Kentucky Fried Movie
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Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #823 in DVD
- Erscheinungsdatum: 2010-08-19
- Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
- Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
- Formate: Dolby, HiFi Sound, PAL
- Anzahl Disks: 1
- Länge: 80 Minuten
Aus der Amazon-Redaktion
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Bereits 20 Jahre bevor die Farrelly-Brüder mit Albernheiten wie Verrückt nach Mary die "Gross-Out"-Komödie endgültig gesellschaftsfähig machten, erforschten David Zucker, Jim Abraham und Jerry Zucker die Untiefen derben Humors. Die drei College-Boys feierten zwar 1980 mit Airplane ihren kommerziellen Durchbruch, die Erfolgsgeschichte begann jedoch schon drei Jahre zuvor. Im Jahr 1977 kam Kentucky Fried Movie in die Kinos, ein wüster Mix aus idiotischen Sketchen, getürkten Werbeclips und respektlosen Parodien ohne erkennbaren roten Faden, abgesehen vom durchgehend durchgeknallten Humor schenkelklopfender Art.
Zu den glanzvollen Höhepunkten des Films zählt zum Beispiel die Werbung für ein Brettspiel, dass die mysteriösen Umstände des Kennedy-Attentats zum Mittelpunkt hat. Oder etwa die Episode, in der ein frisch verliebtes Paar, begleitet vom "kundigen" Kommentar eines Selbsthilferatgebers hilflos durch das sexuelle Vorspiel stolpert. Nicht zu vergessen auch eine gut zwanzigminütige Bruce-Lee-Verballhornung, die kein Eastern Klischee auslässt und unter dem Titel "Für eine Hand voll Yen" firmiert. Ohne jegliches Schamgefühl jagt der Film jedem Kalauer nach und haut noch in die gröbste Kerbe (jene, die sich damals wegen der Altersfreigabe ab 18 Jahren mit der Hoffnung auf freizügige Sexszenen ins Kino begaben, werden sich sicher an den letzten Sketch des Films erinnern, dem berüchtigten Trailer zu "Katholische Schulmädchen in Not").
Für einen Appel und ein Ei vom damals noch gänzlich unbekannten John Landis inszeniert, ist Kentucky Fried Movie in die Jahre gekommen. Sein derber Humor jedoch wirkt auch heute noch. Ein echter Brüller, anarchistisch, respektlos, gut. --Doug Thomas
Video Jakob Kurzinhalt
"Kentucky Fried Movie, der unverwüstliche Klassiker unter den TV-Satiren. In 20 Sketchen lassen Regisseur John Landis und das Zucker-Abraham-Team witzig, schamlos und boshaft das überkandidelte Angebot der amerikanischen Medienwelt Revue passieren. Von der Parodie auf Karate- und Gangsterfilme über einen Ausfluig ins "gefühlsaktive" Kino bis hin zum Sex vor dem Fernseher - kommentiert vom Sprecher der Nachrichten."
VideoMarkt
Zwanzig Szenen aus Alltag, Kino, Werbung, Konsum, Freizeit, Medien. Ein Mann erprobt echtes "Gefühlskino". Eine Brünette versucht, einen orthodoxen Rabbi an eheliche Pflichten zu erinnern. Ein Spot zeigt, wie man mit fettiger Gesichtshaut von Pubertierenden die Ölkrise behebt. Trailer werben für Katastrophen- und Sexfilme und Blaxploitation-Thriller. Im Bruce-Lee-Stil kämpft sich ein Karatechamp durch Kung-Fu-Filme. Ein Paar liebt sich nach Schallplatte: Nach dem Vorspiel wird die Frau von einem Hünen aus dem Wandschrank entführt.

