Die Blutlinie: Thriller
|
| Preis: | EUR 8,99 Kostenlose Lieferung Details |
Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Versand und Verkauf durch Amazon.de
97 neu oder gebraucht verfügbar EUR 4,45
Durchschnittliche Kundenbewertung:Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #50 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2008-04-15
- Originalsprache: Deutsch
- Einband: Broschiert
- 480 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
Aus der Amazon.de-Redaktion
FBI-Agentin Smoky Barrett hat es nicht leicht. Vor kurzem musste sie miterleben, wie ein brutaler Killer in ihrem Beisein ihren geliebten Mann und ihre Tochter gequält und dann getötet hat. Und jetzt sitzt sie im Flugzeug nach San Francisco, wo ihre Freundin aus Uni-Tagen Annie King ebenfalls grausam umgebracht worden ist. Noch schlimmer ist, dass der perverse Mörder Annies kleine Tochter -- ihr Patenkind -- drei Tage lang an die verwesende Leiche gekettet hat, bevor er der Polizei einen Hinweis gab. Am allerschlimmsten aber: Er hat eine Nachricht für Barrett hinterlassen. Es ist ein Brief, in dem er neue Morde ankündigt und behauptet, in direkter (Blut-)Linie von Jack The Ripper abzustammen!
Wie Jack The Ripper werde man auch ihn nie schnappen, prophezeit der psychopathische Killer. Gleichzeitig legt er eine Blutspur, die dem Romandebüt Die Blutlinie des 38-jährigen kalifornischen Autors Cody McFadyen als roter Faden dient. Doch offenbar hat der Mörder die Rechnung ohne Barrett und ihre unschlagbare Truppe gemacht. Denn Barrett, die eigentlich von ihrem Psychiater noch nicht wieder dienstfähig geschrieben worden ist, glaubt durch den Fall, von der Erinnerung -- und damit von ihren nächtlichen Albträumen -- geheilt werden zu können. Sie beginnt zu ermitteln und muss erfahren, dass viele jener Menschen, die sie zu kennen glaubte, dunkle Geheimnisse haben -- und dass sie viel zu lange dem Falschen vertraut hat. Vom Ende aus betrachtet erscheint da sogar der Mord an ihrer Famlilie in einem ganz anderen Licht.
Die Blutlinie ist ein überraschendes Krimidebüt, das allerdings nichts für schwache Nerven ist: Dass der Autor im Vorwort Stephen King dankt, kann man nach der Lektüre gut verstehen. Und auch wenn Cody McFadyen mit manchem Klischee aufwartet und das FBI-Team vor allem am Anfang ein wenig so wirkt, als hätte er die Fantastischen Vier, Supermann, Hulk und Batman in einen Topf geworfen, um es zu kreieren: Die Blutlinie ist beste Thriller-Unterhaltung mit Gänsehaut-Garantie. --Stefan Kellerer
Kurzbeschreibung
Nach dem Mord an einer Freundin folgt FBI-Agentin Smoky Barrett der Fährte des Mörders. Doch die Spuren, die der eiskalte Serienmörder hinterlässt, sind so blutig, dass ihr ganzes Können gefragt ist. Die Zeit arbeitet gegen sie, und mit jedem neuen Verbrechen gelangt Smoky zu einer erschreckenden Erkenntnis: Der Mörder möchte sich einen Traum erfüllen - ein Traum, der für viele zum Albtraum werden könnte ...
Klappentext
Nach dem Mord an einer Freundin folgt FBI-Agentin Smoky Barrett der Fährte des Mörders. Doch die Spuren, die der eiskalte Serienmörder hinterlässt, sind so blutig, dass ihr ganzes Können gefragt ist. Die Zeit arbeitet gegen sie, und mit jedem neuen Verbrechen gelangt Smoky zu einer erschreckenden Erkenntnis: Der Mörder möchte sich einen Traum erfüllen - ein Traum, der für viele zum Albtraum werden könnte ...
Kundenrezensionen
Verstörend, brutal, grausam, nicht aus der Hand zu legen
Ich fühle mich hin- und hergerissen - es ist lange her, dass ich einen Thriller gelesen habe, den ich nicht zur Seite lesen mochte, weil er mich so in seine Welt gesogen hat. Der Roman ist toll erzählt, verschont niemanden und - was ich besonders mochte - die Ermittlerarbeit verläuft sehr linear und wird nicht hektisch von einer unerwarteten Wendung in die nächste geworfen.
Die Figuren selbst sind natürlich maßlos übertrieben - nicht nur Smoky Barretts eigenes, unfassbar grausames Schicksal übersteigt jegliche Vorstellungskraft, nein, auch jeder Teamkollege von ihr ist vom Schicksal mit eigenen Problemen und tragischen Prüfungen gebeutelt, die leider schon ins Klischeehafte übergehen. Vielleicht war dies aber notwendig, damit der Leser ein wenig Distanz zum Geschehen aufbauen kann, denn sich vorzustellen, einem selbst widerfahre derart Übles, ließe wohl kaum noch jemanden ruhig schlafen.
Die heftige Fäkalsprache sollte dem Ganzen wohl auch noch einen authentischen Schliff geben, etwas weniger wäre aber mehr gewesen - und die eine Sexszene hätte sich McFadyen wirklich sparen können, völlig überflüssig.
Die große "Enthüllung" über den Killer war auch nicht wirklich eine Überraschung, aber das störte mich nicht - wie Barrett und ihr Team langsam in das Bewusstsein des Mörders eindringen und dahinter kommen, was ihn zum Morden bewegt, ist unglaublich spannend und packend geschildert.
Definitiv nichts für Zartbesaitete, Folter und Mord werden detailliert beschrieben, die Sprache ist schonungslos, aber wenn man sich auf "Die Blutlinie" einlässt, lässt einen der Roman von Anfang bis Ende auch nicht mehr los.
Klischeehaft und vorhersehbar
Ich bin leider nicht so angetan von diesem Hörbuch.
Die Handlung erfüllt so ziemlich jedes Klischee aus der Kriminalwelt: Das FBI - cool, arrogant, unbesiegbar. Der psychopatische Serienkiller, der eigentlich sehr clever ist, aber am Schluss wahrscheinlich doch verliert. Die Heldin, noch cooler, noch unbesiegbarer als das gesamte FBI, aber doch auf eine gewisse Art und Weise verletzbar, weil sie schlimme Dinge in der Vergangenheit erlebt hat. Die enge Vertraute, die vom Killer lebensgefährlich verletzt wird, wodurch sich der Hass noch mehr verstärkt usw. usw. usw.
Ganz schlimm sind auch die Charaktere, die in der Geschichte zwar nur kurz auftauchen, sich dann aber genötigt sehen, einen mehr-minütigen Monolog zu halten, als hätten sie die letzten Jahre nicht reden dürfen.
Insgesamt gesehen ist die Geschichte so surreal, dass man sich an keiner Stelle damit identifizieren kann. Spannung kommt nur selten auf, und die Vorhersehbarkeit der Ereignisse lässt sich nicht verstecken.
Die Leserin ist meiner Ansicht nach ebenfalls nicht gut. Das Verstellen der Stimme, die Betonung der Charaktere ist viel zu extrem. Sie schluchzt, schreit und heult während ihrer Erzählung. Meiner Meinung nach für ein Hörbuch viel zu viel. Teilweise hat es Hörspiel-Charakter.
Mein Fazit: Die Story ist klischeehaft und vorhersehbar. Die Erzählerin übertreibt leider in der stimmlichen Darstellung der Figuren.
Alternative: Ein Roman mit artverwandter Geschichte ist "Das schwarze Blut" von Jean-Christophe Grange. Joachim Kerzel ist ein Sprecher anderer Qualität und das Buch ist spannend von Anfang bis zum Ende.
"Schlimmer gehts nimmer"....
... dachte ich oft in diesem Buch, wenn eine sehr schlimme Situation geschildert wurde. Aber ich wurde eines Besseren belehrt, denn es geht auch noch schlimmer als schlimmer.
In diesem Buch lernen wir die FBI-Agentin Smoky Barrett kennen, die ein paar Monate zuvor ihren Mann Matt und ihre kleine Tochter Alexa bei einem Mord verloren hat. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem Smoky erfährt, dass auch ihre Freundin Annie einem brutalen Mord zum Opfer gefallen ist, wollte sie eigentlich noch nicht in ihren Beruf zurückkehren. Doch die Wut und der Hass auf Annies Mörder bringt sie dazu, an der Aufklärung des Mordes mitzuarbeiten.
Noch während Smoky mit ihrem Team dabei ist, den Mörder zu verfolgen, passieren weitere Morde, die alle im Zusammenhang mit ihr zu stehen scheinen. Der Mörder nimmt Kontakt zu ihr auf. Per Mail, per Post, per Telefon, per Video. Es geschehen grausame Dinge, die Mcfadyen wunderbar in Szene gesetzt hat. Sicher sind viele Situationen blutig, aber es gibt auch andere Szenen, die es einfach 'nur' auf die Psyche des Lesers abgesehen haben. Und jedes Mal wenn ich dachte 'NOCH schlimmer kann es ja nicht werden' KAM es noch schlimmer. Mcfadyen weiß es zu verstehen, einen thrilligen Höhepunkt mit einem noch größeren zu toppen.
Ich bin froh, dass eine Freundin das Buch zeitgleich las und ich sie zwischendurch anrufen konnte, um mit ihr darüber zu reden, denn besonders eine Szene in diesem Buch hat mich wirklich 'fertig gemacht' und das, obowhl ich, was Thriller angeht, schon zu der hartgesotteren Sorte von Lesern gehöre.
Von der ersten Seite an zieht der Autor uns in den Bann dieser Blutlinie und der Geschichte des Mörders, der angibt, ein Nachfahre von Jack the Ripper zu sein. Zu keiner Zeit wird die Geschichte holperig oder langatmig. Von Seite zu Seite wird man mehr in diese Geschichte hineingezogen und wie es bei einem anständigen Thriller sein sollte, schlägt man die 476 Seiten um, als wären es gerade mal 200.
Ich weiß nicht, warum ich erst jetzt (2009) auf dieses Buch gestoßen bin, denn es erschien bereits im Jahre 2006. Was mich aber glücklich macht, ist die Tatsache, dass ich direkt weiterlesen kann in den Thrillern von Mcfadyen, denn 'Der Todeskünstler' und 'Das Böse in uns' warten bereits in meinem Bücherregal auf mich.
Ich bin froh über dieses 'Fundstück' und kann es jedem Leser ans Herz legen, der Thriller mag, die zwar blutig, aber auch psychisch sehr mitziehend sind. Ein wundervolles Debüt dieses Autors!

![Literatur 2009 [1/2]](http://ecx.images-amazon.com/images/I/51h97w3KKtL._SL75_.jpg)


