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System Error: Warum der freie Markt zur Unfreiheit führt

System Error: Warum der freie Markt zur Unfreiheit führt
Von Ulrich Thielemann

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  • Amazon-Verkaufsrang: #233188 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2009-09
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 256 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Pressestimmen
"System Error" ist [...] ein bemerkenswertes Werk. Der achtundvierzigjährige Ethiker spricht den Wirtschaftswissenschaften den exakten Charakter ab und den Apologeten der freien Marktwirtschaft jegliches Verständnis für Ethik und damit für den Menschen. Das leitet Thielemann intelligent aus Adam Smith her. --Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.11.2009

"Ein guter Markt ist ein begrenzter Markt" - und einer, der in die gültigen ethische Werte unserer Gesellschaft eingebunden ist. Mit dieser Forderung schließt Thielemann sein Buch, das eigentlich werte-konservativ argumentiert, aber fast schon revolutionär erscheint angesichts einer Gesellschaft, die auch trotz Krise immer mehr vom Wettbewerbs-Denken durchdrungen wird. --NDR-Info, 28.09.2009

Thielemann gelingt es vortrefflich, den „Sündenfall der Ökonomik” herauszuarbeiten. --Süddeutsche Zeitung, 14.11.2009

Der Wirtschaftsethiker Ulrich Thielemann fordert eine radikale Abkehr vom Primat der Ökonomie. Er will eine Wiederbelebung der sozialen Marktwirtschaft. Mit Immanuel Kant fordert er einen Mentalitätswandel in der ökonomischen Glaubensgemeinschaft. --3sat Kulturzeit, 4.11.2009

Thielemann hat kein „Anti-Markt-Buch“, sondern ein differenziert argumentierendes und allgemein verständliches Werk gegen die grassierende Marktgläubigkeit geschrieben. Die Quintessenz seiner Erkenntnisse lautet: „Ein guter Markt ist ein begrenzter Markt. Mein Ziel ist es nicht, den Markt abzuschaffen, sondern ihm seinen relevanten Platz zu geben.“ --manager magazin online, 3.12.2009

"Thielemanns Überlegungen zielen nicht auf die Abschaffung der Martkwirtschaft, sondern auf die aufklärerische Demontage der irrationalen Martkgläubigkeit und der Religion der Plusmacherei... Ein lesenswertes Buch." --Frankfurter Rundschau, 28.12.2009

"Ein streitbares, lesenswertes Buch." --Tages-Anzeiger, 15.02.2010

Kurzbeschreibung
Immer mehr Menschen beschleicht ein Unbehagen gegenüber dem Markt. Stetig wachsende Einkommensunterschiede, Gewinnsteigerungen durch Entlassungen, die schleichende Ökonomisierung des Lebens. Bildung wird durch Humankapitalbildung ersetzt, Politik auf Standortpolitik reduziert und Vorfahrt fürs Kapital als Vorfahrt für Arbeit verkauft. Und zu all dem müssen die Folgen, die die Gier des Kapitals und seiner Zudiener angerichtet haben, von anderen ausgebadet werden. All dies wird von der vorherrschenden ökonomistischen Doktrin gerechtfertigt. Mehr Markt und mehr Wettbewerb, das sei doch letztlich immer gut für alle. Oder der Markt wird kurzerhand mit Freiheit gleichgesetzt, womit jede Verminderung seines Einflusses auf Unfreiheit hinausliefe. Trotzdem ist dies kein Antimarktbuch, sondern ein Buch gegen die Marktgläubigkeit. Es geht darum, den Markt gesellschaftlich und politisch einzubinden, statt uns von ihm vereinnahmen zu lassen. Es geht darum, dass der Wettbewerbskampf eine geringere Rolle in unserem Leben spielt.

Über den Autor
Ulrich Thielemann geboren 1961 in Remscheid, ist Vizedirektor des Instituts für Wirtschaftsethik der Universität St. Gallen, Schweiz. Zuvor Studium der Wirtschaftswissenschaften in Wuppertal, 1996 Dissertation zum Thema »Das Prinzip Markt«. Einen Namen gemacht hat er sich nicht nur mit einer Vielzahl wissenschaftlicher Publikationen sondern auch mit prononcierten Stellungnahmen unter anderem in Stern, NZZ, Süddeutsche Zeitung, Manager Magazin, »Tagesschau«, »Berlin direkt«.