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Ausgelöscht: Thriller

Ausgelöscht: Thriller
Von Cody McFadyen

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Produktbeschreibung

Thriller
Erscheinungsjahr: 2010
Übersetzung: Koonen, Angela u. Schmidt, Dietmar
Gewicht: 703 gr / Abmessungen: 215 mm x 135 mm
Von McFadyen, Cody / Übersetzt v. Koonen, Angela ; Schmidt, Dietmar

"Ich bin ganz nah. Und ich habe ein Geschenk für dich, Special Agent Barrett." Smoky Barrett sieht von ihrem Handy auf. Die anderen Hochzeitsgäste beobachten gespannt das Brautpaar vor dem Altar. Da durchbricht Motorenheulen die Stille. Ein Lieferwagen hält auf dem Parkplatz. Die Türe öffnet sich, und eine Frau wird auf die Straße gestoßen. Ihr Kopf ist kahl geschoren, und sie trägt ein weißes Nachthemd. Sie taumelt auf das Brautpaar zu und fällt auf die Knie. Ihre Haut ist von blutigen Ritzern übersäht. Sie verzerrt das Gesicht und stößt einen lautlosen Schrei aus. Wer ist diese Frau? Smoky findet heraus, dass sie vor sieben Jahren spurlos verschwunden ist. Aber sie kann nicht über das reden, was ihr zugestoßen ist: Jemand hat eine Lobotomie an ihr durchgeführt und die Nervenbahnen ihres Gehirns durchschnitten. Sie ist nicht tot, vegetiert aber als leblose Hülle vor sich hin. Smoky hat es mit einem Serientäter zu tun, der weiß, dass es für einen Menschen Schlimmeres gibt als den Tod. Nur eines ist sicher: Es wird weitere Opfer geben. Und Smoky könnte das nächste sein.


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  • Amazon-Verkaufsrang: #8732 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2011-03-17
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 464 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

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„Der Motor dröhnt. Die Tür schwingt auf. Eine Frau wird auf den Asphalt geworfen. Die Tür knallt zu, und der Wagen jagt davon.“ Die Stimmung auf einer Hochzeitsfeier ist dahin und für FBI- Agentin Smoky Barrett und ihr Team beginnt die fieberhafte Jagd nach einem außergewöhnlich brutalen Serienkiller.

Mehr Register kann man nun wirklich nicht mehr ziehen: Spannung auf jeder Seite und zwischen den Zeilen, eine Sprache, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen lässt, und ein Verbrechen, das in perverseste Sphären führt. Eine transparente und an verbleibende Nerven gehende Aufklärungsarbeit eines bestens zusammengesetzten Teams, das auch im Privatbereich und eigener Vergangenheit nicht von brutalen Verbrechen verschont blieb. Das ist ein bisschen viel auf einmal, aber: unter dem Strich kommt ein Krimi dabei heraus, der mit einer „Wirklichkeit, die manchmal schlimmer sein kann als der schrecklichste Alptraum“ selbst den Leser mit an den Rand des Abgrunds zieht. Die aufgefundene Frau, die aus dem Wagen geworfen wurde, jahrelang vermisst und für tot erklärt, durchlebte eine Zeit der Folter, Jahre ohne Tageslicht. Weitere Opfer des Killers überleben, aber: „Bei den Patienten liegt eine extreme Schädigung des vorderen Hirnlappens vor...eine hausgemachte Lobotomie“. Was für eine Täterpsyche steckt dahinter, wo sind die Zusammenhänge, was treibt einen Menschen zu derart extremer Gewalt und Perversion? „Er ist eiskalt. Sein Verhalten ist pathologisch aber nicht leidenschaftlich. Irgendwas an der Sache ist seltsam.“ Und natürlich ist eine Eskalation der detailreich und auf den Punkt durchdachten Psycho- Story vorprogrammiert: der Täter hat die Agentin im Visier, aber natürlich werden Barrett und ihr Team keine Ruhe geben. Ein Team, zu dem von der Profikillerin bis zum Vernehmungsspezialisten nur die Besten gehören. „Es ist eine Gesellschaft aus Jägern menschlicher Ungeheuer und den Opfern unvorstellbarer Gewalt“.

So breit gefächert sein eigenes Leben auch bisher war, mehrere Weltreisen, mal dieser mal jener Job, so unnachgiebig und bedingungslos konzentriert sich Cody Mcfadyen in seinen Roman gnadenlos nur auf das eine: das Verbrechen, seine Struktur, die Kraft, die es antreibt, die Ursache, die Psychologie dahinter. „Die Wut steht an oberster Stelle; sie schreit am lautesten,... aber der Schmerz ist der Treibstoff, der den Motor am Laufen hält.“ Runder und stimmiger als sein letzter Roman, „Das Böse in uns“ ist sein neuer knallharter Thriller, nichts für zartbesaitete Leser, nicht unbedingt als Abendlektüre allein im Dunkeln geeignet, aber: für hartgesottene Krimifans, die so schnell nichts umhaut garantiert ein 450 Seiten starker Albtraum. Das ist „so sicher wie das Amen in der Kirche“.

kulturnews.de
Cody McFadyen hat es mit den Kranken und Perversen, den seelisch verkrüppelten Serienmördern und Psychopathen. Um sie zu fangen, schickt er seine Superermittlerin Smoky Barrett nun schon zum vierten Mal in den Kampf gegen das Verbrechen in all seiner nur vorstellbaren Abscheulichkeit - und zum vierten Mal auch in den Kampf mit sich selbst und ihren Gefühlen. Doch weil Smoky sich langsam aber sicher von ihrem eigenen Schicksal zu erholen droht (Mann und Kind ermordet, sie selbst entstellt und dem Selbstmord nah), muss neuer Zündstoff her. Irgendein gefährlich gefühlloser Spinner entführt Frauen und hält sie über Jahre, Jahrzehnte gar in lichtlosen Kerkern gefangen. Warum? Weil es skrupellose Ehemänner gibt, die sich nichts sehnlicher wünschen als die unfolgsame Frau aus dem Weg zu schaffen. Der Entführer ist also nicht das einzige Ekel, auf das Barrett im Zuge ihrer Ermittlungen stößt ... Ihn jedoch lernt sie - nein, es ist nicht zu viel verraten, denn es ist fürchterlich voraussehbar - aus nächster Nähe kennen. Und die Voraussehbarkeit des Plots ist dann auch das große Problem von "Ausgelöscht", das einfach nicht die Spannung seines Vorgängers erreichen will. Quälend lange hält McFadyen sich mit Smoky und Tommy auf - und ihren Frühstücksgewohnheiten. Das wirkt zu banal gegen die unglaubliche Gewalt des Psychopathen und banalisiert andererseits den Thrillerteil der Geschichte. (kab)

Kurzbeschreibung
Ich hatte einmal ein Leben. Doch ich erinnere mich nicht mehr daran. Ich hatte eine Familie. Doch ich kenne sie nicht mehr. Ich hatte viele Erinnerungen. Doch jemand war in meinem Gehirn. Er hat alles ausgelöscht. Und ich wünschte, er hätte mich nicht am Leben gelassen.