Schneewittchen & die 7 Zwerge - Diamond Edition [Blu-ray]
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Durchschnittliche Kundenbewertung:Produktbeschreibung
Schneewittchen u. die sieben ZwergeDiamond Edition BluRay+DVD DV
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #4044 in DVD
- Marke: WALT DISNEY
- Erscheinungsdatum: 2009-10-08
- Bewertung: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
- Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
- Originalsprache: Englisch, Türkisch, Deutsch, Französisch
- Untertitel in: Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch
- Länge: 83 Minuten
Aus der Amazon-Redaktion
Aus der Amazon.de-Redaktion
Schneewittchen und die sieben Zwerge ist zweifellos einer der dicksten Brocken aus Disneys Goldenem Zeitalter. Im Jahr 1937 entstanden, betäubt er geradezu mit seinem gewissenhaften Heraufbeschwören einer verzauberten Welt, samt einer Fülle an Haupt- und Nebencharakteren (eingeschlossen Vierbeiner und Vögel), von denen ein jeder ein ausgearbeitetes Eigenleben erhielt. Betrachtet man Schneewittchens komplexe, graziöse Bewegungen der Finger, der Arme und des Kopfes im Zusammenspiel, so ist es nicht allein die technische Brillanz der Künstler im Disney-Studio, die dem Zuschauer ins Auge sticht, sondern auch die gesamte Persönlichkeit ihres gewinnenden Charakters.
Wenn der tödliche Apfel der bösen Königin seine Farbe vom giftigen Grün zum rosigen Rot ändert, dann ist der Effekt der Erkenntnis, wie etwas so schönes so erschreckend sein kann, grunderschütternd. Er ist so rein, dass man sich völlig dem Horror dieses Augenblickes hingibt. Basierend auf dem gleichnamigen Märchen aus der Sammlung der Gebrüder Grimm, ist Schneewittchen und die sieben Zwerge wohl der beste Familienfilm, der, mit mythischen Motiven, die geistigen Grundlagen des Erwachsenwerdens behandelt. Er ist eine hohe Errungenschaft und sollte keinesfalls verpasst werden. --Tom Keogh
Amazon.de DVD-Bewertung
Schneewittchen ist und bleibt das Juwel unter den Disney-Klassikern. Deshalb hat sich Disney bei der Ausstattung dieser DVD auch nicht lumpen lassen! Der Film liegt in einer digital restaurierten Fassung, in Dolby Digital 5.1 abgemischt vor. Die Menüs sind allesamt mit viel Liebe zum Detail gestaltet. So ist zum Beispiel die Kapitelauswahl als Märchenbuch angelegt. Durch die ganze DVD führt als magischer Begleiter der Zauberspiegel, der beispielsweise darauf hinweist, dass er nicht ewig Zeit hat, wenn man zu lange mit der Auswahl eines Menüpunktes wartet.
Roy Disney und Michael Eisner führen in das Bonusmaterial ein: Neben dem vom Barbra Streisand gesungen "Someday My Prince Will Come" sowie dem Klassiker "Heiho" zum Mitsingen enthält die DVD ein Making Of, das unvollendete Szenen, Lieder und Interviews beeinhaltet. Heute ist es kaum vorstellbar, dass alle Walt Disney für verrückt hielten, einen abendfüllenden Zeichentrickfilm zu wagen, um den Traum vom eigenen Studio erfüllen zu können! In der deutschen Fassung führt Kai Pflaume durch die Magic Mirror Tour. Im Original übernimmt Angela Lansbury diese Rolle, Disney-Fans auch als Stimme der Madame Pott aus Die Schöne und das Biest bekannt. Die Magic Mirror Tour ist besonders für kleine Kinder interessant, da sie eine gekürzte Auswahl aus dem Bonusmterial bietet und somit die Geduld der jüngeren Zuschauer nicht unnötig strapaziert.
Ein besonderer Höhepunkt ist der Audiokommentar von Walt Disney, der aus dem umfangreichen Archiv-Material der Disney-Studios zusammengesetzt ist und kenntnisreich aus dem Munde des Erfinders Aufschluss über die Entstehung gibt. Moderiert wird der Kommentar von dem Zeichentrick-Experten John Canemaker. Für alle jüngeren und jung gebliebenen Disney-Fans gibt es Seppls wilde Jagd durch die Minen. In diesem Spiel gilt es die Zwerge in der Mine zu finden, um Schneewittchen zu finden. Wie überhaupt die ganze DVD ein köstlicher Spaß! --Birgit Schwenger
Video Jakob Kurzinhalt
Walt Disney machte aus diesem wunderbaren Märchen den ersten abendfüllenden Zeichentrickfilm, den es jemals gab - ein Meilenstein der Filmgeschichte. Der außergewöhnliche Charme und die faszinierende Schönheit dieses Zeichentrick-Klassikers haben Generationen von Kinogängern begeistert.
Kundenrezensionen
Furchtbare Synchronisation und Knallbonbonfarben
"und als Beweis dafür, dass Du's getan, bring' mir ihr Herz - hierdrin!"
Mit dem Mut zur dramatischen Pause und dennoch völlig lippensynchron gestaltet die leider unbekannte 1. deutsche Sprecherin ihre Rolle der bösen Königin in Walt Disneys erstem abendfüllenden Zeichentrickfilm "Schneewittchen und die sieben Zwerge". Wer einmal das Stimmvolumen dieser Schauspielerin gespürt hat, der vergisst es nicht. Welche qualitätvolle Ausbildung müssen Künstler früher gehabt haben, um derartig präsent zu sein! Welches Potential und welche Disziplin!
Schauspielerische Meisterleistung
Eine deutsche Lady Macbeth, eine waschechte Wagner-Heroine gibt da unverblümt den Mord an ihrer schönen Stieftochter Schneewittchen in Auftrag. Wie sie das macht, da bleibt einem die Spucke weg: Was zunächst wie ein gut gemeinter Ratschlag klingt, fast schon ein wenig wie ein Kochrezept, steigert sich zum unverhohlenen Wahnsinn. Es ist die Schlüsselszene des Films und in dieser Interpretation eine schauspielerische Meisterleistung, die es mehr als verdient hat aus dem Schatten der Archivregale hervorgeholt zu werden.
Trauriger Rekord: 3x synchronisiert
Drei Mal wurde der Klassiker eingedeutscht. Die 1. Fassung traf noch genau den Ton des amerikanischen Originals. Sorgfältig erstellt bis ins Detail, mit einer Sprecherriege, die direkt dem Original zu entstammen scheint, so ähnlich klingen die Stimmen. Die Sache ist von A bis Z rund! Sei es nun die meisterhafte Interpretation der Königin-Darstellerin, die einem wohlige Schauer über den Rücken jagt oder die unschuldige Stimme einer Paula Wessely in der Rolle des Schneewittchen. Kein Wunder, dass die mehrfach ausgezeichnete Wiener Burgmimin als bestes Gretchen gerühmt wird. Als Schneewittchen mit leicht österreichischem Akzent ist sie nicht weniger frisch und anrührend.
Der Tradition verpflichtet
Die Zwerge: Allesamt einzigartig! Noch voll dem K. und K.-Glanz österreichischer Schauspieltradition verpflichtet. Zucker is' futsch!", der entrüstete Vorwurf Pimpels war lange Zeit eines meiner kindlichen Schlagworte. Oder die Entdeckung Happy's: "Geschirr is' nich' gestohlen. Ist versteckt in Schrank!" Einfach perfekt! Anrührend! Witzig, ohne jede Peinlichkeit! Treuseelig singen die Zwerge hier noch: "Juchhei, Juchhei, die Arbeit ist vorbei!" und man hat seinen Spaß - wenn auch leider nur noch beim Hören der Ausschnitte auf Disney-LP.
Überwacht von höchster Stelle
Der Zauberspiegel: Als unfreiwilliger Helfer ist Aribert Wäscher ein echter Glücksgriff. Wie sein englischer Kollege musste er in eine überdimensionale Trommel klettern, um den mystischen Nachhall zu erzeugen. Walt Disney höchstpersönlich hatte die fremdsprachigen Synchronisationen überwacht. Und das merkt man! Die Texte wurden erst vom englischen ins deutsche und dann wieder rückübersetzt, um so etwaigen Verlusten in der Sprachästhetik entgegen zu wirken. Von solchen Finessen sind die beiden anderen deutschen Fassungen meilenweit entfernt.
Trivial
Sprachlich trivialisiert, bietet die 2. Synchronisation wenig Erbauliches: Die Königin Gisela Reißmanns ist allenfalls Mittelmaß, ohne Resonanz, flach und viel zu jugendlich. Uschi Wolff als Schneewittchen ist wenigstens durchgehend feinfühlig, wenn auch leicht verkniffen und ohne die Ressourcen einer Wessely. Die Zwerge machen viel Lärm. Der Spiegel ist arg desinteressiert. Wie gesagt, alles wenig erbaulich, wäre da nicht Susanne Tremper. Sie singt das Schneewittchen, dass es eine Wonne ist. Fernab von jeder Operettensoubrette zwitschert und tirilliert sie, dass es einem die Luft nimmt. Als Prinz steht ihr René Kollo gleichwertig zur Seite. Selbstverständlich, dass diese Leistungen als deutscher Soundtrack veröffentlicht wurden und dass auf die Koloraturen der Tremper in der 3. deutschen Synchronisation zurückgegriffen wurde.
Indiskutabel
Diese 3. Fassung wurde in aller Eile für die Video-Erstauswertung hingeschludert. Völlig indiskutabel! In einer unharmonischen Mischung der Texte von Fassung Eins und Zwei. Ohne jedes Gespür für Timing oder Sprecherführung! Von der Titelrolle bis zum letzten Zwerg nur Fehlbesetzungen, die hörbar mit der Stechuhr im Hintergrund durch die Märchenwelt hasten. Bei aller Liebe, da schalte ich gleich auf's englische. Was für ein Unterschied. Und was für ein Unterschied zu der oben beschriebenen 1. deutsch/österreichischen Synchronfassung mit Paula Wessely und Aribert Wäscher. Sind die bei der deutschen Disneyvertretung eigentlich unsensibel oder einfach nur schlichtweg dumm? Was sollen diese Neusynchronisationen, die selbst den schönsten Film jegliches Charisma nehmen? Ach, noch was zu den Farben: Von "weiß wie Schnee" kann in der aufpolierten DVD-Fassung keine Rede mehr sein. Die Braut erstrahlt in Pink. So zerstört man Filmlegenden! Also bauen wir uns beim Erklingen der Hörspiele eigene Träume. Mit Tremper, Wessely, Wäscher und all den alten Stimmen "reiten wir in's Glück und kehren nie mehr zurück. Dann hat sich mein Traum erfüllt!"
Fazit: Finger weg, solange Disney nicht die alte Synchronfassung freigibt und sich in den Farben an die Erstauswertung hält!
Schneewittchen kann nicht mehr singen
Was die deutsche Disney-Vertretung Walt's erstem Meisterwerk mit dieser unsäglichen Synchronfassung von 1994 angetan hat, das ist ein Verbrechen! Ich hatte ja die leise Hoffnung, dass der Konzern doch mal die beiden alten, wesentlich hochwertigeren Synchronisationen mit auf die neue DVD presst. Wenn die dortigen Entscheidungsträger schon keinerlei Gespür mehr für Qualität zu besitzen scheinen, so sollten sie doch wenigstens den Bitten der Fans entsprechen. Stattdessen gibt es in opulenter Verpackung erneut einen Schlag ins Gesicht!
Will man uns wirklich weismachen, dass die Alexandra Wilcke aufgenötigten Koloraturen, die sie auf Grund ihrer Stimmlage gar nicht stemmen kann, besser sein sollen als die Leistungen der Vorgängerinnen Susanne Tremper oder Hertha Mayen? Oder dass das brüchige Gestammel der Königin der Rolle angemessen sei? Über den gepressten Prinzengesang, den einschläfernden Spiegel, den übertrieben agierenden Jäger breitet man am besten und gnädigerweise gleich den Mantel des Vergessens. Und die Zwerge klingen wie die "Gummibärenbande", so sagten meine Enkelkinder. Mannomann, die neuen deutschen Fassungen von Pinocchio, Bambi, Dumbo, 101 Dalmatiner, Susi und Strolch, die Zauberharfe und von Arielle waren schon furchtbar, aber das hier ist echt gruselig! Ich habe die DVD gleich wieder verschenkt. Diesem durch und durch verfälschten Filmerlebnis möchte ich weder mich noch meine Enkel erneut aussetzen. Schade!
P.S.: Ich möchte noch sagen, dass ich Alexandra Wilcke sonst sehr begabt finde. Ihr Gesang in dem Disneyfilm "Pocahontas" und ihr soziales Engagement - Chapeau! Doch ihre Besetzung als Schneewittchens Singstimme ist leider falsch. Das ist, wie wenn man von einem Bass verlangt, eine Tenorrrolle zu gestalten. Und die Sprechstimme der mir unbekannten Actrice ist ein noch schlimmerer Fehlgriff. Ein derart zickiges Schneewittchen hätten die Zwerge doch wohl gleich wieder rausgeworfen!
Ich wünsch' mir....die alten Synchronfassungen
Also, mir gefällt der Film in dieser neuen Synchronfassung auch nicht mehr. Es wurde ja schon mehrfach gesagt, aber vielleicht muss man es wiederholen, damit die deutsche Disneyvertretung mal endlich zur Vernunft kommt: Die Sprecher sind total unglaubwürdig und unmotiviert. Dieser krampfhafte Versuch, mit der 1. und 2. Synchronfassung identische Textpassagen anders zu betonen, wirkt gewollt und unsympathisch, letztendlich stümperhaft. Die Königing spricht derart übertrieben, das man lachen muss, der Spiegel hat gar nichts mystisches mehr an sich. Davon, dass er der "unfreiwillige Diener" der Königin sein soll, merke ich nichts. In der ersten Fassung und im englischen Original wird er von der Königin noch als Sklave bezeichnet - dieses erniedrigende Wort fällt hier nicht und die Konversation zwischen den beiden klingt, als würden sie gleich ihr Plauderstündchen bei Tee und Gebäck ausdehnen. Und dann das Gesinge. Grausam! Da wünscht man sich echt, es würde schon früher in den Apfel beißen. So schade! Ich habe die beiden alten Fassungen noch im Kino gesehen und besonders die erste sehr geliebt. Diese Dramatik und Geschlossenheit hat die 2. Fassung nicht erreicht, aber ich konte mich damit arrangieren. Die Synchronfassung von 1994 ist nun aber wirklich SCHROTT! Und nebenbei sei mal darauf hingewiesen, dass die alten Plakate auch viel schöner waren als dieses unsägliche Cover: Schneewittchen schaut da ja gar nicht mehr aus wie Schneewittchen. Na ja, es klingt ja auch nicht mehr so.
Also, bevor ich mir meine Erinnerung kaputt machen lasse durch diesen Synchronisationsunfug, verbanne ich die neue DVD lieber aus meinem Disneyreich.
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