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Die Demütigung: Roman

Die Demütigung: Roman
Von Philip Roth

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  • Amazon-Verkaufsrang: #161048 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2010-03-08
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 144 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

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Simon Axler, einer der großen Theaterschauspieler seiner Generation, ist am Ende. „Er hatte seinen Zauber verloren. Der Impuls war erloschen. ... Er konnte nicht mehr spielen. Auf die Bühne zu treten wurde zur Qual.“ So lauten die ersten Sätze in Philip Roths Roman Demütigung. Der sechzigjährige Simon fällt in eine tiefe Depression, verbringt 26 Tage in einer psychiatrischen Klinik und zieht sich schließlich, von seiner Frau verlassen, in sein abgelegenes Haus in Upstate New York zurück. Dort wird er zum hilflosen Zeugen seines eigenen Verfalls, den er nicht aufzuhalten vermag. Doch dann tritt Pegeen in sein Leben, die lesbische Tochter eines Jugendfreundes und es entwickelt sich trotz aller Widrigkeiten (Altersunterschied, Pegeens Homosexualität) eine leidenschaftliche Affäre. Simons Verzweiflung und Versagensängste beginnen zu schwinden und er schöpft neue Kraft. Dennoch ist diese Beziehung von vorneherein zum Scheitern verurteilt und gipfelt in einer finalen Demütigung, die Simon nicht überleben will.

In diesem knappen und dichten Roman von nicht einmal 140 Seiten ist kein Satz zu viel geschrieben. Schnörkellos und ohne überflüssige Details inszeniert Roth den Fall von Simon Axler, der mit gnadenloser Konsequenz auf sein logisches Ende zutreibt. Wieder einmal blickt Roth in den Abgrund der menschlichen Existenz und bleibt seinen Hauptthemen treu: Altern und Sterben, Sexualität und Selbstbetrug. Auch wenn Demütigung vielleicht nicht zu den besten Büchern des 77-jährigen Amerikaners gehört, so hebt es sich doch deutlich von anderen Neuerscheinungen des Frühjahrs ab und beweist erneut Roths literarische Größe.
- Alexandra Plath

Pressestimmen
"Ein Buch, dessen skizzenhafte, von keinem überflüssigen Detail verstellte Inszenierung auf jeder Seite Roths souveräne Meisterschaft zu erkennen gibt." Thomas David, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.10.09 "Ein grandioser Roman: Bleibt zu sagen, dass das Ende dieser Geschichte vom ersten Satz an feststeht und das man sie gleichwohl atemlos liest - und ehrfürchtig staunt über das Können dieses wahrhaft großen Schriftstellers." Ulrich Greiner, Die Zeit, 04.03.10 "Philip Roth erzählt in "Die Demütigung" meisterhaft von einem tödlichen Spiel. Ein Roman, der das Leben als grimmige Komödie entlarvt." Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung, 08.03.10 "Der Sog, den die Geschichte von der ersten Seite an entfaltet, lässt fast vermuten, dass sie dem großen Erzähler besonders nahegegangen ist." Der Spiegel, 08.03.10 "Philip Roths Novelle ist große Kunst." Martin Ebel, Tages-Anzeiger Zürich, 12.03.10

Kurzbeschreibung
Alles ist vorbei für Simon Axler. Der gefeierte Theaterstar hat mit sechzig alles Selbstvertrauen und alle Ausstrahlung verloren. Macbeth, Peer Gynt und Onkel Wanja - alle seine großen Rollen haben sich "in dünne Luft aufgelöst". Diesen fatalen Prozess der Selbstauflösung versucht er nun durch die Beziehung zur lesbischen Pegeen, der Tochter eines Jugendfreundes, aufzuhalten... Vollständige Lesung. Sprecher: Max Volkert Martens