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Live from Madison Square Garden

Live from Madison Square Garden
Eric Clapton, Steve Winwood

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Produktbeschreibung

CLAPTON,ERIC / WINWOOD,STEVE LIVE FROM MADISON SQUARE GARDEN

Titelliste

Disk 1:

  1. Had To Cry Today (Live)
  2. Low Down (Live)
  3. Them Changes (Live)
  4. Forever Man (Live)
  5. Sleeping In The Ground (Live)
  6. Presence Of The Lord (Live)
  7. Glad (Live)
  8. Well All Right (Live)
  9. Double Trouble (Live)
  10. Pearly Queen (Live)
  11. Tell The Truth (Live)
  12. No Face, No Name, No Number (Live)

Disk 2:

  1. After Midnight (Live)
  2. Split Decision (Live)
  3. Rambling On My Mind (Live)
  4. Georgia On My Mind (Live)
  5. Little Wing (Live)
  6. Voodoo Chile (Live)
  7. Can't Find My Way Home (Live)
  8. Dear Mr. Fantasy (Live)
  9. Cocaine (Live)

Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #60 in Musik
  • Erscheinungsdatum: 2009-05-22
  • Anzahl Disks: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Abmessungen: .23 Pfund

Aus der Amazon-Redaktion

Aus der Amazon.de-Redaktion
Die Wege der beiden englischen Rock-Urgesteine Eric Clapton und Steve Winwood kreuzten sich seit den Sechziger Jahren immer wieder. Geprägt durch die gemeinsame und fruchtbare Zusammenarbeit in der Superband Blind Faith und deren selbstbetitelten Album, wissen die beiden tief im R & B verwurzelten Ausnahmemusiker, wie gut sie miteinander können. Was keine Selbstverständlichkeit ist, denn immer wieder scheiterten Genies dann, wenn sie auf Ebenbürtige trafen. Eric Clapton und Steve Winwood aber warfen im Februar 2008 ihr ganzen Können bei drei Konzert in New York zusammen, dokumentiert auf Live At Madison Square Garden. Schon das psychedelische Cover ist eine Verbeugung vor der großen Plakat- und Coverkunst der 60er und 70er Jahre (da sei der traumhaft aufgemachte Wälzer The Art Of Rock nachdrücklich empfohlen), die Songauswahl steht da in nichts nach. Zusammen mit Bass-Legende Willie Weeks (Bobby Womack, David Bowie, George Harrison), Keyboarder Chris Stainton von Spooky Tooth sowie Drummer Ian Thomas streifen Clapton & Winwood durch die Vergangenheit. Sie treffen dabei auf eigene und gemeinsame Songs, auf Stücke von Freunden oder Helden, mit denen sie im Studio Klassiker der Rockgeschichte aufnahmen – kein Lied ist ohne Bezug zum eigenen Schaffen. Es beginnt mit „Had To Cry Today“ von Blind Faith und endet mit „Cocaine“ aus der Feder von J.J. Cale, dazwischen tummeln sich Tracks von Jim Capaldi, Jimi Hendrix oder Buddy Miles. Eric und Steve halten das Tempo dabei weder hoch noch verschleppen sie es, weder duellieren sie sich an den Gitarren noch streiten die beiden um die Präsenz am Mikrophon. auch darin liegt die Größe von Live At Madison Square Garden. - Sven Niechziol


Kundenrezensionen

Eine erfreuliche Reunion5
Was für ein Konzert - weit besser, als erwartet. Die Highlights:

- Voodoo Chile, großartiger Gesang + Gitarre, es brodelt und kocht, 16 min. lang
- Georgia on my mind: Steve allein an der Hammond-Orgel. Er sollte sich öfters an die ganz alten Sachen wagen.
- Cocaine: sehr schönes Piano,klingt wie eine Traffic Nummer aus den besten Zeiten ( Low Spark )
- Glad: treibendes Clapton-Solo.
- Low down: rollt und rollt.
- Them changes: nette Bläser ( von Chris Stainton am keyboard )
- Forever man: ziemlich flott, erinnert an "I_m a man"
- Little wing: noch eine Hendrix-Nummer, jeder singt eine Strophe.
- Presence of the Lord: sehr schöner abwechselnder Gesang

Schwachpunke:
- No Face, no name: eigentlich ein hübsche Wiederentdeckung, allerdings etwas wackelig gesungen + gespielt.
- Had to cry today: zu viel Gitarrengegniedel für meinen geschmack, und auch noch gleichzeitig.
- Split Decision: Überflüssige Nummer aus den 80ern.

Leider fehlt eine sehr gute Version von Crossroads, die gibt es nur auf der DVD.

Ansonsten ein großartiges Konzert. Man merkt in jeder Sekunde die Spielfreude aller Beteiligten. Die Stücke sind neu interpretiert, mit viel Wechselgesang und sehr spannend, weit mehr, als bei der Cream-Reunion vor ein paar Jahren.

Kaufen lohnt sich!4
Schon allein das im Stil der 70er Jahre gestaltete Cover zeigt gleich, worum es hier geht: Um die alten Songs, welche die beiden Musiker zu dem gemacht haben, was sie heute sind. Und das aber mit heutiger Aufnahmetechnik, was den Kauf allein schon rechtfertigen würde.
Allerdings, muss man einschränkend bemerken, ist der Sound nicht ganz so gut, wie man das heute vielleicht erwarten könnte, aber katastrophal schlecht ist er auch nicht. Auch mit guten Stereoanlagen hat man durchaus seinen Spass.
Eric Clapton und Steve Winwood sind gut in Form und man merkt beiden ungebrochene Spielfreue an. Es wird geradezu ein Feuerwerk berühmter Songs aus den eher frühen Schaffensperioden der beiden abgefackelt, einer schöner, als der andere. So zum Beispiel: "After midnight", "Cocaine" oder " Double Trouble" als Claptonsongs, oder "Glad, "Dear Mr. Fantasy" "CanŽt find my way home", um ein paar Beispiele der Winwoodsongs zu nennen.
Die beiden spielen aber auch zahlreiche Coverversionen, darunter drei J.J.Cale- und zwei Hendrixnummern, die sich extrem gut anhören. Es gibt diverse tolle Instrumentalsoli, ohne das der Gesamteindruck in Gitarren - oder Hammondorgel - "Gefrickel" zerfliesst. Hier bewahren die Musiker ein ausreichendes Mass und dadurch ist das Ergebnis auch so stimmig und harmonisch, dabei aber auch packend und mitreissend. Es kann also keine Rede davon sein, dass da ein Programm heruntergespielt wird. Spätestens beim aufmerksamen hören von dem, immerhin 16-minütigen Stück "Vodoo chile" wird das sonnenklar. Damals wie heute einfach klasse!
Bei Steve Winwood finde ich nach wie vor die bluesige Stimme begeisternd und ich frage mich, wie er es immer noch schafft, diese hohen Stimmlagen zu erreichen....Respekt! Immerhin hat Steve Winwood als 15 jähriger bereits mit Jimi Hendrix gemeinsam auf der Bühne gestanden...
Seine Hammondorgel klingt zwar zunächst etwas anachronistisch, man gewöhnt sich aber sehr schnell daran und dann ist dieser Sound für diese Musik einfach nötig.
Die Begleitmusiker verstehen ihr Handwerk und unterstützen die beiden sehr professionell.
Insgesamt kann ich diese Doppel CD nur wärmstens empfehlen, eine Live - Session, die in jede gut sortierte Rockmusiksammlung gehört.

So schön kann Nostalgie sein: Nach 40 Jahren wieder vereint.4
Als Clapton und Winwood sich 1969 bei Blind Faith, der ersten Supergruppe der Rockgeschichte, fanden, hatten beide trotz ihres jungen Alters (24 und 21) schon einige der besten Rockbands der 60er hinter sich - Clapton Yardbirds, Bluesbreakers und Cream, Winwood die Spencer Davis Group und Traffic. Mag sein, dass die Erwartungen deshalb allzu hoch waren, jedenfalls zerbrach die Band kurz nach ihrem einzigen Studioalbum und einer Tour wieder. Seit damals ist viel Wasser unter diversen Brücken geflossen und obwohl Winwoods und Claptons Wege sich immer wieder kreuzten, reichte es nie für eine weitere volle Kollaboration. Bis letztes Jahr, als die beiden "Brüder" (Winwood) eine gemeinsame, gefeierte Tour absolvierten, deren Souvenir uns nun als exzellente Doppel-CD (oder DVD) vorliegt. Kein Wunder, dass Blind Faith Songs hier stark vertreten sind (4x), ansonsten gibt's auch diverses der anderen obengenannten Bands, Solosongs und erstaunlich viele Nummern mit Hendrix-Faktor (darunter ein tolles "Voodoo Chile", auf dem Winwood schon im Original spielte). In bester Laune, gleichzeitig entspannt und spannend, spielen sich die Herren mit feiner Begleitband so durch ihr formidables Spät60er/70er Repertoire (besonders schön "Dear Mr. Fantasy") und geben damit den Nachgeborenen den bestmöglichen Eindruck davon, was ihnen auf Blind Faiths einziger Tour alles entgangen sein mag.