Chickenfoot
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Chickenfoot - Chickenfoot
Titelliste
- Avenida Revolution
- Soap On A Rope
- Sexy Little Thing
- Oh Yeah
- Runnin' Out
- Get It Up
- Down The Drain
- My Kinda Girl
- Learning To Fall
- Turnin'left
- Future In The Past
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #876 in Musik
- Erscheinungsdatum: 2009-06-05
- Anzahl Disks: 1
- Abmessungen: .10 Pfund
Aus der Amazon-Redaktion
Aus der Amazon.de-Redaktion
Während die Van-Halen-Brüder schon seit Jahren nicht mehr richtig in die Gänge kommen, haben zwei ihrer ehemaligen Bandkollegen innerhalb kürzester Zeit eines der besten und frischesten Hardrock-Alben des frühen 21. Jahrhunderts aufgenommen.
Zur Chickenfoot-Besetzung gehören neben den Ex-Van-Halen-Mitgliedern Michael Anthony und Sammy Hagar mit Giarrenvirtuose Joe Satriani und Red-Hot-Chili-Peppers-Drummer Chad Smith zwei der versiertesten Techniker im harten Rock-Sektor. Dem Quartett gelingt es auf seinem Debütwerk problemlos, die letzten Van-Halen-Scheiben in den Schatten zu stellen und sich einen gleichzeitig traditionsverhafteten und topmodernen Sound zu erarbeiten. Sammy Hagars raue, energische Stimme hat nichts von ihrer Ausstrahlung verloren, Anthony und Smith spielen sich kongenial die Groove-Bälle zu, und Meistergitarrist Joe Satriani degradiert Eddie Van Halen bei allem Respekt zu einem soliden Lehrling kurz vor der Gesellenprüfung. Alleine Satrianis unglaublich pointierte Läufe und Akkordfolgen, die trotz ihrer technischen Brillanz stets songdienlich bleiben, sind den Preis für dieses Album schon locker wert. Aber Chickenfoot belassen es nicht bei furiosen Kabinettstückchen, sondern überzeugen auch mit mehrheitsfähigen Ohrwurmmelodien, die jedem Van-Halen- und Hardrock-Fan die Freudentränen in die Augen treiben werden. - Michael Rensen
kulturnews.de
Die Besetzung klingt schon mal ziemlich spannend. An der Gitarre: Joe Satriani, Ex-Mitglied von Deep Purple. Am Bass: der legendäre Michael Anthony von Van Halen. Hinterm Mikro: sein damaliger Bandkollege Sammy Hagar. Und das Schlagzeug drischt Chad Smith von den Red Hot Chili Peppers. Zu Beginn muss man erst mal Hagars heisere Stimme gedanklich von Van Halen abkoppeln. Hat man das geschafft, kann man sich fein zurücklehnen und genießen. Denn was die vier Rocklegenden mit ihrem ersten gemeinsamen Album hinlegen, ist schlicht grandios. Anthony und Hagar liefern ihren klassischen Hardrock, der von Satriani und Smith durch experimentelle Funkelemente durchbrochen und modern aufpoliert wird. Wenn auch nicht bei allen Stücken; "Down the Drain" etwa erinnert mit seinem verzerrten Riff stark an typischen 80er-Jahre-Hardrock. So erfinden die Vier den Rock nicht neu, bieten aber eine kraftvolle Mischung aus dem Besten, was die Szene zu bieten hat. (ch)
Kurzbeschreibung
Chickenfoot
Die Ära der Supergroups schien vorbei zu sein. Schließlich ist es eine ganze Weile her, dass All- Star-Bands wie Cream, Blind Faith, die Traveling Wilburys oder Asia mit einem Premium-Line-Up für Furore sorgten. Doch auch in der Rockmusik gilt: Unverhofft kommt oft. Und mit dieser Band konnte nun tatsächlich kein Musikkenner so wirklich rechnen.
Umso genießerischer werden Fans mit der Zunge schnalzen. Denn hinter dem so harmlos und bescheiden anmutenden Bandnamen Chickenfoot stehen ausnahmslos Weltstars, Legenden, absolute Meister ihres Fachs: Gitarrist Joe Satriani (für viele der weltbeste Gitarrist, zeitweise Mitglied bei Deep Purple), Sänger und Gitarrist Sammy Hagar (ex-Van Halen), Bassist Michael Anthony (ex-Van Halen) und Drummer Chad Smith (Red Hot Chili Peppers).
Die Besetzung besitzt zweifellos das Potenzial, musikalisch neue Maßstäbe zu setzen. Mehr noch: Diese Formation bietet musikalischen Zündstoff. Denn während man Sammy Hagar und Michael Anthony eindeutig dem virtuosen Hard Rock zuordnen kann, bringen Chad Smith und vor allem Joe Satriani experimentelle Funk- und Fusion-Nuancen in das neue Super-Quartett ein. Überdies verfügt jeder einzelne dieser nur aus Assen bestehenden Formation über beeindruckende Showman-Qualitäten. Auf die Auftritte dieses etwas anderen Hühnerhaufens darf man also höchst gespannt sein. Ab Juni 2009 werden Chickenfoot europaweit diverse Konzerte spielen. In Deutschland werden sie am 07. Juli in Hamburg einen Zwischenstopp einlegen.
Das Debüt-Album „Chickenfoot“ erscheint als CD und Doppel-Vinyl (mit dem exklusiven Bonus Track „Bitten By The Wolf) in einer aufwendigen und exklusiven “thermo sensitive colours”-Verpackung. Durch Berühren und Erwärmen des Covers erscheint nach kurzer Zeit das eigentliche Cover des Albums.
Kundenrezensionen
Time for some chicken!?
Die beste Künstlerbiografie schreibt eine erfolgreiche Karriere, auf die man bereits zurückblicken kann. Eben diesen Umstand machen sich immer wieder neu formierte Supergroups zu nutze und rühmen sich mit Titeln und Tonträgern, die sie einst in einem Land vor unserer Zeit eingespielt haben. Doch nicht selten geht dieser Schuß nach hinten los. Aber Sarkasmus beiseite - im Falle von "Chickenfoot" wählt man nicht nur einen, aus Marketingsicht, wenig reißerischen Namen, sondern hat es auch sonst nicht nötig sich erst über ein neues, kommerziell aufgezogenes Bandprojekt zu profilieren. Drummer Chad Smith ist mit den "Red Hot Chili Peppers" immer noch dick im Geschäft, Sammy Hagar und Michael Anthony haben sich mit "Van Halen" ihre Sporen verdient und Nachfolger inspiriert, sowie Gitarrenvirtuose und Kurzzeitmitglied von "Deep Purple" Joe Satriani, der seine ganz eigene Musikgeschichte geschrieben hat. Hier treffen Vollblutmusiker aufeinander, die es gemeinsam noch einmal wissen möchten.
Spaß steht dabei im Vordergrund und so glänzt das selbst betitelte Debüt mit ausgelassener Spielfreude und zünftiger Gangart. Ob nun Rock'n'Roll oder doch Hard Rock - "Chickenfoot" wandeln auf Led Zeppelins Spuren ohne diese aber mit ihren eigenen verwischen zu können. Dennoch lebt das Album von der individuellen Klasse der Einzelnen, die sich gekonnt zu einem größeren Ganzen zusammenfügen. Im Schnitt mit 5 Minuten Länge befindet sich lediglich 1 Ballade (Learning to fall) unter den 11 Songs. Man lässt viel lieber die Gitarren klingen, das Schlagzeug und Bass als pulsierenden Rhythmusmotor fungieren und Hagars markant-krächzige Stimme, die man durch "Van Halen" Hits wie "Why can't this be love" oder "Right now" kennen und lieben gelernt hat, als Zirkusdompteur in ihrer Mitte stehen. In jeglicher Hinsicht klassisch aufgezogen, angereichert mit viel Blues, Funk und sogar Southern Rock Elementen, doch mit dem Blick auf das Hier und Jetzt.
Anspieltipps: "Sexy little thing", "Runnin' out" und "My kinda girl"
Brilliant
Eine absolut mitreissende, gute Laune verursachende Hardrockscheibe im Stile von "OU812" oder "F.U.C.K" legen die Herren hier vor, wobei Joe Satriani dem Sound natürlich seinen eigenen Stempel aufdrückt. Dabei bleibts aber trotz aller Virtuosität immer songdienlich, höchst melodiös und voller toller Grooves. Über Sammy Hagars Klasse-Stimme braucht man ja nicht viele Worte zu verlieren und beim Schreiben toller, abwechslungsreicher und eingängiger Songs kann man diesen Profis eh nichts vormachen. Für mich ein absolutes Highlight 2009.
Alle Achtung die Herren....
Wir stellen uns folgende Situation vor: Es ist Herbst 1993. Die Veröffentlichung von VAN HALENS` F.U.C.K. Album liegt rund 2 Jahre zurück, die dazugehörige Welttournee, inklusive dem restlos überfälligen Stop in Europa, ist vorbei und VAN HALEN begeben sich ins Studio um den Nachfolger des o.g. Longplayers ( übrigens des insgesamt Besten der kompletten VH Diskografie ) einzuspielen. Plötzlich betritt Chad Smith von den Red Hot Chilli Peppers das Studio und sagt: "Hey Alex, lass doch Dein Schlagzeug mal wie ein Schlagzeug, und nicht wie ein E-Drum unterstütztes Blechkit klingen", setzt sich hin und zeigt Alex wie es geht. Kurz darauf betritt Joe Satriani das Studio und meint: "Hey Eddie, bei allem Respekt - aber vielleicht hörst Du einfach mal auf, seit 15 Jahren dieselben Soli zu spielen und lässt mal Einflüsse von aussen zu." Die beiden Van Halen - Brüder verlassen genervt das Studio....wir machen einen Zeitsprung und befinden uns im Jahr 2009.....das Ergebnis dieser Arbeit liegt nun vor. Ich möchte dazu sagen, dass mich weder die Solosachen von Satriani, noch die Musik der Chillipeppers besonders begeistern. Allerdings verleihen schon alleine die Stimme von Hagar und die Backingvocals von Michael Anthony den meisten Tracks einen wunderbaren Touch aus der Glanzzeit von VAN HALEN, die - ohne jeden Zweifel - mit Hagar und nicht dem stimmlich grenzwertig begüterten David Lee Roth gewesen ist. Zudem hat man das Gefühl, dass alle 4 beteiligten Musiker einfach ihr persönliches Können, ihre Erfahrung und ihr zweifellos grosses Talent zu Gunsten des "großen Ganzen" in die Waagschale geworfen haben. Herausgekommen ist ein wunderbares ROCK - Album ( wer was anderes behauptet, hat die CD nicht gehört ) das sich von verschiedenen Stilrichtungen zwar beeinflussen, aber nie verwässern lässt. Selbst Hagars` Solowerk, dass ich in großen Teilen sehr schätze, wird hier deutlich in den Schatten gestellt. Wenn ich Eddie Van Halen wäre, würde ich mich nach dem Genuss dieser CD erschiessen - soviel bodenständig-gute Musik kommt aus seinem Haus schon seit 1995 nicht mehr und Michael Anthony hat bei Hagar bzw. Chickenfoot nun auch den Spaß, der seit dem Ausstieg von Hagar bei VH nicht mehr möglich war. Die Tatsache, dass Van Halen, den Spitzenbassisten Anthony durch Eddies - gerade mal volljährigen - Sohn ersetzen, ist dann wohl der letzte Beweis, dass von dieser Seite in Zukunft GAR NICHTS mehr zu erwarten ist. Für mich ist das CHICKENFOOT Album die Überraschung des Jahres und die Herren eine weitaus bessere All-Star-Band als Velvet Revolver.
Das einzige Ärgernis an der CD ist die windige Pappfolderverpackung, die weder Platz für ein Booklet noch einen vernüftigen "Rücken" für die Aufbewahrung im CD Regal hat. Die Plattenlabels brauchen sich wirklich nicht mehr wundern, dass die Leute nur noch Raubkopieren, wenn ich für mein Geld eine derart minderwertige Verpackung für ein tolles Produkt bekomme! Der Thermoeffekt, der das CD Cover und die Tracklist bei Berührung für Sekunden sichtbar werden lässt, ist zwar "mal was anderes", aber praktisch gesehen, totaler Blödsinn!




