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The Hole

The Hole
Von Guy Burt

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Produktbeschreibung

Hinein treibst sie die Neugier. Hinaus führt sie der Tod.

Nur drei Tage sollte es dauern. Die vier Teenager Liz, Frankie, Mike und Geoff lassen sich in einem versteckten Bunker irgendwo im Wald einsperren, um die Party ihres Lebens zu feiern. Für Liz die einmalige Gelegenheit, ihrem großen Schwarm Mike näher zu kommen. Als die Frist jedoch vorüber ist und die vier wieder ins Freie wollen, ist die Luke verschlossen. 14 Tage vergehen, bis Liz wie aus dem Nichts wieder auftaucht. Blutüberströmt und am Ende ihrer Kräfte irrt sie durch die Gänge ihrer Schule. Kriminalpsycholgin Dr. Horwood versucht, das traumatisierte Mädchen zum Sprechen zu bringen. Doch was sie erfährt, ist erschreckender als alles, was sie sich jemals hätte


Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #21313 in DVD
  • Marke: Universum
  • Erscheinungsdatum: 2002-07-22
  • Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • Formate: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Untertitel in: Englisch
  • Länge: 98 Minuten

Features

  • Regie: Nick Hamm
  • Medium: DVD
  • Laufzeit: ca. 98 Minuten
  • Label: Universum Film
  • Bildformat: 2.35:1

Aus der Amazon-Redaktion

Aus der Amazon.de-Redaktion
Auf den ersten Blick scheint The Hole, Nick Hamms düsteres Psychospiel um Lüge und Wahrheit, nur ein weiterer Teen-Horrorfilm zu sein, doch dieser vorschnelle Eindruck täuscht. Die Geschichte von vier Schülern eines englischen Eliteinternats, die sich, um einem langweiligen Schulausflug zu entkommen, für ein verlängertes Wochenende in einem alten Bunker einsperren lassen, erzählt im Genregewand von den Exzessen obsessiver Liebe, von dem Wahnsinn einer Amour fou und den Schrecken, die unerwiderte Gefühle gebären können. Erst ganz zum Schluss erliegen Nick Hamm und seine beiden Drehbuchautoren Ben Court und Carolin Ip den Zwängen des Horrorkinos. Aber selbst diese Wendung hin zum Konventionellen nimmt diesem Kammerspiel des Terrors nichts von seiner Intensität.

Eigentlich wollten die zurückhaltende Außenseiterin Liz (Thora Birch), der Schulschwarm Mike (Desmond Harrington), dessen magersüchtige Freundin Frankie (Keira Knightley) und Geoff (Lawrence Fox) nur ein paar Tage in dem Bunker verbringen. Aber irgendetwas ist dort geschehen, und so kehrt Liz nach mehr als zwei Wochen völlig verstört als einzige lebend zurück. Was in den langen Tagen unter der Erde passiert ist, dafür bietet The Hole zwei Erklärungen. Die erste entlockt die Polizeipsychologin Dr. Philippa Horwood (Embeth Davidtz) Liz, die andere stammt von Martin (Daniel Brocklebank), einem Mitschüler der vier Eingeschlossenen, der den Bunkeraufenthalt organisiert hat. In Liz' Version der Ereignisse war es der unglücklich in sie verliebte Martin, der die vier in dem Bunker gefangen gehalten hat und den sie schließlich durch einen Trick überlistet hat. Doch durch seine Aussage ergibt sich ein völlig anderes Bild.

Nick Hamm trennt diese beiden gegenläufigen Erzählungen auch visuell voneinander. Für Liz' Erinnerungen hat er helle Bilder gewählt, und selbst die Enge des Bunkers wirkt hier noch beinahe weitläufig. Der Schrecken des Eingesperrtseins hat ein beinahe spielerisch wirkendes Element in der ersten Hälfte von The Hole. Das Ganze wirkt noch wie ein Streich, der außer Kontrolle geraten ist. Martins ungleich härtere Version der Ereignisse erzählt Nick Hamm dann in dunklen, von bedrohlichen Schatten dominierten Bildern. Und je tiefer der Film nun in die Abgründe einer wahnsinnigen Leidenschaft vordringt, desto klaustrophobischer wird er. Hamm inszeniert die Tage im Bunker nun als einen tödlichen Albtraum, der die Figuren wie den Zuschauer mit menschlichen Urängsten konfrontiert, aus deren Fängen es kaum mehr ein Entkommen gibt.

Durch seine Schlusswendung verliert The Hole zwar vieles von seiner Ambivalenz. Wir wissen schließlich doch, wer die Wahrheit erzählt hat. Dennoch bleiben die entscheidenden Fragen offen, da es Thora Birch trotz der Eindeutigkeit des Drehbuchs und der Inszenierung gelingt, ihre Figur in der Schwebe zu halten. Ihr Spiel vereint das an sich Unvereinbare. Liz ist schuldig und unschuldig, sie ist eiskalt und völlig ahnungslos. Diese Widersprüche, die alles in Frage zu stellen scheinen, was man sonst als gesichert annimmt, verstören einen letztlich noch mehr als die Ereignisse im Bunker. Von ihnen geht ein psychologischer Horror aus, der weit tiefer wirkt als jeder filmische Effekt. --Sascha Westphal

Video Jakob Kurzinhalt
Nur drei Tage sollte es dauern. Die vier Teenager Liz, Frankie, Mike und Geoff lassen sich in einen versteckten Bunker irgendwo im Wald einsperren, um die Party ihres Lebens zu feiern. Für Liz eine einmalige Gelegenheit, ihrem großen Schwarm Mike näher zu kommen. Als die Frist jedoch vorüber ist und die vier wieder ins Freie wollen, ist die Luke verschlossen. 14 Tage vergehen, bis Liz wie aus dem Nichts wieder auftaucht. Blutüberströmt und am Ende ihrer Kräfte irrt sie durch die Gänge ihrer Schule. Kriminalpsychologin Dr. Horwood versucht das traumatisierte Mädchen zum Sprechen zu bringen. Doch was sie erfährt, ist erschreckender als alles, was sie sich jemals hätte vorstellen können...

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An einem englischen Nobelinternat verschwinden vier Teenager spurlos. Zwei Wochen später, längst suchen Polizei und Bevölkerung nach den Vermissten, taucht eines der Mädchen, die junge Liz wieder auf. Ihre Freunde Mike, Geoff und Frankie können indes nur noch tot aus jenem Bunker geborgen werden, in den die vier Teenager 14 Tage eingeschlossen waren. Liz berichtet der Kriminalpsychologin Dr. Horwood, dass ein gemeinsamer Freund sie dort lebendig begraben habe. Der Verdächtige stellt die Sache anders dar...