Kinderarmut in Deutschland: Ursachen, Erscheinungsformen und Gegenmaßnahmem: Ursachen, Erscheinungsformen und Gegenmaßnahmen
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Produktbeschreibung
In der Bundesrepublik wachsen um die Jahrtausendwende immer mehr Kinder und Jugendliche in Armut auf. Sie bilden mittlerweile die Altersgruppe, die am häufigsten und stärksten davon bedroht ist. Die Autorinnen und Autoren des Bandes thematisieren Ursachen, Erscheinungsformen und Folgen dieses neuen Armutstypus aus einer interdisziplinären Perspektive und entwickeln Strategien zur Bekämpfung der Kinderarmut. Darüber hinaus wird die Thematik mit der allgmeinen Entwicklung des Sozialstaates verknüpft und im Kontext von Wiedervereinigung und Globalisierung diskutiert. Die einzelnen Beiträge zeichnen ein umfassendes Bild der Problemlagen und repräsentieren den aktuellen Stand der Diskussion über Kinderarmut.
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #331387 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2000-03-15
- Einband: Taschenbuch
- 313 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
Perlentaucher.de
Pressenotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 29.05.2000
Deutlich als "Skandal" benennt Thomas Eckart die vom Herausgeber, Professor für Politikwissenschaft in Köln, aufgeführten Zahlen zur Kinderarmut in der Bundesrepublik, die er ausführlich zitiert. Schon 1995 lebte "jedes dritte Kind im Vorschulalter am Rande der Einkommensarmut", laut Definition der EU-Kommission also in Haushalten, die über weniger als die Hälfte des nationalen Durchschnittseinkommens verfügen. Die Tendenz ist steigend: immer mehr Kinder sind von Armut bedroht, dadurch auch von Krankheit, schulischem Mißerfolg und einem Abgleiten in Gewalt und Kleinkriminalität. Am stärksten betroffen sind die Kinder von Migranten und Alleinerziehenden. Und die hilflose Reaktion der Erwachsenen ist häufig eine wachsende Verschuldung, um die Kinder nicht über alles Maß hinaus zu belasten. Dass nur eine Umverteilung des (gleichzeitig wachsenden) Reichtums aus dieser gesellschaftlich belastenden Situation herausführen kann, ist für die Autoren der Studie unabweisbar. Wie das geschehen soll, so der Rezensent, darüber schweigen sie sich leider aus.
© Perlentaucher Medien GmbH
Pressestimmen
29.05.2000 / Süddeutsche Zeitung: Mama, warum haben wir kein Geld? "Die nüchterne Bilanz eines Skandals."
05.03.2001 / Süddeutsche Zeitung: Anders als die anderen "Der vorliegende Band ist ein Produkt des verstärkten wissenschaftlichen Interesses am Thema Armut. Doch auch Leser, die nicht vom Fach sind, können von der Lektüre profitieren."
Kurzbeschreibung
In der Bundesrepublik wachsen um die Jahrtausendwende immer mehr Kinder und Jugendliche in Armut auf. Sie bilden mittlerweile die Altersgruppe, die am häufigsten und stärksten davon bedroht ist. Die Autorinnen und Autoren des Bandes thematisieren Ursachen, Erscheinungsformen und Folgen dieses neuen Armutstypus aus einer interdisziplinären Perspektive und entwickeln Strategien zur Bekämpfung der Kinderarmut. Darüber hinaus wird die Thematik mit der allgmeinen Entwicklung des Sozialstaates verknüpft und im Kontext von Wiedervereinigung und Globalisierung diskutiert. Die einzelnen Beiträge zeichnen ein umfassendes Bild der Problemlagen und repräsentieren den aktuellen Stand der Diskussion über Kinderarmut.
