Produktinformation
Die Klapperschlange

Die Klapperschlange
Regisseur(e) John Carpenter

Unverb. Preisempf.: EUR 8,99
Preis: EUR 8,30 & wird bei einer Bestellung über 20 EUR versandkostenfrei geliefert. Details

Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Versand und Verkauf durch In_Media

48 neu oder gebraucht verfügbar EUR 1,49

Durchschnittliche Kundenbewertung:
(64 Kundenrezensionen)
AVF Bild 10/06

Produktbeschreibung

Universum Film Die Klapperschlange, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 22.07.02


Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #30493 in DVD
  • Marke: Universum
  • Erscheinungsdatum: 2002-07-22
  • Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.20:1
  • Anzahl Disks: 1
  • Formate: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Untertitel in: Englisch
  • Anzahl Disks: 1
  • Länge: 95 Minuten

Features

  • FSK 16

Aus der Amazon-Redaktion

Aus der Amazon.de-Redaktion
Die Klapperschlange ist einer jener wenigen Action/Sci-Fi-Filme, die das Prädikat "Meisterwerk" wahrlich verdient haben. 1981 entstanden, hat der Film bis zum heutigen Tage nichts, aber auch wirklich gar nichts von seiner Faszination verloren.

Snake Plissken (Kurt Russell) ist ein ehemaliger Elitesoldat, der in einer Welt der Zukunft (1997, der Film ist 1981 entstanden) verurteilt worden ist, im größten Gefängnis der Welt den Rest seines Lebens zu verbringen. Das Gefängnis ist die Insel Manhattan, ganz New York ist ein riesiger Gefängnisstaat. Manhattan, das bedeutet automatisch lebenslänglich. Genau über der Insel aber wird das Flugzeug des US-Präsident (Donald Pleasence) von Terroristen zum Absturz gebracht. Wird der Präsident nicht gefunden, droht der Dritte Weltkrieg, denn es schwelt ein Konflikt mit China, in dem der Präsident als Person unabdingbar ist. Plissken bekommt ein Angebot: Gelingt es ihm, den Präsidenten aufzuspüren und zu befreien, erhält er als erster Manhattan-Sträfling seine Freiheit zurück.

Plissken ist eine Figur des Italo-Western. Er ist wortkarg. Er kommt in eine Stadt, weil er einen Job zu erledigen hat. Werte besitzt er keine. Er ist ein Killer, der seinen Job erledigt. Für wen er diesen Job erledigt, ist ihm egal. Plissken ist aber kein Comic-Held, der beispielsweise vom Gefühl der Rache getrieben wird. Er ist ein Nihilist -- und dies macht ihn vielleicht zum dunkelsten Filmhelden, den das Kino jemals erlebt hat. New York ist in John Carpenters düsterem Zukunftsalbtraum ein untergegangenes Babylon, in dem Hoffnung ein Fremdwort ist. Dass sich ausgerechnet hier das Schicksal der Welt entscheiden soll, ist eine bittersüße Ironie, wie sie in dieser Form nur in den 70ern und eben noch den frühen 80er-Jahren kompromisslos erzählt werden konnte, ohne Zugeständnisse an das Massenpublikum machen zu müssen.

Genau das aber macht diesen Film zu einem Meisterwerk des Genres -- jener pessimistische Unterton, der dem Zuschauer von Anfang an ins Ohr flüstert, dass diese Geschichte nicht gut enden kann. Wie sie dann aber endet, welchen zynischen, und doch unendlich genialen Schlussgag sich Carpenter ausgedacht hat -- das ist auch Jahrzehnte nach der Fertigstellung dieses Filmes ein Hammer. Die Klapperschlange ist ein Film, ohne den sich keine Action-/Sci-Fi-Filmsammlung als vollständig bezeichnen darf. --Christian Lukas

Video Jakob Kurzinhalt
New York im Jahr 1997. Reinzugehen ist verrückt, auszubrechen unmöglich. Ganz Manhattan ist ein Hochsicherheitsgefängnis in dem drei Millionen Mörder, Räuber, Vergewaltiger und gefährliche Durchgedrehte ohne Wärter eingesperrt sind. Es herrscht reine Anarchie und das Recht des Stärkeren. Mitten in dieses Chaos, in Mid Town Manhattan, stürzt Air Force One, die Maschine des Präsidenten. Jemand muss in diese Hölle rein... und wieder raus... um das Leben des Präsidenten zu retten. Die Wahl für dieses Wahnsinnsunternehmen fällt auf Snake Plissken, einen hochdekorierten Ex-Lieutnat, der wegen seiner Verbrechen im Zivilleben selbst zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Bei Erfolg kann er seine Weste reinwaschen. Um sicherzustellen, dass Plissken seine Mission auch erfüllt, werden ihm kleine Sprengkörper implantiert. Snake hat weniger als 24 Stunden Zeit, den Präsidenten und sich selbst zu retten, danach explodieren die Ladungen...

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Endlich snaked es wieder. Die schlimme Erstfassung und die Fortsetzung sind nicht der Rede wert, aber diese Originalfassung ist für die Fans dieses Kultstreifens auf jeden Fall eine dicke Empfehlung wert, auch wenn die Bildqualität nicht optimal ist. Leider findet sich auf der neuen Version nicht eine einzige Extrawurst. Erwartet hätte ich an dieser Stelle den interessanten Audiokommentar, den John Carpenter der Laserdisc spendiert hatte. Trotz desto nichts, diese DVD gehört ins Regal aller Actionfans.

Bild: Wenn man sich an die unglaublich schlechte Erstversion aus 1998 erinnert, dann ist diese Version mit Fug und Recht die derzeit beste deutsche Filmfassung, die man momentan erstehen kann. Das heisst aber leider nicht, daß hier die DVD-Grenzen erreicht werden. Positiv muss man hier hervorheben, daß das Premastering hier sehr behutsam mit seinen Hausmitteln umgegangen ist. Das deutliche und stellenweise erhebliche Grieseln ist der große Schwachpunkt und läßt eine einigermaßen befriedigende Detailtiefe nicht zu. Zu grobkörnig wirkt das Bild durch diese Grieseleinlagen. Dafür ist die Kantenschärfe gelungen und gibt der Optik die Stabilität, die dem Film hier die Wendung ins Positive gelingen läßt. Die Verwendung einer DVD-9 ist sehr weise, da damit die Kompression sehr gering ausfallen konnte und so störende Artefakte, die bei diesem Rauschen zweifellos erheblich aufgetreten wären, wirksam unterdrückt werden. Die Farben sind spürbar ausgeblichen, aber auch naturgemäß durch die vielen Nachtszenen etwas schwächer gesättigt. Manhattan in der Nacht wirkt sehr kontrastreich, der Hubschrauber ( 00.59.50) und Cops in schwarzen Uniformen in der Nacht ersaufen förmlich im Dunkel.

Ton: Die englische Tonspur klingt etwas aggressiver und spitzer als die deutsche Tonspur. Man kann sich des Eindruckes nicht erwehren, daß in beide Tonspuren zusätzliche Effekte eingemischt wurden. Während des anfänglichen Fluchtversuches mit dem Paddelboot wird Ozeanrauschen hörbar, das zum einen hier nicht hingehört (wir sind in der Hudson Bay) und zum anderen in seinem Volumen falsch ausgesteuert ist. Die Akustik ist gegenüber allen bislang bekannten Versionen deutlich lebendiger und es wird eine deutliche Surroundkulisse aufgefahren, die mit vielen Hubschrauberüberflügen sicher nicht gerade umfassend angelegt ist, aber immer wieder deutlich aus dem Schatten der Frontkanäle tritt. Stimmlich gefällt die knackig tiefe Sprachwiedergabe der deutschen Synchronfassung etwas besser als das englische Original. --movieman.de