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Milow

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Titelliste

  1. Ayo Technology
  2. You Don't Know
  3. One Of It
  4. Out Of My Hands
  5. Canada
  6. The Ride
  7. Stephanie
  8. Coming Of Age
  9. The Priest
  10. House By The Creek
  11. Dreamers And Renegades
  12. Herald Of Free Enterprises
  13. Darkness Ahead And Behind
  14. Launching Ships
  15. Born In The Eighties (Bonus Track)

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  • Amazon-Verkaufsrang: #3039 in Musik
  • Erscheinungsdatum: 2009-04-17
  • Anzahl Disks: 1
  • Abmessungen: .23 Pfund

Aus der Amazon-Redaktion

Aus der Amazon.de-Redaktion
In Belgien und den Niederlanden ist Jonathan Vandenbroeck alias Milow bereits seit 2007 extrem erfolgreich. Es hat etwas gedauert, bis sich seine Qualitäten auch im Rest von Europa rumgesprochen hatten. Mit der Single Ayo Technology, einer wunderbar beseelten Coverversion des gleichnamigen Songs von 50 Cent, avancierte der Sänger und Songwriter in Deutschland zu einem der erfolgreichsten Newcomer dieses Jahres. Mit seinem internationalen Debütalbum, das zwölf Tracks seines zweiten Longplayers Coming Of Age und drei Nummern seines 2006 veröffentlichten Debüts The Bigger Picture enthält, unterstreicht das Multitalent aus Belgien seine Ausnahmestellung im Songwritermilieu. Milow setzt in Nummern wie "You Don't Know" oder dem beschwingten "Canada" ganz auf klassische Songwritertungenden und erweist sich immer wieder als einfühlsamer Geschichtenerzähler, dessen prägnante Stimme jeden Song zu einem unverwechselbaren Erlebnis macht. Gekonnt bewegt sich der 1981 in Leuven geborene Musiker dabei im Spannungsfeld zwischen Folk, Pop, Rock und Country. Für stilistische Abwechslung ist also ausreichend gesorgt. Die Songs von Milow zeichnen sich zudem durch ein besonderes Gespür für eingängige Hooklines und Melodien aus. Zu den Höhepunkten der Platte zählt neben dem todtraurigen "Out Of My Hands" vor allem die klassische Ballade "Coming Of Age", in der sich der Songwriter auf sehr berührende, zugleich aber auch humorvolle Weise mit dem Erwachsenwerden beschäftigt. - Franz Stengel

motor.de
Ein Mittzwanziger zieht mit melodischem Songwritertum melancholische Bilanz über sich und seine Generation - ein Konzept, dass ihn in seiner belgischen Heimat längst zum Superstar machte. Jetzt nimmt sich Milow dem Rest der Welt an.

"Ayo Technology" schallt es aus den Fernsehern und Radios. Dazu bügelt Mutti die Hemden, wechselt Vati die Sommerreifen und der Sohn googelt gerade die Akkorde - Milow ist derzeit mit seiner Cover-Version des kaum verjährten 50 Cent-Titels in den Medien präsent, wie kaum ein anderer Singer/Songwriter. Dabei drängt sich nicht nur durch seine Musik, sondern auch sein Äußeres der Vergleich zu Jack Johnson auf. Doch dieses Bild trügt. Milow kommt wesentlich melancholischer daher und "Ayo Technology" ist die fröhliche Ausnahme des ansonsten recht schwermütigen neuen Albums.

Der Belgische Songwriter Milow macht sich und die ebenfalls in den Achtzigern Geborenen zum zentralen Punkt seiner melodischen Pop-Songs. Unverblümt, ja sogar ernüchternd bis pessimistisch wirkt die Philosophie des Mittzwanzigers. In "You don't know", der Titel der ihm bereits vor zwei Jahren den Durchbruch verschaffte, stellt er sofort klar, dass er das Träumen aufgegeben hat. Bei "The Priest" hat man es sogar schon fast mit Hoffnungslosigkeit zu tun: "I've seen enough, that's why I know / God left this place a long time ago." "Born In The Eighties" ist zwar ein weniger düsterer Blick auf das Vergangene und Kommende seiner Generation, doch Skeptizismus ist allgegenwärtig.

Viel Optimismus findet sich somit nicht in den Texten Milows. Dafür bettet er in seine Musik, die von Gitarren-Balladen bis zu einigen Folk-Rock-Songs reicht, sehr viel Gefühl und fesselnde Geschichten. Er versteht es, seinen Zweifel und seine Fragen in verträumte harmonische Melodien und eingängige Lyrik umzuwandeln. In seiner Heimat und im englischsprachigen Ausland identifiziert sich ein wachsender jugendliche Fankreis damit.

Ob das deutsche Publikum dem nachdenklichen Milow folgt, wenn das locker leichte 50 Cent-Cover in der Hot-Rotation ausgedient hat, bleibt abzuwarten. Sein selbstbetiteltes zweites Album, das im Wesentlichen ein Best Of seines bisherigen Schaffens darstellt, birgt in jedem Fall das Potential zu mehr als nur einem One-Hit-Wonder.

Kai-Uwe Weser

kulturnews.de
Mit Singles ist das ja so eine Sache: Sie spiegeln natürlich nur eine Facette eines Künstlers wider, und man kann ganz schön verdutzt gucken, wenn man einen Blick aufs gesamte Werk wirft. Besonders große Diskrepanz zwischen Single und Restalbum führt nicht selten zu Stirnrunzeln, so auch beim Belgier Milow. Das Runzeln meint im Nachhinein allerdings die Single. "Ayo Technology" ist nämlich ein Cover des gleichnamigen Songs von 50 Cent und Justin Timberlake und trotz seiner Schmissigkeit nicht gerade ein tiefsinniges Werk. Flacher R'n'B-Pop ist aber gar nicht das Metier des Singer/Songwriters Milow. Er pendelt lieber zwischen Power- und Melodypop oder singt Folkballaden. Eine Entdeckung! Allerdings weniger für Timberlake-Fans. (kab)


Kundenrezensionen

Gelungenes Akustik - Album5
Belgien ist sicher in der Welt nicht gerade dafür bekannt, international erfolgreiche Popmusiker hervorgebracht zu haben. Und dennoch hat das kleine Land einiges zu bieten, sei es Vaya Con Dios oder Kate Ryan. Und plötzlich taucht jemand aus dem Nichts hervor, ein Mann, der sich Milow nennt, und dessen Lieder überhaupt nicht typisch belgisch klingen.

Milow ist nicht mehr als ein Künstlername des Songwriters Jonathan Vandenbroeck. Das Erzählen von Geschichten war ihm schon früh gegeben, und so verband er geschickt Worte mit seiner Akustikgitarre. Nach eigenen Angaben sind Bruce Springsteen und Neal Young stets seine Vorbilder gewesen.

Im Jahr 2006 veröffentlichte er bereits unter eigenem Label sein erstes Album "The Bigger Picture." Vor allem der Ohrwurm "You Don't Know," nach meiner Ansicht auch der beste Song dieser Scheibe, machte ihn in seinem Land sehr berühmt. Im Jahr 2007 kletterte dieses Lied auf Platz 3 der Charts und hielt sich 42 Wochen in den Top 100. Im März 2009 folgte nach einem weiteren Album die Maxi CD "Ayo Technology" und in dessen Schlepptau befand sich dieses Album mit dem Titel "Milow."

"Ayo Technology" ist zwar eine Coverversion eines Songs, den 50 Cent und Timberlake bereits interpretierten, hat aber auf dieser Scheibe eine besondere Leichtigkeit infolge seiner Reduziertheit. Alles klingt irgendwie nach MTV Unplugged. Sanfte Gitarrenmelodien, sanfte Stimme - das macht Milows Musik aus. Die meisten Lieder sind ruhig, mit ein paar rockigen Ausnahmen. Seine Lieder machen nachdenklich, entspannen und für jede Stimmung ist ein Song dabei.

Im Wesentlichen ist das Album also nicht mehr und weniger als ein Best Of des Sängers, der uns bisher in Deutschland fast unbekannt war. Hausgemachte Musik ist wie selbstgemachte Marmelade, immer am besten! Nach James Blunt und Amy MacDonald ist Milow ein würdiger Nachfolger der akustischen Musik für das Jahr 2009 gewesen.

Das Plattencover erinnert ein wenig an die lebhaften und abgeschnittenen Köpfe des australischen Künstlers Ron Mueck.

Fazit: Ein sehr lohnenswertes und vor allem zeitloses Album.

Faszinierend und beeindruckend zugleich4
Milow ist ein sehr sympathisches neues Gesicht am Pop-Himmel. Wie kann man nun sein Debütalbum beschreiben?
"Ayo Technology" war schon ein großer Hit für Justin Timberlake und 50 Cent. Das neue ist nun, dass Milow das Lied komplett neu instrumentiert hat. Das ganze Album ist sehr ruhig gehalten, fast schon in Jack Johnson Manier. Der Einziger Unterschied ist, dass Milow doch noch etwas mehr Leben in seine Songs haucht als der Amerikaner. Das Album ist voll von zarten Melodien, die gleichwohl sanft wie auch brilliant von Milows Stimme untersetzt werden.

Für Fans von Sarah Mclachlan und Jack Johnson geeignet!

Tolles Album, toller Künstler!5
Eine der besten CD's 2009, habe Milow Live auf dem Dauwpop Festival in Hellendoorn, NL gesehen, war einfach nur klasse. Musik ist, wie alles im Leben, geschmacksache. Wer Milow und seine Band aber als "One Hit Wonder" bezeichnet liegt meiner Meinung nach voll daneben.