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Die fabelhafte Welt der Amélie [Blu-ray]

Die fabelhafte Welt der Amélie [Blu-ray]
Regisseur(e) Jean-Pierre Jeunet

Unverb. Preisempf.: EUR 17,99
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  • Amazon-Verkaufsrang: #2028 in DVD
  • Marke: Unbekannt
  • Erscheinungsdatum: 2010-03-25
  • Bewertung: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Format: Widescreen
  • Untertitel in: Deutsch, Französisch
  • Länge: 122 Minuten

Aus der Amazon-Redaktion

Aus der Amazon.de-Redaktion
Sie können Die fabelhafte Welt der Amélie einfach als hübsche Liebesgeschichte betrachten; dabei würde Ihnen allerdings ein Stück großartigen Kinos entgehen. Genau genommen erblüht die Romanze sowieso erst in der zweiten Hälfte des Films und auch dann auf recht unkonventionelle Weise. Mit dem Gebrauch von Spezialeffekten, um den inneren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, könnte man Amélie auch als eine französische Ausgabe von Ally McBeal ansehen -- aber im Gegensatz zu Ally McBeal ist Amélie über den Mangel an Männern in ihrem Leben nicht frustriert. Im Gegenteil -- der Gedanke an Sex amüsiert sie eher. Einfache Freuden wie das Knacken der Karamelhaube einer Crème brûlée geben Amélie die sinnliche Befriedigung, die sie braucht, und ihr Dasein im Paris der Träume und Fantasien ist mit märchenhafter Sentimentalität gekennzeichnet.

Mit Jean-Pierre Jeunets wunderschöner Interpretation des Pariser Lebens, inklusive der lebhaften Farben, die man vom Regisseur von Delicatessen erwartet, muss dieser cineastische Leckerbissen für das Pariser Fremdenverkehrsamt Wunder gewirkt haben. Hier haben wir es allerdings mit mehr als nur einem Film zum Wohlfühlen zu tun. Amélie strahlt einen interkulturellen Reiz aus; diese elfenhafte Frau ist ein Symbol unserer Zeit. Der Film spielt zurzeit von Prinzessin Dianas Tod, und Amélie ist von der Idee besessen, der Welt das Gute wieder zu geben -- eine Mutter Teresa Frankreichs zu werden. Der Film bietet zu keiner Zeit ein Motiv für diesen Wunsch, Gutes zu tun. Wie alle großen Märtyrer ist und macht Amélie einfach das, was sie will, um anderen eine Freude zu machen. Sie erwartet keinen Dank für ihren Liebesdienst; sie verbirgt sich im Schatten und empfindet tiefe Befriedigung aus dem Bewusstsein, dass es ihr mal wieder gelungen ist, jemandes Leben ins Positive zu verändern.

Im gnadenlosen Klima unserer heutigen Zeit, das von der Unfähigkeit genährt wird, Menschen das Miteinander zu ermöglichen, in der wir die Sorgen und die Einsamkeit unserer Mitmenschen ignorieren, kommt Amélie Poulains Selbstlosigkeit wie eine erfrischende Brise daher. Mit einer starken Besetzung, liebenswerten Charakteren, wunderschönen Bildern und dem typischen französischen Humor, der stark ans Schwarze grenzt, wird Amélie auch Sie einfach verzaubern. --Nikki Disney

Video Jakob Kurzinhalt
Amélie, immer allein gewesen und mit blühender Fantasie gesegnet, arbeitet mit 20 als Kellnerin in einem Bistro. Wo sie ihre verhärmte Kollegin verkuppelt, und dem gemeinsamen Gemüsehändler Streiche spielt. Schließlich verliebt sie sich in den Spinner Nino, dem sie erst einige Rätsel zu lösen aufgibt.

Movieman.de
Der wirklich zauberhafte und vor Ideenreichtum sprühende Film zeigt, dass Regisseur Jeunet auch zu lebensbejahenden Themen neigt und deren Umsetzung mit ungeheurer Kunstfertigkeit bewerkstelligt. Einen ähnlich wunderbar wundersamen Film sah man vielleicht zuletzt mit Louis Malles "Zazie". Fazit Gefilmte Poesie - in einem Wort: fabelhaft.

Moviemans Kommentar zur DVD: Den feinen Bildwerten werden leider ziemlich mißglückte Tonwerte gegenübergestellt, die das Filmvergnügen erheblich mindern. Der wirklich zauberhafte und vor Ideenreichtum sprühende "Amelie"zeigt, daß Regisseur Jeunot (Alien 4) auch zu lebensbejahenden Themen neigt und deren Umsetzung mit ungeheurer Kunstfertigkeit bewerkstelligt. Einen ähnlich wunderbar wundersamen Film sah man villeicht zuletzt mit Louis Malles "Zazie". Die Lebensgeschichte der von der Welt abgeschirmt aufwachsenden Amelie, die dann in die Welt des zeitgenößischen Paris entlassen wird, um dort ihre erste wahre Romanze zu erleben, ist gefilmte Poesie. Wider Erwarten: Fabelhaft.MO

Bild: Die 2,35:1-Abtastung bietet das, was man getrost als souverän bezeichnen kann. Neben feinst-tarierten Farbwerten und einer detailtiefen Schärfe, die etwa Haare lebensecht abbildet (00.17.01), zeigt das Bild so gut wie keine Artefakte. Der Kontrast reflektiert die ausgewogen ausgeleuchtete Kulisse in allen Helligkeitsnuancen und schafft dort Plastizität, wo sie gefragt ist (00.25.25, Falten, schwarze Samtbluse).

Ton: Erste Enttäuschung ist der Mangel einer Originaltonspur. Die zweite ergibt sich aus der stark diffusen Mischung, die die gesamte Klangfülle auf den Center presst, was einerseits zu arg störenden Überlagerungen zwischen Sprache und Kulisse/ Musik führt (00.15.00, Erzähler schwer verständlich) und andererseits den Raumklanmg stark einschränkt. In einzelnen Szenen ist dann die Kulisse durch eine brutale Überrepräsentanz der Rearkanäle bestimmt, die ebenfalls stark genußhemmend ist. --movieman.de