Foot of the Mountain
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Durchschnittliche Kundenbewertung:Produktbeschreibung
FOOT OF THE MOUNTAIN
Titelliste
- The Bandstand
- Riding The Crest
- What There Is
- Foot Of The Mountain
- Real Meaning
- Shadowside
- Nothing Is Keeping You Here
- Mother Nature Goes to Heaven
- Sunny Mystery
- Start The Simulator
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #161 in Musik
- Erscheinungsdatum: 2009-06-12
- Anzahl Disks: 1
- Abmessungen: .23 Pfund
Aus der Amazon-Redaktion
Aus der Amazon.de-Redaktion
Eingängige Melodien, hymnische Refrains und klar aufsteigende Gesangslinien sind das Markenzeichen der norwegischen Band a-ha, deren Songs sämtliche musikalische Klischees von Schwermut und Kargheit des hohen Nordens Lügen strafen. Mit ihrem aktuellen Album Foot Of The Mountain ist ihnen ein neuer Geniestreich gelungen, der nahtlos an ihr vorheriges Meisterwerk Analogue anknüpft und dennoch in Vielem neu ist. Das gilt auch für die vorbildliche visuelle Gestaltung von Cover und Booklet: Blättern, Schauen und Staunen, während man die 10 neuen Songs auf Foot Of The Mountain genießt. Der typische a-ha-Effekt wie einst auf Analogue bleibt auch hier nicht aus: eine CD-Länge Musik, die wie im Fluge vergeht und zunächst ein beinahe ratloses “Na und?“ provoziert, bevor sich die musikalische Vielfalt der ausgefeilten Stücke entfaltet. “Shadowside“, auf den ersten Blick ein harmonisch entspannter Popsong mit dezenter Elektronik, akustischer Gitarre und versponnen Streicherklängen, entpuppt sich erst auf den zweiten Blick als eindrucksvoller Beleg für die Fähigkeit, existenzielle Textinhalte als Kontrapunkt zur Musik einzusetzen: “I don’t want to see myself descend into the shadowside again“. Dem Vorgänger Analogue am nächsten stehen Songs wie “Nothing Is Keeping You Here“ und natürlich die Hit-Single “Foot Of The Mountain“, die a-ha auf Anhieb den höchsten Charteinstieg in die Singlecharts seit ihrem Überhit "Take On Me" vor mehr als 20 Jahren bescherte. Eigentlich hätte “Riding The Crest“ diese Ehre zuteil werden müssen, kommt doch dieser Song stilistisch besagtem Ohrwurm ziemlich nahe! Auf Foot Of The Mountain präsentieren sich die Jungs von a-ha erneut in Hochform, im Vergleich zum Vorgängeralbum mit deutlichem Einschlag hin zu elektronischen Sounds der 80er, gut zu hören in dem Song “Real Meaning“. - Andreas Schultz
motor.de
Das ist Pop der Extraklasse – A-HA überzeugen auf ihrem neuen Album mit melancholischen Hymnen, die Herzen zum schmelzen bringen.
Chris Martin (Coldplay) schwärmt von ihrem Songwriting, Erlend Øye (Kings Of Convenience/The Whitest Boy Alive) malte sich früher den Bandnamen auf seine T-Shirts. A-HA sind, damals wie heute, die Helden vieler, die sich der melancholischen Popmusik verschrieben haben. Jetzt, vier Jahre nach ihrem letzen Album „Analogue“, kommt endlich das neue, von den Fans lang ersehnte „Foot Of The Mountain“.
Nach einem Vierteljahrhundert Bandbestehen und über 70 Millionen verkauften Tonträgern schaffen es Pål Waaktaar-Savoy, Magne Furuholmen und Morten Harket immer noch, mit Texten und Musik den Nerv der Zeit zu treffen.
Die erste Singleauskopplung und Namensgeber für das achte Album der Norweger erklingt A-HA-typisch voll Sehnsucht und Emotion und besticht mit Melodie, hymnischem Refrain und der wunderschönen Stimme Harkets, von der man einfach nicht genug bekommen kann. Wie kein anderer besitzt der Sänger die Fähigkeit, die tiefgründigen und emotionalen Texte mit einer unverwechselbaren Leichtigkeit zu vermitteln. Das bewies er im laufe seiner Karriere schon mit „Take On Me“, „The Sun Shines In TV“ oder „Hunting High And Low“.
Aber nicht nur „Foot Of The Mountain“, auch der von Synthesizer getriebene Opener „The Bandstand“, das mystische „Mother Nature Goes To Heaven“ oder die melancholische Ballade „Start The Simulator“ sind Titel, die Liebhaber des gefälligen Mainstreams in ihrem Leben nicht mehr missen möchten.
Mit „Foot Of The Mountain“ behaupten A-HA ihre Position an der Spitze der wohl wichtigsten und bedeutsamsten Popbands der letzten 30 Jahre. Spätestens jetzt haben A-HA mit ihrer Musik die Unsterblichkeit erreicht.
kulturnews.de
Die A-ha-Fans werden es nicht gern hören, aber: Die norwegischen Kultpopper werden immer langweiliger. Und die Nicht-A-ha-Fans werden vermutlich nicht gern hören, was Morten, Mags und Pål im Jahr 27 der Bandgeschichte zusammengeschustert haben - weil das alles schon mal dagewesen ist, nur besser. Songs wie das Titelstück sind keine Wiedergeburt, sondern Demontage des eigenen Mythos - Chartsplatz drei hin oder her. Natürlich pinkelt der synthiegeschunkelte Softpop keinem wirklich ans Bein, aber im Brei unterzugehen ist auch ein Untergang - wenn auch im Falle von A-ha kein sang- und klangloser. (kab)
Kundenrezensionen
Ich schäme mich!
Nach 1-2 mal Hören hatte ich die gleiche Meinung, wie einige Mitkritiker hier zu Beginn: A-ha haben wahrscheinlich ein fades und eintöniges Album abgeliefert! - aber das stimmt keineswegs. Da ich A-ha absolut mag und schätze, habe ich das Album dann immer wieder gehört und von mal zu mal lieber und mußte feststellen, dass jedes Lied wächst und wächst und wächst. Selten bin ich so umgekippt von einer Meinung auf die andere und schäme mich fast, >den Jungs< so Unrecht getan zu haben. Vielleicht könnte es einigen anderen ähnlich gehen und wer Lust und Zeit hat, dem möchte ich raten, die tollen Melodien für sich doch noch zu entdecken.
Es handelt sich hier um nichts Weltbewegendes, ausser um wunderschönen Synthie-Pop, ähnlich wie beim neuen Pet shop boys-Album, gefühlt wie einen Schritt zurück in die 80er/90er, aber ausgreifter, rund und wohltuend. Als wirklichen Hit, kann ich kaum einen Song benennen, denn hier ist nichts mit Wucht oder als Smash-Hit ertüfftelt. Für mich handelt es sich um wunderschöne Popmelodien und ich empfehle das nordisch-wavige >The Bandstand<, die Single >Foot of the mountain< und auch das etwas melancholische >Nothing is keeping you here<. Allem, was einem zu Beginn etwas eintönig vorkommt, empfehle ich gleich nochmal zu hören, denn der Zauber wirkt wirklich, zumindest bei mir.
Die Tatsache, dass A-ha musikalisch anspruchsvoller und textlich tiefgehender klingen können, wie bei >Memorial beach< oder >Analogue< bedeutet nicht, dass ihre Leichtigkeit nur heiße Luft ist, im Gegenteil.
Mein Lieblingsalbum von A-ha war immer >Minor earth, major sky<, aber ich kann mich nicht erinnern, es auch so oft gedudelt zu haben, wie diese Cd inzwischen - die Betonung liegt aber eben auf inzwischen. Viel Spaß!
Immer neu erfinden
Für die Fans der ersten Stunde eine Überraschung, für die Anhänger des Synthie-Pops ein Muss: das neue Album "Foot of the mountain" von a-ha. Gleich der erste Song "The Bandstand" klingt wie eine modernisierte Mischung aus Yazoo und Depeche Mode aus den 80ern, wenn da nicht noch die unverwechselbare Stimme von Morten Harket wäre...
Insgesamt empfindet man das Album beim ersten Hören wesentlich fröhlicher als das letzte Album, die Band hat von ihrem bisher besten zweiten Album "Scoundrel Days" bis heute scheints mühlelos einen Bogen gespannt.
Temporeiche Melodien wie bei "Riding the crest" werden von langsameren Stücken, die sich aufgrund des Synthie-Sounds dennoch von den Balladen der Vergangenheit erheblich unterscheiden, abgelöst, hier seien nur "Shadowside" und "Start the simulaator" genannt.
Insgesamt toller Rhythmus, modern und gekonnt in Szene gesetzt! Ich freu mich auf die Tour!
Zurück und nach vorn
Nach ihrem Comeback zur Jahrtausendwende brachten a-ha in den 00'er Jahren drei Alben, die einen ungewöhnlich hohen Standard hielten bzw. diesen noch steigerten (einige Titel von "Analogie" gehören zu den besten a-ha-Songs) und entwickelten sich dabei immer mehr in Richtung handgemachter Melancholie-Gitarrenmusik, die in Richtung aktueller Bands wie Travis oder Coldplay ging. So weit, so gut.
Nun legen a-ha einen Neustart hin, der verdammt stark an die 80'er Sounds erinnert. Es fiepsen die Synthesizer und insgesamt sind die Stücke nicht mehr ganz so stark auf die unverwechselbar-grandiose Stimme Morten Harkets zugeschnitten. Was sich schon in der äußerst erfolgreichen Single "Foot of the mountain" (war auf 3 in den Singelcharts) andeutete, wird im Album komplett umgesetzt: Elektronischere, leichtere Klänge als auf den letzten Alben. Als großer a-ha-Fan verstehe ich die negativen Kritiken einiger Rezensenten hier, denn die enorme Tiefe von "Analogue" und "Minor earth, major sky" hat diese CD nicht. Sie wirkt eher wie eine a-ha-Sommerausgabe für die Cabriofahrt durch den Sonnenschein. Aber auch das ist nur die halbe Wahrheit und ich bitte alle Kritiker der CD ein paar Durchläufe zu gönnen. Das getragene "Shadowside" ist ein neuer Klassiker, der Opener "The Bandstand" ist so mitreißend Retro und vor allem so gut, dass man sich sofort an die Scoundrel Days-Zeiten 1986 erinnert fühlt. "Riding the crest" geht noch einen Schritt weiter, erinnert mit seiner flotten und einfachen Melodie an Sommerhits der frühen 80'er. Auch unauffälligere Songs wie "Real meaning" verfehlen ihre Wirkung nicht. Zum Ende präsentieren a-ha mit "Start the simulator" noch einen untypischen und experimentellen Song, der ebenfalls ein enormer Grower ist. Passend zum Rückschritt, der vor allem kommerziell ein Fortschritt sein wird, sind die Laufzeit und Songanzahl ebenfalls wie vor 25 Jahren.
Fazit: a-ha haben nochmals eine Kehrtwendung vollzogen, alte Leichtigkeit wiederentdeckt und lassen die gewohnte Qualität trotzdem erkennen.




