2Pac Shakur. Death Rap. Sein Leben als Comic
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Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #159947 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2006-03-01
- Einband: Gebundene Ausgabe
- 100 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
kulturnews.de
Vor zwei Jahren landeten Flameboy, Barnaby Legg und Jim McCarthy einen Hit mit der Comic-Biografie Kurt Cobains. Beim Nachfolger zu Eminem hatte man schon den Eindruck, dass da eine Kuh gemolken wird, mit der 2Pac-Bio „Death Rap" wird sie wohl geschlachtet. Erzählerisch ist der Lebenslauf des stilprägenden Gangsta-Rappers zwar immer noch originell zerhackt, Flameboys Zeichnungen aber wirken lieblos und kopieren nur noch die HipHop-Ikonografie. (fis)
Kurzbeschreibung
Der charismatische Rapper 2Pac wird als schwarzer Heiliger und Märtyrer des HipHop verehrt. Tupac Amaru Shakur, am 16. Juni 1971 in Brooklyn, New York geboren, wurde am 7. September 1996 in Las Vegas angeschossen und erlag sieben Tage später seinen Verletzungen. Die genauen Umstände seines Todes sind bis heute nicht aufgeklärt worden.
Obwohl er nur 25 Jahre alt wurde, war er einer der erfolgreichsten amerikanischen Rap-Musiker. Die Verschwörungstheorien, die sich um seinen Tod ranken, machten ihn zum Mythos. »2pac Shakur: Death Rap« berichtet von Tupacs Jugend im New Yorker Ghetto, dem Musikbusiness und den Drogenerfahrungen des Gangsta-Rappers, der wiederholt mit dem Gesetz in Konflikt geriet. Tupacs Karriere begann 1990, als er mit der HipHop-Formation Digital Underground rappte, sein Debütalbum «2Pacalypse Now« erschien 1992. Bald lieferte er sich einen dauerhaften Wettkampf mit Snoop Doggy Dogg, wer der umstrittenste Bad Boy des amerikanischen HipHop sei.
Die verstörendsten Bilder dieses Comics zeigen, wie ein schwarzer Jugendlicher an einem sonnigen Tag in L.A. auf offener Straße aus einem Autofenster heraus erschossen wird. Tupac selbst wurde schon 1994 einmal von unbekannten Angreifern niedergeschossen, als er sich mit The Notorious B.I.G. und Puff Daddy in einem New Yorker Aufnahmestudio treffen wollte – ein Angriff, den er nur knapp überlebte. Er unterstellte den beiden eine direkte Mitschuld an dem Vorfall. Tupacs postumer Ruhm gründet sich auch auf der wahren Flut von Platten-Veröffentlichungen, die nach seinem Tod begann und bis heute anhält.
Der motivische Leitfaden dieses eindringlich gezeichneten Comics ist das berühmte Zitat von Tupac: »All die guten Niggas, alle Niggas, die die Welt verändern, sterben eines gewaltsamen Todes.«
Über den Autor
Seit seiner frühesten Kindheit entwirft BARNABY LEGG Comics. Er wurde in Grimsby geboren und verbringt seine Freizeit mit seiner Band Girlfrends. JIM McCARTHY ist ein bekannter Zeichner und Comicautor. Er hat an »2000AD« mitgearbeitet, dem meistverkauften Comic Großbritanniens. Mit dem Zeichner FLAMEBOY, hat das Autorenduo bereits an den Comics »Kurt Cobain - Godspeed« und »Eminem - in my Skin« zusammengearbeitet.
