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Durchschnittliche Kundenbewertung:Produktbeschreibung
In einer regnerischen Nacht nimmt Henry die junge Prostituierte Anja mit nach Hause. Doch schnell kommen ihm Zweifel an Anjas Identitt. Welches dunkle Geheimnis trgt sie mit sich herum? Im Verlauf der Nacht geraten beide in den Sog eines psychologischen Spiels. Dieser Psychothriller reit einen mit in die Abgrnde der menschlichen Seele wie eine Achterbahnfahrt mit spiralfrmigen Szenen, irritierenden Wendungen und knochentiefen Schocks!
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #1781 in DVD
- Erscheinungsdatum: 2005-07-14
- Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
- Formate: Dolby, PAL, Surround Sound
- Originalsprache: Deutsch
- Länge: 86 Minuten
Aus der Amazon-Redaktion
VideoMarkt
Henry fährt auf der Suche nach dem Kick durch die Nacht. Auf einer Brücke klaubt er Anja auf, die offensichtlich anschaffen geht. Doch in seiner Wohnung angekommen, beklaut sie ihn zuerst und versucht anschließend abzuhauen. Henry aber fängt sie ein, fesselt sie und zwingt sie, ihm eine Geschichte zu erzählen. Dieses Machtspiel turnt beide an und bewirkt, dass die beiden in den folgenden Stunden nicht mehr voneinander lassen können. Bald schon weiß keiner der beiden mehr, ob er wacht oder alles nur ein böser Alptraum ist.
VideoWoche
Irgendwo zwischen trashigem B-Movie und klar durchstrukturiertem Kunstfilm, erotischem Drama und eiskaltem Psychothriller siedelt Igor Zaritzki seine zweite Regiearbeit an. Bei den Hauptdarstellern setzt er eindeutig auf Qualität: Annette Renneberg spielte neben zahlreichen "Donna Leon"-Verfilmungen schon unter Peter Zadek, und Simon Böer stand bereits unter Einar Schleefs Regie auf der Bühne. Sie begeistern als Hauptfiguren eines aufregenden Katz-und-Maus-Spiels mit "9 1/2 Wochen"-Touch für anspruchsvolle Thrillerfreunde.
Blickpunkt: Film
Mit Stilwillen und Coolness führt der spannende Psychothriller von Igor Zaritzki ('Game Over') eine modellhafte Kammerspielsituation über Liebe und Lügen in spiralförmigen Szenen, mit Schocks und irritierenden Wendungen vor. Die Mischung aus David Lynch und '9 1/2 Wochen' funktioniert als erfrischend unkonventioneller geistreicher erotischer Geschlechterkampf.
Auf einer Brücke gabelt Henry (Simon Böer) die anscheinend vor dem Sprung stehende Anja (Annett Renneberg) auf. Sie gibt sich als Prostituierte aus, fährt in sein Loft in einer verlassenen Fabrik mit. Anja klaut, will fliehen, Henry hält sie auf, fesselt sie. Während sie auf die später wieder zurück beorderte Polizei warten, entwickelt sich ein durch erfundene Geschichten angeheiztes psychologisches Katz-und-Maus-Spiel, das mit angeblichen Geheimnissen und bewussten Irreführungen die Identitäten der beiden immer wieder neu auf den Kopf stellt. Mehrmals verlässt Anja den Loft, ein Mal wird sie lebendig begraben. Im Finale sieht alles überraschend anders und wieder unaufgelöst aus.
Der Reiz des clever konstruierten und gut gespielten Thrillers liegt in den erfundenen Biografien der undurchschaubaren Partner, deren Fassaden chamäleonartig wechseln. So entsteht ständig ein neues Bild: Ist er ein Sadist? Ist sie abgebrüht oder Missbrauchsopfer? Abgründe der Seele lassen sich durch die von Misstrauen geprägte Beziehung anleuchten. Formal gewinnt das Spiel der schönen Gesichter und schönen nackten Körper durch die ausgeklügelte Lichtdramaturgie in der Fabriketage und das interessante Sounddesign. ger.




