Confidence
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Durchschnittliche Kundenbewertung:(13 Kundenrezensionen)
Produktbeschreibung
Als der brillante Trickbetrüger Jake Vig den scheinbar harmlosen Lionel Dolby um einige Tausend Dollar betrügt, hat er keine Ahnung, was er damit lostritt. Dolby arbeitet nämlich als Buchhalter für den exzentrischen Gangsterboss Winston King, und der will das Geld schleunigst zurück haben. Andernfalls sähe es für Jake und seine Gang schlecht aus. Zusammen mit der kecken Taschendiebin Lily und seinen Kumpanen sowie zwei korrupten LAPD Polizisten fädelt er den größten Betrug seiner Karriere ein. Doch der Coup steht von Anfang an unter einem schlechten Stern. Jake und Co. müssen sowohl Kings Leuten als auch der Polizei immer einen Schritt voraus sein. Nur so könnte es ihnen tatsächlich gelingen, ihre Schulden zu begleichen und damit ihr Leben zu retten...
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #36504 in DVD
- Marke: Universum
- Erscheinungsdatum: 2004-05-24
- Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
- Formate: Dolby, PAL, Surround Sound
- Untertitel in: Englisch
- Länge: 93 Minuten
Features
- FSK 12
Aus der Amazon-Redaktion
VideoMarkt
Als Jake und seine Gang wieder einmal mit Hilfe korrupter Polizisten und eines im Detail ausgetüftelten Plans gegnerische Gangster um Millionen erleichtern, begehen sie einen bösen Schnitzer. Denn das Geld gehört "The King", einem Unterweltpaten mit bisexuellen Neigungen und einem bösen Hang zu Wutausbrüchen. Jake, der sein Ableben befürchtet, versucht den Paten mit dem Angebot zu besänftigen, dessen Rivalen Morgan Price um fünf Millionen zu erleichtern. Ein wildes Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem jede Partei blufft.
Video.de
James Foley ("Die Kammer") und Doug Young, der mit "Confidence" seinen ersten Film verfasste, gelingt ein rasant Haken schlagendes Krimiabenteuer mit Topp-Besetzung. Edward Burns überzeugt in der Hauptrolle, während Rachel Weisz ("Die Mumie") und Dustin Hoffman ("Rain Man") ihre Rollen als Femme fatale respektive Gangsterboss mit viel Vergnügen und Überzeugungskraft zelebrieren. Dazu noch ein lässiger Soundtrack sowie wohlkomponierte Bilder und fertig ist das perfekte Krimivergnügen für Feinschmecker.
Blickpunkt: Film
Selbstvertrauen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für das Gelingen eines ausgetüftelten Betrugscoups, wie Protagonist Edward Burns gelassen in James Foleys stilvoll-eleganter Gaunerkomödie mit Nostalgieflair erläutert. Prämisse und Ausführung erinnern an Soderberghs 'Ocean's Eleven', und auch wenn Foley ('Corruptor') nicht ganz in der selben Liga spielt, so wartet er doch mit einer clever-amüsanten Variation auf. Viele Aspekte, wie das Staraufgebot, sind natürlich eine Nummer kleiner ausgefallen, doch Dustin Hoffman in einer prägnanten Nebenrolle als exzentrischer Mobboss verleiht dem Film das rechte Prestige.
Ihren Ausgang nimmt die klassische Grifter-Story von Newcomer Don Jung mit der Aufnahme einer Leiche in einer dunklen Hintergasse und dem lakonischen 'Boulevard der Dämmerung'-Voiceover: 'So, jetzt bin ich tot'. In Flashbacks erzählt Jake Vig (Burns), wie er in diese Lage geriet. Zunächst sieht man Jake in einer Kneipe, wo es zu einer Schießerei kommt und ein Koffer voller Geld auf dem Tresen liegt. Der Besitzer des Geldes sucht panisch das Weite, als Sirenen zu hören sind. Kaum stürmen zwei LAPD-Cops das Gebäude, wird klar, dass es sich um einen minutiös ausgeführten Coup handelt. Die Cops sind korrupt, und alle Anwesenden in der Bar gehören zu Jakes Gang, die andere Gauner mit Oscar-reifem Theaterspiel um ihre illegalen Kohlen erleichtern. Doch diesmal haben sie den Fehler gemacht, den Geldkurier des einflussreichen Gangsterbosses The King (ein freudig-feurig chargierender Hoffman) auszunehmen. Crewmitglied Big Al bezahlt diesen Fauxpas mit einer Kugel zwischen die Augen und Jake sieht sich gezwungen, The King in seinem Strippschuppen einen Besuch abzustatten. Er kann den zur Bisexualität und ebenso zur unterschwelligen Gewalttätigkeit neigenden Mobster damit besänftigen, indem er verspricht, dessen Rivalen Morgan Price um fünf Millionen Dollar zu erleichtern. Es entfaltet sich ein gewieftes Katz-und Mausspiel, bei dem nichts so ist, wie es zunächst scheint und bei dem jeder der Beteiligten den anderen zu betrügen versucht.
Die obligatorische Rolle der Femme Fatale wird von Rachel Weisz ('Die Mumie') eingenommen, die mit Sexappeal und langen Fingern Jakes Interesse entfacht. Wiederum an Jake interessiert ist Andy Garcia als verknitterter Agent Gunther Butan, der ihm seit langem auf den Fersen ist. Mit spritzigen Dialogen, immer neuen Plot-Twists, visuell stilvoller Kamera-Arbeit und einem coolen Electronica- und Pop-Soundtrack wird eine temporeiche Gaunerkomödie kreiert, die einem cineastischen Happy-Hour-Cocktail gleicht: nicht schwer, sondern leicht und spritzig. ara.

