Notizhefte
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Produktbeschreibung
Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, Kategorie Sachbuch 2011
Erscheinungsjahr: 2011
5. Aufl.
Gewicht: 505 gr / Abmessungen: 215 mm x 135 mm
Von Ritter, Henning
Henning Ritters Notizhefte sind in den vergangenen fünfundzwanzig Jahren entstanden, am Rande seiner Tätigkeit als Redakteur des Ressorts "Geisteswissenschaften" (FAZ). Sie stehen in einer langen literarischen Tradition, von der französischen Moralistik bis zu Paul Valérys Cahiers/Hefte.
Die Lieblingsepoche des Autors ist fraglos das 18. Jahrhundert der Rousseau und Montesquieu, gerade wegen der Geständnisfreude, mit der es seine Leidenschaften bekennt. Vor allem aber interessiert ihn die geistige Konkurrenz zwischen den Epochen und Traditionen, das Unerledigte der Vergangenheit, ihre Lektionen; und die Gegenwart, als zuletzt kommende, wird um ihre scheinbare Überlegenheit gebracht, alle Perioden erhalten die gleiche Chance. Und so entsteht ein Gespräch zwischen den unabhängigsten Köpfen von der Aufklärung bis heute, von Montaigne bis Nietzsche und Darwin, von Büchner bis Canetti, Jünger und vielen anderen - ein Füllhorn voller immer wieder überraschender Lesefrüchte, Entwürfe, Maximen und Reflexionen; mit wiederkehrenden Motiven und Themen, wie etwa (unter dem Stichwort "Deutsche Dinge") die beständigen Eigenarten der Deutschen, die Rolle von Mitleid und Erinnerung in der heutigen Gesellschaft oder die Konkurrenz von Politik und Kultur in der deutschen Geschichte.
Die Notizen bewegen sich zwischen der lakonischen Knappheit des Aphorismus und dem Kurzessay; Spontaneität und Zufall sind ihr Signum, und sie sind ungeplant, notiert in ein Heft, das jederzeit zur Hand war. Es sind, um mit einer seiner schönen Trouvaillen zu sprechen, "Denksteine, die um und um gewendet werden müssen
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #85349 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2010-09-04
- Einband: Gebundene Ausgabe
- 400 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
Pressestimmen
Preis der Leipziger Buchmesse 2011 Kategorie Sachbuch/ Essayistik
"Schon jetzt ein Klassiker der Gegenwart." (Die Zeit )
"Ein kostbares Werk." (FAZ )
Kurzbeschreibung
Die Lieblingsepoche des Autors ist fraglos das 18. Jahrhundert der Rousseau und Montesquieu, gerade wegen der Geständnisfreude, mit der es seine Leidenschaften bekennt. Vor allem aber interessiert ihn die geistige Konkurrenz zwischen den Epochen und Traditionen, das Unerledigte der Vergangenheit, ihre Lektionen; und die Gegenwart, als zuletzt kommende, wird um ihre scheinbare Überlegenheit gebracht, alle Perioden erhalten die gleiche Chance. Und so entsteht ein Gespräch zwischen den unabhängigsten Köpfen von der Aufklärung bis heute, von Montaigne bis Nietzsche und Darwin, von Büchner bis Canetti, Jünger und vielen anderen - ein Füllhorn voller immer wieder überraschender Lesefrüchte, Entwürfe, Maximen und Reflexionen; mit wiederkehrenden Motiven und Themen, wie etwa (unter dem Stichwort "Deutsche Dinge") die beständigen Eigenarten der Deutschen, die Rolle von Mitleid und Erinnerung in der heutigen Gesellschaft oder die Konkurrenz von Politik und Kultur in der deutschen Geschichte. Die Notizen bewegen sich zwischen der lakonischen Knappheit des Aphorismus und dem Kurzessay; Spontaneität und Zufall sind ihr Signum, und sie sind ungeplant, notiert in ein Heft, das jederzeit zur Hand war. Es sind, um mit einer seiner schönen Trouvaillen zu sprechen, "Denksteine, die um und um gewendet werden müssen" (Goethe), Gedanken im Wartestand, die darauf warten, dass Autor und Leser sich ihnen zuwenden, um Gebrauch von ihnen zu machen. Henning Ritters Notizhefte sind ein sehr persönlicher Beitrag zur Auseinandersetzung mit dem zeitgenössischen Denken im Spiegel einer unvermutet aktuellen Vergangenheit.
Über den Autor
Henning Ritter, 1943 geboren, war von 1985 bis 2008 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung verantwortlich für das Ressort "Geistes - wissenschaften". Zahlreiche Publikationen, u. a. als Herausgeber von Jean- Jacques Rousseaus Schriften und Montesquieus Meine Gedanken. Mes pensées - Aufzeichnungen; zuletzt veröffentlichte er Nahes und fernes Unglück. Versuch über das Mitleid (2004) und Die Eroberer. Denker des 20. Jahrhunderts (2008). Im Jahr 2000 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Hamburg verliehen, er ist Träger des Friedlieb-Ferdinand-Runge-Preises und des Ludwig- Börne-Preises. Henning Ritter lebt bei Frankfurt am Main.
