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Vögelfrei: Erotischer Roman

Vögelfrei: Erotischer Roman
Von Sophie Andresky

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  • Amazon-Verkaufsrang: #1041 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2009-04-06
  • Originalsprache: Deutsch
  • Einband: Taschenbuch
  • 240 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Pressestimmen
"Deutschlands führende Kolumnistin in Sachen Erotik." (WDR )

"Kaum eine schreibt so freizügig wie sie." (Brigitte )

"Ich bin eine bekennende Verbalerotikerin." (Sophie Andresky )

Kurzbeschreibung
Ein erotisches Roadmovie durch die Abgründe der Lust

»Ein Jahr lang hatte ich einen Freifahrtschein. Mein Mann hat ihn selbst unterschrieben: Zwölf Monate lang darf ich ficken, vögeln, lecken und lutschen und ganz allgemein tun und lassen, was ich will, mit wem ich will, wie oft ich will, wann ich will. Und ich hatte nicht nur die Erlaubnis. Ich hatte das Recht dazu.«

Klappentext
"Deutschlands führende Kolumnistin in Sachen Erotik."
WDR

"Kaum eine schreibt so freizügig wie sie."
Brigitte

"Ich bin eine bekennende Verbalerotikerin."
Sophie Andresky


Kundenrezensionen

240-seitiger Möchtegern-Dirty-Talk3
Nach einem etwas ungelenken Einstieg schafft es die Autorin tatsächlich, für etwa die Hälfte des Buches halbwegs zu überzeugen. Die Ausgangssituation, ein Essen mit allen Liebhabern und Liebhaberinnen des letzten Jahres, ist ansprechend serviert und macht anfangs auch neugierig. Tatsächlich hat man aber nicht das Gefühl, einen Roman zu lesen, sondern bekommt eher über die Ausgangssituation verbundene Kurzgeschichten serviert. Hier hat sich die Autorin wohl doch nicht so recht aus den bekannten Gewässern hinausgetraut. Trotzdem liest sich das Geschichtenbuch recht angenehm, wenn auch zum großen Teil die Erotik ziemlich auf der Strecke bleibt. Zum einen wird durch die Innen-Sicht der Erzählfigur oftmals ein malancholischer Stil angeschlagen, der irgendwie gar nicht zu den ausufernden Eskapaden passen will - und zum anderen (ein großes Manko), erzeugt man zumindest bei mir keine Erotik, indem man einfach möglichst derbe übers Kopulieren redet. Und das passiert im Grunde das ganze Buch über. Selten ist man tatsächlich dabei. Im Grunde wird trotz der teilweise groben Sprache nur angedeutet oder platt beschrieben. Während man sich hier und da doch in die Geschichte einfühlen kann, bleibt man beim Geschlechtsakt eigentlich immer außen vor. Die Autorin scheint keinerlei Vertrauen in die Macht des Beisammenseins zu haben, weil der normale Akt zwischen zwei Personen eben nicht literarisch zelebriert, sondern quasi als schnöde schnell abgehakt wird. Das ist schade. Und dass man danach durch alle möglichen und unmöglichen Praktiken mittels platter Darstellungen durchgepeitscht wird, ohne dass tatsächlich mal etwas intim wird, ohne dass wirklich mal das Gefühl überspringt, enttäuscht dann doch eher. Da wurde meines Erachtens viel zu sehr auf den Schock-Effekt gesetzt. Der hat aber irgendwie dann auch nicht gezündet. Wenn auf der einen Seite die Hässlichkeit eines jungen Mannes beschrieben wird, dessen zahlreiche Pickel sich käseweiß von der erröteten Gesichtshaut abheben, kurz danach die Protagonistin genau mit diesem Kerl aber ein schnelles Beisammensein auf der Flugzeugtoilette absolviert, um sich vor dessen Freunden Respekt zu verschaffen, dann ist das weder erotisch noch nachvollziehbar und auch eher blöd als schockierend. Und weil man bei keinem Liebesspiel wirklich ausreichend in die Tiefe geht, damit etwas wie Tiefe in den Text kommen könnte, werden im Galopp immer extremere Geschichten abgeliefert - bis hin zum S/M-Psychopaten. Und spätestens hier fängt das Buch an zu langweilen, weil es über die platte Fülle an sexuellen Worthülsen beliebig geworden ist. Da verkommt dann auch die Rahmengeschichte zum Alibi für den 240-seitigen Möchtegern-Dirty-Talk. Was am Ende der absurden Geschichte bleibt, ist der Wunsch nach einer echten Geschichte mit echter Erotik ...

Fazit:
Erotik ist quasi nicht vorhanden, wenn man mal von Verbalerotik absieht. Die Story ist anfangs noch interessant, entpuppt sich aber zunehmend als Albi. Das Beste ist am Ende noch die Aufmachung. Das Cover ist wirklich edel, der Titel reißerisch und die Vermarktung als Hardcore aufmerksamkeitsheischend (wenn auch insgesamt vollkommen haltlos).
Eigentlich ist das Buch nur zwei Sterne wert. Da der Stil und der Humor außerhalb des vermeintlich Erotischen aber bisweilen ganz nett sind und ich mich, wenn schon nicht erotisiert, dann aber doch einigermaßen unterhalten gefühlt habe, entscheide ich mich doch noch für knappe drei Sterne.

Ja, wann wird es denn erotisch???1
Die Idee ist gut. Der Titel originell. Die vielen positiven Rezensionen haben mich zum Kauf des Buches animiert (und im Nachhinein überrascht!). Denn - Enttäuschung!!! Eine Aneinanderreihung mit völlig abgefahrenen Typen und neurotischen Frauen erlebten "Sexabenteuern", eine Geschichte komischer als die andere. Ja, zum Lachen war es teilweise schon, aber für mein Empfinden kein bisschen erotisch. Was ist daran sexy und erotisch, wenn ein Mann und eine Frau als Sesamstraßenfiguren verkleidet vor der Webcam vögeln (Abenteuer Nr. 2). Auch das S/M-Abenteuer geht in meinen Augen völlig unter, da in eine haarsträubende Story mit völlig überzogenen Charakteren und Beschreibung seltsamster Aparaturen verpackt. Die Sexszenen in einer Sprache, die ich nur platt fand. Ich mag es durchaus direkt - aber hier hat es nicht ein Mal gekribbelt!!!
Mein Fazit: Das Buch ist witzig - aber nicht erotisch!

Es sinkt für Sie- das Niveau!2
Ich habe nichts gegen sexuelle Kraftausdrücke und ich bin auch sonst nicht prüde, wer das nicht von sich behaupten kann, sollte dieses Buch erst gar nicht lesen. Eine unendliche Aneinanderreihung der erwähnten Kraftausdrücke gepaart mit Sexualitäten aus nahezu allen Bereichen (damit auch bloß für jeden was dabei ist) ergibt allerdings nicht automatisch einen erotischen Roman.
Der Plot ist platt, langweilig und abstrus. Die Idee, die Handlung in ein gemeinsames Dinner aller Beteiligten (schon seltsam, dass da überhaupt alle erschienen sind...!)einzubinden und so 1 Jahr revue passieren zu lassen, mag ja noch ganz nett sein, aber die Umsetzung und die Charaktere haben mich enttäuscht. Das gilt insbesondere für die Auflösung am Ende, dabei habe ich nur deswegen überhaupt durchgehalten das komplette Buch zu lesen. Ich gebe daher noch 2 Sterne, weil man zumindest manchmal das Gefühl hatte, es könnte noch irgendetwas sensationell Überraschendes passieren.