Dangerous (Special Edition)
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DANGEROUS
Titelliste
- Jam
- Why You Wanna Trip On Me
- In The Closet
- She Drives Me Wild
- Remember The Time
- Can't Let Her Get Away
- Heal The World
- Black Or White
- Who Is It
- Give In To Me
- Will You Be There
- Keep The Faith
- Gone Too Soon
- Dangerous
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #1450 in Musik
- Erscheinungsdatum: 2001-10-15
- Anzahl Disks: 1
Aus der Amazon-Redaktion
Audio
Satte vier Jahre nach Bad wird offenbar, wieviel der Megastar dem kreativen Soundmagier Quincy Jones verdankte. Seine Eigenproduktion von 14 Songs und üppigen 77'06" Laufzeit ist ein dünnblütiger Aufguß aus synthetisch-penetrantem Dancefloor-Gewummer, bemühtem Street-Funk und dürftigen Balladen. Mit Heal The World legt er eine Doublette von We Are The World auf und kopiert in Give In To Me seine Dirty Diana. Bei soviel Plattitüden mühen sich Guns'n'Roses-Gitarrist Slash oder die Andrae Crouch Singers fast vergebens. Dürftig!
© Audio
Stereoplay
Oh du schöne Multimedia-Märchenwelt, jetzt hast du deinen Peter Pan wieder. Gestern "Bad" und heute "Dangerous" - Michael Jackson, der ewige Kindskopf, dieses Fabelwesen aus Fantasia, will endgültig die Krone im Pop-Staat. Und da zählen weder elf neue Songs noch die Dienste von Gastmusikern wie Guns'n'Roses-Gitarrist Slash oder der Toto-Sieger Jeff Porcaro und David Paich. Nein, der Kampf tobt an anderen Fronten: Die Frima Sony steckt Millionen in die Werbung, Hollywood-Stars wie John Landis oder David Lynch drehen die Videos, und Moonwalk-Michael lächelt von den Gazetten-Titeln zwischen Grönland und Gambia. Schließlich gilt es, die 45 Millionen verkauften Exemplare von "Thriller" zu übertreffen - oder zumindest die lächerlichen 25 Millionen von "Bad". Kein leichtes Spiel für Michael Jackson, zumal sein neues Opus erhebliche Führungsschwächen offenbart. Die meisten Melodien verlieren sich im Rhythmusdickicht, nicht nur "Why You Wanna Trip On Me" klingt nach herzlosem Sampling-Stückwerk. Überhaupt bemühte sich der Sänger allzu krampfhaft, eine zeitgemäße Platte zu machen. Dabei zappelt er oft reichlich konfus durch die Effekteküche. Weit und breit ist kein "Man In The Mirror" in Sicht, Quincy Jones und "Billy Jean" haben Hausverbot. Statt dessen gibt es als Ausgleich für den Techno-Firlefanz die bittersüße Ballade "Gone Too Soon" und eine rührselige "We Are The World"-Fortsetzung mit "Heal The World". Für Peter Pans neues Pop-Märchen gibt es kein Happy-End.
© Stereoplay
Kundenrezensionen
Einzigartige Musik, die einfach nicht langweilig wird
Wenn sich jemand vernichtend über dieses Album äußert, so zeugt das entweder von mangelnder Objektivität oder geringem Sachverstand. Wer sich diese Songs einmal in der richtigen Lautstärke angehört hat, weiß wovon ich rede.Sicherlich sind einige Songs sehr rhythmusbetont und zeichnen sich nicht durch große Melodiösität aus, aber was besagt das denn schon. Jacksons Musik ist schon immer in erster Linie Musik zum Tanzen gewesen. Das trifft vor allem für das erste Stück des Albums zu: "Jam" ist von Anfang an derart spannungsgeladen, dass es wohl niemanden, der gerne tanzt auf dem Sitz hält. Der Rocksong "Give In To Me" zeichnet sich vor allem durch seinen klanglich äußerst gelungenen und komplexen Schlussteil aus und setzt sich dadurch deutlich vom, was die Instrumentation ähnlichen "Dirty Diana" des "Bad"-Albums ab."Heal The World" mag von der Thematik und in winzigen Teilen der Melodie an das 1985er "We Are The World erinnern, Insgesamt klingt der Song aber ausgereifter und von der rhythmischen Untermalung und der Harmonien her schöner als der "Vorgänger". Vor allem das furiose Finale mit den zwei Tonartwechseln ist wirklich hörenswert. Einige Leute mögen den Song für schmalzig halten aber gegen die Message des Songs kann wohl niemand etwas sagen. Das absolute Highlight des Albums ist "Black Or White". Ein energiegeladenes, mitreißendes Stück mit aufmunternden Akkorden, einer positiven Botschaft und tollem Gesang. Einfach ein super Song, der einzigartig ist und seinesgleichen sucht. Das groovige "Remember The Time" lädt mit seiner funkigen Rhythmik und dem durchdringenden Bass zum Tanzen ein. Erst recht wenn man einmal die sagenhafte Choreografie im Video-Clip zu dem Song angesehen hat. Außerdem ist noch das düstere "Who Is It" erwähnenswert, das sich durch die immerwährende Dynamik, eine eingängige Rhythmik und Melodie sowie einen tollen Text auszeichnet. Der Gospelsong "Will You Be There" besticht vor allem durch seine gefühlvolle, sanfte Melodieführung zu Beginn und den furiosen Chorgesang in der Mitte. Auch die anderen Stücke dieses Albums wie das bewegende "Gone Too Soon", die Hymne "Keep The Faith" oder das originelle "In The closet" muss man gehört haben. Das Album zeichnet sich vor allem durch die Individualität jedes einzelnen Stückes aus. Jeder Song unterscheidet sich durch Rhythmik und Melodie von den anderen und dennoch bleibt eines das ganze Album hindurch gleich: die Musik ist mitreißend und "groovt" ganz einfach. Ich kenne niemanden, dem nicht zumindest ein Song auf dem Album gefällt. "Dangerous" ist nicht Michael Jacksons erfolgreichstes Album, aber dennoch das meiner Meinung nach beste Album der 90er Jahre.
Dangerous? Selbstverständlich...:-)
Dieses Album ist ein Klassiker.
Bad klingt sehr nach 80er, Thriller lässt noch die 70er erahnen. Dangerous ( und danach HIStory ) dagegen klingen zeitlos. Experimentell. Neuartig und total verspielt.
Diese beiden Alben der 90er haben auch nach so langen Jahren nichts von ihrer Frische und ihrem Schwung eingebüßt.
Alle Welt jubelt wg. Thriller. Natürlich, die Musik ist toll, die Videos auch.
Aber seit Dangerous wissen wir, wie Michael Jackson wirklich klingt. Mit diesem Album ist er erwachsen geworden und hat seinen Mythos vollendet.
Das, was hier oft als Lückenfüller bezeichnet wird, sind seine experimentellsten Songs. I cant let her get away, why you wanna trip on me, In the closet und auch keep the faith geben den Ton an, der auf HIStory vollendet wurde und auf Invincible seine Übertreibung fand.
Will you be there, Heal the World und Black or White kennt wohl jeder. Sie stehen auf dem gleichen Bekanntheitsgrad wie Thriller oder Billie Jean und greifen Man in the Mirror, aber auch wanna be startin something auf.
Who is it und Dangerous zeigen die dunkle Seite dieser Musik und liegen wirklich jedem im Ohr, der sie einmal gehört hat. Thematisch reihen sich diese beiden Songs in das Billie Jean - Thema ein.
JAM knüpft dort an, wo Another part of Me aufgehört hat. Remember the time könnte als Fortsetzung von the way you make me feel gelten.
Gone too soon wurde damals kaum gespielt. Heute dürfte es einer seiner meistgespielten Songs sein.
Gone too soon trifft ja auch auf ihn selbst zu...........
PS( für die Nörgler ): Bonustracks gibt es hier nicht, weil die Spielzeit ausgeschöpft wurde. Mehr Lieder passen nicht auf die CD.
Ein perfektes Album verbessern? Das soll gehen? Es geht!
Ich habe einige hundert CDs im Schrank und dieses Album ist nicht nur Michaels bestes, ich würde sogar sagen, es ist das beste Album überhaupt! Jeder, wirklich jeder Song wäre eine Single Wert gewesen - 9 der 14 Songs sind dann ja auch ausgekoppelt worden. Welcher Künstler liefert noch Alben ab, wo das möglich wäre? Leider gibt es kein Bonusmaterial (die CD ist mit fast 80 Minuten auch randvoll), aber ein neues Cover, ein tolles Booklet und die fantastische neue Soundqualität sind ein absoluter Kaufgrund - nicht nur für Fans!




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