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4:13 Dream

4:13 Dream
the Cure

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Produktbeschreibung

THE CURE 4:13 Dream (2008 Taiwanese issue 13-track CD album featuring a collection of songs about relationships the material world politics and religion which includes the singles The Only One Freakshow Sleep When Im Dead and The Perfect Boy sealed picture sleeve with obi-strip)

Titelliste

  1. Underneath The Stars
  2. The Only One
  3. The Reasons Why
  4. Freakshow
  5. Sirensong
  6. The Real Snow White
  7. The Hungry Ghost
  8. Switch
  9. The Perfect Boy
  10. This. Here And Now. With You
  11. Sleep When I'm Dead
  12. The Scream
  13. It's Over

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  • Amazon-Verkaufsrang: #27757 in Musik
  • Marke: CURE,THE
  • Erscheinungsdatum: 2008-10-24
  • Anzahl Disks: 1
  • Abmessungen: .20 Pfund

Aus der Amazon-Redaktion

Aus der Amazon.de-Redaktion
Die ursprüngliche Idee von The Cure war es, ab Mai 2008 vier Singleauskopplungen an jedem 13. eines Monats in Folge herauszubringen. Als Finale sollte dann das dreizehnte Album der Dark-Wave-Legende 4:13 Dream nachgelegt werden, natürlich auch an einem 13ten. Das hat nicht ganz geklappt, wie auch, ist die 13 nicht gerade als Glückszahl verschrien. Den Maxi-CDs The Only One, Freakshow, Sleep When I’m Dead und Perfect Boy folgte aufgrund von Verzögerungen noch die EP Hypnagogic States und dann mit noch einmal knapp dreizehn Tagen Verspätung der Longplayer 4:13 Dream mit – wie sollte es anders sein – dreizehn Songs. So weit die nicht ganz runde Geschichte zum Album, bei dem sich kein Fan Sorgen machen muss, dass die Gruft-Rock-Ikone aus dem Süden Englands hier auf ihre alten Tage den Fans das Geld aus der Tasche zieht. Wer sich Singles und EP zulegte, holte sich die Songs nicht doppelt ins Haus. Entweder sind auf den Kurzformaten Mixe oder Bonustracks enthalten, und so steht die Platte für sich. Erstaunlich an 4:13 Dream ist, wie die seit 1977 aktiven Robert Smith und The Cure sich und ihrem so prägnanten Sound treu geblieben sind, wie sehr sie aber auch zeigen, dass sie Veränderungen außerhalb ihres teilweise hermetischen Klangkosmoses aufgreifen können. So ufert nur das langsame Eröffnungsstück „Underneath The Stars“ mit einer Spielzeit von über sechs Minuten aus, der Rest der Spielzeit verteilt sich auf einige Songs mit einer Länge von knackigen 2-3 Minuten und parallel dazu finden sie ihren Punkt, driften nicht ins weinerliche oder Elegische ab. The Cure gehen also Pop, auch wenn sich hinter positiven Melodien und Hooklines Abgründe in dem Suizid-Lied „The Reasons Why“ in dem Smith fast emotionslos Zeilen wie „...but I won’t try to bring you down about my suicide...“ singt. Wäre ja auch noch schöner, wenn den vielen sonnigen Momenten in der Musik auch noch sonnige Gedanken folgen sollten. -- Sven Niechziol

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Um die Zahl 13 drehte sich in diesem Jahr alles im Cure-Universum: In den vergangenen Sommermonaten erschien jeweils am 13. eine Single als Vorgeschmack auf den 13. Cure-Longplayer. Mehr Hokuspokus als die Platte tatsächlich verdient.

Kinder, wie die Zeit vergeht: 1976 schlug die Debüt-Single ein wie eine Bombe. „Killing An Arab“ hieß die und erhitzte die Gemüter. Denn der Song wurde von vielen fälschlicher Weise als Aufruf zur Gewalt gegen Araber verstanden. Smith weist jede Schuld von sich und erklärt, er habe nur den Mord an einem Araber in Camus' Roman "Der Fremde" vertont. Live singt er fortan „Kissing an Arab“ oder „Killing another“. Auf jeden Fall erreichten sie mit dieser Diskussion mehr als jede PR-Maschinerie und bekamen soviel Publicity, dass sie auf einen Schlag über die britischen Grenzen hinaus bekannt wurden.

The Cure wären nichts ohne Robert Smith. Er ist der einzige, der an allen 13 Aufnahmen beteiligt war. Er ist die markant-weinerliche Stimme und zerzaustes Aushängeschild der Ex-Gruftie-Band. Ihrem Melancholie geimpften, düsteren Soundgeflecht aus Wave- und Post-Punk-Elementen verleiht er das Charisma. Und bis heute sind sie ihrem Sound treu geblieben. Doch von Produktion zu Produktion mischte sich mehr Pop, mehr Freundlichkeit, mehr Positivismus in ihr Repertoire. Was nur wenigen Bands über einen solch großen Zeitraum gelingt, das meisterten sie mit Bravour: Sie prägten mit ihrem eigenen Sound eine ganze Generation von Bands (Interpol, My Chemical Romance), sie entwickelten sich musikalisch beständig weiter (zugegeben: manchmal auch zurück) und blieben sich stets treu.

Und wie hören sich Cure 2008 nun an?
Robert Smith genießt hörbar, dass Porl Thompson nach 15 Jahren zur Band zurückgekehrt ist. Smith scheint so glücklich, dass er das neue Album "4:13 Dream" nennt: "Wir sind zu viert, dies ist unser 13. Album – und das ist alles wie ein Traum", so Smith. Dennoch ist es kein zusammenhängendes Cure-Werk im eigentlichen Sinne. Vielmehr ist es ein Potpourri quer durch ihre eigene Vergangenheit. „Underneath The Stars“ erinnert an die düster-melancholische "Desintegration"-Zeit. Quietschig-poppige Liedchen a la „Lovecats“ finden sich in „The Perfect Boy“ und „The Only One“, während „Sleep When I’m Dead“ wunderbar auf „Kiss me, Kiss me, Kiss Me" gepasst hätte. Alles in allem hört sich Album Nummer 13 wie ein Spaziergang durch die Cure-Bandhistorie an. Böse Zungen könnten auch von einem Bauchladen-Album sprechen – für jeden scheint etwas dabei zu sein.

Fazit: Eingefleischte Cure-Fans werden sich gern auf die musikalische Reise durch das Cure-Universum begeben. Neue Fans allerdings werden sich durch "4:13 Dream" nur schwer akquirieren lassen.

Laura Anderson
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Den Erwartungsdruck fürs verflixte 13. Album wollte Cure-Chef Robert Smith mit einer Zahlenspielerei abmildern: Seit Mai erschienen jeweils am 13. des Monats Vorabsingles, das Album sollte dann am 13. September folgen. Doch am Spieltisch bleibt die 13 eine Unglückszahl, denn "4:13 Dream" wurde nicht rechtzeitig fertig und erscheint jetzt mit anderthalb Monaten Verspätung. Auch die Albumprognosen waren trotz Singleflut nicht verlässlicher. Einerseits legten sie Monat für Monat einen fantastischen Song vor - "Sleep when I'm dead" etwa hätte auch perfekt auf "The Head on the Door" gepasst, und der fluffige Popsong "The only one" kann es sogar mit Klassikern wie "How beautiful you are" oder "Just like Heaven" aufnehmen -, andererseits ließen sie die Songs von zwielichtigen Bands wie My Chemical Romance und Fall Out Boy per Remix verhunzen, was die Befürchtung schürte, das neue Album könne wie der komplett enttäuschende Vorgänger "The Cure" mit NuRock flirten. Doch keine Angst: Auch wenn die Band erneut auf eine rohe Produktion setzt und leider nicht zu flächigeren Sounds und mehr Keyboards zurückkehrt, klingen die neuen Songs vergleichsweise optimistisch und wagen wieder mehr Pop. Zwar fallen die restlichen Stücke in Sachen Eingängigkeit hinter den Singles zurück, doch immerhin gibt es den herzerweichend romantischen "Sirensong", den schwerfälligen Ohrwurm "This. Here and now. With you" und mit "Underneath the Stars" wunderbar ausuferndern Psychedelic Pop. Langweilig wird's immer dann, wenn sie es wie bei "Switch" und "Freakshow" krachiger angehen lassen. Smith beendet das Album mit dem Postpunksong "It's over" und der Textzeile "I can't do this anymore". Stimmt hoffentlich nicht, schließlich geht es mit The Cure gerade wieder steil aufwärts. (cs)