The Gathering
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Produktbeschreibung
Ein schreckliches Unglück, das einem jungen Paar im ländlichen Glastonbury in England das Leben kostet, fördert eine seit Urzeiten begrabene Kirche zu Tage. Der sakrale Bau aus dem ersten Jahrhundert nach Christus birgt ein finsteres Geheimnis: Ein Altarrelief, das die Kreuzigung Jesu thematisiert. Doch anstelle der Abbildung des Heilands zeigt das Wandgemälde nur die finsteren Gesichter all jener, die einst der grausamen Hinrichtung Jesu sensationslüstern beiwohnten.
Bei seinen Nachforschungen macht Priester Luke Fraser eine schaurige Entdeckung: Anscheinend fanden sich genau dieselben unheilvollen Gestalten in den folgenden Jahrhunderten immer wieder an den Schauplätzen menschlicher Katastrophen ein. Hinweise dafür findet der Priester auf zahlreichen historischen Gemälden.
Warnen die unseligen Gesichter auf der heiligen Abbildung in Glastonbury nun vor einer neuen Katastrophe? Es scheint fast so. Immerhin macht auch die amerikanische Touristin Cassie nach einem furchtbaren Autounfall in Glastonbury ihre ganz persönliche Erfahrung mit den grausigen Unbekannten. Doch nicht auf sakralen Bildern, überall in dem Ort erscheinen dem Mädchen die untoten Unglücksboten. Sie sind real - und scheinen Cassie auf Schritt und Tritt zu verfolgen. Halluziniert Cassie? Leidet sie unter den Folgen ihres Unfalls? Oder versammeln sich die düsteren Fremden wirklich, um stumme Zeugen eines herannahenden Unheils
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #15868 in DVD
- Marke: Universum
- Erscheinungsdatum: 2004-04-26
- Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
- Anzahl Disks: 1
- Formate: Dolby, PAL, Surround Sound
- Untertitel in: Englisch
- Anzahl Disks: 1
- Länge: 83 Minuten
Features
- Regie: Brian Gilbert
- Medium: DVD
- Laufzeit: ca. 83 Minuten
- Label: Universum Film
- Bildformat: 1.78:1
Aus der Amazon-Redaktion
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Nach einem Autounfall begegnen Christina Ricci in The Gathering immer wieder die gleichen finsteren Gestalten. Gibt es eine Verbindung zum sensationellen Fund eines uralten Freskos, in dem die Kreuzigung Christi aus völlig neuer Perspektive dargestellt wird?
Ein furchtbares Unglück, das einem jungen Pärchen das Leben kostet, führt in der Nähe der britischen Kleinstadt Glastonbury zur Ausgrabung einer uralten katholischen Kirche. Kernstück des sensationellen Fundes ist ein Fresko. Es zeigt die Kreuzigung Christi aus einer völlig neuen Perspektive. Statt des Antlitzes Jesu sieht man nur die finsteren Gesichter der Schaulustigen. Als kurze Zeit später die amerikanische Touristin Cassie (Christina Ricci) von einem Auto angefahren wird und in der ländlichen Gegend festsitzt, begegnen ihr immer wieder die gleichen Angst einflößenden Gestalten. Halluziniert sie? Oder gibt es eine Verbindung zwischen Cassie und der Ausgrabung?
Das Drehbuch des britischen Vielschreibers Anthony Horowitz ist im Kern an einem Mythos interessiert, der, wie so oft in vergleichbaren Filmen des Horrorgenres, seinen Ursprung in der Bibel hat. Angelehnt an die Figur des Ahasverus, geht es um eine Gruppe Schaulustiger, die vor gut 2.000 Jahren die Kreuzigung Christi begafft hat. Dazu verdammt, auf ewig über die Erde zu wandeln, müssen die Bedauernswürdigen das immer währende Leid der Menschen begleiten. Es geht also um Voyeurismus und die Lust am Leid der anderen.
Dass diese durchaus spannende Prämisse im Film keine adäquate Umsetzung erfährt, liegt zum einen an den konstruiert wirkenden Figurenkonstellationen, zum anderen an der wenig inspirierenden Inszenierung von Regisseur Brian Gilbert. Anstatt die Kernfrage des Films ernst zu nehmen, flüchtet man sich in Klischees, ergeht sich in Betroffenheitsgesten und kratzt gerade mal an der Oberfläche. Im Vergleich zu anderen Filmen des Subgenres bleibt The Gathering Mittelmaß, durchaus unterhaltsam, aber nicht wirklich überzeugend. --Thomas Reuthebuch
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Der Ton ist fantastisch, das Bild sehr solide. Die Extras beinhalten das Essentielle: den Trailer und Cast und Crew-Infos, ansonsten nur noch ein 60-Sekunden-Werbefilmchen für den Horrorkanal "13th Street". "The Gathering" ist klassisches Horrorkino mit historischem Durchgriff. Will meinen: der Hintergrund des Grusels reicht bis in die frühe Geschichte zurück und genau das ist doch dieser Kick, der Horror so authentisch machen kann. Von der Location bis zur Besetzung ist der Film stimmig und so gelingt es ihm, den Zuschauer mit Atmosphärischem und Inhaltlichem zu verschrecken, ohne auf Gemetzel oder stumpfe Brutalität zu rekurieren. Sehenswert.
Bild: Die einzigen Artefakte, die auftreten, sind Mattscheibeneffekte bei Kameraschwenks (00.08.44, Schwenk an Kirche), ansonsten bleibt das Bild immer stabil ( 00.04.00, Flug über Landschaft) und auch helle Motive vor schwarzem Hintergrund führen zu keinerlei Bildfehlern (00.02.15, Blondine vor Nachthimmel). Die Schärfe entwickelt eine gute Detailzeichnung, die Gesichter bis in die Halbtotale fast mimiktreu abbildet.
Ton: Das Klangbild ist sehr effektreich und von enormer direktionaler Dichte. Der Wind in den Gassen des kleinen Dorfes etwa klingt ganz wunderbar atmosphärisch (00.21.05). Die Ambienz wird immer mit feinsinniger Direktionalität gezeichnet (00.31.19, Wochenmarkt). Die Stimmen sind vorbildlich in das Klanggeschehen integriert und immer umgebungsangepaßt. Die Musik von Anne Dudley ist greifbar und lebendig in das Sounddesign eingebettet. Ausgezeichnet. --movieman.de
VideoMarkt
Weltenbummlerin Cassie kann nach einem Autounfall nicht weiterreisen und leidet plötzlich unter merkwürdigen Halluzinationen. Die junge Frau glaubt, die selben Personen, die auf einem Halbrelief in einer kürzlich erst entdeckten, urkatholischen Kirche aus dem ersten Jahrhundert abgebildet sind, in dem verschlafenen englischen Städtchen Ashby Wake auf der Straße wieder zu erkennen. Da ergeben Nachforschungen, dass eben jene Personen bisher jeder großen Katastrophe der Weltgeschichte beigewohnt haben.

