Wie Kunstwerte entstehen: Das Geschäft mit der Kunst
|
| Preis: | EUR 22,00 Kostenlose Lieferung Details |
Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Versand und Verkauf durch Amazon.de
60 neu oder gebraucht verfügbar EUR 15,00
Durchschnittliche Kundenbewertung:(3 Kundenrezensionen)
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #514190 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2008-03-12
- Einband: Broschiert
- 224 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
Pressestimmen
"Der geschmeidige Ton ihres Buches und die stets mit großer Sympathie verfassten Porträts (...) wichtiger Figuren der Kunstszene sind auf Verführung angelegt." (taz)
Spiegel, 10/2005
Von den Profis lernen heißt kaufen lernen: wen beispielsweise nur der Profit antreibt, der muss von Kunst in Wahrheit nicht viel verstehen. "Wer dieses Spiel durchschaut, braucht kaum noch auf das Werk zu schauen", behauptet Blomberg. So reichen im Grunde ein paar Informationen über den Künstler. Man müsse wissen, bei wem er studiert, welche Stipendien er bekommen und wo er ausgestellt habe, wer ihn vertrete, wer über ihn geschrieben und welcher Kurator sich zuletzt für ihn interessiert habe. Wenn man da die richtigen Adressen und Namen nennen könne, da dürfte am Markt "fast nicht mehr schief gehen". Die Betonung liegt auf fast. Denn die Bewertungskriterien veränderten sich, das gibt Blomberg zu, "fast ebenso unablässig wie die Schnitte der Haute Couture". Deshalb seien "Insiderwissen und Erfahrung" nach wie vor notwendig.
Financial Times Deutschland, 19.7.2005
Von Umsätzen und Preisen wird ungern geredet. Und wenn, nur im kleinsten Kreis. "Der Kunstmarkt ist einer der undurchsichtigsten überhaupt", kommentiert Blomberg. Geld verdient wird trotzdem kräftig. Laut aktuellem Geschäftsbericht der Kunstversicherung Axa Art haben allein die großen Auktionshäuser 204 weltweit 3,5 Mrd. $ mit Kunstversteigerungen umgesetzt. Inzwischen gehören Erwerb und Vorzeigen zeitgenössischer Kunst zum Selbstverständnis vieler, die schieren Besitz ansonsten keinen emotionalen Mehrwert mehr abgewinnen können. Blomberg spricht von einer "Contemporary Art Bubble", die den Kauf zeitgenössischer Malerei, Fotografie und Bildhauerei zum internationalen Gesellschaftsspiel macht."

