Die RAF und der linke Terrorismus, 2 Bde.
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Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #413765 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2006-11-21
- Anzahl der Produkte: 2
- Einband: Gebundene Ausgabe
- 1415 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
Pressestimmen
»Nach einer Reihe von Detailstudien hat Wolfgang Kraushaar jetzt eine epochale Aufarbeitung der RAF-Zeit vorgelegt, ein vorzügliches Handbuch und Nachschlagewerk über den Linksterrorismus, der aus der 68er Bewegung hervorging.« (Winfried Sträter, Deutschlandradio Kultur)
»Wer sich für einen neuen Blickwinkel auf die politischen Hintergründe der RAF interessiert - diesen liefert die Aufsatzsammlung 'Die RAF und der linke Terrorismus'. Auf fast 1500 Seiten, in mehr als 60 Einzelbeiträgen, untersuchen Wissenschaftler unter anderem die Bereitschaft der RAF zur Gewalt wie auch ihr Verhältnis zu den Nazi-Tätern.« (aspekte)
»Wirrnis und Wahnsinn - ein Mammutwerk von 47 Experten zeigt die Terroristen der Roten Armee Fraktion als Juniorpartner von Geheimdiensten im Kalten Krieg mit antisemitischen Tendenzen. [...] Das Projekt mit dem Titel 'Die RAF und der linke Terrorismus' war überfällig, denn die RAF ist Geschichte.« (Michael Sontheimer, Der Spiegel)
Kurzbeschreibung
Die Faszination, die die RAF hierzulande, zumal für jüngere Menschen, offenbar immer noch ausübt, irritiert zwar, ist jedoch kaum überraschend angesichts des in der Literatur vielfach weichgezeichneten Bildes vom RAF-Terrorismus. Aus der allzu oft personen- und organisationsfixierten Perspektive auf die RAF ist ein ebenso verzerrtes wie redundantes Bild entstanden, das in vielerlei Hinsicht den inzwischen verfügbaren Quellen widerspricht und sich nur innerhalb eines quasinationalen Referenzsystems bewegt. Da es keine monokausale Erklärung der Entstehung, Entwicklung und Langlebigkeit der RAF gibt, kann nur ein multidisziplinärer Zugang, die Zusammenarbeit von Historikern und Soziologen, Politologen und Juristen, Psychologen und Theologen, Kultur- und Medienwissenschaftlern, Germanisten wie Amerikanisten, den Kenntnisstand präzisieren. Denn erst wenn es gelingt, die Ergebnisse der unterschiedlichsten Disziplinen zusammenzuführen, ist es auch möglich, sie miteinander zu vergleichen und auf diesem Wege zu neuen Ergebnissen zu gelangen.
Über den Autor
Wolfgang Kraushaar, Dr. phil., Politologe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich »Die Gesellschaft der Bundesrepublik«. Arbeitsschwerpunkte sind die Untersuchung von Protest und Widerstand in der Geschichte der Bundesrepublik und der DDR (1949 bis 1990); insbesondere 68er-Bewegung, RAF und K-Gruppen; Totalitarismus- und Extremismustheorie; Pop-Kultur und Medientheorie.

