Me and Armini
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ME AND ARMINI
Titelliste
- Fireheads
- Me And Armini
- Birds
- Heard It All Before
- Ha Ha
- Big Jumps
- Jungle Drum
- Hold Heart
- Gun
- Beggar's Prayer
- Dead Duck
- Bleeder
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #705 in Musik
- Erscheinungsdatum: 2008-09-05
- Anzahl Disks: 1
- Abmessungen: .16 Pfund
Aus der Amazon-Redaktion
Produktbeschreibung
2008 ist das „Year of the Girls“! Emiliana wird dies nur unterstreichen. Neben Duffy, Adele, Alison, Estelle und Amy wird sie ihren Platz in unseren Herzen finden. Sie arbeitete bisher nach dem Motto „Gut Ding will Weile haben“: Nach dem 1999er Debüt „Love In The Time Of Science“ dauerte es 6 Jahre, bis 2005 ihr erstes Album für Rough Trade Records, „Fisherman's Woman“, erschien. Nur halb so lange feilte sie diesmal an den Songs: „Me And Armini“ wird bereits am 05.09. veröffentlicht. Erneut an den Aufnahmen beteiligt war ihr bevorzugter Mitstreiter Dan Carey, auch bekannt als Produzent von Hot Chip und Franz Ferdinand. Gemeinsam schrieben sie bereits für Kylie Minogue den Hit „Slow“ und für den Herr der Ringe Soundtrack den „Gollum’s Song“, den Emiliana auch sang.
Nun ist ihnen ein so ambitioniertes wie pop-orientiertes Album gelungen, das von sommerlichen Reggae Klängen über melancholische Träumereien bis zu astreinen Radionummern changiert. Ein wahrhaft phantastisches Album! Einen ersten Vorgeschmack liefert die herzerwärmende Single „Big Jump“. Inspiration zu diesem Song fand sie, als sie Nizza über einen Friedhof spazierte: „These beautiful angels and tombstones, how silly - that's all life comes to. People really want to believe there is something more, it makes them lazy about the moment.” Und so geht es in „Big Jumps“ darum, auch die kleinen Chancen zu ergreifen, die das Leben uns so bietet.
Über ihre langjährige Zusammenarbeit mit Dan Carey gerät Emilíana regelmäßig ins Schwärmen: "Dan will play something and I will see a panoramic view of what I want to sing about. We’re always laughing, coming up with mad ideas, I’ll say ‘lets do a Chinese acid version of ‘Hey Joe!’ and he instantly will play something that sounds exactly like that. ‘Thank God we are working together’ he said ‘otherwise no one would understand you!’ People search for their musical partner all their life and I've found mine". Carey meint zum Aufnahmeprozess: „We wanted it to sound like what would happen if you left a couple of kids in a studio with all the guitars, microphones and instruments in the studio plugged in and ready to record. We tried not to demo the songs at all, just doing things in one take to try and preserve the immediacy, and just generally have fun!” Diese lockere Herangehensweise ist wahrscheinlich auch der Grund, warum die Aufnahmen im Vergleich zu früher vergleichsweise kurz andauerten und auch für Emiliana eine bedeutende Wendung im kreativen Prozess bedeutete: "It’s taken me a while to realize that songs just want to be born, it has very little to do with you. It’s like a room full of balloons and you’re pulling one down by it’s string…”
Emiliana beschließt mit ihrem Album das sogenannte „Year of The Girls“ und das Beste kommt ja bekannter-maßen immer zum Schluss.
Kurzbeschreibung
2008 ist das „Year of the Girls”; Emiliana wird dies nur unterstreichen. Neben Duffy, Adele, Aiison, Estelle und Amy wird sie ihren Platz in unseren Herzen finden. Die Tochter eines italienischen Vaters und einer isländischen Mutter arbeitete bisher nach dem Motto “Gut Ding will Weile haben”: Nach dem 1999er Debüt “Love In The Time Of Science' dauerte es 6 Jahre, bis 2005 ihr erstes Album für Rough Trade Records, 'Fisherman's Woman', erschien. Nur halb so lange feilte sie diesmal an den Songs zu „Me and Armini“, die sich dennoch zum Meisterstück fügen. Erneut an den Aufnahmen beteiligt war ihr bevorzugter Mitstreiter Dan Carey, auch bekannt als Produzent von Hot Chip und Franz Ferdinand. Gemeinsam ist ihnen ein so ambitioniertes wie pop-orientiertes Album gelungen, das von sommerlichen Reggae-Klängen über melancholische Träumereien bis zu astreinen Radionummern changiert. Ein wahrhaft phantastisches Album! Dan und Emiliana haben bereits zuvor erfolgreich zusammengearbeitet: So schrieben sie für Kylie Minogue den Hit “Slow” und für den Herr der Ringe Soundtrack den “Gollum’s Song”, den Emiliana auch sang.
Kundenrezensionen
Herbstmusik at its best
Man muss Emiliana Torrini zugestehen, dass sie sich weiterentwickelt. Ich verstehe ihre nach wie vor außergewöhnlich zerbrechliche Stimme als Ariadne-Faden, der mich einmal mehr durch ein Klanglabyrinth führt und ab und zu kleine Umwege in Kauf nimmt um mir etwas Neues zu zeigen oder mit etwas anfänglich Sperrigen vertraut macht.
"Me and Armini" ist beim ersten Hören sicherlich kein einfaches Werk. Aber es wächst und stimmt mich trotz strahlendem Sonnenschein auf den Herbst ein. Die Stärken der CD verstecken sich in der zweiten Hälfte: "Fireheads" und das Titelstück wirken ruhig, beinahe melancholisch. Aber gerade "Gun" und "Dead Duck" brechen auf angenehme Weise auf und setzen Akzente. Das Outro "Bleeder" hinterlässt ein wohlig, warmes Gefühl in der Magengegend und verführt dazu, die CD wieder von vorne abzuspielen.
Wenn man "Me and Armini" überhaupt etwas vorwerfen möchte, dann vielleicht, dass man beim ersten Hören keine Single entdecken kann. Das allerdings ist zumindest für mich ein eher marginaler Aspekt, denn für mich war Emiliana Torrini schon immer eher ein Album-Artist, als eine "Hit-Single-Maschine".
Bereits jetzt ist diese CD für mich definitiv in den Top 5 Veröffentlichungen dieses Jahres.
Überraschungsei
Emilíana Torrini ist eine Ausnahmekünstlerin. Jedes ihrer drei bisherigen Alben ist wie ein Überraschungsei: Man weiß nicht, was einen erwartet und es ist jedesmal das am wenigsten Erwartete. Nach dem elektronischen 'Love in the times of science' kam mit 'Fisherman's Woman' ein ganz leises, akustisches Album und jetzt ... 'Me and Armini' hat mich bei ersten Hören enttäuscht. Viele uninspirierte Songs meinte ich zu hören, bis auf ein paar Lichtblicke sehr durchschnittlich.
Nach mehrmaligen hören allerdings war bisher schon fast jeder Titel mein Favorit. Ein unglaublich abwechslungsreiches Album mit leisen Tönen (das schlicht geniale 'Fireheads' und das nicht minder wunderbare 'Beggar's Prayer'), entspanntem Reggae (der Titeltrack) bis hin zu den fast schon psychedelischen Songs wie 'Dead Duck' und 'Gun' bietet das Album einen Facettenreichtum, den man von anderen Künstlern kaum kennt. Brilliant und für mich mit Sicherheit ein Anwärter auf eines der besten Alben des Jahres! Aber: unbedingt mehrmals hören!!
erneut überraschend
Offensichtlich kümmert sich die Isländerin Emiliana Torrini wenig um Erwartungen und Ansprüche von Kritikern und Konsumenten. Sie macht was sie will und was in ihre aktuelle Lebensphase passt, ohne die Wünsche Aussenstehender, etwa nach Originalität oder stilistischer Eingrenzung zu berücksichtigen. Damit erreicht sie, dass ihre Musik zu jedem Zeitpunkt durch und durch ehrlich wirkt. Nach einem sehr elektronischen Debut, das sehr gut in die Neunziger gepasst hat, einem tragischen Verlust in ihrem nahen privaten Umfeld und dem daraus entstandenen, sehr reduzierten und traditionellen "Fisherman's Woman", kommt nun mit "Me and Armini" ihr bisher vielseitigstes Album. Wieder darf man sich über die eine oder andere Überraschung freuen - oder sich darüber ärgern, dass es wohl wieder nicht das ist, was man" erwartet hat.
Beginnt "Me and Armini" noch mit dem unspektakulären "Fireheads", dürfte Emiliana Torrini bereits mit dem Titellied und ihrem Ausflug in Pop-Reggae-Gefilde viele Leute vor den Kopf stossen. Für mich klingt es ein bisschen nach einer düsteren Bar in Sibirien, in der man mit ein bisschen Deko und einer Band eine Karibik-Party zu feiern versucht. Aber: warum eigentlich nicht? Dass grad das ganze Album danach benannt wurde ist allerdings irreführend: der Song "Me and Armini" ist in keinster Art und Weise repräsentativ - einen zweiten Ausflug in die Karibik gibt es nämlich nicht.
Die erste grosse Überraschung kam für mich erst mit dem dritten Song "Birds". Was am Anfang klingt wie ein Lied aus dem Album "Fisherman's Woman", hat eine Spielzeit von sechseinhalb Minuten und einen Zwischenteil, der voll und ganz in der Tradition alter Pink Floyd-Werke wie "Obscured by Clouds" und "More" steht. Diese Kombination aus psychedelischen Art Rock-Elementen und dem melancholischen Hauptthema ergibt für mich den bisher besten Emiliana Torrini-Song überhaupt.
Besonders nennenswert ist zudem der Song "Dead Duck", der meiner Meinung nach das Innovativste ist, das Emiliana Torrini bisher unter ihrem eigenen Namen veröffentlicht hat. Anders als viele andere, fand ich "Love in the Time of Science" zwar ausgezeichnet, aber in keiner Art und Weise besonders originell - denn in den Jahren davor waren schon viele ähnlich klingende Alben erschienen. Umso mehr freut es mich, dass Emiliana Torrini in "Dead Duck" mit der Instrumentierung experimentiert, Dutzende elektronische Effekte und Geräusche auf gekonnte Art und Weise mit verschiedensten natürlichen Klängen verwebt und im Arrangement viele unerwartete Wendungen eingebaut hat.
Genial ist auch der Wechsel in der zweiten Hälfte von "Beggars Praye". Was als typischer Emiliana Torrini-Song im Stil von Fisherman's Woman" beginnt, nimmt plötzlich eine unerwartete Wendung und enthält einen Zwischenteil aus einem mehrstimmigem Gesangsteppich, der unterstützt durch einen sanften, tiefen Synthesizer-Ton fast schon Choral-ähnliche Züge annimmt.
Es gibt Alben, denen man Zeit geben muss. Mit "Me and Armini" ist es eher so, dass man einzelnen Songs Zeit geben muss und es werden wohl nur den wenigsten Leuten alle Lieder gefallen. Ich persönlich habe Mühe mit "Gun" und "Jungle Drum" und vom Titellied ist auch nach mehrmaligem Hören nichts hängen geblieben. Aber die Perlen auf diesem Album sind wirkliche Perlen und so müssen es allemal 4 Sterne sein.




