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Wedlock  - Auf Flucht steht Tod

Wedlock - Auf Flucht steht Tod
Regisseur(e) Lewis Teague

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Produktbeschreibung

In dem Gefängnis der Zukunft gibt es weder Gitter noch Fesseln - und dennoch ist jeder Gedanke an Flucht ausgeschlossen: ein perfides, elektronisches System ahndet jeden Versuch mit dem Tod ... das halsbrecherische Filmabenteuer vom Produzenten von "Gladiator" und "Hannibal" erscheint mit Rutger Hauer Joan Chen und Mimi Rogers auch auf DVD.

In nicht allzu ferner Zukunft wird die Elektronik so weit gereift sein, dass sie entweder reich - oder tot macht. Frank Warren (Rutger Hauer), setzt sein gesamtes Wissen als Elektroingenieur ein, um einen Juwelier auszurauben. Doch der Coup misslingt, Frank wird von seinen beiden Komplizen, seinem besten Freund Sam und seiner Geliebten Tracy (Joan Chen), betrogen und niedergeschossen.

Er landet in einem Gefängnis, in dem alle Sträflinge Spezialhalsbänder, so genannte Wedlocks, tragen, durch die jeder Häftling mit einem Mitinsassen verbunden ist, dessen Identität ihm nicht bekannt ist. Entfernen sich die beiden mehr als 100 Meter voneinander, explodiert das Halsband...

Die attraktive Gefangene Noelle (Mimi Rogers) teilt Frank eines Tages überraschend mit, dass er ihr Wedlock-Partner sei. Zusammen gelingt ihnen die Flucht, doch damit fangen die Probleme erst richtig an. Eine atemberaubende Verfolgungsjagd auf Leben und Tod beginnt, denn nicht nur der Gefängnisdirektor Halliday ist den beiden auf den Fersen, auch Sam und Tracy wollen endlich wissen, wo Frank die Beute


Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #58471 in DVD
  • Marke: Concorde
  • Erscheinungsdatum: 2004-04-27
  • Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • Formate: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Länge: 96 Minuten

Features

  • Medium: DVD
  • Regie: Lewis Teague
  • Laufzeit: ca. 96 Minuten
  • Label: Concorde Home Entertainment
  • Bildformat: 1.85:1

Aus der Amazon-Redaktion

Video Jakob Kurzinhalt
RUTGER HAUER, der Superstar aus Blade Runner spielt Frank, einen Juwelenräuber, der in einem ultramodernen futuristischen Gefängnis landet. Hier ist jeder durch ein elektronisches Halsband, einem sogenannten WEDLOCK, mit einem anderen Gefangenen verbunden. Frank versucht mit seiner Wedlock - Partnerin (Mimi Rogers) dieses hochexplosive tödliche Sicherheitssystem zu überlisten. Atemberaubende Verfolgungsjagden in einem mörderischen Gefängnis, das Flucht unmöglich macht, zwingen die beiden in einem Kampf auf Leben und Tod gegen unmenschliche Technologien in einer eiskalten High-Tech-Welt...

OFDb.de
Der sich seine Ideen aus Filmen wie "The Running Man", "Lock Up" und "The Defiant Ones" beschaffende "Wedlock" erfindet sein Genre zwar nicht neu, schlägt sich für eine TV-Produktion unter prominenten Vertretern wie dem, futuristischen "Fortress" oder dem archaischen "Absolom" jedoch ganz ordentlich. Regisseur Lewis Teague ("Alligator", "Navy SEALS") muss angesichts des begrenzten Budgets einige Abstriche machen und ist deswegen kaum in der Lage ein futuristisches Szenario zu etablieren, kann dafür jedoch auf einen namhaften Cast zurückgreifen. Neben dem seinerzeit sich im B-Milieu langsam heimisch fühlenden und hier auch nicht gerade überragenden Rutger Hauer ("The Hitcher", "Blind Fury") sind Mimi Rogers ("Desperate Hours", "Little White Lies"), Joan Chen ("On Deadly Ground", "The Hunted") und James Remar ("Guilty as Charged", "2 Fast 2 Furious") beteiligt.

Beginnend mit dem die ganzen Probleme auslösenden Coup, stellt sich auch fix Ernüchterung ein, denn "Wedlock" ist weder besonders gut inszeniert, noch hat er dramatische Höhepunkte oder überdurchschnittliches Schauspiel zu bieten - eben eine routinierte Produktion, die aus mir unerklärlichen Gründen einen recht guten Ruf besitzt. Da geht das Trio Frank Warren (Hauer), Noelle (Chen) und Sam (Remar) gleich so konfus zur Sache, dass man Frank und seine Elektronikkenntnisse gar nicht benötigt. Auf der Flucht vor der anrückenden Polizei läuft dank der kurzzeitig der Kleptomanie verfallenden Noelle dann auch noch einiges schief und schließlich wird Frank nach Strich und Faden von den beiden abgezockt und landet im Knast. Dumm nur, dass er das vorher sah und die Beute auf die Seite geschafft hat.

Warum nun so eine eher friedliche und ruhige Natur wie Frank mit solchen aufgedrehten Figuren einen Coup durchzog, bleibt unergründlich. Dafür ist nun die Konstellation geklärt und Frank wandert in den Bau. Mal abgesehen von den Halsbändern, die immer auf ein Gefangenenduo programmiert sind und explodieren wenn man ein vorgegebenes Gelände verlässt oder sich zu weit von seinem Partner entfernt, gibt es hier die üblichen Klischees zu bewundern. Der Direktor ist heiß auf die diamantene Beute, schleust einen, sich Franks Vertrauen erschleichenden, Spion ein und macht gemeinsame Sache mit Franks ehemaligen Partnern, während dieser sich nicht nur den drakonischen Strafen, sondern auch des sadistischen Gefangenen und die Wärter unterstützenden Oberunsympath erwehren muss. Diese Aufzählung bekannter Versatzstücke zeugt nicht von Innovativität, liefert jedoch solide Unterhaltung, der schlicht und einfach der Drive fehlt. Man möchte Teague wachrütteln, damit mal etwas passiert.

"Wedlock" fehlt es eindeutig an Tempo, denn vor allem die folgende Flucht aus dem Hightech-Gefängnis ist ein vor sich hin plätscherndes, viel zu einfaches Unterfangen. Obwohl sich Hauer mit Zynis- und Sarkasmus müht, die kaum vorhandene Chemie zwischen ihm und Mimi Rogers vergessen zu machen, bleibt das Szenario nur laue Unterhaltung. Insbesondere der so biederen Inszenierung mangelt es an attraktiver Action. Außer den blutigst explodierenden Halsbändern gibt es kaum erwähnenswerte, hängen bleibende Szenen. Dabei hat man nicht nur die Polizei, sondern auch das altbekannte Gangsterpärchen im Nacken und kann auf ein Repertoire, wo dann jedes Mal die Bänder zu dramatischen Problemen führen, unterschiedlichster Zwischenstationen zurückgreifen.

Wie erwartet läuft der finale Showdown dann auf einen Kampf der beiden Parteien um die Diamanten hinaus. Der kleine Storykniff, der zu früh offenbart wird, löscht dann alle Restspannung, auf dass das nochmal hinaus gezögerte Ende dann in der Wüste seinen explosiven Abschluss findet, weil die sich ihrer Sache mal wieder zu sicheren, überheblichen Antagonisten am Schluss zu arrogant agieren.


Fazit:
"Wedlock" wildert ausführlich bei seinen Genrekollegen ohne selbst auch nur ein Fünkchen Innovativität zu besitzen. Der vorhersehbare, viel zu langsam erzählte Plot, sowie das mangelnde Budget hinsichtlich eines angestrebten Science-Fiction-Szenarios sind für weitere Abstrich verantwortlich. Das Ganze mag für eine TV-Produktion zwar noch in Ordnung gehen, wer wirklich spannende Fluchten erleben will, sollte allerdings trotzdem auf die berühmtberüchtigten Genreverwandtschaft zurückgreifen.

--- André K. (Blade Runner)

VideoMarkt
Frank Warren wird nach einem Einbruch von seinen Komplizen betrogen und niedergeschossen. Er landet in einem hochmodernen Gefängnis, in dem die Häftlinge Halsbänder, sogenannte Wedlocks, tragen, die explodieren, wenn sich ihr Wedlock-Partner weiter als 100 Meter entfernt. Tracy behauptet, Franks Wedlock-Partner zu sein. Gemeinsam gelingt die Flucht - die jedoch von Gefängnisdirektor Holliday inszeniert ist. Der macht mit Franks Ex-Komplizen gemeinsame Sache, um an die versteckten Diamanten zu gelangen. Lockvogel Tracy verliebt sich jedoch in Frank. Nachdem Elektronikexperte Frank die Wedlocks entschärfen kann, stellen sie den drei Drahtziehern eine tödliche Falle.