Die letzte Legion
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Durchschnittliche Kundenbewertung:Produktbeschreibung
Letzte Legion, Die DV
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #7654 in DVD
- Erscheinungsdatum: 2008-02-04
- Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
- Formate: Dolby, PAL, Surround Sound
- Originalsprache: Deutsch, Englisch
- Untertitel in: Englisch
- Länge: 98 Minuten
Aus der Amazon-Redaktion
Movieman.de
Dass Artus römischer Abstammung war, wissen wir schon längst seit KING ARTHUR. Dennoch versucht, DIE LETZTE LEGION einen ähnlichen Weg zu beschreiten, auch wenn dies auf doch gänzlich andere Weise geschieht. Lange deutet im Film nichts darauf hin, dass man auf Artus hinarbeitet, auch wenn das sagenhafte Schwert Caesars natürlich schon stark an Excalibur erinnert. So erwartet man eigentlich auch, dass Romulus mit der neunten Legion nach Rom zurückkehren und die Stadt zurückfordern wird, doch darum geht es im Grunde gar nicht. Vielmehr ist es die Reise nach Britannien und ein neues Leben, das sie dort erwartet, welche hier ausschlaggebend sind. Bedenkt man jedoch, worauf der Film hinaus will, dann stellt sich die erste Hälfte als etwas überflüssig heraus und unterwirft sich auch einer etwas episodenhaften Struktur. Dennoch ist DIE LETZTE LEGION ein guter Abenteuerfilm, der in keiner Sekunde langweilt, sondern die Geschichte mit viel Action vorantreibt. Fazit: Guter Abenteuerfilm. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch gute DVD mit tollem Bild und glasklarem Ton. Die Extras sind teils ganz interessant, insgesamt aber etwas zu durchwachsen.
Bild: Das Bild macht einen herrlichen Eindruck. Die Farben sind kräftig und naturbelassen. So erwecken sie die Schönheit der Landschaft zum Leben. Die Palette ist weitreichend und die Farbbereiche sind genau abgegrenzt. Rauschen ist nur minimal vorhanden. Die Kompression fällt nur selten durch ganz leichte Artefaktbildung auf. Die Schärfe ist exzellent (Bartstoppel bei 00:04:50) und sorgt auch für sehr viel Detailzeichnung (Ornamente auf Rüstung des Goten bei 00:24:52). Die Kanten sind sauber gestaltet, nur selten gibt es leichte Anflüge von Doppelkonturen. Das Bild ist sehr plastisch geworden und hat eine tolle Tiefenwirkung. Bei 00:08:26 kann man dies sehr schön sehen, mit Kingsley im Hintergrund, dem Jungen in der Mitte und der Frau vorne. Auch bei Panoramaaufnahmen wird diese Tiefenwirkung schön unter Beweis gestellt (00:24:52).
Ton: Der Ton beider Sprachfassungen ist sehr schön geworden. Die Sprachverständlichkeit ist hoch, auch wenn es im Original einige Akzente gibt, bei denen man besser hinhören muss. Aber das liegt nicht an der Tonqualität. Bei den Schlachtensequenzen hat man eine tolle Räumlichkeit mit klirrenden Schwertern, Geschrei und dergleichen mehr. Die Musik erschallt beeindruckend aus den Lautsprechern, der Bass kommt gebührend zum Einsatz.
Extras: Bei den Extras kann diese DVD mit Bild und Ton nicht ganz mithalten. Es gibt gut 20 Minuten an entfallenen bzw. erweiterten Szenen, die hauptsächlich im letzten Drittel des Films stattfinden und die Schlacht noch genauer ausbreiten. Neben Trailer und TV-Spots hat man eine langweilige nur knapp vier Minuten laufende B-Roll. Außerdem gibt es ein paar Minuten mit Aufnahmen der Proben für die Schwertkämpfe. Anteilsmäßig größter Teil des Bonusmaterials sind die Interviews, die immerhin fast 40 Minuten gehen, aber sich doch stark auffächern, wobei Macher und Stars zu Wort kommen. Das ist nett zu hören, aber nicht wirklich erhellend. --movieman.de
VideoMarkt
Nachdem seine Eltern von den Goten ermordet wurden, wird Romulus Augustus, der gerade inthronisierte zwölfjährige letzte Kaiser Roms, zwar verschont, aber entmachtet und mit seinem Lehrer in eine Festung auf Capri verbannt. Befreit von seinem Leibgardisten und einer byzantinischen Kriegerin, zieht der von Goten verfolgte kleine Trupp nach Britannien. Dort sucht Romulus die letzte loyale Legion Roms, um das Reich zurückzuerobern. Ein geschichtsträchtiges Schwert soll den Sieg über die Übermacht sichern.
VideoWoche
Mit internationalen Stars inszenierte Doug Lefler unter der Aufsicht des legendären Dino DeLaurentiis einen Abenteuerfilm, der mit seinem Helden und vielen kleinen Kampfszenen vor allem jugendliche Actionfans auf der Suche nach Alternativen zu "Der Herr der Ringe" anspricht. Zum Teil auch Budget-bedingt kann diese Fusion von Fakten und Fiktion nicht mit dem ungleich aufwändigeren Schwergewicht "King Arthur" Schritt halten. Doch als mitunter recht raues Family-Entertainment behauptet "Die letzte Legion" ihr Territorium.
Kundenrezensionen
Kitschiges Sandalen Spektakel - aber nicht ohne einen gewissem Unterhaltungswert
Au weia, wie waren meine Erwartungen hoch! Und wie war ich entschlossen, diesen Film um jeden Preis zu lieben, schon alleine wegen Colin Firth und Ben Kingsley! Aber bei allem Wohlwollen, selten habe ich so einen mit Klischees beladenden, B-Movie-artigen Trash mit so hochkarätiger Besetzung gesehen. Ich weiß gar nicht, wo ich bei meinem Gemecker anfangen soll.
Vielleicht bei der dürftigen Story?
Romulus Augustus (Thomas Sangster), der letzte römische Kaiser, ist 12 Jahre alt als der gotische Heerführer Odoaker ihn absetzt und zusammen mit seinem Lehrmeister (Sir Ben Kingsley) nach Capri in die Verbannung schickt. Wenige Getreue der kaiserlichen Leibwache unter der Führung von Aurelius (Colin Firth) befreien ihn von dort und fliehen mit ihm nach Britannien, wo man sich Unterstützung von der letzen römischen Legion, der Neunten, erhofft. Doch in Britannien erleben die Flüchtlinge eine Überraschung.
Was für eine Talentverschwendung!
Die Rolle des rätselhaften Ambrosinus, gespielt von einem Giganten des Films wie Sir Ben Kingsley ist mit so dämlichen Dialogen versehen, dass es auch nichts nützt wenn der große Meister zu gegebener Zeit unheilverkündend dreinblickt oder bedeutungsschwangere, gandalfähnliche Floskeln absondert. Er wirkt einfach nur albern. Auch der alt gediente Feldherr Aurelius ist mit dem klassischen Gentleman und Romantic Hero Colin Firth meilenweit fehlbesetzt. Man stelle sich einfach Mister Darcy mit Sandalen, Schwert und Brustpanzer vor. Das ist nicht einmal mehr lustig. Es ist lächerlich. Wenigstens ist Aishwarya Rai ein Lichtblick. Die Bollywood Queen überzeugt als byzantinische Kampfmaschine mit sexy Outfit. Sie bietet einige witzige, sehr unterhaltsame und vor allem actionreiche Szenen frei nach "Xena", und nur ihretwegen bereue ich den Kauf diese DVD nicht.
Der Film quillt zudem über von naivem Pathos und er ist bestückt mit allen nur denkbaren, berühmten Szenarien aus zig anderen besseren Filmen, so dass man hier nicht einmal mehr von einem Mangel an eigenen Ideen reden kann, sondern man kann den Film nur noch eine bunte Herr-der-Ringe-Gladiator-King-Arthur-Collage nennen.
Was hingegen die angeblichen Logiklücken und historischen Unkorrektheiten in diesem Film angeht, so darf man da nicht kleinlich sein, denn es handelt sich trotz des historischen Hintergrunds um einen Low-Fantasy Film und er hat damit das Recht, die Artuslegende ebenso wie die Gesichte des letzten römischen Kaisers nach Herzenslust frei zu interpretieren.
Doch trotz der Kritik:
Der Film hat unbestritten einen bizarren Humor, und wenn man mal - der Fairness halber - versucht "Die letzte Legion" nicht ausgerechnet mit den Augen eines Colin Firth Fans (Darcymaniacs) zu sehen, sondern wenn man sich vorstellt, es sei nichts weiter als ein unterhaltsames und spannendes Jungenabenteuer, dann hat dieser altmodisch anmutende und schlichte Sandalen-Unfug seinen Zweck vollkommen erfüllt, denn dafür sind Story, Action und Pathos mehr als ausreichend, zumal es nicht an tollen Kulissen und sehenswerten Gefechten fehlt. Ich muss es wissen, denn meinen Söhnen hat dieser Film ausgesprochen gut gefallen und wir haben viel gelacht (ich manchmal auch über die eher unfreiwillige Komik des Films ;-)). Unter Zurückstellung aller Bedenken vergebe ich daher 3,5 Sterne: 2 Sterne für ein annehmbares Jungen-Abenteuer und 1,5 für Aishwarya als supersexy Mira.
Fazit:
Ein naiver aber weitgehend unterhaltsamer Film ohne Überraschungen oder neue Ideen, aus dem man so viel mehr hätte machen können. Ein Film, der aber ein junges Publikum durchaus zufrieden stellen dürfte und mich mit einer letzten Frage zurück lässt: Wie viel hat man Sir Ben Kingsley bezahlen müssen, damit er überhaupt bereit war da mitzuwirken?
DVD:
Laufzeit: Hauptfilm 98 Min, Bonusmaterial 74 Min,
Bild: 2,35:1 (16:9 anamorph codiert), Ton: Deutsch und Englisch Dolby Digital 5.1, Untertitel: Englisch, Regionalcode 2
Special Features: Interviews mit Cast und Crew, Fight Rehearsals, Deleted Scenes, B-Roll, Trailer und TV-Spots
Trotz schwachem Drehbuch gut gespielter Film
Drehbuch und historische Genauigkeit lassen zu wünschen übrig. Aber die Darsteller spielen mit viel Humor und durch die Bank überzeugend. Das Ergebnis ist ein actionreicher und witziger Unterhaltungsfilm für die ganze Familie, der sicher nicht zu den besten aber auch keinesfalls zu den schlechtesten Unterhaltungsfilmen gehört.
Oje...
Zum Glück habe ich mir die DVD "Die Letzte Legion" nur ausgeliehen. Als Fan von "Gladiator, Braveheart & Co" hatte ich gehofft einen netten Sandalenfilm mir ansehen zu können. Das dieser Film nicht in die Riege dieser Meisterwerke vorstößt hatte ich schon vorher geahnt. Das er aber so eine Pleite wird, hat man auch nicht alle Tage. Die Story ist schlecht, vorhersehbar und platt. Die Schauspieler tun ihr Übriges dazu. Selbst die Filmbauten und Effekte sind unterhalb des Niveaus von Fernseh-Produktionen. So dass ich mich frage, ob das Budget des Films dafür draufgegangen ist, um Sir Ben Kingsley für die Rolle des "Merlins" (oder sowas Ähnlichem) zu gewinnen. Deswegen, besser Finger weg von dem Film und sich lieber "King Arthur" mit Clive Owen kaufen, der ist zwar auch kein Meisterstück des Genres, aber immerhin besser gemacht ;o)





