Lara Croft: Tomb Raider
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Produktbeschreibung
Lara Croft Angelina Jolie wächst wohlbehütet in der Welt des britischen Adels als Tochter eines Archäologen auf. Sie erhält eine entsprechende Bildung und genießt einen luxuriösen Lebensstil. Ihr Interesse gilt der Archäologie und Extremsportarten. Als sie auf der Rückreise von einem Sporturlaub im Himalaya als einzige den Absturz ihres Flugzeugs überlebt, wacht sie aus ihrer Lethargie auf und wendet sich von ihrem erstickenden Leben im Elfenbeinturm ab. Sie wird zur einzelgängerischen Weltenbummlerin und Grabräuberin aus Überzeugung, nicht aus Profitgier, sondern aus Entdeckerleidenschaft. Beim Wettlauf mit dem Bösen auf der Suche nach dem Uhrwerk der Zeiten muss sie sich in asiatischen Tempeln gegen Kampfroboter wehren und Freund von Feind zu unterscheiden lernen. Für den Kampf ausgebildet, bis an die Zähne bewaffnet und mit ungewöhnlichen Hifsmitteln ausgerüstet, lehrt sie ihre Feinde das Fürchten. Bis zum Entscheidungskampf gerät sie in unzählige lebensgefährliche Situationen und meistert haarsträubende Abenteuer. Ihr Landsitz in Südengland dient als Basislager, eignet er sich doch mit seinen weitläufigen Zimmerfluchten und Ländereien vorzüglich für die Einrichtung von Labors, Unterbringung von Material und Transportmitteln und körperlicher Vorbereitung auf ihre Einsätze.
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #3357 in DVD
- Erscheinungsdatum: 2003-07-29
- Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
- Formate: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
- Untertitel in: Deutsch
- Anzahl Disks: 1
- Länge: 97 Minuten
Aus der Amazon-Redaktion
Aus der Amazon.de-Redaktion
In gewisser Weise liegen die Wurzeln beinahe all der heute populären Action-Adventure-Computerspiele im Kino. Ohne die ersten beiden Indiana Jones-Filme und ihre unzähligen Nachfolger, wären diese Spiele nur schwer vorstellbar. Sie bedienen sich der Situationen, der Strukturen und der Dramaturgie dieser Abenteuerspektakel und geben ihnen eine interaktive Komponente. In der Interaktion, der direkten Beteiligung des Spielers am Geschehen, liegt der einmalige Reiz der Action-Adventures, und an ihr sind bisher nahezu alle Versuche, diese Spiele wieder zurück in Kino zu verwandeln, gescheitert.
Natürlich ist auch Simon Wests Lara Croft: Tomb Raider, die Kinoversion des berühmten Videogames, kein interaktiver Film. Doch das vergisst man sehr schnell. Denn Simon West und seinen Drehbuchautoren ist es gelungen, klassische Spielsituationen in atemberaubende Action- und Special-Effects-Sequenzen zu verwandeln, die alleine schon den Verlust des Interaktiven aufwiegen. Man fiebert einfach so mit der Archäologin und Grabräuberin Lara Croft mit (Angelina Jolie), dass man fast das Gefühl hat, ihre Geschicke mit dem Joystick selbst zu beeinflussen. Die Geschichte von Tomb Raider ist zwar äußerst simpel -- Lara muss verhindern, dass der Geheimbund der Illuminaten in den Besitz des Dreiecks des Lichts kommt, mit dessen Hilfe der Mensch bei einer bestimmten Konstellation der Planeten unseres Sonnensystems die Zeit beherrschen kann --, aber gerade in dieser Einfachheit liegt seine eigentliche Stärke.
Wie die alten Serials und Abenteuerfilme der 30er- und 40er-Jahre, deren Zauber schon Steven Spielberg zu seinen Indiana Jones-Geschichten inspiriert hat, ist auch Simon Wests Videogame-Adaption reines Kino, schnell, aufregend und in den entscheidenden Momenten melodramatisch. Auch wenn die Tricks heute fast alle aus dem Computer kommen, besitzen die großen Action-Momente des Films eine Unschuld und eine Magie, die Hollywood eigentlich nur in seiner golden Zeit besaß, als das Abenteuer-Kino noch wilden Kinderträumen glich.
Mit Angelina Jolie hat Tomb Raider zudem noch die ideale Lara-Croft-Darstellerin. Die mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin kann hier ihre wilde Seite ausleben. Lara Croft mag von Geburt eine "Lady" -- eine englische Aristokratin -- sein, in ihrem Herzen ist sie eine wahre Abenteuerin, die sich nur in der Gefahr wohlfühlt. Wenn sie in Aktion ist, scheint Angelina Jolie vor Energie fast zu zerbersten. Wie sie läuft, kämpft und schießt, davon könnten die meisten männlichen Actionstars noch einiges lernen. Und in den Szenen mit ihrem Vater John Voight, der Laras zu früh verstorbenen Vater Lord Croft spielt, verleiht sie der Grabräuberin die tragische Dimension, die aus der Action-Heroine erst eine wahre Heldin macht. --Sascha Westphal
Video Jakob Kurzinhalt
"Sie ist die Tochter eines berühmten Archäologen und hat die besten Schulen dieser Welt besucht. Jetzt tritt sie in die Fußstapfen ihres Vaters. Lara Croft liebt die Extreme. Sie begibt sich auf eine atemberaubende Suche nach den Schätzen und den Geheimnissen vergessener Welten. In den Tempeln verlorener Städte, in den undurchdringbaren Tiefen des Dschungels von Kambodscha oder unter dem ewigen Eis Sibiriens - Lara sucht das Uhrwerk der Zeiten, das die grenzenlose Macht über die Menschen des Lichts verleiht. Aber sie ist nicht die Einzige, die sich mit Hilfe eines geheimnisvollen Steins, der das sehende Auge genannt wird, auf der Suche befindet. Und ihre Widersacher schrecken vor nichts zurück..."
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Es sieht ganz nach einem Spruce-Encoding aus, das in diesem Fall nicht alle Möglichkeiten einer optimalen Ausnutzung des MPEG-Codierens ausnutzt. Ein Sony-Board hätte hier mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr herausgeholt, sogar bei gleicher Datenrate. Akustisch sollte der obere Bass um 100hz herum für die Verkaufsfassung deutlich abgesenkt werden. Eine spürbar bessere Räumlichkeit wäre der Dank. Die Verleihversion bietet aber auch einen erstaunlich fruchtbaren Audiokommentar des Regisseurs Simon West an, der - ungewöhnlich und teuer für ein Independentlabel - sogar Deutsch untertitelbar ist (optional). Beim skippen wird noch eine englische Untertitelspur angeboten, die allerdings textlos ist. Die bloße Angabe der Tonformate kann den Laien etwas verwirren. Im Menü sollte man ruhig Zusätze wie Surround oder Multikanal verwenden. Oder sagt Ihnen DTMF-Nachwahl an ihrem Telefon etwas?
Bild: Die etwas knapp bemessene Datenrate von durchschnittlich unter 5 MBit/S sorgt für einen permanenten, wenn auch leichten Mattscheibeneffekt, der wie Staub auf dem sichtbaren Bereich liegt und sanft ruckelt. Dies wird vor allem in den Szenen sichtbar, in denen Nebel umherwabert (00.03.28, 01.05.20). Und davon gibt es jede Menge (warum auch immer es in Filmtempeln Nebel geben muß...). Der mageren Datenrate muß man es auch anlasten, wenn Laras hübsches Gesichtskonturen in Bewegungen aufweichen. Die "figurbetonten" Hüllen sind farblich wohlgesättigt, werden aber ein wenig durch die etwas zu hoch gewählte Grundhelligkeit überstrahlt. Der Kontrastumfang zeigt innerhalb der vielen Tempelszenen noch gute Konturenschatten, mal abgesehen von Aufnahmen im Inneren, mit Gegenlichtblick nach Außen. Da sehen natürlich alle Darsteller aus, wie 4 Wochen alte Bananen. Für eine DVD ist das Erbegnis gut, für einen hochaktuellen Film, der optimal gelagert wurde, könnten die Bildwerte aber ein wenig höher liegen. Sicher hat die Speicherplatzberechnung die knappe Datenrate vorgegeben, aber man hätte durchaus auch auf eine oder gar beide DD 2.0-Spuren verzichten können. Das hätte vielleicht ausreichend mehr Daten freigegeben, um die Bilder von den Kompressionsrückständen zu befreien. Schließlich kann man 5.1-Ton auch als heruntergerechneten 2.0-Ton angemessen hören. Die Decodierchips an Bord des Player sind dazu nämlich längst in der Lage, dies störungsfrei zu bewältigen.
Ton: Wer die fabelhafte US-DVD gehört hat, wird sich wundernd die Ohren reiben. Hier hat Meister Tonmischer es mit dem Bass etwas zu gut gemeint. Der actionbetonte Film bietet eine Reihe interessanter, sehr tieffrequenter Gelegenheiten, doch die Dominanz des Basslevels von mehr als 3dB zwischen 60 und 100 hz führt zu einem wüsten allzeit anwesendem Gedröhne, das nahezu jeden Ansatz von Raumeffekten unhörbar werden läßt. So bietet die wilde Schießerei selbst auf der (kaum dröhnenden) Videocassette klar ortbare Links/Rechts-Effekte im vorderen Stereobereich, die auf der DVD nur mit Konzentration stereophon wahrnehmbar werden. Nach einer Abregelung um 4dB entstand tatsächlich ein besseres Raumgefüge, allerdings aufkosten des sonst vorhandenen Bassfundaments. Schade, daß man dies entweder beim Check nicht bemerkt hat, oder, was allerdings schlimm wäre, gewollt so betrieben hat. Die Stimmwiedergabe leidet obendrein auch ein wenig in seiner Verständlichkeit, die deutschen Spuren hier mehr, als die kraftvolleren Stimmen der englischen Fassungen. Die DTS-Variante kann leichte Vorteile für sich einfahren, wenn es um die exakte Platzierung von Effekten in den rückwärtigen Kanälen geht. Hier sind die so genannten Split-Effects einen Tick klarer zu hören und zuzuordnen. --movieman.de

