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Blow

Blow
Regisseur(e) Ted Demme

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(56 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibung

George Jung (Johnny Depp) hat nur ein Ziel: Er will reich werden - und das möglichst schnell. Es ist die Zeit der wilden Siebziger. George verlässt sein Elternhaus in Boston, um an den Stränden Kaliforniens, dort, wo das Leben so richtig brodelt, seinen ganz persönlichen amerikanischen Traum zu verwirklichen. Gemeinsam mit seiner Freundin Barbie (Franka Potente) baut er einen schwungvollen Handel mit Marihuana auf und arbeitet sich dann sehr schnell hoch zum dicken Fisch im Kokainbusiness. Als einziger "Gringo" ist George direkter Partner von Kartellboss Pablo Escobar. Als er in Kolumbien seine große Liebe trifft und sein Partner Diego ihn kurz darauf betrügt, will George endgültig aus dem Geschäft aussteigen. Doch enge Beziehungen mit der Drogenmafia lassen sich nicht so


Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #1452 in DVD
  • Marke: Unbekannt
  • Erscheinungsdatum: 2002-06-04
  • Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • Formate: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Länge: 124 Minuten

Features

  • Medium: DVD
  • Regie: Ted Demme
  • Laufzeit: ca. 118 Minuten
  • Label: KINOWELT Home Entertainment
  • Bildformat: 2.35:1

Aus der Amazon-Redaktion

Aus der Amazon.de-Redaktion
Blow ist eine flotte Mischung aus Boogie Nights und Goodfellas. Chronologisch wird der atemberaubende Aufstieg und Fall von George Jung (Johnny Depp) nachgezeichnet, einem ganz normalen amerikanischen Jungen, der sich als Kind geschworen hat, niemals Hunger leiden zu müssen, in den 6oer-Jahren ein Marihuana-Imperium aufbaut, sein Vermögen mithilfe des kolumbianischen Medellin-Kokain-Kartells vervielfacht, nur um am Ende, nach etlichen kleineren Haftstrafen, endgültig im Knast zu landen. An einer Stelle sagt Jung zu seiner entfremdeten Tochter: "Dein Vater ist ein Verlierer." Und er hat Recht. Blow ist die Geschichte eines netten Typen, der sein Leben lang die falschen Entscheidungen trifft, der zwar beinahe alleine den gesamten amerikanischen Kokainhandel aufbaut, schließlich aber genau das bekommt, was er verdient hat. Unter der Regie von Ted Demme steckt der Film voll vibrierender Energie, beeindruckt durch seine Authentizität und bleibt dennoch merkwürdig nichtssagend.

Es fällt schwer, sich mit Jungs kometenhaftem Aufstieg zu Reichtum und Glamour zu identifizieren und Demme suggeriert keinesfalls die Idealisierung eines Drogenhändlers. Worum geht es also bei Blow? Einzig, so scheint es, um Jungs Geschichte als Charakterisierung der kokainseligen guten alten Zeit zu benutzen. Schließlich wird dann eben doch angedeutet, dass Jung im Grunde ein guter Kerl gewesen sei. Wer sich für Jungs Lebensstil interessiert, wird von dem Film und dessen Mischung aus Humor, latenter Bedrohung und paranoider Beklemmung verblüfft sein. Demme hat den Film darüber hinaus bis in die Nebenrollen fantastisch besetzt, vielleicht mit Ausnahme von Penélope Cruz als Jungs Schickimicki-Ehefrau, und sicherlich bietet Blow einen interessanten Gegenpol zu Traffic. Dennoch wirkt der Film wie eine wilde Party: Man hat hinterher einen Kater und spürt ein vages Gefühl von Bedauern. --Jeff Shannon

Video Jakob Kurzinhalt
George Jung hat nur ein Ziel: Er will reich werden, und das möglichst schnell! Gemeinsam mit seiner Freundin Barbie zieht er einen schwungvollen Handel mit Marihuana auf und versorgt innerhalb kürzester Zeit die Westküste Kaliforniens mit Pot. Doch dann geht auf einmal alles schief. Die todkranke Barbie stirbt, und George wird bei einem Transport geschnappt. Im Knast lernt er Diego kennen... und diese Freundschaft hat goldenen Boden. Diego macht George mit dem kolumbianischen Medellin-Kartell und dem mächtigen Drogenboss Pablo Escobar bekannt... und George steigt nun richtig ein ins Drogengeschäft. Kokain! Beinahe jedes Gramm, das in den USA geschnupft wird, geht durch seine Hände. Als er in Kolumbien seine große Liebe trifft und sein Partner Diego ihn kurz darauf betrügt, will George endgültig aus dem Geschäft aussteigen. Doch solche Beziehungen lassen sich nicht so einfach kündigen...

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Was wirklich traurig macht, sind die entfallenen Szenen, denn einige von ihnen sind so fantastisch, stimmig und analytisch, daß es schwer verständlich ist, daß sie entfernt wurden. Das Argument des Regisseurs hierzu ist die Fokuszierung auf die Familiengeschichte. Leider wird der Film auch durch das Fehlen dieser Szenen etwas zu blaß und eingleisig, was ein gewisses Maß an Langeweile nach sich zieht. So nett Johnny Depp sich auch mit seiner Figur identifiziert, so farblos bleibt sie, trotz aller Sympathie, die man zu ihr als ehrhaftem Dealer aufbaut. Die Disc ist opulent mit Extras ausgestattet.MO

Bild: Das stabile und recht kontraststarke Bild leidet nur ein wenig unter feiner Klötzchenbildung bei der Wiedergabe von Bildhintergründen (01.01.55, Wand). Großflächige Bildveränderungen dagegen verschaffen der Optik weder Trägheit noch Schärfeverlust, so daß etwa bei einer Fahrt auf drei am Tisch sitzende Personen deren Gesichter gleich scharf bleiben. Insgesamt ist die Schärfe aber nicht wirklich stechend, sondern nur von grenz-guter Tiefe, so daß Gesichter in Totalen recht schnell etwas verschwommen wirken. Solide Rausch- und Farbwerte gewährleisten durchaus Sehfreude.

Ton: Eine absolut stimmige und feinsinnige 5.1-Mischung. Überlagerungsfrei entfaltet sich jede einzelne Soundebene in breiter Durchsichtigkeit und in dynamischer Kraft, wobei die deutscher Version einen leicht anderen Charakter hat als die Originalfassung: räumlich einen Hauch enger, dafür einen Tick kerniger im Bassbereich (00.53.28, Percussions). --movieman.de