Gedächtnis und Identität der KZ-Erfahrung: Niederländische und deutsche Augenzeugenberichte des Holocaust
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Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #1239201 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2006-06-21
- Einband: Broschiert
- 436 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
Kurzbeschreibung
Schraibt, Jidn, un varschraibt - so Simon Dubnows letzte Worte, bevor man ihn im Dezember 1941 erschoß. Er erinnerte seine Glaubensgenossen damit in den Wirren des Zweiten Weltkrieges an die jüdische Tradition des Zeugnisablegens. Was vor den Augen der von Isolation, Verfolgung und Ermordung Bedrohten geschah, wurde protokolliert; daraus entstehende Gedanken und Emotionen fanden ihren Niederschlag auf Papier. Geschrieben wurde überall und zu jeder Tageszeit, in Amsterdam, wo sich der Terror im Verlauf der deutschen Besatzung von 1940 bis 1945 immer mehr zuspitzte, in den von den Nationalsozialisten eingerichteten Konzentrationslagern wie dem Judendurchgangslager Westerbork in der niederländischen Provinz Drenthe, in dem deutsche und niederländische Juden gefangen waren und während der Deportation in den Osten. Tausende dieser Egodokumente, wie der niederländische Historiker und Literaturwissenschaftler Jacques Presser die menschlichen Selbstzeugnisse 1958 bezeichnete, sind bis heute erhalten. Die untersuchten Tagebücher, Berichte, Briefe und Gedichte werfen Licht auf das Gewesene und öffnen Raum für eine Historie der Subjektivität, die nüchterne Fakten mit Leben und Blut erfüllt (K. Y. Ball-Kaduri).
Über den Autor
Sandra Ziegler, geboren 1979, ist ein großer Pferdefan. Mit ihren Jugendbüchern trifft sie die pferdebegeisterten Mädchen mitten ins Herz. Wenn sie nicht schreibt oder ausreitet, arbeitet sie als Grundschullehrerin in Stockstadt.

