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Underworld

Underworld
Von Daniel P. Schenk

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  • Amazon-Verkaufsrang: #1313371 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2001-06
  • Originalsprache: Deutsch
  • Einband: Taschenbuch
  • 216 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Valeri Stanco, Chefredaktuer, Zeitschrift Cronica Nr. 8 August 2001
Underworld ist ein Buch über die Revolte. Eine Revolte gegen Anomalien (zugleich aber auch gegen absurde Normalitäten!), gegen jegliche Fesselung, gegen die von der Diktatur des Geldes durchgesetzte Entmenschlichung, gegen die Entfremdung, gegen das Fehlen von Kommunikation, gegen die von der Gesellschaft auferlegten Tabus, gegen das blinde Schicksal und vor allem gegen die eigenen Grenzen und Unfähigkeiten. [...] Obwohl ich schon vor dem Lesen von Underworld erstaunt war von Daniel P. Schenks Talent und seiner Leidenschaft, sich ein unverwechselbares und authentisches Universum aus Worten zu konstruieren (ich kannte bereits die Kurzgeschichte Dialog mit Dreien, die ich in der Zeitschrift Cronica, Nr. 4/2001 veröffentlicht hatte), bin ich nun zur Überzeugung gelangt, dass Daniel P. Schenk mit Sicherheit zu den wichtigen Persönlichkeiten seiner literarischen Generation gehört.

- Valeri Stanco, Chefredaktuer, Zeitschrift Cronica Nr. 8 August 2001
"Underworld ist ein Buch über die Revolte. Eine Revolte gegen Anomalien (zugleich aber auch gegen absurde Normalitäten!), gegen jegliche Fesselung, gegen die von der Diktatur des Geldes durchgesetzte Entmenschlichung, gegen die Entfremdung, gegen das Fehlen von Kommunikation, gegen die von der Gesellschaft auferlegten Tabus, gegen das blinde Schicksal und vor allem gegen die eigenen Grenzen und Unfähigkeiten. [...] Obwohl ich schon vor dem Lesen von Underworld erstaunt war von Daniel P. Schenks Talent und seiner Leidenschaft, sich ein unverwechselbares und authentisches Universum aus Worten zu konstruieren (ich kannte bereits die Kurzgeschichte Dialog mit Dreien, die ich in der Zeitschrift Cronica, Nr. 4/2001 veröffentlicht hatte), bin ich nun zur Überzeugung gelangt, dass Daniel P. Schenk mit Sicherheit zu den wichtigen Persönlichkeiten seiner literarischen Generation gehört."

Kurzbeschreibung
Kurz gesagt und schnell gedacht handelt es sich bei Underworld um eine Kurzgeschichtensammlung im Umfang von zehn Stories auf insgesamt 216 Seiten, die der sechsundsiebzigjährige Wettbürobetreiber und Hobbyautor Albert Crowney im Laufe seines Lebens aufgeschnappt, beziehungsweise in manchen Fällen selber durchlebt hat. Zusammen mit dem wesentlich jüngeren Autoren Daniel P. Schenk, den er auf einem internationalen Autorentreffen kennenlernte, hatte er sich das Ziel gesetzt, als krönenden Abschluss seiner Schriftstellerei quasi als "Supervisor" dieses Buch von Daniel Schenk - er selber fühlte sich zu alt - schreiben zu lassen. Anfangs mehr als (Auto)biographie gedacht, entwickelte es sich aber immer stärker zu einem Sammelsurium an skurrilen Kurzgeschichten, die Crowney in seiner Zeit als "Kind der Unterwelt" gehört oder erlebt hatte. Bis zum Schluss wurde das Buch nach beidseitigem Einverständnis als "Kurzgeschichtensammlung" deklariert.

Die Geschichten sind durch einen sehr ironischen, messerscharfen Schreibstil geprägt - der Autor nimmt kein Blatt vor den Mund. Um sich von der Art Stils zu überzeugen, kann man in die Auszüge der Geschichten "Vom Sinn des Lebens", "Kurzer Dialog" oder "Total, total verrückt" oder die Bonusgeschichten "Killer Allüren" bzw.


Kundenrezensionen

Sehr spannendes Buch!5
Underworld bietet etwas weniger Lesestoff als die anderen Bücher vom jungen Daniel P. Schenk. Das ist aber nicht schlimm, denn Underworld bietet 12 spannende Kurzgeschichten, die allesamt verrückt und makaber sind.
Mein Lieblingskapitel lautet: "Kopflos ins Chaos", denn es ist lustig, brilliant, verrückt und brutal zugleich. In der beschriebenen Situation des (ich nenne ihn mal) Hauptdarstellers würde ich nicht gerne stecken.

Wie dem auch sei, die einzelnen Kurzgeschichten zeigen unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Berufen und Gerechtigkeitsvorstellungen. Einige sind kaltblütige Mörder, andere sind ganz normale Menschen wie du und ich, die noch nie einen Mord begangen oder eine Leiche gesehen haben.

Ich denke, viele können sich in die Lage eines dieser Charaktere versetzen, was dieses Buch sehr interessant macht.

Für alle, die bizarre Storys mögen und auf Romane stehen, kann ich dieses Buch nur sehr gut empfehlen.

Ein überraschendes Buch5
Jede Geschichte zieht einen auf ihre Art "rein" in die "Underworld". Kleine Puzzlestücke,jedes für sich schon ein Bild, die zusammengesetzt ein komplexes Bild einer Welt zeichnen, in die sich zu begeben - ausser auf diese Art - mehr als riskant zu sein scheint. Die Stimmung erinnert mich an "Pulp Fiction". Es ist geradezu eine andere Kultur, eine andere Welt, mit eigenen Gesetzen und Gesetzmäßigkeiten. Was der "Normalbürger" als schockierend empfindet ist dort alltäglich und nicht mehr der Rede wert.Es gelten andere Regeln und Werte. Teilweise findet eine - vielleicht unfreiwillige - Identifikation mit der Hauptfigur statt, was ich als sehr merkwürdig empfunden habe, aber auch als bemerkenswert.
Mein Gedanke war "Aha, so ist das also." Mag es nun stimmen oder nicht - denn nachprüfen werde ich es wohl kaum.

Alles in Allem ein sehr interessantes,wirklich lesenswertes, gut geschriebenes Buch mit einer fantastisch wiedergegebenen Stimmung und sehr intensiv gezeichneten Charakteren. Sehr vielversprechend - ich bin schon gespannt auf das nächste Buch !

Na ja, man erkennt Potenzial!3
Ich kann mich der Euphorie seiner Kumpels und seines Vaters nur teilweise anschließen. Die Geschichtchen sind nett und scheinen unter dem Antrieb eigener Erlebnisse (vielleicht ein Pauschal-Ami-Urlaub) zu stehen. Teiweise gibt es sogar erfrischende Stilbrüche!
ABER: keine der Geschichten ist (in welcher Form auch immer - Inhalt, Atmosphäre, Ausdruck) wirklich erquickend. Es zerreißt einen fast, weil man das Potenzial des Autoren erkennt, aber mit ansehen muss, wie er es verplempert! Solltet ihr das Buch auf der Straße finden, dann nehmt es mit und lest es; das könnte unterhaltsam werden! Spielt aber lieber nicht mit dem Gedanken dafür Geld auszugeben!