Kosmos 6903590 - Keltis, Spiel des Jahres 2008
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Durchschnittliche Kundenbewertung:Produktbeschreibung
Die Regeln sind so einfach, dass Sie sofort losspielen können. Dabei bleibt das Spiel spannend bis zum Schluss. Verlag: KOSMOS, Autor: Reiner Knizia, Spieldauer: ca. 30 Min.. Inhalt: Spielplan, 20 Spielfiguren, 110 Spielkarten, 20 Spielfiguren, 4 Wertungssteine, 25 Wegekärtchen, 4 Kleeblätter in Spielerfarben, Spielregel.
Für die Pfade des Lebens gilt die alte keltische Weisheit: Jeder Mensch beginnt im Negativen, aber mit jedem Schritt voran gelangt er ins Positive.
Mit passenden Karten schicken Sie Ihre Spielfiguren auf die verschiedenen Steinpfade. Je weiter Ihre Figuren kommen, desto mehr Punkte bringen sie am Ende ein. Jedes Mal müssen Sie entscheiden, eine Kartenreihe fortzuführen, eine neue zu beginnen oder einfach eine Karte abzuwerfen. Doch Karten, die Sie abwerfen, können Ihren Mitspielern nutzen. Und sobald fünf Figuren im Ziel sind, endet das Spiel. Daher müssen Sie stets abwägen, ob Sie noch eine neue Figur auf den Weg bringen. Denn, wenn Sie nicht weit genug kommen, kassieren Sie Minuspunkte.
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #30 in Spielzeug
- Marke: Kosmos
- Modell: 6903590
- Veröffentlicht am: 2008-02
- Erscheinungsdatum: 2008-02-29
- Abmessungen: 2.91" h x 11.65" b x 11.65" l, 2.42 Pfund
Features
- 303mm x 75mm x 298mm
Aus der Amazon-Redaktion
Kurzbeschreibung
Keltis - Der Weg der Steine
Für die Pfade des Lebens gilt die alte keltische Weisheit: Jeder Mensch beginnt im Negativen, aber mit jedem Schritt voran gelangt er ins Positive.
Mit passenden Karten schicken Sie Ihre Spielfiguren auf die verschiedenen Steinpfade. Je weiter Ihre Figuren kommen, desto mehr Punkte bringen sie am Ende ein. Jedes Mal müssen Sie entscheiden, eine Kartenreihe fortzuführen, eine neue zu beginnen oder einfach eine Karte abzuwerfen. Doch Karten, die Sie abwerfen, können Ihren Mitspielern nutzen. Und sobald fünf Figuren im Ziel sind, endet das Spiel. Daher müssen Sie stets abwägen, ob Sie noch eine neue Figur auf den Weg bringen. Denn, wenn Sie nicht weit genug kommen, kassieren Sie Minuspunkte.
Die Regeln sind so einfach, dass Sie sofort losspielen können. Dabei bleibt das Spiel spannend bis zum Schluss.
Inhalt: Spielplan, 20 Spielfiguren, 110 Karten, 25 Wegekärtchen, 4 Zählsteine
Autor: Reiner Knizia
Verpackungsmaße: 29,6 x 29,6 x 7,4 cm
Spiel des Jahres 2008
Produktbeschreibungen
Für die Pfade des Lebens gilt die alte keltische Weisheit: Jeder Mensch beginnt im Negativen, aber mit jedem Schritt voran gelangt er ins Positive.
Mit passenden Karten schicken Sie Ihre Spielfiguren auf die verschiedenen Steinpfade. Je weiter Ihre Figuren kommen, desto mehr Punkte bringen sie am Ende ein. Jedes Mal müssen Sie entscheiden, eine Kartenreihe fortzuführen, eine neue zu beginnen oder einfach eine Karte abzuwerfen. Doch Karten, die Sie abwerfen, können Ihren Mitspielern nutzen. Und sobald fünf Figuren im Ziel sind, endet das Spiel. Daher müssen Sie stets abwägen, ob Sie noch eine neue Figur auf den Weg bringen. Denn, wenn Sie nicht weit genug kommen, kassieren Sie Minuspunkte.
Kundenrezensionen
Einfache Regeln und flottes Spiel: ein schönes Taktikspiel mit einer guten Glücks-Portion
Nach Lektüre der Regeln und den ersten Spielzügen machte es "Klick... - da war doch was?" Tatsächlich handelt es sich bei Keltis um eine 2-4-Personen-Variante des 2-Personen-Spiels "Lost Cities" vom gleichen Autor, erstmals 1999 erschienen. Dieses schöne und kurzweilige Spiel ist bei uns besonders deshalb beliebt, weil es auch noch zu später Stunde ohne viele Gehirnverrenkungen gespielt werden kann.
Die Spielidee in Kürze: Durch Auslegen aufeinanderfolgender Zahlenkarten in verschiedenen Farben werden Wertungsteine auf 5 verschiedenen Punktleisten vorgerückt. Jedes Kartenausspiel - es wird pro Zug exakt eine Karte ausgespielt - berechtigt zum Vorrücken eines Steines um ein Feld auf einer farblich passenden Leiste. Die Karten einer Farbe dürfen entweder nur absteigend- (z.B. 9-7-6-2...) oder nur aufsteigend (3-4-5-8...)abgelegt werden.
Nach dem neutralen Startfeld folgen zunächst Felder im Minus-Bereich, mit jedem Zug verbessert sich der Punktestand. Bonusplättchen geben nicht nur Extra-Punkte - und Züge, sondern sorgen durch die immer neue Verteilung für einen variablen Spielfeldaufbau.
Das taktische Element liegt im geschickten Ausspielen bzw. Sammeln der richtigen Karten. Wer zu lange "Karten sparen" möchte, muss zwangsläufig Karten abwerfen (es besteht Zugzwang) - möglicherweise in den dankbaren Rachen der MitspielerInnen, die diese abgeworfenen Karten alternativ zum blinden Ziehen vom Kartenstapel aufnehmen können.
Das Spiel endet, wenn entweder der Kartenstoß aufgebraucht ist oder 5 Spielsteine den "Zielbereich" erreicht haben - mit letzterer Methode können also Spieldauer und Spielende taktisch beeinflusst werden.
Was unterscheidet nun "Keltis von "Lost Cities"?
- Jeder Zahlenwert ist doppelt vorhanden und kann auch doppelt in die Zahlenreihe abgelegt werden (z.B. 3-4-4-6-7-7-9).
- Zahlenreihen können auf- UND absteigend gebildet werden, wobei man sich erst mit ausspielen der 2. oder 3. Karte festlegt.
- Es gibt keine Wettkarten, stattdessen gibt es Bonuspunkte durch verschiedne Wegeplättchen, außerdem werden die Felder mit zunehmender Zugweite wertvoller.
- Einer der fünf eigenen Spielsteine ist ein "Doppler", d.h. er verdoppelt den Punktwert des erreichten Feldes (möglicherweise auch negative...).
- Der Glücksfaktor ist weiterhin beträchtlich, da insbesondere bei drei Gegenspielern nicht mehr so gut kalkuliert und reagiert werden kann.
- Die größte Stärke gegenüber "Lost Cities" ist mit Sicherheit das variable Spielfeld in Form der Wegeplättchen. Dadurch können manche Wege/Reihen sehr begehrt werden, was einen dazu verleitet auch Wege zu beschreiten, von denen man wenige Karten besitzt. Umgekehrt macht es natürlich gerade denjenigen zum Glückspilz, der zufällig von dieser Farbe viele gezogen hat.
- Durch die Wegeplättchen gibt es unterschiedliche Siegstrategien, z.B. viele Bonussteine für die Schlusswertung sammeln oder durch Extrazüge das Spiel überraschend schnell beenden, während ein Mitspieler noch damit kalkuliert, seine gigantische, mühsam zusammengesammelte 10-Karten-Reihe auszuspielen.
Fazit: Ein schönes, kurzweiliges Spiel, ein "echter Knizia", da es mit wenigen und leichten Regeln eine beachtliche Komplexität erreicht, ohne den Otto-Normalspieler zu überfordern. Kurios finde ich, dass der Autor zahlreicher erstklassiger und bahnbrechender 5-Sterne-Spiele ausgerechnet mit "Keltis" den Titel "Spiel des Jahres" gewinnt. Sicher auch eine Auszeichnung für die Art von Spielen, die sowohl für Gegelegenheits- als auch für Viel-Spieler geeignet sind.
Ein schönes Spiel für zwischendurch
Die Meinungen zu Keltis gehen offensichtlich ziemlich auseinander. Das hängt sicherlich mit unterschiedlichen Erwartenshaltungen zusammen.
Ein abendfüllendes Spiel ist es sicherlich nicht, aber für eine kurze Spiel-Session oder auch als Pausenfüller halte ich es für ideal. Die Regeln sind schnell erklärt und die Runden dauern nicht zu lange.
Viele bemängeln, dass Keltis kein Strategie- sondern ein reines Glücksspiel sei. Das kann ich so nicht bestätigen. Klar hängt vieles vom Kartenglück ab und auch ich habe mich da schon das eine oder andere Mal über mein Pech ärgern müssen. Aber mit ein bißchen taktischen Überlegungen kann man da doch einigen Einfluss auf den Spielverlauf nehmen.
Im Großen und Ganzen kann ich Keltis deshalb absolut empfehlen, außer natürlich für Leute die sich am liebsten einen ganzen Abend lang den Kopf mit Strategieüberlegungen zerbrechen wollen.
"Spiel des Jahres" - Finger weg
Mir sind die zahlreichen positiven Beurteilungen vollkommen schleierhaft.
Dieses Spiel ist schnell erklärt - stimmt. Aber das ist wohl der einzige Vorteil, den es hat. Es ist extrem glücksabhängig. Wer die richtigen Karten zieht, gewinnt. Ansonsten gibt es in diesem Spiel keine Taktik, die man anwenden kann. Da man "die richtigen" Karten braucht, um die Wege nach oben zu gehen, ist auch das Einsammeln der Wegesteinchen reiner Zufall und kann nicht - wie von anderen beschrieben - als "Taktik" angesehen werden.
Es gibt keinerlei Möglichkeiten, das Spiel der anderen zu beeinflussen - ausser positiv durch das zwangsweise Ablegen von Karten, die die anderen brauchen. Auch fehlt mir hier völlig die Interaktion. Jeder spielt für sich, Kommunikation benötigt man für dieses Spiel keine. Man denkt die ganze Zeit: da muss doch noch etwas kommen, irgend ein "Witz", der die Verleihung des Preises "Spiel des Jahres" gerechtfertigt. Wir haben ihn leider nicht finden können.
Auch die Verpackung ist eine Mogelpackung. Kosmos hat auch kleinere Kisten, in die man das Spielmaterial hätte unterbringen können.
Dazusagen möchte ich noch, dass wir leidenschaftliche Sammler aller "Spiele des Jahres" sind. Dieses Spiel hat die Chance, das erste zu sein, dass ich auf dem Flohmarkt oder bei ebay wieder verkaufe.
Für uns, die wir uns viel von dem Spiel versprochen haben, war es eine reine Zeitverschwendung, es zu spielen. Knizia bei Kosmos - diese Kombi hat einfach schon zu lange auf die Auszeichnung "Spiel des Jahres" gewartet. Dies scheint die einzige Erklärung für die Verleihung zu sein.




