Die Welt ist nicht immer Freitag
|
| Preis: | EUR 7,95 Kostenlose Lieferung Details |
Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Versand und Verkauf durch Amazon.de
99 neu oder gebraucht verfügbar EUR 4,88
Durchschnittliche Kundenbewertung:Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #263 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2006-07-01
- Originalsprache: Deutsch
- Einband: Taschenbuch
- 144 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
Perlentaucher.de
Buchnotiz zu : Die Tageszeitung, 24.12.2002
Ein "gutes und nützliches Buch" möchte Klaus Bittermann vor allem jungen Lesern ans Herz legen, damit diese nicht meinen, in Zeiten der Hartz-Kommission sei jeder Faulpelz gleich ein unsympathischer Versager. Denn Horst Evers' Protagonist mit Vornamen Horst, ein moderner Oblomov, ist erstens sympathisch, schließlich steckt er voller guter Vorsätze, hält Bittermann fest, und zweitens führt er vor, dass ein solches Leben voller Überraschungen und Abenteuer steckt. Wie etwa in der Geschichte von Horst, der im Nachtbus versäumt, rechtzeitig auszusteigen, um den Wohnungsschlüssel beklaut wird und dann seinen Einbrecher telefonisch darum bittet, auf ihn zuhause zu warten, damit er nicht allein frühstücken muss und der Einbrecher so wenigstens ein bisschen von seinem Einbruch profitieren kann. Horst Evers' schrägen Geschichten ist ihre Kneipenherkunft anzumerken, sagt Bittermann voller Anerkennung - Evers besteigt in Berlin häufiger die Lesebühne bei 'Dr. Seltsams Frühschoppen' - dort erprobt er seinen Witz seit nunmehr zehn Jahren.
© Perlentaucher Medien GmbH
Kurzbeschreibung
Horst Evers' Erzähler ist der klassische Nichtsnutz, für den aller Ärger schon mit dem Aufstehen beginnt. Sein Universum ist ein Netz an Arbeitsvermeidungsstrategien, in das immer wieder unerwartet Meteoriten einbrechen. Das kann schon das Klingeln des Telefons sein, ein Baumarktangestellter, manchmal auch die Berliner Verkehrsbetriebe oder – im ungünstigsten Fall – eine Frau.
Kundenrezensionen
Superklasseunterhaltsam!
Hab das Buch durch Zufall endeckt, eine Geschichte gelesen (Mit dem ICE nach Hannover),mich fast kaputt gelacht, das ganze Buch sofort gekauft. Ein absoluter Erfolg, eine Geschichte schöner als die andere, man staunt immer, auf welche "brillanten" Ideen der Looser Horst kommt, um sich seinen Alltag, der sich so mit unserem deckt, lebenswerter zu machen. Und doch immer dabei versagt. Wie oft hab ich mir gesagt: das hätte auch Dir passieren können. erinnert ein wenig an Illies' Anleitung zum Unschuldigsein ist aber definitiv BESSER! Auch für alle "Wenigleser" bestens geeignet.
Ich suchte was zum Lachen und habe es gefunden
Ich suchte ein Buch für jungen Mann , 19 Jahre; er ist wohl eher Nichtleser, d.h. kein Mensch, der Bücher verschlingt, kein Schnell-Leser, eher jemand, der kaum Zeit findet, ein Buch zu lesen. Lustig sollte es sein, ohne typische Familien-Anekdoten, weil das für jemanden, der nie eine "normale" Familie hatte, nicht garantiert erheiternd ist.
Die Buchhändler frage ich nicht mehr, die haben meist keinen Tipp für diesen Bedarf (lustiges, leicht lesbares Buch für sehr jungen Typen). Ich selber habe viel Zeit mit Suchen verbracht, der eine oder andere Feiertag ist darüber verstrichen. Aber zu Ostern 2002 hat es endlich geklappt:
Der Zufall wollte, dass ich das Buch von Horst Evers aufschlug, las und kicherte. Vieles kam einem so vertraut vor. Da sind ja die ganzen Macken beschrieben, die einen (oder einen anderen oder eine andere) gelegentlich bedrücken. Das Ganze fantasievoll ab und zu ins Absurde wachsen gelassen... oder verspielt von der nächsten Alltagsepisode abgelöst. Mit Interpretationen, die zwischen blöd, albern, krankhaft, verdächtig vertraut, genial etc. schwanken...
Auf jeden Fall ist dies leichte UND intelligente UND kurzlesbare Kost, die zu testen, ob geeignet für den Eigenbedarf oder als Geschenk, ich wärmstens empfehle.
Lustig, aber übertrieben
Manche Kurzgeschichten dieser Lektüre, jeweils nach Wochentagen sortiert, sind wirklich komisch. Da wird ein Brötchen zu einem Glücksbrötchen auserkoren, ergründet ob Psychoratgeber etwas taugen, schlafend in den Tomatenstand gefallen und über das Reisen als Deutscher sinniert. Horst, die Hauptfigur, chronisch faul, lässt den Leser an seinem Leben teil haben, was zwischendurch orginell lustig ist.
Andere Kurzgeschichten sind maßlos übertrieben und überspitzt. Geschichten wie "Ich war der Appendix" oder "Suppts noch" sind nicht besonders komisch und schrammen am guten Geschmack arg vorbei. Auch unter "Sonntag" befinden sich keine lustigen Anekdoten mehr.
Fazit: Das Buch muss man nicht gelesen haben, auch wenn es zwischendrin erheitert.




