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Wir haben das Hungern satt: Leichter leichter mit dem LowCarb-ABC

Wir haben das Hungern satt: Leichter leichter mit dem LowCarb-ABC
Von Monika Berger-Lenz, Christopher Ray

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  • Amazon-Verkaufsrang: #443133 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2005-08-15
  • Einband: Broschiert
  • 148 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Kurzbeschreibung
Die Autoren des LC-Bestsellers "Wir haben das Fettsein dicke" haben nachgelegt. "Wir haben das Hungern satt" vereint die Atkins- und LowCarb-Erfahrung von mehr als 1200 Forenmitgliedern auf Ketario. Das ketario-LowCarb-ABC hilft mit dem "Gewusst Wie" und bei dem "Gewusst Was". Das Buch zeigt, wie man seiner Traumfigur ein Stück näher kommen und sie behalten kann - ohne Verzicht auf gutes Essen und Lebensfreude.

Auszug aus Wir haben das Hungern satt! Leichter leichter mit dem LowCarb-ABC von Monika Berger-Lenz, Christopher Ray. Copyright © 0. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Keiner findet Fettsein wirklich attraktiv. Und genau das ist das große Problem unserer Zeit. Falsche Gurus und die internationale Lobby der Lebensmittelindustrie haben uns seit Jahrzehnten fortwährend eingehämmert, dass Fett unser größter Feind ist. Denn Designer-Food ist eben leichter gegen die Wettbewerber am Markt durchzusetzen, als ein Kammkotelett gegen ein Kammkotelett oder ein Apfel gegen einen Apfel. Das Kind muss einen Namen haben, damit der den Markt abschöpft, der die meisten Werbemillionen für seine Produktlinie investiert. So haben sie uns klargemacht, dass „Zucker zaubert“, ohne uns darauf hinzuweisen, dass er uns die Zähne aus dem Mund und die Fettrollen auf die Hüften zaubert. Fauler Zauber, wie Ihnen jeder ehrliche Zahnarzt bestätigen wird.
Dabei haben sie uns so programmiert, dass wir in unseren Köpfen Körperfett mit Nahrungsfett gleichsetzten. Schon der Gedanke an eine fette Mahlzeit galt als Verbrechen an der eigenen Gesundheit. Natürlich haben wir das geglaubt, weil die Auftraggeber die teuersten Ärzte und Wissenschaftler eingekauft haben, um uns den Griff nach ihren Zucker-, Sirup- und Weißmehlprodukten anzutrainieren. Selbst das Vollkornbrot ist mittlerweile so weit vom vollen Korn entfernt, wie der Begriff Lebensmittel von den Nahrungsmitteln, die man uns in den Supermärkten in aller Welt verkauft. Zum Leben brauchen wir diese Kunstpampe aus sterilem Mehl und überzuckerten Kohlenhydraten wirklich nicht. Im Gegenteil. Als Resultat finden wir uns in einer Gesellschaft wieder, in der das durchschnittliche Körpergewicht in den letzten 25 Jahren etwa in dem Maß zugenommen hat, wie die so genannten Light-Produkte, meist mit minimalen Fettanteilen, begannen, unsere Regale zu überfluten.
Es kam im wahrsten Sinne des Wortes dicke, als Auszugsmehle und fettarme Produkte auf der Ernährungshitparade die Spitzenplätze übernahmen. Und da stehen sie heute bei weiten Teilen der Bevölkerung noch. Zusammen mit Trägheit, Müdigkeit und Speckrollen, die munter von den kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln produziert werden. Auch die ständig steigende und beängstigende Zahl der immer jünger werdenden Diabetes-II-Geschädigten sind das Resultat dieser Ernährungsfalle. Und das ist kein Geheimnis. Es ist noch nicht einmal neu. Unabhängige Ärzte und Wissenschaftler sind schon seit Jahrzehnten hinter die Gefahr der kohlenhydratreichen Ernährung gekommen. Aber wie gesagt, gegen die Lobby der so genannten Marken-Hersteller war und ist kaum ein Kraut gewachsen. Die erzählen uns noch immer „Du darfst“, und bieten uns mit superschlanken Darstellern aufgepeppte Werbespots, in denen man das hohe Lied der fettreduzierten Schmeckerchen singt, die nur 0,1% Fettanteil haben – ohne uns vor den 97% Kohlenhydraten zu warnen, die uns wirklich fett machen.