Ab nach Sibirien?: Wie gefährlich ist unsere Jugend?
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Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #164294 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2008-08-11
- Einband: Broschiert
- 235 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
Pressestimmen
»Der Band ist weit mehr als eine Aufarbeitung einer rassistischen Kampagne. Er stellt empirische Erkenntnisse über die Entwicklung der Jugendkriminalität und ihre Entstehensgründe neben die grundsätzliche Frage: Woher der Ruf nach immer mehr Härte? Woher die neue Lust am Strafen?« taz »Das Buch versteht sich ausdrücklich als wissenschaftliche Streitschrift und vertritt dabei immer wieder provozierende Thesen. Die lohnen allemal die Diskussion - schließlich sind die Autoren alles gestandene Fachwissenschaftler.« WDR5 »Wer dieses Buch liest und sich von der wissenschaftlichen Sprache nicht abschrecken lässt, der kann sicher besser mitreden.« HR
Kurzbeschreibung
Im Januar 2008 titelte die BILD-Zeitung Bei minus 55 Grad Holz hacken Hessen schickt Schläger(16) nach Sibirien! Dieser Erziehungsratschlag war trauriger Höhepunkt einer Medienkampagne, die den Wahlkampf des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch sekundierte und die bald zum Hauptthema der Republik erkoren wurde, zum Teil mit einem ausländerfeindlichen Unterton und mit dem populistischen Ruf nach mehr Härte durch das Gesetz.. Für die Wahlkämpfer offensichtlich erledigt, bleibt die Frage bestehen, wie gefährlich unsere Jugend wirklich ist.In diesem Buch geben bekannte Autoren und ausgewiesene Experten ihre Antwort, was es mit der Bedrohung durch gewalttätige Jugendliche auf sich hat. Sie beschäftigen sich mit der für unsere Gesellschaft und ihr friedliches Zusammenleben soentscheidenden Frage, wie man der zweifellos vorhandenen Jugendkriminalität am besten vorbeugen und sie nachhaltig bekämpfen kann. Ohne die damit vorhandenen Probleme zu bagatellisieren, warnen sie zugleich vor Panikmache und voreiligen Schlussfolgerungen.
Über den Autor
Micha Brumlik, geb. 1947, lehrte nach Assistenzjahren in Göttingen, Hamburg und Mainz Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Seit dem Jahr 2000 lehrt er Allgemeine Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt »Theorien der Bildung und Erziehung« an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt, wo er von 2000 bis 2005 zugleich Direktor des »Fritz Bauer Instituts, Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust« war. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher zu politischen und philosophischen Themen u.a 1996 "Kein Weg als Deutscher und Jude".Joachim Kersten, geboren 1946, ist Vorstand und Justiziar der Arno Schmidt Stiftung in Bargfeld.Micha Brumlik, geboren 1947, lebt in Frankfurt und ist Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Heidelberg. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher zu politischen und philosophischen Themen u.a 1996 "Kein Weg als Deutscher und Jude".

