das ist aber halt auch die Crux: Da "Captain Morgan's Revenge" insgesamt einfach etwas frischer, unverbrauchter und innovativer war, gebe ich "Black Sails at Midnight" 4,5 von 5 Sternen aufgerundet zu 5.

Sehr Gut - Leider etwas kurz4
Schon vom ersten Track an merkt man, dass Alestorm sich zwar nicht weiter entwickelt haben, die Stücke aber nun eine gewisse Reife aufweisen. So wurde die Epik, die das Debüt noch auszeichnete, zugunsten der Härte stark zurückgeschraubt, um genau zu sein: Ein zweites "Over the Seas" oder "Captain Morgan" sucht man vergeblich. Kann man dies verkraften, erwartet einem ein kurzweiliger Beutezug. Die Piratenatmosphäre fasziniert nach wie vor. 4 Sterne aufgrund der Länge, da wäre noch mehr drin gewesen. Wer vom Debüt begeistert war, sollte zumindest reinhören. Ich jedenfalls bin gespannt, wie sich die Band weiter entwickelt und ob das Genre "Piraten Metal" sich etablieren kann. Meinen Segen hätte es ;)

Black Sails at Midnight...5
...hat es tatsächlich geschafft, meine hohen Erwartungen noch zu übertreffen. Nach dem unglaublichen Debütalbum konnte es eigentlich nur schlechter werden, doch die Jungs von Alestorm habe das genaue Gegenteil bewerkstelligt.

The Quest: Nicht zu langsam, nicht zu schnell, eingängige Melodie.. ein perfekter Einstieg.

Leviathan: Muss man ja keine Worte mehr drüber verlieren, die bedrohliche Stimmung, die vom Text ausgeht, wird wunderbar eingefangen.

That Famous Ol'Spiced: Nicht ganz so stark, was den Refrain angeht, insgesamt allerdings trotzdem top.

Keelhauled: Das Highlight der Scheibe. Ohrwurm-Melodie meets Mitgröl-Text

To the End of our Days: Jetzt wird langsam, aber keineswegs schlechter. Gefühlvolle Ballade, die einen bis zum Ende nicht mehr loslässt.

Black Sails at Midnight: Solide, aber kein Überflieger. Erinnert sehr an Terror on the High Seas.

No Quarter: Ein schönes Instrumental, dem es etwas an Abwechslung mangelt.

Pirate Song: Für mich mit der beste Song des Albums, ziemlich langsam und melodisch, starker Text.

Chronicles of Vengeance: Die schwächste Nummer der Platte, kein wirklicher Refrain, bleibt nicht im Ohr

Wolves of the Sea: Zum Schluss darf nochmal gegrölt werden. Das Stück will zwar nicht so richtig zum Rest passen, verbreitet aber prima Stimmung.